Umzug bei gewalttätigem Nachbarn

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packxxx

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Ich habe ein grosses Problem mit der Arge in meiner Stadt.
Sie genehmigt mir den Umzug nicht obwohl dieser meiner Meinung nach unausweichlich ist.
Meine Frau hat eine Lungenerkrankung und schafft die Treppen bis in den zweiten Stock nicht mehr ohne Pausen, sprich es ist sehr anstrengend für sie...ein Besuch bei der Amtsärtin brachte nichts, da diese meiner Frau nur Unterstellungen machte (Sie sind doch nur zu faul zum Arbeiten etc).
Damit aber nicht genug.
Unser Nachbar, ein ausgesprochen cholerischer Mann, der des öfteren mal randaliert vermackte mir nicht nur innerhalb von 2 Wochen meine Wohnungstür, sondern verletzte auch meine Frau 2 mal.
Anzeigen wegen Körperverletzung und entsprechende Krankenhausberichte liegen vor.
Was kann ich noch machen ausser ungenehmigt umzuziehen und eine Deckelung meiner KDU hinzunehmen (wären etwa 30 Euro im Monat).
Was passiert, wenn ich die Miete der neuen Wohnung nicht tragen kann, muss ich dann in eine noch kleinere Wohnung mit meiner Frau ziehen?
Gibt es da irgendetwas was ich noch tun kann ausser mir einen Anwalt zu nehmen und beim Sozialgericht zu klagen?
Bin für jeden Tipp dankbar.

Falls ich hiermit im KDU Unterforum falsch bin tut es mir leid und bitte einen Moderator das Thema an die richtige Stelle zu verschieben
 

hartz5

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Hat das JC einen schriftlichen Antrag von Euch abgelehnt oder sind das alles nur mündliche Aussagen ?
 
E

ExitUser

Gast
Erforderlicher Umzug

84
Ob ein Umzug erforderlich ist, bestimmt sich danach, ob für ihn ein plausibler, nachvollziehbarer und
verständlicher Grund vorliegt, von dem sich auch ein Nichthilfeempfänger leiten lassen würde (SG Lüneburg
19.8.2005 - S 24 AS 472/05 ER; OVG HB 24.11.2008 - S2 B 558/08). Dies ist in Fallkonstellationen der Fall
(s.a. Frank in GK-SGB II § 22 Rn 58),

[...]

oder er durch sonstige untragbare Zustände in der bisherigen Wohnung, z.B. durch einen nicht behebbaren Konflikt mit
anderen Hausbewohnern (LSB BE-BB 3.6.2007 - L 28 B 676/07 AS ER) nach Scheitern zumutbarer
„Befriedungsmaßnahmen" (SG Berlin 25.5.2007 - S 63 AS 10511/07 ER), motiviert war,
https://www.google.de/url?sa=t&rct=...NzTK9prydyLLTpw&bvm=bv.46865395,d.Yms&cad=rja
 

gelibeh

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Gibt es da irgendetwas was ich noch tun kann ausser mir einen Anwalt zu nehmen und beim Sozialgericht zu klagen?
Bin für jeden Tipp dankbar.
Ich persönlich würde mir einen Beratungshilfeschein vom Amtsgericht holen und das mit einem Anwalt machen. Hat Deine Frau irgendetwas von einem Arzt?
 

rechtspfleger

Technische-Moderation
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In Betracht kommt ferner, eine einstweilige Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz gegen den Nachbarn zu beantragen.

Das kann m.E. auch gegenüber JC und ggf. Sozialgericht hilfreich sein, da mit der einstweiligen Anordnung gerichtlich festgestellt würde, dass es zu gewalttätigen Übergriffen durch den Nachbarn gekommen ist.

Ferner wird eine solche einstweilige Anordnung auch der Polizei übermittelt und dort gespeichert. Das bewirkt für gewöhnlich, dass ein Notruf bei erneuten Übergriffen mit höherer Priorität behandelt wird.
 

StartMeUp2013

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Ich habe ein grosses Problem mit der Arge in meiner Stadt.
Sie genehmigt mir den Umzug nicht obwohl dieser meiner Meinung nach unausweichlich ist.
Meine Frau hat eine Lungenerkrankung und schafft die Treppen bis in den zweiten Stock nicht mehr ohne Pausen, sprich es ist sehr anstrengend für sie...ein Besuch bei der Amtsärtin brachte nichts, da diese meiner Frau nur Unterstellungen machte (Sie sind doch nur zu faul zum Arbeiten etc).
Damit aber nicht genug.
Unser Nachbar, ein ausgesprochen cholerischer Mann, der des öfteren mal randaliert vermackte mir nicht nur innerhalb von 2 Wochen meine Wohnungstür, sondern verletzte auch meine Frau 2 mal.
Anzeigen wegen Körperverletzung und entsprechende Krankenhausberichte liegen vor.
Was kann ich noch machen ausser ungenehmigt umzuziehen und eine Deckelung meiner KDU hinzunehmen (wären etwa 30 Euro im Monat).
Was passiert, wenn ich die Miete der neuen Wohnung nicht tragen kann, muss ich dann in eine noch kleinere Wohnung mit meiner Frau ziehen?
Gibt es da irgendetwas was ich noch tun kann ausser mir einen Anwalt zu nehmen und beim Sozialgericht zu klagen?
Bin für jeden Tipp dankbar.

Falls ich hiermit im KDU Unterforum falsch bin tut es mir leid und bitte einen Moderator das Thema an die richtige Stelle zu verschieben
Nun, in erster Linie ist der Vermieter gefragt. Warum sollte das JC für "Mietmängel" in die Haftung treten?
--> PKH oder Mieterverein

Zum Thema Gesundheit: JC auffordern, medizinisches Gutachten beim ÄD i.S. der Wohnraumfürsorge (§22? SGB II) einzuleiten.
 
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