Umzug Berlin - München

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VT614

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Guten Tag, da dies mein erster Post ist würde ich erstmal alle als "Neuankömmling" grüßen.

Also es geht in meiner darum, dass ich gerne wieder zurück nach München (oder Umgebung)ziehen möchte. Vor fast 2 Jahren flüchtete ich mich nach Berlin mit 18 Jahren und kam dann irgendwie durch mit ner eigenen Wohnung usw.
Nun fast 2 Jahre später möchte ich wieder nach München in meine Heimat zurückkehren, da ich in Berlin aus sozialtechnischen Gründen kurz vom zerfallen bin. Ich wohne hier am ********** der Welt (NordOst) direkt am Stadtrand fernab jeglicher Zivilisation. Meine Sozialkontakte leiden natürlich sehr daran, zudem zeigen sich hier langsam wieder immer mehr Nazis offen auf der Straße - darauf habe ich so ziemlich keine Lust. Nebenher gibts hier noch diese Möchtegern Gangsta die nicht mein Verständnis von Kultur zeigen. Über 2 Jahre hab ich versucht hier Bekannte zu finden, doch daraus wurde eben nichts, weil Berlin eine sehr Ignorante Stadt ist. Diese ständige Meckerei vertrage ich ebenfalls nicht mehr, ein Umzug ins Zentrum der Stadt ist durch zu hohe Mieten nahezu nicht mehr möglich. Berlin hat massiven Wohnungsmangel - ich hab für den Umzug einiges versucht, mich sogar 3 Monate von Hartz IV abgemeldet um mich dann nach einem evtl. Wohnungswechsel am neuen Wohnort anzumelden, doch wegen meiner leichten Sprchstörung hat mich natürlich kein Vermieter genommen - weil das eben eine Ignorante ******** ist. Daher hab ich letztens den entschluss gefasst mir wieder das Ziel anzustreben nach München zurückzuziehen, denn hier in Berlin drifte ich durch Dauereinsamkeit in eine ziemliche Depression die in mir auch regelmäßige Selbstmordgedanken aufkommen lässt. Ergo kann ich sagen das weitere verbleiben in Berlin könnte bei mir eine Gefahr im Verzug(Gefahr für Leib und Leben) aufkommen lassen könnte. Meine Lebensgeschichte ist ohnehin schon verdammt lang und voller Erfahrung durch Institutionale Gewalt die durch das Jugendamt und andere Behörden ausging. Doch in München hätte ich immerhin noch meine Eltern, allerdings zu Ihnen ziehen kann ich nicht, da das sonst wieder in ausufernden Problemen wie früher enden würde.

Wie könnt ihr mir weiterhelfen?


Dominik
 

Henrik55

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In München eine Wohnung zu bekommen ist noch schwieriger als in Berlin. Als Arbeitsloser hat man da keine Chance. Bewerbe Dich verstärkt auf Arbeitsplätze in München. Dann hast Du dort auch eine Chance auf eine Wohnung. Anders wird es nichts.
 

jimmy

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Wende die Taktik an, mit der du damals nach Berlin gekommen bist. Das in Berlin Wohnungsmangel herrscht, ist Unsinn. Viel mehr ist es so, dass alles was gebaut wird, zum größten Teil Privat ist - also für die besser verdienenden.
 

VT614

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Die Taktik wie nach Berlin? Also Obdachlosenheim möcht ich nicht nochmal durchmachen!!! Und bezüglich Arbeit, da seh ich mich zurzeit nicht fähig dazu, denn ich bin wie ich es beschrieb ziemlich am abdriften zurzeit.
 

jimmy

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Ich ging davon aus, dass du hier Freunde hattest und bei denen untergekommen warst. Von Obdachlosigkeit hast du im ersten Beitrag nichts geschrieben.Wenn du Freunde in Muc hast, dann würde ich diese Fragen, ob Sie behilflich sein können. Aber so aus der Ferne eine Wohnung zu finden, ist nicht ganz einfach. Einzige Ausnahme: Du hast einiges an Bargeld, und hier nichts, dass du nach Muc mitnehmen möchtest. Dann könntest du in einem "Motel" "Wohnen" und vor Ort intensiv suchen.
 

wommi

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Wenn Du nicht arbeiten kannst, dann brauchst Du eine AU - sonst hast Du als U25 nur Probleme !

Wer zahlt denn den Umzug ?

Ich denke mal, Du brauchst professionelle Hilfe - allein wirst Du es so nicht schaffen !
In Berlin gibt es doch einige Beratungsstellen - entweder googelst Du selbst oder wartest, bis sich hier jemand meldet, der sich damit auskennt !
 

VT614

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Diese "Professionelle Hilfe" hat mir in der Vergangenheit eher mehr Probleme bzw. mein ganzes Leben zerstört als geholfen und der Pharmaindustrie nen satten Profit beschert. Was ich damit meine kann sich derjenige der mit diesen Empfehlungen kommt wohl denken.
Über diese Thematik sollte man hier eher nicht diskutieren, denn sonst lege ich euch die Fakten über die BRD NAZI PERSONALvermittlung "JobCenter" und Arbeitsagentur vor. Bei Freunden in München zu pennen gestaltet sich schwer, da diese auch nur winzige Wohnungen haben.
 

wommi

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Jetzt mal ernsthaft - willst Du Hilfe oder doch nicht ?

Alles was vorgeschlagen wird und was User hier selbst erfahren haben, versiehst Du mit einem negativen Kommentar !
Vielleicht solltest Du dir erst einmal im Klaren darüber werden, was Du willst bzw. was Du erwartest !

Professionelle Hilfe heisst deswegen so, weil sie von Profis durchgeführt wird und nicht von irgendwelchen selbsternannten Helfern, an die Du bisher anscheinend geraten bist !

Ich glaube kaum, dass es hier noch viele Helfer geben wird, die bei solchen von Dir abgegebenen Statements die Lust haben, Dir zu helfen !!!

Und bevor Du solche starken und unsäglichen Worte wie 'NAZI' verwendest, solltest Du dich vielleicht informieren, wwas diese Leute damals getan haben !

Ist wohl besser, ich halt mich zukünftig von diesem Anliegen fern !!!
 

jimmy

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Jetzt mal ernsthaft - willst Du Hilfe oder doch nicht ?
Sind wir jetzt bei den Totschlagargumenten angekommen, ja? Nicht jeder macht positive Erfahrungen. Ich habe z.b. in der Vergangenheit versucht beim sozial psychiatrischen Dienst adequate Hilfe zu erhalten, und passiert ist nichts. Man hat alles schön niedergeschrieben und nun liegen die Akten irgend wo in einem Schrank und dümpeln mit meinen Angaben umher. Als es dann im Wohnhaus ärger gab, wurde natürlich genau DER Dienst hinzugezogen, und der Amtspsychologe hat dann gemütlich ausgeplaudert das man mich bereits kennt und ich mir dort schon mal Hilfe holen wollte. Toll, hm? Im Ernst, wenn es dir an Geduld fehlt, dann lass es und sei still!:icon_party:

Alles was vorgeschlagen wird und was User hier selbst erfahren haben, versiehst Du mit einem negativen Kommentar !
Jeder erlebt seine Umwelt anders. Nur weil die jeweiligen Hilfsdienste dir einen guten Dienst geleistet haben, muss es nicht bei jedem gleich gut lauten.

Professionelle Hilfe heisst deswegen so, weil sie von Profis durchgeführt wird und nicht von irgendwelchen selbsternannten Helfern, an die Du bisher anscheinend geraten bist !
Arbeitsvermittler müssten auch Profis sein, und verzapfen einen Mist nach dem anderen. Na, was jetzt?

Ich glaube kaum, dass es hier noch viele Helfer geben wird, die bei solchen von Dir abgegebenen Statements die Lust haben, Dir zu helfen !!!
Es zwingt dich niemand zum helfen. Wer aus tiefsten, inneren Antrieb helfen möchte, tut es, unabhängig davon ob der Hilfesuchende seine Hilfe annimmt oder nicht. INn gar keinem Fall reagiert ein Helfer bockig, weil jemand seine Hilfe nicht möchte. :icon_neutral:



Ist wohl besser, ich halt mich zukünftig von diesem Anliegen fern !!!
Gute Idee! :icon_daumen:
 

wommi

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@Jimmy

Du solltest erst einmal lernen, alles zu lesen und dann richtig zu interpretieren (#3) !

Und dann vielleicht selbst einmal versuchen zu helfen - Deine bisherigen Ratschläge gingen ja wohl nach hinten los (#5) !

Ich habe noch keinen einzigen guten Vorschlag von Dir in diesem Beitrag gelesen - also schiesse nicht gegen die, die wirklich helfen wollen !!!
 

EMRK

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Wie könnt ihr mir weiterhelfen?

Bezüglich des Wohnungsproblems in München würde ich es zuerst mit einem WG Zimmer oder einer Pension versuchen. Das verschafft dir die Zeit, die du brauchst, um geeigneten Wohnraum zu finden.

Schau auch mal bei Ibäh-Kleinanzeigen rein. Da sind hin und wieder gute Angebote drin.

Wohnung mieten in München - Bayern | Ibäh Kleinanzeigen

Alternativ geht auch immobilienscout24.de

Mietwohnungen Neuhausen: Wohnungen mieten in München - Neuhausen und Umgebung bei Immobilien Scout24
 

Henrik55

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Diese "Professionelle Hilfe" hat mir in der Vergangenheit eher mehr Probleme bzw. mein ganzes Leben zerstört als geholfen und der Pharmaindustrie nen satten Profit beschert. Was ich damit meine kann sich derjenige der mit diesen Empfehlungen kommt wohl denken.
Über diese Thematik sollte man hier eher nicht diskutieren, denn sonst lege ich euch die Fakten über die BRD NAZI PERSONALvermittlung "JobCenter" und Arbeitsagentur vor. Bei Freunden in München zu pennen gestaltet sich schwer, da diese auch nur winzige Wohnungen haben.
Ich teile Deine Meinung. Nur wenn Du diese Wahrheit schon erkannt hast solltest Du die richtige Schlussfolgerung ziehen. Und die bedeutet Job und umziehen können oder eben nicht, oder auf Wunder hoffen...
 

Surfing

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Zu deinem Anliegen gibt es ein Grundsatzurteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel.

Kassel (RPO). Auch Hartz-IV-Empfängern muss ein Umzug in eine andere, teurere Stadt ermöglicht werden. Das Jobcenter ist bei einem Wohnortwechsel verpflichtet, die höheren Unterkunftskosten voll zu übernehmen, wie das Bundessozialgericht am Dienstag in Kassel urteilte.

Voraussetzung sei, dass sie noch angemessen seien. Nur innerhalb einer Kommune würden die gesetzlichen Regelungen den Umzug von einer billigen in eine teurere Wohnung verbieten. In diesem Fall bekommt der Arbeitslose nur seine ursprüngliche, kostengünstige Miete erstattet.

Damit gaben die Richter einem 57-jährigen Musiker recht, der erst von Berlin in ein fränkisches Dorf bei Erlangen zog. Dort zahlte der Mann 193 Euro Warmmiete. Als er zwei Jahre später im Jahr 2008 wieder zurück nach Berlin zog, lebte er in einer 300 Euro teuren, aber noch angemessenen Wohnung. Konkrete Gründe für den Umzug, beispielsweise ein vorliegendes Jobangebot, gab es nicht.

Urteil des Bundessozialgerichts: Hartz-IV-Empfänger haben freie Wohnungswahl

https://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=11616

Keine Begrenzung der Unterkunftskosten bei Umzug in ein anderes Bundesland

Der 4. Senat des Bundessozialgerichts hat am 1. Juni 2010 im Verfahren B 4 AS 60/09 R entschieden, dass der Beklagte nach einem Umzug aus Bayern zur Übernahme der Kosten der Unterkunft für eine teurere Wohnung in Berlin, deren Mietzins von 300 Euro warm für Berliner Verhältnisse jedoch angemessen ist, verpflichtet ist.

Der 1953 geborene Kläger bezieht Leistungen nach dem SGB II. Nach einem Umzug von Bayern nach Berlin gewährte ihm der Beklagte in Berlin unter Berufung auf § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II lediglich Leistungen für Unterkunft und Heizung in Höhe der in Bayern vom Kläger gezahlten Miete von rund 193 Euro warm, weil der Umzug des Klägers weder zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt, noch aus sozialen Gründen erforderlich gewesen sei. Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat das zusprechende Urteil des Sozialgerichts Berlin aufgehoben und die Klage abgewiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt, der Beklagte habe den Umzug des Klägers von Bayern nach Berlin zutreffend nicht als erforderlich im Sinne des § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II bewertet. In der Folge seien auch nur die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung in dem Umfang zu übernehmen, wie sie in angemessenem Umfang am bisherigen Wohnort gewährt worden seien.

Das Bundessozialgericht hat das Urteil des Landessozialgerichts aufgehoben und den Beklagten ver*urteilt, die angemessenen tatsächlichen Aufwendungen des Klägers für Unterkunft und Heizung in Berlin zu übernehmen. § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II findet bei Umzügen, die über die Grenzen des Vergleichsraums im Sinne der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (siehe Urteil vom 19. Februar 2009 – B 4 AS 30/08 R) hinausgehen, keine Anwendung. Dies entspricht insbesondere der systematischen Stellung der Vorschrift, denn die Höhe der angemessenen Unterkunfts- und Heizkosten im Rahmen der abstrakten Angemessenheitsprüfung nach § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II wird ebenfalls im Vergleichsraum, also im "kommunalen Bereich" ermittelt. Zudem besteht auch die Obliegenheit zur Kostensenkung bei unangemessen hohen Unterkunftskosten nach § 22 Abs 1 Satz 3 SGB II nur innerhalb dieses Vergleichsraums. Schließlich ist die Reduktion des Anwendungsbereichs verfassungsrechtlich durch den allgemeinen Gleichheitssatz des Art 3 Abs 1 des Grundgesetzes in Verbindung mit der durch Art 11 des Grundgesetzes gewährleisteten Freizügigkeit geboten.

https://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=pm&nr=11519
 

ethos07

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Bezüglich des Wohnungsproblems in München würde ich es zuerst mit einem WG Zimmer oder einer Pension versuchen. Das verschafft dir die Zeit, die du brauchst, um geeigneten Wohnraum zu finden. ...

Vorsicht bei diesem 2-Fasen-Weg der Wohnungssuche in der neuen Stadt!

Denn falls mensch doch länger auf ALG II angewiesen sein sollte , wird das JC immer versuchen, für die dann vor Ort gefundene endgültige Wohnung ebenfalls keine teurere Miete als die ursprünglich für die erste provisorische Bleibe bezahlte zu übernehmen.
 
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