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Umzug in eine andere Stadt ???

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kermit frog

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
wegen panikattaken Umzug in eine andere Stadt ???

hallo wer kann mir helfen ich habe fogendes problem

ich will auf grund von meiner angst in eine andere stadt ziehen nun kommt sicher die frage welche angst

so nun ich war letztes jahr in einer jva :icon_pfeiff::icon_pfeiff::icon_pfeiff: und da habe ich gegen einen anderen häftling ausgesagt der eine anderen erpresst hat das verfahren läuft noch nun ist der täter auf freien fuß und hat mir auch schon gedroht das weis auch das gericht da es schon ein termin zur verhandlung gab und der richter darf alleine nicht so ein hohes urteil fällen daher gib es ein neuen aber wie sich ja jeder denken kann kann und wird sich die sache lange hin ziehen
ich habe richtig angst ich gehe ohne begleitung nicht ein mal mehr einkaufen oder zur post teilweise habe ich richtige panik ataken wenn es an meiner tür klingelt meine bekanten rufen immer schon an wenn sie vor der tür stehen

ich habe das so meiner dame vom alg2 amt mit geteilt sie meinte ich muß den anzeigen
und dan muße sie noch einen guten tag haben und dann kann es sein das sie ja sagt


ich habe ihr gesagt das ich davon überzeugt bin das daß die sache sicher noch schlimmer macht ich denke das der typ dann aus rastet
also sagte sie dann nein dann gibt es eine lösung


was soll ich tun??? bin uber jede info dankbar


gruß an alle kermit frog
 

Paolo_Pinkel

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#2
Hi,

1. Zukünftig nicht mehr alleine zur ARGE gehen sondern einen "Beistand" gem. § 13 SGB X mitnehmen dann sind solche, von Halbwissen geprägte, Aussagen auch Geschichte.

2. ALG II/SGI/Sozialhilfe-Bezieher können grundsätzlich umziehen, wohin Sie wollen! Unabhängig davon, ob eine Behörde den Umzug als notwendig abgesegnet hat. Wenn der Umzug nicht notwendig ist und die Kostenübernahme der neuen Wohnung vom Amt nicht zugesichert wurde, müssen beim ALG-II Unterkunftskosten nur in bisheriger Höhe übernommen werden. (§ 22 Abs.1 Satz 2 SGB II)

Das gilt nur wenn du den Umzug selber finanzieren kannst. Die Behörde muss nur die Umzugskosten übernehmen, wenn:
- der Umzug notwendig (erforderlich) ist und
- die Miete angemessen sowie
- die Behörde der Anmietung der neuen Wohnung zustimmt.

Die Notwendigkeit ergibt sich aus deinem ganz speziellen Fall, weil dein Wohnumfeld unzumutbar geworden ist durch die Bedrohung. Siehe auch § 29 Abs. 1 Satz 8 SGB XII bzw. § 22 Abs. 3 S.2 SGBII. (Auszug aus dem ALG-II Leitfaden)

Ein weiterer Grund könnte in Kombination auch sein, dass die berufliche Aussicht für dich in deinem Wunschort besser ist.

Am besten wäre wenn du versuchst mit dem SB nochmal zu sprechen um es über den kleinen Dienstweg zu probieren. Diesmal aber mit Beistand. Fruchtet das nicht solltest du versuchen mit dem Abteilungsleiter zu reden mit Verweis auf deine Lage. Die Entscheidung hängt nicht vom Gemütszustand deines SB ab, sondern ob der Umzug in deinem Fall notwenig ist oder nicht. So wie du deinen Fall schilderst wäre er es.

Gruss

Paolo
 

Mario Nette

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#3
Nein, nicht mit dem SB sprechen, sondern schriftlich beantragen, umziehen zu dürfen und eine schriftliche Antwort einfordern. SBchen scheint a) sich der Lage nicht bewusst und b) nicht kooperativ zu sein, dass man das wohl beim erneuten Gespräch nicht ändern wird. Gegen einen schriftlichen Bescheid hingegen kann man etwas machen.

Mario Nette
 

Lobo184

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#4
Vielleicht in Knast nicht den Denunzianten spielen ..... ?
 
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