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Umzug, Heizkostennachzahlung

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sinus

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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15 Jul 2006
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#1
Hallo,

als Neuling in Eurem Forum habe ich mal eine Frage.

Ich bin im Januar 2006 mit Genehmigung der ARGE umgezogen, die Kaution, Renovierungs- Umzugskosten wurden in voller Höhe übernommen d.h. nicht als Darlehen.
Im Dezember habe ich mir die Wohnung angeschaut, bei der Besichtigung wurde mir vom Eigentümer gesagt das das Badezimmer (stammt aus Anfang der 60iger und sieht auch dem entsprechend aus) in diesem Jahr saniert würde weiterhin machte man mich darauf aufmerksam das die Fenster doppelt isoliert sind und somit keine Geräusche zu hören wären. das badezimmer ist bis heute nicht saniert und laut neuster Aussage des Vermieters wird es auch frühstens in 8 Jahren was passieren da es sich um einen Sozialbauwohnung handelt und man noch solange gebunden wäre, wenn man es jetzt sanieren würde könne man die Kosten nicht auf die Miete umlegen. Die Wohnung liegt direkt an zwei Hauptverkehrsstrassen als ich die Wohnung besichtigte war es Sonntag und natürlich nicht viel auf den Strassen los, jetzt im Sonmmer muss ich feststellen da man die Fenster weder Tags noch Nachts geöffnet lassen kann weil man es vor Krach nicht aushält. Bei den Temperaturen kommt das besonders Nachts gut da zerläuft man im Bett, Tagsüber stören die Geräuche nicht so da man entweder unterwegs ist oder sich anderweitig ablenken kann. Nun kommt der absolute Hammer wie gesagt ich bin im Januar eingezogen, im Mai war ein Unternehmen hier und hat die Messeinrichtung an den Heizkörpern abgelesen (hier ist eine Oel-Zentralheizung vorhanden) gestern kam die Jahresabrechnung vom Vermieter ich soll für 5 Monate 300,00 € (Wohnungsgröße 49 m²) an Heizkosten nachzahlen in den Nebenkosten sind alleine 45,00 € an Heizkosten enthalten die neue Vorauszahlung erhöt sich monatlich um 60,00 € sodas ich jetzt 105,00 € zahlen soll. Der Vermieter hat Rechnugen der Heizoellieferung bei der Abrechnung beigefügt es wurden von Januar bis Mai 12.000 ltr. zum Preis von 7724,40 € geliefert somit käme das mit den 300,00 € an Nachzahlung hin, obwohl ich sehr sparsam die Heizung benutzt habe. In der alten Wohnung war auch eine Zentralheizung vorhanden (Wohnungsgröße 65m²) jedoch wurde diese mit Gas befeuert hier betrug die monatliche Vorrauszahlung 32,00 € und ich hatte am Ende der Heizperiode immer ein Guthaben von um die 20,00 €.
Der nächste Punkt ist das sich im Erdgeschoß ein Imbissbetrieb befindet dagegen habe ich auch nichts einzuwenden wusste ich ja auch, nur der Container in dem die Essensreste gesammelt werden steht im Hof und bei den Temperaturen stinkt das ganz gewaltig durchs Treppenhaus so das ich jedesmal Brechreitz bekomme wenn ich dadurchgehe gehe. Dem Vermieter stört das anscheinend nicht obwohl er auch hier im Haus wohnt.

Jetzt überlege ich in eine andere Wohnung umzuziehen, nur wie wird die ARGE darauf reagieren. OK ich wäre bereit wenn die ARGE sich einverstanden erklärt die Renovierungs- sowie Umzugskosten in einer Monatlichen Rate in Höhe von 34,50 € vom ALG II zurück zu zahlen.

Hat jemand von Euch vielleicht schon mal in einer selben Situatíon gesteckt und eine dementsprechende Erfahrung mit der ARGE gemacht?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Herlich willkommen im Forum.

Da war Dein Umzug ja ein doller Reinfall. Ich befürchte nur, Du wirst nicht so einfach dort wieder herlauskommen. Dir wird sicher vorgehalten, dass auch andere Mieter unter diesen Voraussetzungen leben.

Liegt den gar kein Fenster "hintenraus"?

Dein Beispiel zeigt, wie gründlich man prüfen muß, bevor mal die Wohnung wechselt.

Wegen des stinkenden Containers kannst du dich aber an die Gewerbeaufsicht wenden. Die sollen da mal eine Kontrolle vornehmen. Denn solch stinkende Abfallbehälter ziehen Ungeziefer und Ratten an. Nicht gerade lecker.
 

Arco

Forumnutzer/in

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#3
..... also ein weitere Umzug sehe ich schwarz wie Barney auch schon geschrieben.

Allerdings noch folgende Anmerkung:

1. ist die Aussage das das Bad renoviert wird unter Zeugen gelaufen oder sogar schriftlich erfolgt ? ? wenn ja dann gäbe es evtl. eine Möglichkeit mit Fristsetzung eine Mietminderung anzudenken ....

2. wegen der Nebenkostenabrechnung solltest du mal dein Recht der Akteneinsicht in Anspruch zu nehmen und selber nachzurechnen. Scheint mir sehr hoch die Summen.

Evtl. für beide Sachen den Mieterbund fragen, kostet allerdings Jahresgebühren. Aber die braucht man öfters´.....
 
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