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Umzug als ALG II - Empfänger / privater Grund

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che2006de

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#1
Hallo,

ich habe folgende zwei Fragen und zwar möchte ich 200 Kilometer weiter in die Nähe meiner Freundin(getrennte Wohnungen) in den Raum Siegburg/Bonn ziehen. Welche Probleme sind da zu erwarten bzw. sind keine Probleme seitens der ARGE zu erwarten, was ich bezweifle ;-) Ich glaube § 22 (2) SGB II spielt da eine Rolle..

Eventuell weiss jemand noch die maximalen KdU für Siegburg und Bonn für 1 Person.

Ich danke im voraus.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Wie alt bist du? Mit wem wohnst du jetzt zusammen?

Allgemein ist zu sagen, dass du für einen Umzug einen Grund brauchst. So zickig wie sich die Argen haben, halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass der Grund näher bei der Freundin zu wohnen im Gedankengut eines SBs vorkommt.

Aber vielleicht findest du ja einen SB mit Herz.

Hier kannst du ja schon einmal nachsehen.

http://www.wohngeldantrag.de/antrag/rheinseig.htm
 

che2006de

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#3
Barney sagte :
Wie alt bist du? Mit wem wohnst du jetzt zusammen?

Allgemein ist zu sagen, dass du für einen Umzug einen Grund brauchst. So zickig wie sich die Argen haben, halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass der Grund näher bei der Freundin zu wohnen im Gedankengut eines SBs vorkommt.

Aber vielleicht findest du ja einen SB mit Herz.

Hier kannst du ja schon einmal nachsehen.

http://www.wohngeldantrag.de/antrag/rheinseig.htm
Danke Dir für deine Antwort.

Ich bin 35 und wohne jetzt alleine und das soll auch nach einem Umzug so bleiben.
 

Arania

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#4
wenn Du den Umzug nicht von der ARGE bezahlt haben möchtest ist das kein Problem, ansonsten ist die Begründung wohl leider nicht sehr geeignet
 
E

ExitUser

Gast
#5
Dann kann dir wohl schlimmstenfalls passieren, dass die Arge nicht die Umzugskosten übernimmt und für die neue Wohnung nur die Kosten in Höhe der jetzigen Miete, wenn du dort keine Wohnung in der gleichen Miethöhe findest.

Vielleicht sagt aber noch jemand anderes was dazu.

Es kann dir außerdem noch passieren, dass die Argen deinen Antrag widerrechtlich hin- und herschieben. Damit verstoßen sie gegen das SGB I., insbesondere die §§ 11 bis 17.

Wenn du mit einem Amt verhandelst, von dem du meinst, dass du dort richtig bist, dort aber behauptet wird, man sei nicht zuständig, so ist diese Stelle jedenfalls verpflichtet, deinen Antrag entgegenzunehmen (mündlich, schriftlich) und an die zuständige Stelle weiterzuleiten. Dir kann allerdings passieren, dass du dort nicht die richtige Beratung erhältst. Deinen Antrag solltest du trotzdem zur Fristwahrung dort stellen.

Gerade in den Fällen von Umzugsangelegenheiten über die Ortsgrenze hinaus, wird dieses Spielchen "Schraps hat den Hut verlorenk, Paule hat ihn. Nein, Paule hat ihn nicht, Minna hat ihn." erfahrungsgemäß gerne gespielt.

Vergiß bitte auch nicht, wenn du etwas haben möchtest, die Formulierung "Ich stelle hiermit den Antrag..." zu benutzen. Sollte dies mündlich und vor Ort sein, lass dir eine Kopie ausdrucken. Auch darauf hast du Anspruch. Das kleine Wörtchen "Antrag" ist das wichtigste darin überhaupt, anders verstehen es die Amtsschimmel nicht.

Alles, was nur geredet wird, hat keinen Wert, weil du es später nicht beweisen kannst!

Na, und nun "auf in den Kampf!"
 

che2006de

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#6
mit diesen Antworten kann ich doch schon mal sehr viel anfangen. Vielen Dank.

wenn ich nur auf die Umzugskosten verzichten muß ist das okay, außer es ist wirklich ein Problem mit derselben Miethöhe jetzt und am neuen Wohnort, das denke ich nämlich das dort die Miete ca. 10-15 % höher sein wird als meine jetzige, aufgrund der teueren Region.Hoffe dieses Problem bleibt mir erspart.
 

felixf

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#7
du wirst damit rechnen müssen, dass dir nur die kosten bis zur obergrenze des jeweiligen ortes gezahlt werden, alles was darüber hinaus geht musst du dann selber tragen.

so gings mir auch, umzuskosten erstatten die eh nur wenn die neue wohnung billiger bzw. angemessen ist, ich lag 8 € drüber ... naja :)
 
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