Umschulung verlängern/Widersprüchliche Aussagen der SB

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Hallo,

ich habe folgendes Problem. Letztes Jahr begann ich eine Umschulung zum technischen Produktdesigner im Anlagen- und Maschinenbau, die mir viel Spaß macht und die auch gut läuft. Meine Frau war zu der Zeit mit unserem zweiten Kind schwanger und litt einige Zeit lang unter extremer Übelkeit, die auch stationär im Krankenhaus behandelt werden musste. Da ich zuhause für unser erstes Kind sorgen musste, sammelte ich einige Fehlzeiten an (zwei Wochen am Stück und noch einige vereinzelte Tage). Dies in Absprache mit dem Arbeitsamt (O-Ton: Machen sie sich keine Gedanken, bleiben sie bei ihrer Frau, gut, dass sie es mit uns abgesprochen haben). Eine Bausteinprüfung habe ich dadurch verpasst. Meine sonstigen Noten sind allerdings gut. Auch der Träger damals meinte ich solle mir keine Sorgen machen und könne ja im Notfall nochmal ein halbes Jahr verlängern.
Nun ist unser zweites Kind geboren und ich war eine Woche zuhause und wollte eigentlich die nächste Woche auch noch zuhause bleiben ( mit dem Träger abgesprochen). Nun habe ich heute bei meiner Sachbearbeiterin angerufen, um zu fragen, wie das denn wäre, wenn ich jetzt nicht zur Prüfung zugelassen werde, wegen einer Verlängerung und auf einmal waren meine Fehlzeiten plötzlich doch ein riesen Problem und die Sachbearbeiterin meinte ich solle mich unbedingt rückwirkend krank schreiben lassen für letzte Woche und nächste Woche auf jeden Fall wieder hin gehen und nach 24 Monaten wäre die Umschulung so oder so vorbei. Nun bin ich etwas verzweifelt und frage mich natürlich was passiert, wenn ich nicht zur Prüfung zugelassen werde. Ganz abgesehen davon wäre es natürlich eine totale Erleichterung gewesen etwas mehr Zeit zum Lernen zu haben, was ja mit Neugeborenem, Kleinkind und Schlafmangel auch nicht zu verachten ist. Seltsamerweise haben wir nämlich auch mehrere Leute im Kurs die auf Grund ihrer Fehlzeiten (ohne wirklich triftige Gründe und mit wesentlich schlechteren Noten wohlgemerkt) eine Verlängerung bekommen haben, die auch von der Arbeitsagentur übernommen wird.
Sollte jetzt tatsächlich der schlimmste Fall eintreten und ich werde nicht zur Prüfung zugelassen, was passiert dann? Werde ich die Umschulung komplett abbrechen müssen? Wird das Jobcenter dann eventuell als Träger in Frage kommen und wenn ja nur für eine komplett neue Umschulung, oder kann ich dann das halbe Jahr noch mit dem Jobcenter als Träger machen?

Liebe Grüße
 

Jiyan

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Schon mal mit dem Bildungsträger selbst gesprochen? Es ist auch in seinem Interesse das du die Schulung mit Prüfung beendest, daher kann er dir evtl. gute Tipps geben.
 

BerndB

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Wie das Jobcenter bei Bildungsmaßnahmen entscheidet, weiß ich nicht. Du bist aber zumindest weiter ohne abgeschlossene Ausbildung. Aber zu einem anderen Punkt:
Die Prüfungskommission (IHK oder in deinem Fall andere Einrichtung) kann durchaus sagen, dass Sie nur Personen zulässt, die eine Mindestanwesenheitsdauer zurückgelegt haben. Habe ich mir zumindest von einer Handwerkskammer mal sagen lassen. Denn wenn Leute mit zu wenigen Teilnahmetagen die Prüfung ablegen wollen und durchfallen, kann es für die Prüfungskommission Schwierigkeiten geben. Welcher Art??

NACHTRAG: Krankheitstage sind in diesem Sinne natürlich auch Fehltage.
 

Dinolino

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Okay vielen Dank schon mal. Morgen spreche ich nochmal mit dem Standort, mal sehen, ob es dann etwas neues gibt

Und, hat sich bei dir etwas neues ergeben? Wenn ich das grob richtig überblicke, dann hast du doch nur etwa 5 Wochen an Fehlzeiten - das verteilt auf zwei Jahre Umschulungszeit ist doch nicht so arg viel? Oder sehe ich das falsch?

Viel Glück!
 
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