Umschulung / Weiterbildung mit Bildungsgutschein - Wo ist der Unterschied ?

ardakop

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zu ohren gekommen ist uns das jemand nur eine umschulung erhält der nicht mehr im erlernten beruf arbeiten kann. eine weiterbildung kann man allerdings bekommen mit bildungsgutschein. jedoch wird nachgesehen ob man mich nicht durch eine art spätausbildungsprojekt unterbringen kann (anscheinend geht das 365 tage im jahr und geht bis 67 jahre) oder was anderes zumutbar ist.
wo ist jetzt der unterschied ? beides wird ja gefördert mit bildungsgutschein.

es bringt zudem nichts eine weiterbildung auf basis vom erlernten zu machen wenn man deswegen erkrankt ist.
wieso tut das amt alles versuchen um eine umschulung nicht zu finanzieren, nur wegen den 10000 euro kosten ? was kann man an gründen nennen dies doch zu machen ?

achja sollte man stets auf einen schriftlichen antrag auch eine schriftliche antwort verlangen wg. umschulung/weiterbildung? mündlich erzählen können die einem ja viel...
 
I

ichputzhiernur

Gast
zu ohren gekommen ist uns das jemand nur eine umschulung erhält der nicht mehr im erlernten beruf arbeiten kann.
Eine Umschulung kann grundsätzlich auch bewilligt werden, wenn man im erlernten Beruf keine Perspektive mehr hat, wenn es gesundheitlich nicht mehr geht oder auch wenn gar keine Erstausbildung vorhanden ist. Mitunter kann das Amt hier sehr flexibel sein, vor allem wenn entsprechen Fördergelder zur Verfügung stehen (z.B. IflaS statt "normaler" FbW).

Warum das Amt sich grundsätzlich mit Umschulungen schwer tut: Weil diese eine langfristige (finanzielle) Verpflichtung sind. Neben den reinen Weiterbildungskosten (mitunter mehrere 10.000 EUR) fallen in dem Zeitraum auch Bezüge des Kunden, Fahrtkosten, ggf. Unterkunftskosten an. Und am Ende bleibt für das Amt ein großes Risiko: Selbst in den "erfolgreichsten" Maßnahmen werden 20-30% aller Umschulungen abgebrochen. Wegen mangelnder Leistung, aus gesundheitlichen Gründen usw., und egal wie gründlich im Vorfeld geprüft wurde (berufspsych. Dienst, Eignungstest beim Träger ...).
 

ardakop

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Ist es da sinnvoll oder kann man mir anbieten vom amt angang 30 eine ausbildung noch zuzumuten ob ueber internes projekt oder auf dem normalen bewerberweg? Fuer eine ausbildung laut betrieben kommt es nicht infrage da zu alt.
Wie kann man sagen das man auf umschulung besteht ohne irgendwo abgeschoben zu werden aufgrund von kostenersparnis?
Umschulung wuerde knapp 11000 kosten, das ist kein geld wenn man bedenkt danach endlich wieder arbeiten zu koennen.
Ueberall wird geworben mit bildung aber geben tun se nix?!
 

Texter50

Super-Moderation
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Den Unterschied erzält uns Wikipedia:

Unter Umschulung versteht man die Aus- bzw. Weiterbildung für eine andere als die vorher ausgeübte oder erlernte Tätigkeit. Kenntnisse und Erfahrungen aus der vorigen Tätigkeit erlauben oft eine Verkürzung der Ausbildung zum neuen Berufsbild gegenüber einem Anfänger. Zwar kann unter besonderen Voraussetzungen auch jemand ohne vorherige Berufsausbildung an einer Umschulungsmaßnahme teilnehmen, es handelt sich dann dabei jedoch um eine Ausbildung.
Hier wird ein neuer Beruf erlernt, komplett und deshalb läuft das auch gerne bis zu zwei Jahre lang.
Ein bereits vorhandener Berufsabschluss wird oft vorausgesetzt.

Weiterbildung sind alle Aktivitäten, die der Vertiefung, Erweiterung oder Erneuerung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen dienen, die eine erste Bildungsphase abgeschlossen haben und in der Regel erwerbstätig waren oder in der Familie gearbeitet haben.
Hier werden nur die vorhandenen Kenntnisse aufgefrischt, gerne in Kursen, die nur ein paar Wochen laufen.
Ein vorher erlernter Beruf ist nicht gefordert.

Ein besonderes Programm der BA nennt sich Spätstarter und richtet sich an Luete um 25, die man in eine Ausbildung bringen will.

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Weiterbildung/Spaetstarter/index.htm

Anträge bitte immer nachweisbar und schriftlich einreichen und auf einen schriftlichen Bescheid bestehen. Gegen den kann man Widerspruch einlegen. Du siehst es sehr richtich, man erzählt in den Behördenzimmern gerne viel, wenn der Arbeitstag lang genug ist...
 

ardakop

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Den Unterschied erzält uns Wikipedia:


Hier wird ein neuer Beruf erlernt, komplett und deshalb läuft das auch gerne bis zu zwei Jahre lang.
Ein bereits vorhandener Berufsabschluss wird oft vorausgesetzt.


Hier werden nur die vorhandenen Kenntnisse aufgefrischt, gerne in Kursen, die nur ein paar Wochen laufen.
Ein vorher erlernter Beruf ist nicht gefordert.

Ein besonderes Programm der BA nennt sich Spätstarter und richtet sich an Luete um 25, die man in eine Ausbildung bringen will.

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Weiterbildung/Spaetstarter/index.htm

Anträge bitte immer nachweisbar und schriftlich einreichen und auf einen schriftlichen Bescheid bestehen. Gegen den kann man Widerspruch einlegen. Du siehst es sehr richtich, man erzählt in den Behördenzimmern gerne viel, wenn der Arbeitstag lang genug ist...
Nagut dann werde ich den sb darum bitten mir schriftlich einen bescheid zu geben wieso. Eigentlich sollte mein antrag dingfest sein da ich mich nach jemandem hier aus dem forum gerichtet habe. Mal sehen was dabei rauskommen wird.
Aber was ist vorrangig von der entscheidung. Wenn sie mir das anbieten oder die umschulung?
 
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