Umzug in ein anderes Bundesland.Brauche Rat! (1 Betrachter)

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Svafah

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Hallo,

Nachdem heute unser Mietangebot abgelehnt worden ist innerhalb von Bonn umzuziehen möchte ich gerne wieder zurück in meine alte Heimat.Ich bin jetzt im 3 Monat Schwanger aber kann unter diesen Umständen ( Kalte Wohnung/schlechtes Umfeld) hier nicht weiter wohnen bleiben.Ich bin sowieso schon in Behandlung was meine Psyche angeht.

Ich möchte von Bonn nach Hessen( Hünfeld) ziehen.Übergangsweise könnte mein Mann und ich bei meiner Mutter unter kommen.

Kann ich mich einfach hier in Bonn abmelden,und ca 2 Wochen später in Hünfeld neu anmelden? Oder wird das Probleme geben?
Was für Möglichkeiten gibt es noch? Ich will und kann hier nicht bleiben.Ich komm mir vor wie eine Gefangene.:icon_sad:

Liebe grüße,
Svafah
 

Seepferdchen 2010

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https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/95070-familienzuwachs-umzug-kaution-gerechtfertigt.html#post1179459

So jetzt habe ich den Link erstmal hier reingestellt!

Umziehen kannst du jeder Zeit nur die Kosten mußt du dann selber tragen!

Und beachte die Zuständigkeit beim JC!

Umzug der gesamten BG (36.10)

(1) Zieht die gesamte Bedarfsgemeinschaft während des Leistungsbezugs in den Zuständigkeitsbereich eines anderen Trägers um, ist sicherzustellen, dass

• keine Zahlungsunterbrechung i. S. d. § 2 Abs. 3 SGB X eintritt, wenn die Anspruchsvoraussetzungen durchgehend vorgelegen haben,
• keine Doppelzahlungen für deckungsgleiche Zeiträume erfolgen und
• die Leistungen auch für den Umzugsmonat in rechtmäßiger Höhe, also max./min. für 30 Tage
(§ 41 Abs. 1 S. 2) gezahlt werden, wenn der Umzug nicht zum Monatsersten, sondern im Laufe eines Monats mit mehr oder weniger als 30 Tagen durchgeführt wird.

(2) Deshalb sind die Zahlungen durch den abgebenden Träger grundsätzlich erst mit Ablauf des Umzugsmonats einzustellen. Vom aufnehmenden Träger sind Leistungen frühestens ab dem Folgemonat zu zahlen (s. a. Rz 36.11a). Bei einem Umzug zum Ersten eines Monats kann hiervon abgewichen werden, wenn die Mitteilung über den Umzug und die Meldung beim aufnehmenden Träger so rechtzeitig erfolgt, dass eine nahtlose Leistungszahlung durch den aufnehmenden Träger sichergestellt ist.

Beispiel:

Die Zustimmung zum Umzug am 01.07. wird am 25.05. eingeholt. Die Vorsprache beim aufnehmenden Träger erfolgt am 03.06.

Entscheidung:

Aufgrund der frühzeitigen Vorsprache des Hilfebedürftigen ist eine nahtlose Leistungsgewährung sichergestellt, so dass eine Leistungszahlung für den Monat des Umzugs durch den abgebenden Träger nicht geboten ist. Die Leistungen sind zum 30.06. einzustellen.

Zuständigkeit bei Umzug

https://www.elo-forum.org/alg-ii/39557-zustaendigkeit-umzug.html

§ 36 SGB II Örtliche Zuständigkeit Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites


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