Umschulung?!

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KathrinMa

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Hallo,

ich bin jetzt im sechsten Monat arbeitslos, vor drei Monaten zu meinem Mann gezogen und mein Beruf existiert hier in der Gegend so gut wie gar nicht. Ich habe keinen Führerschein, was sie Sache noch erschwert.
Nun habe ich eine neue Sachbearbeiterin, die mir eine Umschulung vorschlug. Ich soll mir bis zum nächsten Termin was einfallen lassen, was ich machen möchte. Problem dabei von meiner Seite: Mein Mann und ich ziehen nächstes Jahr im August wieder ziemlich weit weg, da er ins Refarendariat kommt. Nun kann ich diese Umschulung dann ja gar nicht beenden, oder? Wie lange dauert so etwas denn? Und wenn ich das abbreche, kommen dann Kosten auf mich zu?
Ihr einziger Kommentar zum anstehenden Umzug war, ich solle an mich selbst denken.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Kathrin,

eine Umschulung geht in der Regel 2 Jahre.

Abbrechen ohne gewichtigen Grund ist nicht so gut, Schadenersatz.

Anders sieht es aus bei Jobaufnahme,

Aber mal anders gefragt, eventuell gibt es für dich eine Weiterbildung?

Schau einfach mal im Net.

:icon_pause:
 

KathrinMa

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Vielen Dank für eure Antworten!

Eine Weiterbildung wäre eine Möglichkeit, ist nur die Frage, ob die gute Frau sich darauf einläßt, sie war sehr von der Umschulung überzeugt. Und wie kann ich diese Umschulung abwimmeln, wenn ich doch genau weiß, daß ich sie wegen dem Umzug dann abbrechen MUSS?

Ein Führerschein steht finanziell nicht zur Debatte und das Auto braucht mein Mann.
 
G

Gelöschtes Mitglied 24121

Gast
Da ich mich selber gerade mit dem Thema befasse, kann ich dir vielleicht auch eine Idee geben.

Einige Umschulungsunternehmen bieten inzwischen eLearning an. Dabei hat man halt keinen Dozenten direkt vor sich stehen, sondern ist über ein Sprachprogramm mit einem virtuellen Klassenzimmer verbunden. Das hat den Vorteil, dass das ganze eben bundesweit geht.

Demnach könntest du, falls du schon weißt wo du und dein Schatz im nächsten Jahr hinziehen werdet, schauen, ob es den Träger an beiden Standorten gibt und mit denen absprechen, ob das in Ordnung geht, wenn du den Standort halt beim Umzug wechselst, Platz reservierst etc.

Sollten denen ja relativ egal sein, von wo aus du am PC sitzt und du könntest die Umschulung weiter machen. Ein Beispiel für ein solchen Träger ist die WBS Training AG (WBS TRAINING AG: Weiterbildung WBS Lernnetz Live®). Vorteil ist halt, dass es trotzdem noch eine volle Umschulung inklusive Prüfung und allem drum und dran ist.

Wie gut das ganze wirklich ist, kann ich dir allerdings nicht sagen, da ich selbst erst meinen Antrag dafür Montag zum Amt bringe.
 

KathrinMa

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Vielen Dank, das schaue ich mir mal an. Klingt eigentlich echt gut. Fallen auch die Fahrtkosten oder das Problem, daß man den Ort mit öffentlichem Verkehr gar nicht erreicht, weg.

Mein Mann erfährt erst nach dem 1. Staatsexamen, wo genau es hingeht, im Moment stehen die Umgebungen von Neu-Ulm und Augsburg als grober Richtwert fest. Das wäre Ende Juni nächstes Jahr. Alles schön kurzfristig.

In diesen Orten schaut es auch mit meinem eigentlichen Berufsbild wieder viel besser aus.
 

Holger01

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Ein Führerschein steht finanziell nicht zur Debatte

Na, ich meinte ja auch eine finanzielle Förderung durch die AfA zur Erhöhung deiner Vermittlungschancen.

Das ist durchaus möglich. Siehe hier:
"Einleitung: ... Grundsätzlich werden in § 45 SGB III keine weiteren gesetzlichen Vorgaben durch Aufzählung von Förderarten oder -umfang gemacht. Beim Einsatz des Instrumentes steht
der Abbau von Hemmnissen des Kunden im Vordergrund und ist daher zwingender Bestandteil der Eingliederungsvereinbarung.
Die Förderung aus dem Vermittlungsbudget fasst die bisherigen Leistungen UBV / Mobi, und weitere Leistungen zusammen.
...
9.2.- Sofern der Führerschein Klasse B für die Arbeitsaufnahme zwingend erforderlich ist,
kann der Erwerb dieses Führerscheins gefördert werden."
Quelle: https://www.jobcenter-en.de/fileadm...n/Richtlinien_VB_JobAgenturEN_26.04.10.10.pdf
(Stand 26.04.2010)

Wäre vielleicht eine Überlegung wert, oder?


Alternativ: Vielleicht läßt sich eine Weiterbildung/Umschulung durchaus an eurem jetzigen Wohnort beginnen und nach dem Umzug bei einem dortigen Bildungsträger fortsetzen?

Soll nur eine Anregung sein...
 
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