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Umschulung unterbrochen - Rückzahlung ans Amt?

Dantius

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Hallo,

bin in einer Umschlung für 2 Jahre, mache eine Umschulung zum Mediengestalter.

Für die Umschulung benötige ich 9 Monate Praktikum. Nach dem ich mein Praktikum in einer Firma angetreten habe, war ich später einen Monat krank, die Firma hat mich daraufhin nicht mehr aufgenommen, sie hatten zwischenzeitlich jemand anderen eingestellt.

Aufgrund meiner Verzweiflung beendete ich die Maßnahme, teilte dies dem Amt sowie dem Unternehmen mit, bei dem ich die Umschulung per Computer-Kurs mache.

Nun hat man aber eine Lösung gefunden und ich kann mit einer Unterbrechung von einem Monat weitermachen, muss das Praktikum "hinten dran hängen".

Dies bedeutet aber auch, dass ich in meinem Fall im Februar krankgeschrieben war und ab März aber dann nicht mehr teilgenommen habe.

Ab April war ich dann wieder im Kurs und nun habe ich ja trotzdem für März das Geld bekommen (Teilhabe an einer Weiterbildungsmaßnahme, quasi ALG I).

Die Frage ist: Wenn ich jetzt weitermache, wird mir dann zum Ende der Maßnahme eine Rückforderung für diesen einen Monat gestellt, sprich in der Zeit war ich Zuhause und hatte aber keine Krankschreibung oder Ähnliches, da ich ja im Grunde aufhören wollte, weil es ohne Praktikumsplatz keinen Sinn mehr machte...

Jetzt ist die Frage, wie die Agentur sowas normalerweise regelt... wird es am Ende eine Aufrechnung geben, oder zieht man mir sowas einfach z.B. für die nächste Zahlung ab...

Versteht ihr was ich meine?

Grüße.
 

elo237

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bin mir sicher das bei dieser Verlängerung nix berechnet wird

aber wenn du sicher sein willst, fordere einfach dazu was schriftliches vom Amt an

und die Verzögerung war ja durch Krankheit verursacht
also alles im grünen Bereich
 

Dantius

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Naja. Moment.

Ich war krank im Februar (dafür gibts auch ne AU). Ende Februar habe ich schriftlich mitgeteilt, dass ich das Ganze beende.

Im März war ich ja dann quasi Zuhause, hatte aber keine AU oder irgenwas. Dann hat man mir vorgeschlagen, dass ich in den Kurs wieder einsteige und bin dann ab dem 07.04.14 wieder eingestiegen in den Unterricht und man versucht sich zu einigen, dass ich quasi doch trotzdem weitermachen kann und man die fehlende Praktikumszeit von Februar, März, April und Mai quasi hinten dran hängt an die eigentliche Zeit, denn die IHK schreibt 9 Monate Praktikum vor.

Mein Problem ist: Die Agentur hat durchgehend weiter gezahlt und nun steht fest, dass ich ja einen Monat quasi nichts in der Hand habe... nicht dass die Agentur dann (verständlicherweise) das Geld zurückverlangt.

Die Frage ist halt nur, wann - ich hoffe eben, dass man nicht z.B. mit dem kommenden Monat "verrechnet", also z.B. sagt: Ja, Pech, dann bekommen Sie eben für z.B. Mai kein Geld im Nachhinein, weil sie ja für März eigentlich nichts hätten bekommen dürfen so nach dem Motto.

Versteht man das so?

Ich hätte kein Problem dass irgendwie zum Ende zurückzuzahlen, daher hoffe ich, das wenn die was fordern, dass es eben zum Ende hin ist und nicht jetzt in der laufenden Umschulung mit einem der aktuellen oder kommenden Monate verrechnet wird und ich dann einen Monat ohne Geld dastehe... denn ein großer Teil des Geldes wurde ja auch gebraucht, 2 Kinder (Krippe, Mittagsbetreuung usw.) ...

*seufz*
 

Texter50

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Nix mit *seufz*.
Ich denke, Du machst Dir zu viele Gedanken.
So man sich nicht an Dich wendet, Du sollst was zahlen, steck den Kopf unter die Decke und sei still, leise und fleissich.
Mach Deine Umschulung fertich und dann das Praktikum und gut is.
Erst wenn die wirklich Geld haben wollen, dann wirds akut.
Warum zum Fürsten gehen, wenn der nicht ruft? :icon_eek: :biggrin:
Falls es wirklich Nachforderugnen gibt, die rechtlich einwandfrei sind, wird man das regeln können - so Richtung Darlehen - wenn überhaupt was kommt.
So sehe ich das.
Viel Erfolg bei der Umschulung! :popcorn:
 
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