Umzug in anderes Bundesland wegen Arbeitsaufnahme (1 Betrachter)

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AsusGigabyte

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Hallo ihr Lieben,

ich (alleinerziehend, ein Kind, 13 Jahre) habe einen Job gefunden, der mich von staatlichen Leistungen unabhängig macht - am anderen Ende der Republik.

Freude riesig groß. Ich finde sogar eine Wohnung in der neuen Stadt und diese wird vom alten und neuen Jobcenter anerkannt (Arbeitsbeginn leider erst der 1.09.). Freue noch größer, aber... ja leider kann ich meine Klamotten etc. nicht an den neuen Wohnort teleportieren..

Nun also zum Umzugsvorhaben:

Ich lebe hier recht ländlich und habe leider keinen Freunde hier, weil zugereist. Jobcenter finanziert Umzug mit der Auflage, ich solle Umzugshelfer und einen Fahrer finden (habe selbst keinen Führerschein).

Ich kenne niemanden wie schon geschrieben.

Ich habe Aushänge gemacht, bisher hat sich einer gemeldet, der ernsthaft Interesse hat und sich nicht darüber beschwert, dass ihm 10€/h zu wenig sind.

Ende des Monats muss ich aus der Wohnung raus und ich hab echt Schiss, dass ich niemanden finde. Einen Fahrer, der einen 7,5 Tonner fahren kann, habe ich auch nicht.

Habt ihr eine Idee, wie man hier im ländlichen Raum Leute aufreissen kann, die für 10€/h beim Umzug helfen und den LKW mal eben 800km weit fahren?

Oder fällt euch etwas anderes ein?

Bin dankbar über jeden Tipp!

Ach ja: Umzug wäre Raum Tübingen - vielleicht finden sich hier ja Umzugshelfer?


Edit:

Schriftlich habe ich bisher nur eine EGV, dass bis zu 2500€ für einen Umzug übernommen werden können und ein Schreiben an meinen neuen Vermieter, dass die Doppelmiete für den Juli vom alten Jobcenter übernommen wird und vom neuen Jobcenter, dass die Miete für die Überbrückungszeit übernommen wird.
Ich sollte aber natürlich Kostenvoranschläge einreichen, was ich auch getan habe mit der fettgedruckten Anmerkung, dass ich wegen der Umzugskosten nicht in Vorleistung gehen kann.

Auf diese Kostenvoranschläge etc. habe ich bisher keine Antwort erhalten. Ist ja auch noch ein paar Tage hin.

Beim letzten notwendigen Umzug hat man mir dann pünktlich zum Umzugstermin jegliche Leistung gestrichen und ich sollte dann ohne Geld den Umzug organisieren. Mein Glück war, dass der damalige Hauptmieter dann meinen Umzug mitgemacht hat. Aber dieses Mal gibt es keinen Hauptmieter.
Was, wenn die mich wieder ohne Geld sitzen lassen?
 
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Seepferdchen 2010

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Guten Morgen @AsusGigabyte,

hmm nicht so einfach schon wegen der langen Strecke vom 800 km.

Hast du mal im Net nachgeschaut bei "Umzugshelfer Studenten" oder
allgemein Umzugshelfer?

Hier mußt du natürlich dir sehr genau die Links ansehen.

Auf diese Kostenvoranschläge etc. habe ich bisher keine Antwort erhalten. Ist ja auch noch ein paar Tage hin.
Dennoch würde ich hier nachhaken, schreibe eine Sachstandanfrage bezogen auf die eingereichten Kostenvoranschläge.

ich (alleinerziehend, ein Kind, 13 Jahre) habe einen Job gefunden, der mich von staatlichen Leistungen unabhängig macht
Glückwunsch und toi,toi beim neuen Job!
 

AsusGigabyte

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Ja, natürlich habe ich unter Umzugshelfer / Studenten geschaut. Hier in der Nähe ist nix, was nicht vorher erstmal kostenpflichtig für mich wäre.

Problem ist auch, dass die wenigstens Studenten eine Fahrerlaubnis für 7,5t haben. In Stuttgart konnte man mir zumindest nicht zusichern, dass sich pünktlich zum Termin dann auch ein Fahrer mit dem entsprechenden Führerschein findet.

Die SB verlangt auch von mir, dass ich mit etwaigen Umzugshelfern vorab Verträge abschliesse, die ich dann einreichen soll, ohne überhaupt zu wissen was mir nun an Umzugskosten genehmigt wird.

Nun ja, bisher habe ich ja sowieso bis auf einen Schüler niemanden gefunden, der mit anpacken will zu dem Preis.
 

Seepferdchen 2010

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@AsusGigabyte

Problem ist auch, dass die wenigstens Studenten eine Fahrerlaubnis für 7,5t haben.
Richtig und was auch wichtig ist als Argument, keine Versicherung für
einen Transport.

Die SB verlangt auch von mir, dass ich mit etwaigen Umzugshelfern vorab Verträge abschliesse,
Das macht du nicht, auf welcher rechtlichen Grundlage kommt der SB dazu, übernimmt dieser bei Vertragsnichterfüllung beiderseitig die Kosten?

Halte deine bisherigen Bemühungen schriftlich fest.
 

AsusGigabyte

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Kautionsübernahme durch das Jobcenter

Das Jobcenter am Umzugsort hat mir die Übernahme der Kaution zugesichert unter der Voraussetzung dass ich eine Ratenzahlungsvereinbarung UND eine Abtretungserklärung unterschreibe.

Ist das so rechtens?

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich langfristig arbeiten werde und die Kaution relativ zügig abgezahlt ist. Wenn ich dann vielleicht irgendwann umziehe, dann sacken die trotzdem erstmal die Kaution ein und ich muss mich noch mit denen rumstreiten oder wie ist das?
 

AsusGigabyte

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Das tue ich, sichert mir ja aber auch nicht, dass ich die alte Wohnung pünktlich zum 31.07. räumen kann.

Gerade hatte ich ein gutes Angebot bei my hammer. Der hat aber sein Angebot zurück gezogen als er las, dass das Jobcenter den Umzug finanziert. Sie hätten keine guten Erfahrungen mit dem Jobcenter gemacht. Dolle Wurst :evil:
 

Seepferdchen 2010

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AsusGigabyte,

Nach § 22 SGB II

3Aufwendungen für eine Mietkaution und für Genossenschaftsanteile sollen als Darlehen erbracht werden.
Wenn ich dann vielleicht irgendwann umziehe, dann sacken die trotzdem erstmal die Kaution ein und ich muss mich noch mit denen rumstreiten oder wie ist das?
Nein nach Abzahlung deiner Kaution, forderst du schriftlich das JC auf dir deine Abtrittserklärung zu übersenden. Also sorgfältig alles aufheben und drauf achten das du dann in der vorletzten Ratenzahlung du das JC schon anschreibst.

Die Kaution geht dann nach Abzahlung in dein Vermögen über.

Ist das so rechtens?
Ja weil du ja noch einen bzw. fast zwei Monate "Hilfebedürftig" bist, anders wäre es wenn du schon früher den Job antreten würdest, da käme die Kaution nicht mehr in Frage, nur der Umzug.

Sie hätten keine guten Erfahrungen mit dem Jobcenter gemacht. Dolle Wurst
Naja kann man verstehen aber es ist nicht bei allen Firmen so.
 

AsusGigabyte

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Es gibt Neuigkeiten, aber keine guten :(

Der günstigste Kostenvoranschlag wurde genehmigt, aber...

Die wollen den Autovermieter direkt bezahlen, was mir relativ egal ist. Mit den restlichen Kosten soll ich aber in Vorkasse gehen, also Helfer, Fahrer, Spritkosten etc. soll ich auslegen.

Ich solle mir das Geld dann halt leihen. Ich wüsste nicht, wer mir mal eben so 600€ leihen könnte und ich kann es auch nicht. Ich habe bis zum Ende des Monats noch 250 € und bevor ich mein Kind hungern lasse...

Ja, dann müsste ich eben da bleiben uns sie seien ja nicht verpflichtet mir das zu finanzieren, das seiern ja alles nur Kann-Leistungen. Es sei gesetzlich festgeschrieben, dass das Amt nicht in Vorkasse gehen dürfe und dann würde man die bereits bewilligte Doppelmiete eben auch nicht bezahlen, wenn ich denn unter diesen Voraussetzungen nicht umziehen wollen würde. Und das sei dann ja von mir sozialwidriges Verhalten, wenn ich die Arbeitsstelle dann nicht anträte. Klar, 600€ kann man ja locker mal aus der Tasche schütteln nach Jahren ALG II...

Und nun? Die Wohnung hier ist zum 31.7. gekündigt.

Sorry für Tippfehler, bin gerade völlig von der Rolle. Ich glaub mein Blutdruck ist gerade bei 180 oder so...
 
E

ExitUser

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Versuche es mal bei der Diakonie oder Caritas.
Die stellen eventuell Stiftungsgelder für solche Fälle zur Verfügung.

Eine ehemalige Nachbarin von mir war auch in so einer Lage, und hat von der Diakonie mittels Stiftungsgelder den Umzug finanziert bekommen.

Nachtrag, eigentlich verweise ich nicht gerne auf die Diakonie oder Caritas.
Aber in Deinem Fall wäre es fast die einzige Lösung.
 

AsusGigabyte

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Ich habe bisher nichts schriftlich vom Jobcentert zu dem Umzug außer einem Schreiben an meinen neuen Vermieter, dass die Miete für Juli übernommen wird und vom neuen Jobcenter ebenfalls bis zum ersten Gehalt übernommen wird.
Ach und dann habe ich noch eine EGV, in der steht, dass ein Umzug wegen Arbeitsaufnahme mit maximal 2500€ gefördert werden kann.

Alles andere wurde nur telefonisch bekannt gegeben.
 

Seepferdchen 2010

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Mit den restlichen Kosten soll ich aber in Vorkasse gehen, also Helfer, Fahrer, Spritkosten etc. soll ich auslegen.
Das hast du aber nicht schriftlich bekommen, richtig?

Ich wüsste nicht, wer mir mal eben so 600€ leihen könnte
Und wie kommt man auf diesen Betrag, setzt sich diese Summe für Helfer, Benzin und Fahrer zusammen?

Wurde diese Summe vom JC ermittelt?
 

AsusGigabyte

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Das hast du aber nicht schriftlich bekommen, richtig?
Nein, aber ich habe ihr mitgeteilt, dass ich das dann gerne schriftlich hätte, damit ich damit zum Anwalt gehen kann. Ich weiß aber nicht, ob sie damit im recht ist. Deine Frage deutet darauf hin, dass sie es nicht ist. Nur sind es ja nur noch ein paar Tage bid zum 31.07.

Arbeitsbeginn ist aber erst der 1.09. oder 15.08. - je nachdem wie lange der Betriebsrat zum Prüfen braucht.
 

Katzenstube

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Hallo AsusGigabyte,
ich steckte in selbigem Dillema und dachte die Preise hauen mich um von offiziellen Umzugsunternehmen. Für einen Teil des Umzugs (es ging um die Möbel meiner Mutter, die zu mir gekommen ist, wenn auch leider nicht lange) habe ich einem Umzugsunternehmen gegeben, welches relativ günstig war. Alle angeschrieben am Endort und am Abgangsort - die meisten Angebote waren unter aller Kanone, also nicht finanzierbar.

Den zweiten Teil habe ich über Kleinanzeigen im Netz realisiert. Das aber ist nicht ungefährlich, weil es zumeist in den Rahmen der Schwarzarbeit geht. Zumeist wird um die 12 - 15 € die Stunde verlangt, die Leute sind aber zumeist nicht angemeldet.

Studentenverein und Caritas-angelehnte-"mildtätige" Organisationen waren übrigens teurer als die günstigere Spedition, zumindest im Großraum Stuttgart und in Hohenlohe.

Gruß von Katzenstube
 

Seepferdchen 2010

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Der günstigste Kostenvoranschlag wurde genehmigt, aber...
Und hier mal eine Frage von wem ist dieser Kostenvoranschlag von einer Umzugfirma und wenn ja welche Optionen stehen drin, was wird auf Grund vom Voranschlag von der Firma durcgeführt?
Oder hast du nur einen LKW angefragt, so lese ich das.
 

AsusGigabyte

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Ja die Kosten setzen sich zusammen aus Kosten für Helfer, Fahrer, Rückfahrt- und Übernachtungskosten für den Fahrer, der ja immerhin ca. 800 km einfache Strecke zurück legen muss, Spritkosten und Entsorgungskosten für den Hausrat, der entsorgt werden muss.

Ich habe die genaue Summe jetzt nicht im Kopf, aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich für diesen Monat noch 250€ zur Verfügung habe, ich und mein Kind essen müssen, mein Kind noch einen Schulausflug und ein Klassenabschlussfest vor sich hat, kann ich einfach nicht in Vorkasse gehen, auch dann nicht, wenn es eine wesentlich geringere Summe wäre. Stundenlohn von 10€/Person, Minijobabgaben, 150l Diesel, Rückfahrt-und Übertnachtungskosten für den Fahrer usw.

Schriftlich wurde mir aber noch gar nix bewilligt.
 

AsusGigabyte

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Ja, ein Miet-LKW der Firma Hertz und die im vorigen Post genannten Kosten.
 

Katzenstube

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Die Kosten von 600 Euro wären aber genial günstig, das habe ich für ein paar Möbel (Bett, Komoden 2 x Tisch und Essgruppe bei der günstigsten Spedition bei 200 km einfache Entfernung) gezahlt. Nicht, dass da noch ein paar Klauseln hinter dem Transporteur versteckt sind, die alles teuerer machen....

Oh mann, in Deiner Rolle möchte ich auch nicht stecken. Chance bekommen - Chance nicht wahrnehmbar und dann auch noch für Beweglichkeit und Bereitschaft bestraft werden.....

Die Daumen drückt Dir
Katzenstube

Uuups, was mir noch einfiel: klar nicht toll, den Arbeitgeber zu befragen - aber was Umzüge kosten weiss der auch.... Zumal du ja viele km für ihn und eine unbekannte Zukunft in Kauf nimmst.....
 
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AsusGigabyte

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Die Kosten von 600 Euro wären aber genial günstig, das habe ich für ein paar Möbel (Bett, Komoden 2 x Tisch und Essgruppe bei der günstigsten Spedition bei 200 km einfache Entfernung) gezahlt.
In den oben genannten Kosten sind die Kosten für den LKW NICHT enthalten, sondern kommen noch oben drauf.

Der Arbeitgeber hat von vorn herein sämtliche Kostenerstattung verneint.
 

Katzenstube

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Schitt!!!! Wenn auch verständlich....
Wie Du nun aber eine Lösung finden willst ist mir echt nicht klar... Anfrage an das Sozialamt Deiner neuen Stadt - zur Sicherheit auch in der alten um auf Darlehnsbasis etwas erreichen zu können?

Gruß von Katzenstube
 

Seepferdchen 2010

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@AsusGigabyte

in moment hast du leider diese Aussage vom SB nicht schriftlich, ich gehe
davon aus das du in deinem Antrag auf Kostenübernahme darauf hingewiesen hast, das du auf Helfer usw. angewiesen bist.

Frage die Bestätigung zur Kostenübernahme, was wird da im Schreiben vom JC für ein §§ genannt, steht da § 44 SGB III?

Deine EGV hat welchen Gültigkeitszeitraum?
 

AsusGigabyte

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Du meinst die Kostenübernahme für den neuen Vermieter?

Das war nur ein formloses Schreiben ohne Nennung irgendwelcher Rechtsgrundlagen, damit der Vermieter mich nicht wieder rasusschmeisst, bevor ich überhsupt eingezogen bin.

Ja, ich hsabe daraufhin gewiesen, dass ich keinen Führerschein habe und niemanden kenne, der mir kostenlos hilft.

EGV muss ich nschher mal vrasuskrsmen, wenn Kind im Bett isdt, aber ich glaube sdie war unbefristet.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo@AsusGigabyte,

wie schon geschrieben jetzt brauchst du zu deinem Antrag einen schriftlichen Bescheid.

Es könnte sein das du eventuell Sonnabend Post hast, sollte keine Post bei dir eingegangen sein, dann schreibe bitte.

Natürlich kannst ungeachtet dessen auch einen Awalt aufsuchen zwecks
Beratungsgespräch, frage bitte bei Termnvereinbarung ob er beim Amtsgericht einen Beratungsbeihilfeschein beantragt oder ob du selbst
diesen beantragst?

Wenn du in Hamburg oder Bremen lebst, dann wird durch die ÖRA eine Rechtsberatung geführt.
 

AsusGigabyte

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Guten Morgen Seepferdchen,

ja es handelt sich um Förderung aus dem Vermittlungsbudget. Davon sprach die SB zumindest die ganze Zeit.

Da ich aber ALG II erhalte, müsste es der Paragraph 16 SGB II sein oder?

Wie auch immer, es handelt sich um eine Kann-Bestimmung, die jedoch pflichtgemässes Ermessen erfordert.
 
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Seepferdchen 2010

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Da ich aber ALG II erhalte, müsste es der Paragraph 16 SGB II sein oder?
Nein es ist der § 44 SGB III, hier mal eine Aufstellung welche Leistungen
erbracht werden können.

Der § 16 SGB II ist für Leistungen zur Eingliederung

Förderung aus dem Vermittlungsbudget

Bewerbungskosten pauschal
Bewerbungskosten Nachweis
Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
Fahrkosten für Pendelfahrten
Kosten für getrennte Haushaltsführung
Kosten für den Umzug
Fahrkosten zum Antritt einer Arbeits- oder Ausbildungsstelle
Kosten für Arbeitsmittel
Kosten für Nachweise
Unterstützung der Persönlichkeit ( z.B. Kleidung)
Sonstige Kosten
Anforderung Unterlagen

Quelle:
arbeitsagentur/Vermittlungsbudget Seite 14

Schau dir mal die §§ unter Google "Buzer § 44 SGB II" an oder den § 16 SGB II
 
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