Umzug- aber wie? (1 Betrachter)

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Chibis

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Hallo zusammen,

ich bin krank und wohne zu weit von meiner Betreuungsstelle weg. Deswegen habe ich die ArGe gebeten, umziehen zu dürfen. Nein, war die Antwort.
Gut, ärztliches Attest eingereicht. Jetzt heisst es schon mal mündlich ja, Post soll angeblich kommen.

Jetzt die Frage: Ich suche bereits seit zwei Monaten, darf aber keine Wohnung über 45qm nehmen, die Nebenkosten sind dann aber interessanterweise egal. Ist das rechtens so? Wie weise ich meine Suche nach? Habe mich bei zwei Genossenschaften persönlich vorgestellt, reicht wenn die sagen, seit wann ich mich da beworben habe?

Und- wenn ich weiter nichts finde, is dann nicht eine 54-58qm Wohnung, die 40 Euro unter der Kaltmiete( Es dürfgen in Bochum 223,20€ sein) und angemessene Nebenkosten hat (Nie mehr als 300 Warm)?
Also, wieso versteifen die sich so? Und wie kann ich mich wehren, ohne die Dame gegen mich aufzubringen? Meine Betreuerin hat da mehere Klienten und will keinen Streit.

Ich will aber umziehen.

Liebe Grüße,

Chibis
 
E

ExitUser

Gast
...Wie weise ich meine Suche nach? Habe mich bei zwei Genossenschaften persönlich vorgestellt, reicht wenn die sagen, seit wann ich mich da beworben habe?
Du könntest Dir von den Wohnungen, die Dich interessieren, ein Exposé vom Vermieter geben lassen. Die Vermieter stellen aber auch Mustermietverträge aus. Ich selbst hatte am Ende fünf Mustermietverträge.
 

DirtyLittleHelper

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Hallo zusammen,
Meine Betreuerin hat da mehere Klienten und will keinen Streit.

Ich will aber umziehen.

Liebe Grüße,

Chibis
Hallo Chibis,

dann sollte sich Deine Betreuerin einen anderen Job suchen!

Was sie will und was nicht steht doch gar nicht zur Diskussion.
Sie hat DEINE INTERESSEN zu vertreten!

45 qm² stimmen nicht ganz; Es dürfen gerne auch 50 qm² sein,
ohne das die Arge mullern kann!

Wichtig ist der Umzugsgrund; Und ob der bei Dir gegeben ist
kann ich anhand Deiner Angaben leider nicht abschätzen!

Wie groß ist denn Deine jetzt noch aktuelle Wohnung und welche
KDU werden da für Dich bezahlt?

MfG,
DLH
 

Arania

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das mit den qm kann man nicht beantworten, das ist vom Wohnort abhängig, da kann es durchaus sein das es nicht mehr als 45 sein dürfen
 

Chibis

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Hallo Chibis,

dann sollte sich Deine Betreuerin einen anderen Job suchen!

Was sie will und was nicht steht doch gar nicht zur Diskussion.
Sie hat DEINE INTERESSEN zu vertreten!

45 qm² stimmen nicht ganz; Es dürfen gerne auch 50 qm² sein,
ohne das die Arge mullern kann!

Wichtig ist der Umzugsgrund; Und ob der bei Dir gegeben ist
kann ich anhand Deiner Angaben leider nicht abschätzen!

Wie groß ist denn Deine jetzt noch aktuelle Wohnung und welche
KDU werden da für Dich bezahlt?

MfG,
DLH
Das tut sie durchaus. Kann sie aber verstehen. Also nochmal, sie steht voll hinter mir!

Der Grund für den Umzug ist, dass ich in Notfällen so weit weg wohne, dass ich den Weg zur Betreuungsstelle nicht zu Fuß bewältigen kann, ärztliches Attest liegt der ArGe vor.


Momentan habe ich 35qm und die ArGe bezahlt 205 € Kaltmiete, sowie 52 € Nebenkosten und 35 € Heizkosten.


Chibis
 

DirtyLittleHelper

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das mit den qm kann man nicht beantworten, das ist vom Wohnort abhängig, da kann es durchaus sein das es nicht mehr als 45 sein dürfen
Ich gebe Dir Recht; Manche Argen geben geringere Wohnflächen für Einzelpersonen an, doch letztlich hat so etwas hier mehr Gewicht! *zwinker*

BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 18.6.2008, B 14/11b AS 61/06 R

Hier heisst es (Zitat):
"Für eine alleinstehende Person wie den Kläger sei damit eine Unterkunft mit einer Gesamtfläche bis zu 50 qm als angemessen anzusehen."

Liebe/r Arania, denkst Du die Arge würde sich wegen diesen Pipifax
vor Gericht wagen, wenn er nun 50 qm² anstatt 45 qm² anmieten würde? ^^
Es gibt bereits zahlreiche, solcher Beschlüsse/Feststellungen, getroffen
in höchsten Instanzen!

Ferner heisst es hier (Zitat):
"Zur Feststellung des für diese Wohnfläche angemessenen Mietzinses sei das Mietzinsniveau am konkreten Wohnort des Hilfebedürftigen zu ermitteln. Dabei sei auf die im unteren Bereich der für vergleichbare Unterkünfte am Wohnort des Hilfeempfängers marktüblichen Wohnungsmieten abzustellen. Existiere ein örtlicher Mietpreisspiegel oder eine Mietpreisübersicht von am Wohnungsmarkt beteiligten Verbänden und Organisationen, so sei vorrangig hierauf abzustellen."

Chibis, hier kommst Du ins Spiel!
Google mal nach dem Mietspiegel dieser Stadt oder erkundige Dich direkt
bei den Behörden. So kannst Du in etwa selbst ausrechnen, welche Mieten
die ansässige Arge als "angemessen" betrachten SOLLTE!

Du solltest auch Immobilienportale, wie z.B. Immonet, und den Wohnungsmarkt der Tageszeitung mit zu Rate ziehen.
Suche einfach Wohnungen zwischen 45 und 50 qm² heraus und notiere
die von Seiten der Vermieter angegebenen Mietkosten.
Daraus ermittele dann den Durchschnittswert ortsüblicher Mieten im
Verhältnis zur Wohnraumgrösse!

Deine mom. Wohnkosten lassen mich erahnen, um was es Deiner Arge
geht. Sie hat, aufgrund Deiner geringen Wohnfläche, geringere KDU
zu zahlen, als im Mittel. Ziehst Du nun um, würde die neue Wohnung vermutlich größer und daher auch teurer.
Leider beschreibst Du nicht eingehender welche Art von Notfall bei Dir
eine Nähe zur Betreuungsstelle notwendig machen würde. Und leider
hast Du auch nicht erwähnt, ob diese Erfordernis auch aus Deinem
ärztlichen Attest hervorgeht!

Die Argen sind auch Wirtschaftsunternehmen mit Sparauftrag;
dazu angehalten keine unnötigen Gelder auszugeben!
Du mußt also die Notwendigkeit glasklar nachweisen.
Dann greift die Fürsorgepflicht, die jedes Amt zu tragen hat, und
sie müssen Dir den Umzug genehmigen!
Hast Du vielleicht sogar eine Behinderung, und der "beengte Wohnraum"
macht Dir zu schaffen? Bist Du auf einen Aufzug angewiesen?
All solche Dinge können dafür Sorgen, dass die Arge dazu verpflichtet ist,
Dir ihre ZUSTIMMUNG zum Umzug zu erteilen.

Und allein darum geht es ja:
- Keine Zustimmumg bedeutet u.a....
...Miete wird für die neue Wohnung nur in bish. Höhe übernommen und den
Rest mußt Du aus der Regelleistung abdecken!
...ggf. anfallende Mietkautionen werden nicht bezahlt!

- Mit Zustimmung bedeutet u.a....
...die Miete wird in voller Höhe bezahlt, sofern die neue Wohnung angemessen ist!
...die Mietkaution für die neue Wohnung wird übernommen!

Aber, ein Tipp noch am Rande:
Wenn nach Rechtsprechung zwischen 45 und 50 qm² WF angemessen sind,
weshalb dann nicht auch einen "RECHTSANSPRUCH" daraus für sich ableiten
dürfen? ;-)

Mit herzlichen Grüßen,
DLH
 
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