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Umschulung zur Heilpraktikerin-die unendliche Gechichte ! :-((

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Tabaluga

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#1
Hallo, nachdem ich nun ne ganze Weile das Forum durchgewuselt habe und recht hoffnungsvoll bin, dass auch mir eventuell geholfen werden kann, schilder ich jetzt mal mein Problem.
Seit November 2006 bin ich aus psychischen Gründen krankgeschrieben.Mein Arbeitgeber hat mir (oh Wunder) bislang noch nicht gekündigt, aber ich bin für diesen Arbeitsplatz nicht mehr arbeitsfähig(enormer Leistungsdruck, arbeiten auf Provision).Dann war ich für 4 Wochen zur Krisentherapie im Krankenhaus. Danach meinte die RV ich müsste ne Rehamaßnahme mitmachen und hat mich nochmal 6 Wochen in eine ambulante Therapie gesteckt. Da hat man dann versucht in drei Tagen aus nem Ackergaul nen Rennpferd zu machen :icon_eek:und alles war schlimmer als vorher. Mit Hilfe meiner Psychologin habe ich dann noch einmal einen Krankenhausplatz bekommen, wo ich dann für 3 Monate war. Aus meiner Sicht, geht es mir besser als je zuvor, wenn ich auf mich aufpasse.Das Krankenhaus, sowie die Rehaklinik der RV haben dringend eine Umschulung angeordnet. Ich würde mir nun gern meinen langgehegten Traum erfüllen und ein Heilpraktikerstudium machen. Ich weiß, das die RV in besttimmten Fällen so einer Ausbildung zustimmt, aber die hangeln sich nun schon seit Februar von einem Mitarbeiter zum anderen und sind jetzt auf die tolle:icon_kotz: Idee gekommen, mich ins ATZ nach Saarbrücken zu schicken (noch ne Therapie,) Ich habe Einspruch eingelegt, und es auch damit begründet, das ich bereits selber aktiv geworden bin und mich zur Heilpraktikerin umschulen lassen möchte. Jetzt haben sie sich überlegt, ich könnte doch noch mal ne ambulante Therapie machen, ne Umschulung zur Heilpraktikerin wäre nicht leidensgerecht.......Mir vergeht bald die Lust. Für mich ist das Geld zum Fenster hinauswerfen.... :icon_neutral:Kann mir irgendjemand einen Rat geben?????????:confused:
Ach, und danke für die Geduld, das alles zu lesen...
 

kleine

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#2
Hallo Tabaluga (Ich mag das Original)! Herzlich Willkommen hier im Forum.

Bei mir ist da spontan eine Frage aufgekommen: Wenn du jetzt eine Umschulung zur Heilpraktikerin finanziert bekommst und erfolgreich abgeschlossen hast, wie genau soll es danach für dich weitergehen? Wie sieht da dein Plan aus?

Hast du schon einen Ablehnungsbescheid bekommen?
 

Tabaluga

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#3
Hallo Kleine, danke für deine schnelle Antwort. Es gibt für mich zwei Alternativen. Wir haben hier bei uns im Ort eine Krankengymnastikpraxis, die noch ein Zimmer für mich frei hätte.Von da aus hab ich dann gleich mehrere Möglichkeiten, da mein Schwerpunkt in der Kinderhomöopathie liegt, aber auch ein Schmerztherapie für mich ein ganz wichtiges Thema ist. Die andere Möglichkeit wäre für mich eigene Räume zu suchen und evtl mit einer Bekannten (die Tierheilprktikerin ist) gemeinsame Räume zu nutzen.Es sei denn es kommte noch die unvorhergesehene Möglichkeit, dass mich jemdánd in seiner Praxis aufnimmt(aber seeeehr unwahrscheinlich).
Zur 2. Frage, nein, die drehen sich da ja nur im Kreis und versuchen das Geld mit unnötigen Therapien zu verschleudern.
 

Tabaluga

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#4
Schade, ich hatte echt gehofft, das mir hier jemand nen Tipp geben kann, wie man diese ganze Aktion mal nen bisschen beschleunigen kann. Ich bin nämlich echt bald am Ende!
 
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#5
Hast du denn überhaupt schon einen schriftlichen Antrag auf Umschulung gestellt, der schriftlich abgelehnt wurde?
 

Tabaluga

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#6
Hallo (dein Name ist echt Klasse),
den Antrag hab ich gestellt, aber die RV hat ihn weder bewilligt, noch abgelehnt. Nach meinem heutigen Telefonat mit einem (für meinen Wohnort zuständigen) Mitarbeiter wurde mir dann erstmal die komplette Hoffnung genommen...Zu 99,999% könnte ich so eine Ausbildung knicken, meinte er (von wegen Selbstbestimmung so wie es im SGB steht....ich fühle mich total machtlos und wenn das so weiter geht, sehe ich irgendwo keine Perspektiven mehr für mich :-(
 
E

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Gast
#7
Wenn du nach 6 Monaten nach Antragsabgabe nichts Schriftliches erhalten hat, kannst du beim Sozialgericht eine Untätigkeitsklage einreichen. Dann kommt Dampf in den Laden.

Mündlich sagen die immer ab! Die werden auch schriftlich absagen. Dann müsstest du Widerspruch einreichen.
 

Arania

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#8
Mach Dir aber nicht allzuviele Hoffnungen, der Markt der Heilpraktiker ist mehr als gesättigt
 

Tabaluga

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#9
Wenn du nach 6 Monaten nach Antragsabgabe nichts Schriftliches erhalten hat, kannst du beim Sozialgericht eine Untätigkeitsklage einreichen. Dann kommt Dampf in den Laden.

Mündlich sagen die immer ab! Die werden auch schriftlich absagen. Dann müsstest du Widerspruch einreichen.
Schriftlich haben die mir ja nur (wiedermal) ne Reha angeboten, die ich dann wiederum schriftlich abgelehnt habe, mit der Begründung keine mehr zu brauchen, sondern endlich die Umschulung anzufangen...
 

Tabaluga

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#10
Mach Dir aber nicht allzuviele Hoffnungen, der Markt der Heilpraktiker ist mehr als gesättigt
Das wäre nicht das Problem, ich hab da schon ne nette Nische für mich gefunden. Also, alles nicht ohne Planung, sondern mit "Weiterdenken"...:icon_smile:
 
E

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Gast
#11
Schriftlich haben die mir ja nur (wiedermal) ne Reha angeboten, die ich dann wiederum schriftlich abgelehnt habe, mit der Begründung keine mehr zu brauchen, sondern endlich die Umschulung anzufangen...
Das ist alles unabhängig von deinem Antrag. Das könnte erst zum Tragen kommen, wenn du deine Maßnahme einklagst.

Sehe es bitte so:

Wenn die auf deinen Antrag nicht reagieren, kannst du bei Sozialgericht eine Untätigkeitsklage einreichen, weil dein Amt den Antrag nicht bearbeitet.

Nach der Untätigkeitsklage wird dein Amt vermutlich die Maßnahme ablehnen. Vermutlich mit der Begründung, dass man dir ja eine andere Maßnahme angeboten hat.

Dieser Ablehnung müsstest du widersprechen. Danach hat dein Amt 3 Monate zeit, um den Widerspruch zu bearbeiten. Tun sie das nicht, reichst du wieder eine Untätigkeitsklage ein.

Fällt der Widerspruchsbescheid negativ aus, kannst du die Maßnahme beim Sozialgericht einklagen. Leider nicht im Eilverfahren. Dann entscheidet aber der Richter, ob du das Sinn bei dir macht oder nicht.
 

Tabaluga

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#12
Das ist alles unabhängig von deinem Antrag. Das könnte erst zum Tragen kommen, wenn du deine Maßnahme einklagst.

Sehe es bitte so:

Wenn die auf deinen Antrag nicht reagieren, kannst du bei Sozialgericht eine Untätigkeitsklage einreichen, weil dein Amt den Antrag nicht bearbeitet.

Nach der Untätigkeitsklage wird dein Amt vermutlich die Maßnahme ablehnen. Vermutlich mit der Begründung, dass man dir ja eine andere Maßnahme angeboten hat.

Dieser Ablehnung müsstest du widersprechen. Danach hat dein Amt 3 Monate zeit, um den Widerspruch zu bearbeiten. Tun sie das nicht, reichst du wieder eine Untätigkeitsklage ein.

Fällt der Widerspruchsbescheid negativ aus, kannst du die Maßnahme beim Sozialgericht einklagen. Leider nicht im Eilverfahren. Dann entscheidet aber der Richter, ob du das Sinn bei dir macht oder nicht.
Oha...das hört sich dann ja so an, als ob es vom Goodwill des Richters abhängt...:icon_eek: ich hätte nie gedacht, dass es so nervenaufreibend ist. Blöd ist nur, dass ich das Gefühl habe, mir läuft die Zeit weg. Ich bin immerhin schon 45. Mit Ende der Umschulung stellt mich (im normalen Beruf, wenn sie mir meinen HP denn ausreden wollen) doch sowieso keiner mehr ein:icon_neutral:
 
E

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Gast
#13
Tatsächlich kann das ein Jahr bis zwei Jahre brauchen. Wer es aber nicht probiert und durchhält, hat von vornherein verloren.
 

Tabaluga

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#14
das ist mir schon klar, ich bin auch nicht der Typ, der den Kopf gleich in den Sand steckt, aber dieses unendliche Warten, Vertröstet werden, hinhalten und womöglich noch ne Therapie die so was von unsinnig ist, da frage ich mich echt was das soll....
 

Tabaluga

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#15
heute ist nun nen Anruf von einer zuständigen Ärztin der RV gekommen, die dann meinte um ne Reha komme ich gar nicht drumherum...Ich könnte dann ja mal sehen, wenn ich Widerspruch einlegen würde, dann hätten sie ja auch noch die Möglichkeit mit die Leistungen zu versagen... na toll.....da wird man ja quasi erpresst :-(
 

Zwergenmama

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#16
Ich muß Dir da leider jede Hoffnung nehmen- habe das Ganze nämlich gerade selber durch.

Umschulungen werden generell nur noch für maximal 24 Monate bewilligt- als Heilpraktikerin bist Du mindestens 36 Monate in der Ausbildung. Zusätzlich mußt Du einen Arbeitgeber bringen, der Dir bestätigt, daß er dich nach der Ausbildung übernehmen würde (nicht verbindlich nimmt!).

Außerdem zählt die Ausbildung zur Heilpraktikerin noch nicht zu den stattlich anerkannten Ausbildungsberufen, somit auch nicht zu den anerkannten Umschulungsberufen.

Leider, aber da haben wir mit der jetzigen Gesetzgebung absolut keine Chance:icon_kotz:
 

Tabaluga

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#17
Geahnt hab ich sowas in der Art, die sträuben sich ja auch mit Händen und Füßen. Was hast du denn dann gemacht?
 

Muzel

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#18
Ich habe gehört, dass nur 24 Monaten gebilligt werden kann, Quatsch ist. 24 Monate sind nur ein Richtmaß, da diese Zeit in der Regel für eine Berufsausbildung für Erwachsene lediglich nötig ist.
Wenn natürlich die BA sagt, mit Heilpraktikern wäre die Straße gepflastert und deswegen wäre eine Bewilligung nicht möglich, musst du dir überlegen, wie du dieses Argument entkräftest.
 
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#19
Hallo Tabaluga,

ich habe Deinen Beitrag zufällig gefunden, weil ich wohl demnächst eine Umschulung machen werde. Ich bin Krankenschwester in der Anästhesie; Habe jetzt insgesamt 7 Bandscheibenvorfälle.
Mich interessiert, ob Du das damals mit der Heilpraktiker- Umschulung durchbekommen hast oder was Du stattdessen gemacht hast.
Ich habe nämlich auch die Idee, auf Heilpraktiker umzuschulen und sammle gerade Informationen.
Ich würde mich über eine Antwort freuen!
 
E

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Gast
#20

Minimina

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#21
Um eine Ausbildung als Heilpraktiker/in zu machen gibt es als Alg 2-Empfänger nur eine Möglichkeit.

Man muß sie selber bezahlen, wobei man weiterhin berechtigt ist Alg 2 zu beziehen, wenn man eine Abendschule oder eine Wochenendschule besucht, d.h. man steht unter der Woche dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Das ist definitiv, wurde mir von einer Richterin des Arbeits- und Sozialrecht zugesichert, allerdings müsste man es ggf. durchklagen, wenn es abgeleht wird. Vor dem Gericht würde man Recht bekommen.

Das hilft natürlich niemandem der die Ausbildung nicht selber aus dem Schonvermögen bezahlen kann oder jemanden hat der die Kosten der Ausbildung bezahlt oder als Darlehen vorstreckt.

Es gibt auch Schulen die 2-jährige Ausbildungen anbieten, d.h. theoretisch könnten diese Ausbildungen vom JC übernommen werden, als "Ermessensleistung" was natürlich nicht geschieht.

LG MM
 

ireanette

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#22
Hallo tabaluga,

um eine zulassung als heilpraktiker zu bekommen, ist es nur nötig eine mündliche sowie schriftliche prüfung beim gesundheitsamt zu bestehen und zudem wirst du von einem amtsarzt eine bescheinigung benötigen, dass du vollkommen gesund bist (auch psychisch, du hast ja geschrieben, dass du da probleme hast.. und darauf wird der amtsarzt mit 100%er Sicherheit zurückkommen.. es steht also in deiner verantwortung für dein eigenes wohl und deine eigene heilung aufzukommen. )

Die andere Sache, die ich über dich gelesen habe, ist, dass du nicht so schnell aufgibst.. das ist wichtig und wird dir helfen mit hindernissen klarzukommen.. bleib hartnäckig an deinem ziel.. es gibt noch eine alternative, die bisher keiner hier aufgeführt hat. . . du kannst dir das nötige fachwissen zum heilpraktiker auch selbst aneignen.. dazu musst du lediglich wissen, welche stoffgebiete in einer ausbildung angeboten werden .. könntest du beim Deutschen Bund der Heilpraktiker erfragen, bzw. du könntest einen dir bekannten heilpraktiker um seine lernunterlagen bitten.. bzw. sie bezahlen... und du könntest dir einen eigenen lernplan erstellen und dir das wissen schritt für schritt selbst aneignen..

Das ist natürlich nicht alles.. du brauchst ja noch praktische Erfahrungen und du solltest deshalb kurse belegen.. Wochenendkurse zb..(ist sicher billiger als eine komplette heilpraktikerausbildung) die die themen behandeln die dich interessieren.. zb. homöopathie...

schau mal im gesetzbuch nach, was nötig ist um sich als heiler
niederzulassen..

Die sache die jedoch am wichtigsten ist.. ist die frage... warum möchtest du eigentlich heilpraktiker werden? es ist eine sehr hohe verantwortung menschen auf dem weg der heilung zu begleiten und sicher nicht immer leicht.. du weisst ja selbst aus eigener erfahrung wie weit unten ein mensch sein kann.. und wenn du selbst einem anderen menschen beistehen möchtest dann solltest du wissen, wer du bist.. und eine innere balance gefunden haben.. denn unstimmigkeiten wird das gegenüber spüren

ich wünsche dir viel erfolg bei allem was du tust.
 
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#23
Ich muß Dir da leider jede Hoffnung nehmen- habe das Ganze nämlich gerade selber durch.

Umschulungen werden generell nur noch für maximal 24 Monate bewilligt- als Heilpraktikerin bist Du mindestens 36 Monate in der Ausbildung. Zusätzlich mußt Du einen Arbeitgeber bringen, der Dir bestätigt, daß er dich nach der Ausbildung übernehmen würde (nicht verbindlich nimmt!).

Außerdem zählt die Ausbildung zur Heilpraktikerin noch nicht zu den stattlich anerkannten Ausbildungsberufen, somit auch nicht zu den anerkannten Umschulungsberufen.

Leider, aber da haben wir mit der jetzigen Gesetzgebung absolut keine Chance:icon_kotz:
Folgende weitere Punkte: Die Ausbildung zur HP ist streng reglemtiert. Eine Umschulung zielt darauf ab, Dir einen Neustart in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu verhelfen. HPs arbeiten aber zumeist freiberuflich.
Und es wird auch noch einen weiteren Grund geben, Dir keine "Umschulung" in einen Gesundheits- bzw. Therapeutenberuf zu gewähren:
Deine eigene seelische Gesundheit.
Im Zweifelsfall wirst Du nämlich nicht von der Kommission zur Prüfung zugelassen, denn insbesondere für Menschen mit einer seelischen Erkrankung ist der Zugang versperrt.
Die DRV und deren medizinischer Dienst sehen weitere therapeutische Maßnahmen als notwendig an. Du hast weitere therapeutische Maßnahmen abgelehnt.
Es besteht nämlich kein Anspruch auf eine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben. Solltest Du für die DRV bereits umschulungsreif sein, hätte Dich die DRV schon an ein Berufsförderungswerk "überwiesen".
Das SGB ist nun einmal kein "Wunschbuch", sondern die Richtlinie der Sozialversicherung und der Versicherten.
 

Minimina

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#24
um eine zulassung als heilpraktiker zu bekommen, ist es nur nötig eine mündliche sowie schriftliche prüfung beim gesundheitsamt zu bestehe
Theoretisch richtig, praktisch nicht. Die Gesundheitsämter lassen einen nur zur Prüfung zu, wenn sie überzeugt sind, dass man genug Wissen erworben hat (Ausbildung in einer HP-Schule oder bei einem HP).
du kannst dir das nötige fachwissen zum heilpraktiker auch selbst aneignen.. dazu musst du lediglich wissen, welche stoffgebiete in einer ausbildung angeboten werden
:eek:Alles theorethischer Quatsch den Du hier von Dir gibst, noch dazu in Deinem ersten Post.
Klar kannst jeder sich das theoretsiche Wissen aneignen, aber das Gesundheitsamt wird nachhaken inwieweit Du genug Wissen erworben hast und dort musst Du eine Schule oder Praktisch/Theoretischen Unterricht nachweisen, bevor Du zugelassen wirst.
Ausserdem ist der Prüfungsstoff so schwer, das idR bei den Prüfungen nur 30-50% der Prüflinge durchkommen und der Prüfungsstoff lässt sich nur erfahren in einer Schule oder einem anderen HP der ausbildet.

Und wenn die wissen, dass Du nur in Eigenregie rumgewurschtelt hast werden sie Dir zusätzlich, falls sie Dich doch durchlassen den schärfsten Hund in der mündlichen Prüfung zuteilen (falls Du die schriftliche überhaupt bestehst), bei dem Du sang und klanglos untergehst.

Lass diese diletantischen Ratschläge in diesem Forum.

.. könntest du beim Deutschen Bund der Heilpraktiker erfragen, bzw. du könntest einen dir bekannten heilpraktiker um seine lernunterlagen bitten.. bzw. sie bezahlen... und du könntest dir einen eigenen lernplan erstellen und dir das wissen schritt für schritt selbst aneignen..
Man kann sich auch auf den Kopf stellen und mit den Füssen wackeln.
Wochenendkurse zb..(ist sicher billiger als eine komplette heilpraktikerausbildung) die die themen behandeln die dich interessieren.. zb. homöopathie...
Homöopathie in einem Wochendkurs? Das ist eine vollständige dreijährige Ausbildung und auch ein eigenständiger Beruf
schau mal im gesetzbuch nach, was nötig ist um sich als heiler
niederzulassen..
:icon_eek::icon_eek::icon_eek:
Hoffentlich gerätst Du selbst bei einer schweren Erkrankung mal an solch einen Heiler aus dem Gesetzbuch, der den Lernstoff nur aus ein paar Heftlein gelernt hat, dazu ein paar Wochenendkurse gemacht hat und sich Heiler nennt. Vielleicht weils billiger ist?
Das sind genau die Leute die den Beruf kaputt machen.
es ist eine sehr hohe verantwortung menschen auf dem weg der heilung zu begleiten
Trotzdem rätst Du zu Wochendkursen und lernen aus dem Büchlein :icon_neutral:

Ausserdem kommt noch dazu, dass man selber längere Zeit eine Therapie macht um dazu breit zu sein andere zu behandeln.

Zum Glück ist der Trööt schon älter und Tabaluga hat hoffentlich ihren Weg schon angetreten.

LG MM
 
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