Umzug gefordert: Whg zu groß => Whg zu groß aber billig?

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ganzvonvorne

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Erstmal Hallo hier, ich bin der neue..

Ich stelle mich doch mal vor:
Ich bin im gehobenen mittleren Alter, beziehe seit 01/09 Hartz4. (vorher Selbstständig) Meine Lebensgefährtin ist arbeitslos seit 01/09, bezieht Arbeitslosengeld I.

Als Bedarfsgemeinschaft erhielten wir gerade unseren Bescheid, nach dem unsere Wohnung (90qm/ 510€/ 720€) verständlichereweise zu groß ist. :icon_evil:
Die Miete wird mit dem Hinweis übernommen, dass wir uns unverzüglich eine kleinere Wohnung suchen MÜSSEN. Wir suchen natürlich schon seit geraumer Zeit.
Jetzt, nachdem H4 durch ist und die Lage geklärt ist, haben wir eine erheblich günstigere Wohnung (76qm / 320€/ 525€) in Aussicht. Natürlich stehen uns im Grunde auch diese 76qm nicht zu. Der Kaltmietpreis liegt jedoch 40€ unter dem Limit der ARGE. Die Warmmiete ist inkl. Warmwasser/Heizung/+Nk.

Natürlich rufe ich morgen früh noch bei der ARGE an, alleine schon wg. der Übernahme weiterer Kosten.
Dürfen wir diese Wohnung mieten oder besteht ARGE auf die angemessene Wohnungsgröße für 2 erwachsene Personen? In unserem Kreis sind durchaus noch kleinere Wohnungen mit einem jedoch unwesentlich oder gar höheren Mietpreis zu haben..

Netten Gruß an dieses Forum :icon_pause:
 

Arania

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Es geht bei der Wohnungsgröße ja nicht nur um die Kaltmiete sondern eben auch um die Heiz-und Nebenkosten, die dürften höher sein als bei einer kleineren Wohnung, billigen muss die ARGE das also nicht
 

Kikaka

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Ich würde etwas modifizierte Vorgehensweise empfehlen :

-Da Ihr jetzt 6 Monate Zeit habt

1. Schritt
- schriftlichen Antrag auf Umzugsgenehmigung und Bewilligung der Umzugskosten stellen. Dieses ist ein komplexes Umfeld das es wert ist in Ruhe abgearbeitet zu werden. Euer Vorteil liegt jetzt einfach darin das die Arge im Zugzwang ist. Sie muß jetzt Farbe bekennen .
- Das Thema Umzug umfaßt viele Bausteine. Im Forum dazu lesen und stöbern .

Jetzt, nachdem H4 durch ist und die Lage geklärt ist, haben wir eine erheblich günstigere Wohnung (76qm / 320€/ 525€) in Aussicht. Natürlich stehen uns im Grunde auch diese 76qm nicht zu. Der Kaltmietpreis liegt jedoch 40€ unter dem Limit der ARGE. Die Warmmiete ist inkl. Warmwasser/Heizung/+Nk.
- O.K, fragen kostet nichts. Dieses aber schriftlich in Form eines Mietangebotes ( Kaltmiete netto, Nebenkosten, Heizkosten separat ) ist später sowieso ein Muß.Dann zählen vorherige Zusagen und Versprechungen gar nichts. Der Schuß kann aber auch in die gegenteilige Richtung losgehen : Mündlich wird gerne mal etwas verweigert was auf schriftlichen Antrag hin dann plötzlich bewilligt wird...
 

Kikaka

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In unserem Kreis sind durchaus noch kleinere Wohnungen mit einem jedoch unwesentlich oder gar höheren Mietpreis zu haben..

- Ab sofort Dokumentation anlegen :
-Alles ( Zeitungsauschnitte etc.) aufheben und mit Vermerken versehen :

- z. Bsp.
- bei Angeboten ohne Mietpreisangaben diese handschriftlich nach telefonischer Recherche festhalten
- Ergänzende Angaben zu Wohnraumgrößen

- Wenn nur Nettokosten angegeben, Auskünfte zu Nebenkosten schriftlich festhalten
-Nachfragen zu Baujahr etc schriftlich festhalten

Das bedeutet eigentlich nur das Ihr Eure Bemühungen um eine neue Wohnung nachweisbar macht, später mündlich vorzutragen wir haben nichts gefunden geht nicht

-Man kann auch mal einige Mietangebote vorab schriftlich einreichen und dann mal die Reaktion der Arge abwarten. Wenn die Arge anfängt rumzunörgeln dann soll sie die KdU-Vorgaben schriftlich offenlegen..
diese Vorgaben sind aber unbedingt zu überprüfen..



- Mal angenommen: Die Arge segnet Euch eine Wohnung ab aber die Umzugsmodalitäten sind nicht geregelt ...schon seit Ihr in der Stressmühle....... Der Vermieter setzt Fristen zum Einzug....die Zeit läuft davon...im Forum könnt Ihr es nachlesen ...es wird Chaos geben...
 

ganzvonvorne

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Dank für Euere Antworten,

huch ja, wir haben schon gelernt. (learning by dowing) Wir hatten zuerst nur die Kaltmiete angenommen. Somit müssen wir uns wohl damit abfinden, dass es fast unmöglich ist eine Whg zu finden, die der ARGE passt. Nunmehr haben wir was günstigeres gefunden, das aber immer noch 45€ überm Limit liegt.

ARGE übernimmt sogar den Kabelanschluss, was sich zwar gut anhört, jedoch, das finden einer "angemessenen Whg" noch unmöglicher macht. Das rechnet ARGE einfach mit rein. Würden die uns die Kabelkosten und den Mehrbetrag aufbrummen, (insg. 45€) könnten wir sofort umziehen. Ohne Übernahme von Umzugskosten, etc. isses jedoch nicht möglich. Ohne Genehmigung gibts jedoch keine Hilfe in dieser Richtung. Jetzt werde ich erstmal Euere Tips verfolgen !! thx !!

Am Donnerstag haben wir ein Gespräch mit dem Leiter der ARGE. Wir hoffen jetzt erstmal auf eine Ausnahme, alleine schon wg. der Momentanen horrenden Mietkosten.
 
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