Umweltverband zu Endlagersuche: „Wir müssen den Bericht ablehnen“

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Buchfan

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Hätten wir es doch beinahe vergessen: Wir haben doch selber genug Dreck am Stecken.
Wer möchte, kann einen Fonds einrichten, in den man einzahlen kann, und der höchste Bieter bekommt den gesamten Atommüll aus Gorleben frei Haus geliefert. Ich verspreche es hoch und heilig. Es gibt auch Gummibärchen noch dazu, homemade. :wink:

"Umweltverband zu Endlagersuche
„Wir müssen den Bericht ablehnen“

Keine Garantien zum Ausstieg: Die Endlagerkommission hat ihre eigenen Ansprüche nicht wirklich erfüllt, sagt Klaus Brunsmeier vom BUND."

Umweltverband zu Endlagersuche: ?Wir müssen den Bericht ablehnen? - taz.de


Heute auf der Titelseite der Taz, aber noch nicht online, ein weiterer Artikel zum Thema.

Wie hübsch sich das im Wendland so lebte und lebt, kann man hier aus 1. Hand erfahren. :icon_hihi:
 

Buchfan

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AW: Die Entlagerkommission hat getacht - auch das noch!

Wie? Keiner möchte was geben? Und keiner möchte was haben? Ja, wo kommen wir denn da hin ...?!
Wir möchten auch nichts haben und auch nicht länger etwas geben. :wink:


Zur Sonderrolle Gorlebens, BI Lüchow - Dannenberg (von heute)

"Die Endlagerkommission machte sich – auch mangels Zeitdrucks – nicht einmal die Mühe, über ihr Steckenpferd der “tiefengeologischen Lagerstätten” in Form von Bergwerken hinaus, Alternativen ernsthaft zu prüfen, die dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprächen, sonst hätte es Prüfaufträge für die die Lagerung des hochradioaktiven Mülls auch in tiefen Bohrlöchern oder für andere Varianten gegeben. Stattdessen legte die Bundesregierung das Nationale Entsorgungsprogramm (Napro) vor, novelliert das Atomgesetz entsprechend und ändert einfach den Prüfauftrag der Kommission: Gesucht wird nun ein Mischlager für alle Arten von Atommüll, was völlig neue Sicherheitsbetrachtungen nach sich zöge, während die Kommission selbst im Titel trägt, worum es ihr ging: Kommission Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle."

Sonderbare Sonderrolle Gorlebens | Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
 

Buchfan

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AW: Die Entlagerkommission hat getacht - auch das noch!

Und hier noch der newsletter der BI L-D.
Dann weiss man alles, was man wissen muss.


Liebe Freundinnen und Freunde,

das Ende der Atommüll-Kommission zu Berlin eröffnet nun den Reigen zahlreicher Stellungnahmen und Bewertungen des abgelaufenen Spektakels.

Mit zwei Gegenstimmen (Die LINKE und BUND) wurde der Bericht der Kommission am vergangenen Montag angenommen. Sondervoten, vermutlich aus Sachsen, Bayern, von E.ON und des BUND, sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Von dem überwiegenden Teil der Kommission wird der Bericht in der Öffentlichkeit jedoch schon einmal als Meilenstein für ein faires, wissenschaftsbasiertes Verfahren gepriesen.

Der Stein des Anstoßes, das Bergwerk in Gorleben, wurde hingegen wieder einmal umschifft. Zu groß war die Gefahr, dass bei genauer Betrachtung der Dampfer Kommission Schaden nehmen könnte und wohlmöglich gar gesunken wäre. Letztlich zog sich die Kommission in ihrer Bewertung auf zwei Versionen zurück, die inhaltlich konträr zueinander stehen. Klaus Brunsmeier (BUND) folgend, der bilanzierte, dass sich Gorleben wie ein roter Faden durch die Kommission zog, durften die entwickelten Kriterien zu keinem Zeitpunkt Gorleben ausschließen. Die brüchige, vermeintlich konsensuale Linie der Kommission drohte bei jeder Erwähnung des Wortes "Gorleben" gänzlich zu scheitern.

Auch die lediglich eindimensionale Betrachtung wärme entwickelnden Atommülls, führte zu einer Arbeitsweise, die an den real existierenden Problemen vorbeilief. Der Vorwurf, dass die EinwohnerInnen des Landkreises Lüchow-Dannenberg Partikularinteressen vertreten würden, fällt in Ermangelung eines Gesamtkonzeptes für alle Arten Atommüll, der Kommission schnell auf die Füße.

Es bleibt zu bilanzieren: "Atommüll-Kommission am Ende - Konflikte ungelöst!"

Zur sonderbaren Sonderrolle Gorlebens => Abschluss der Kommission: Sonderbare Sonderrolle Gorlebens ? Protest in Berlin und im Wendland | Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Eine fundierte Kritik an der Arbeit und dem Abschlussbericht der Kommission wird in Kürze erscheinen und in den folgenden Wochen nachzulesen sein.


Termine


DI. 05.07.16 - Berlin - 11.00h Kundgebung "Atommüll-Kommission am Ende - Konflikte ungelöst!"

Ein Aktionsbündnis ruft am Dienstag, den 5. Juli 2016, zu einer Kundgebung in unmittelbarer Nähe der Bundespressekonferenz in Berlin auf.

Wir treffen uns um 11.00h am Schiffbauerdamm/Ecke Kronprinzenbrücke und tragen unseren Protest weit sichtbar auf die Straße. Um 12.00h wird die Kommission im Rahmen einer Bundespressekonferenz den Abschlussbericht offiziell vorstellen.

Das Aktionsbündnis, freundlich unterstützt von Anti Atom Berlin, bestehend aus den Inititiativen .ausgestrahlt, AG Schacht Konrad, Bäuerliche Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg und Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg freut sich über rege Teilnahme.

Aus dem Wendland wird ein Bus gen Berlin starten. Wir bitten aufgrund der begrenzten Plätze um eine schnelle Anmeldung. ( buero@bi-luechow-dannenberg.de / 05841-4684 )

Gemeinsame Busanreise am 5. Juli 16

Abfahrt Lüchow Gildehausparkplatz => 7.00h

über Dannenberg ZOB Abfahrt => 7.30h

nach Berlin. Rückfahrt ca. 14.30h. Kosten für Hin- und Rückfahrt 15€ pro Person.



SO. 10.07.16 - Atomanlagen Gorleben - 12.30h Kundgebung "Atommüll-Kommission am Ende - Gorleben noch lange nicht!"

Für alle die keine Chance haben uns in Berlin zu unterstützen, wird es am Sonntag, den 10. Juli um 12.30h, an den Gorlebener Atomanlagen eine Kundgebung geben.

In aller Kürze werden wir einen Überblick über die Kommissionsergebnisse geben, die Folgen für Gorleben erläutern und einen kleinen Blick in die Zukunft werfen.

Um 13.00h möchten wir dann mit euch gemeinsam am 350. Sonntagsspaziergang teilnehmen.

Erscheint zahlreich!



DO. 28.07.16 - Schwedenschanze/Höhbeck - 17.00h Infoabend "21 Jahre Castorgruppe Höhbeck-Gartow-Gorleben"

Vor 21 Jahren fand in der Gaststätte“ Schifferklause“ mit Unterstützung der Familie Gallei ein Abend zum Thema: "Atomanlagen und Endlager Gorleben - Castortransporte und die Gefahr für unsere Region“ statt. Lilo Wollny und Susanne v. Imhoff luden ein. Entgegen pessimistischer Vorhersagen war der Raum mit etwa 60 Menschen gut gefüllt. Ergebnis der atomkritischen Veranstaltung war die Entscheidung, sich wieder zu treffen.

Die Castorgruppe „Höhbeck - Gartow – Gorleben“ war geboren.

Bis zu 50 Personen machten mit, je nach Anlass. Seit 21 Jahren ist die Gaststätte „ Schwedenschanze“ auf dem Höhbeck ihr Treffpunkt.

Am Donnerstag, den 28. Juli, lädt die Castorgruppe Höhbeck-Gartow-Gorleben zu einer Reise durch die eigene Geschichte.

Los geht´s um 17.00h im Kaffeegarten Schwedenschanze mit Berichten, Bildern, Austausch und Ideen über einen langen Zeitraum engagierter Geschichte.

Um 18.00h folgt ein Vortrag des Journalisten Karl-Friedrich Kassel zu den Anfängen der Standortbenennung Gorlebens für ein Nukleares Entsorgungs Zentrum.

Direkt im Anschluss wird Wolfgang Ehmke von der BI einen Überblick über die aktuelle Situation geben.

Danach freut sich die Gruppe über ein geselliges Beisammensein mit feierlicher Stimmung bis in die Abendstunden.



Fr. 29./Sa. 30.07.16 - Ventschau - 4. e-Ventschau Benefiz Open Air

Zum vierten Mal öffnet das Benefiz Open Air zugunsten der Kinder von Tschernobyl und Fukushima im beschaulichen Ventschau seine Pforten.

Das durchweg ehrenamtliche organisierte Festival ist im Laufe der Jahre zum festen Bestandteil in unserem Aktionskalender und dem vieler weiterer Anti Atom Gruppen geworden.

Live-Musik, Vorträge, Ausstellungen, Filme, Spielwiese und Leckereien bieten ein abwechslungsreiches Programm mit politischem Anspruch. Der Eintritt ist, wie jedes Jahr, frei, jedoch sind Spenden erwünscht! Schließlich werden die Erlöse des Festivals einem guten Zweck gespendet. Was will Mensch mehr! Ab zum e-Ventschau!

Los geht´s am Freitag 29. Juli ab 17.00h und am Samstag 30. Juli ab 14.00h.

Programm und alle Infos gibt´s hier => e-Ventschau | Benefiz Open Air in Ventschau



Sommeraktion - Einfach mal loslassen.....

Für eine Hand voll Groschen......

14 Jahre nach Einführung des Euro befinden sich immer noch 12,8 Milliarden DM im Umlauf.

Da kann geholfen werden!

In der WeXelstube des BI-Ladens finden im Juli und August finden Groschen, Heiermänner und Konsorten eine sinnvolle Verwendung. Ob als Spende oder für den kleinen Einkauf im BI-Laden. Mach mit und komm auf einen Heiermann vorbei!

Für ein paar Groschen mehr.........

Werde doch einfach im Juli/August Mitglied bei der BI und zahle Deinen ersten Jahresbeitrag in D-Mark. Schon ab 25 Mark bist Du mit einem ermäßigten Beitrag dabei (SchülerInnen/StudentInnen, RentnerInnen/FinanzAsketInnen).
Ausfüllen - Kommentar "Zahle in DM" - absenden - FERTIG! => Mitgliedsantrag | Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.


Wir wünschen euch eine entspannte, sonnige und wundervolle Urlaubszeit mit vielen interkulturellen Bereicherungen an allen Plätzen dieser Erde.


Sonnige Grüße

Torben Klages

für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

--
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Rosenstraße 20
29439 Lüchow

buero@bi-luechow-dannenberg.de
Tel. 05841/4684

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
www.facebook.com/BI.Luechow.Dannenberg.e.V.

Spendenkonto:
Kreissparkasse Lüchow
Kto.-Nr.: 44060721
BLZ: 25850110

IBAN: DE24258501100044060721
BIC-Nummer: NOLADE21UEL

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