Umschulung trotz guter Vermittelbarkeit in alten und aktuellen Job (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

marie_sc

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Hallo!

Ich befinde mich kurz vor der Kündigung in einem gut vermittelbaren Job (kein Lehrberuf). Der Job hat kaum noch Zukunft und ist schlecht bezahlt. Ich möchte eine Umschulung in einer sehr gefragten Branche machen und nicht mein Leben in prekärer Beschäftigung fristen.

Zu mir:

- weiblich, 40
- abgeschlossene Ausbildung in einer gefragten Branche (geht gesundheitlich nicht mehr)
- gesundheitliche Probleme (physisch)

Wie kriege ich eine Umschulung durch? Ich bin sofort vermittelbar, allerdings in diesen schlechten Jobs, die zusätzlich meine Gesundheit belasten. Außerdem habe ich einen starken Mehrbedarf durch eine noch nicht offiziell anerkannte schwere Erkrankung.

Ich habe schon schlechte Erfahrungen mit dem JC gemacht und will gut vorbereitet sein, denn dies ist die einzige vernünftige Lösung für mich und meine Zukunft als kranke Frau. Ich wurde schon einmal kurz vom JC für meinen aktuellen Job bezuschusst, wie wirkt sich sowas aus?

Liebe Grüße

Marie
 
Zuletzt bearbeitet:

Curt The Cat

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Moinsen marie_sc und willkommen hier ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als Umschulung trotz....

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein.

Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst Deinen Beitrag, sowie den Thementitel eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, jetzt also noch gute 55 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als zwei Worte und drei Punkte rein ...

Im Editor der Überschrift findest Du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...
Folge auch diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist ...

Danke für Deine Mitwirkung und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


:icon_wink:
 

abcabc

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Ich befinde mich kurz vor der Kündigung in einem gut vermittelbaren Job (kein Lehrberuf). Der Job hat kaum noch Zukunft und ist schlecht bezahlt.
Wird dir gekündigt oder willst du selbst kündigen?
Auf KEINEN Fall einfach so selbst kündigen. Bei ALG I ist eine Sperre von 12 Wochen garantiert und bei ALG II droht auch ein großes Problem: Bei vorsätzlichem Herbeiführen der Hilfsbedürftigkeit kann theoretisch ALG II komplett verweigert werden.....

Hast du einen Arzt, der hinter dir steht? Versuche am besten ein Attest zu bekommen, dass du den Job aus ärztlicher Sicht kündigen solltest, am besten sogar dass du in dem Job aus gesundheitlichen Gründen auch zukünftig nicht mehr arbeiten kannst.

Wie kriege ich eine Umschulung durch?
Umschulungen sind "kann"-Leistungen, die der SB relativ willkürlich ablehnen oder genehmigen kann. Besser wäre es, wenn du die Umschulung unabhängig vom JC machen kannst. Falls du es nicht selbst finanzieren kannst, dann zumindest in Teilzeit, dass du nebenbei Leistungen beziehen kannst.

Außerdem habe ich einen starken Mehrbedarf durch eine noch nicht offiziell anerkannte schwere Erkrankung.
Du brauchst dafür unbedingt einen Nachweis vom Arzt. Was du behauptest interessiert weder die AfA noch das JC.

Ich wurde schon einmal kurz vom JC für meinen aktuellen Job bezuschusst, wie wirkt sich sowas aus?
Ist das schon viele Jahre her oder erst vor kurzem gewesen?
 

marie_sc

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Ich werde gekündigt.

Die Bezuschussung ist schon ein paar Jahre her.

Wie meinst du das mit Umschulung in Teilzeit und nebenbei Bezüge? Wer finanziert die und wie finanzier ich mein Leben? Doppelbelastung mit Job und Umschulung geht durch meine gesundheitliche Situation nicht. Selbst im normalen Alltag bin ich beeinträchtigt.


Mit den Ärzten ist so eine Sache. Die wollen leider, warum auch immer, dass ich arbeiten gehe.Da fehlt oft das Verständnis für meine Erkrankung, da diese sehr selten ist. Also Unterstützung ist da ein großes Fragezeichen.

Ich bin persönlich auf diese Umschulung angewiesen, letzte Chance für ein besseres Leben. Und der Arbeitsmarkt dafür ist da, ist nichts extravagantes.
 

BerndB

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Vorab: Hier wird oft JC und AfA verwechselt. Wirst du Alg oder Alg II erhalten?

Grobe Beschreibung: Wenn du erhebliche gesundheitliche Gründe bei der AfA (Alg) angibst, wird zur Klärung erst mal ein Arztgutachten erstellt. Kannst du den Beruf nicht mehr ausüben, geht es Richtung berufliche Rehabilitation. Das dauert. Deshalb schnell einleiten. Die Frage ist dann aber, wer das bezahlt. Hast du 15 Beitragsjahre zur Rentenversicherung, muss die Rentenversicherung fördern, andernfalls die AfA. Das bedeutet, wenn du 15 Beitragsjahre in der Rentenversicherung hast, kannst du dich auch direkt an die DRV wenden. Dazu musst du im Moment aber noch nicht kündigen.

Geht es tatsächlich Richtung JC (Alg II), kenne ich mich nicht aus. Aber eine berufliche Rehabilitation gibt es meines Wissens dort auch.
 

abcabc

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Ich werde gekündigt.
Sehr gut. Dann hast du sehr wahrscheinlich Anspruch auf ALG I. Da solltest du die Fristen beachten, sobald du die Kündigung bekommst - wenn du eine einwöchige Sperre vermeiden willst.

Die Bezuschussung ist schon ein paar Jahre her.
Dann spielt das jetzt keine Rolle mehr.

Wie meinst du das mit Umschulung in Teilzeit und nebenbei Bezüge? Wer finanziert die und wie finanzier ich mein Leben? Doppelbelastung mit Job und Umschulung geht durch meine gesundheitliche Situation nicht. Selbst im normalen Alltag bin ich beeinträchtigt.
Dass du dir selbst die Umschulung in Teilzeit suchst und finanzierst. Gleichzeitig beziehst du ALG I und/oder ALG II wovon du lebst.
Offiziell bist du natürlich sehr bemüht einen Job zu finden. Inoffiziell tust du natürlich alles um eine Anstellung zu vermeiden. Also hier im Anti ZAF Bewerbungsthread mal schauen, wie die schriftlichen Bewerbungen aussehen sollten usw. usf.
Du darfst zwar im Vorstellungsgespräch bei Fragen zur Gesundheit "lügen". Aber es kann dir niemand verbieten die Wahrheit zu sagen - natürlich positiv verpackt, dass du dich trotz der Krankheit natürlich sehr auf den neuen Job freust und gerne ausprobieren willst, ob du dem gewachsen bist. Das sollte jeden Personaler abschrecken.

Und sobald du die Umschulung abgeschlossen hast, verschickst du perfekte Bewerbungsunterlagen und präsentierst dich optimal in Vorstellungsgesprächen. ;)
 

marie_sc

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Also ich glaube Call Center schreckt gar nichts ab, da wird doch jeder mit Kusshand genommen, ob mit Problem oder nicht. Ein Graus mich da zu sehen. Die suchen doch deutschlandweit unendlich Leute.

Ich habe gerade bei der Suche nach dem Anti ZAF Post etwas rumgelesen und kriege richtig Angst vor den Amtsmühlen.

Genau das will ich vermeiden und eine Umschulung machen. Sinnlose Jobs hatte ich, jetzt wirds Zeit für ein neues Leben.

Privat finanzieren kann ich eine Umschulung nicht, da sind wir bei ca. 18tsd Euro.

Durch Mindestlohn falle ich in Alg1 und muss aufstocken. Wer ist dann für mich zuständig?
 

Fox29

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In welchen Beruf möchtest du denn umschulen? Hast du dich schon informiert, welche Bildungsträger die Umschulung durchführen und wann die Starts sind? Sind die überhaupt über einen Bildungsgutschein förderbar?
Je besser informiert die gegenüber der Agentur/JC auftrittst desto besser.

Trotz allem bleibt es aber eine Ermessensleistung und kann abgelehnt werden, v. A. wenn du einen guten Arbeitsmarkt hast. Für eine berufliche Reha (LTA) musst du ein wenig Zeit mitbringen und auch da ist die Umschulung nicht garantiert.

Wenn du nur aufstockende Leistungen zusätzlich zum AlG beziehst ist erstmal die Agentur für dich zuständig.
 

Fox29

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Im Call Center ist doch auch so ziemlich jeder gut vermittelbar, warum werden dann überhaupt Umschulungen angeboten, bzw. für wen?
Umschulungen werden z.B. bewilligt, wenn es keinen Arbeitsmarkt mehr gibt (z. B. Buchhändler oder DRUCKER), wenn jemand geringqualifiziert ist (d.h. keine abgeschlossene Ausbildung hat) oder wenn ein Beruf nachgewiesenermaßen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann (meist als LTA).

Aber manchmal auch, wenn der Arbeitnehmer die Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht (mehr) bedienen kann z. B. durch fehlende Mobilität für Dienstreisen oder eingeschränkte Arbeitszeiten aufgrund von Pflege von Angehörigen etc. Diese Fälle sind aber eher selten, weil da viel Ermessen ausgeübt werden muss.

Das Problem in deinem Fall ist, dass die Agentur immer die wirtschaftlichsten Instrumente einsetzen muss, um das Ziel der Integration in den Arbeitsmarkt zu erreichen. Du hast einen guten Arbeitsmarkt, warum sollte also die Agentur so viel Geld in die Hand nehmen, nur weil du etwas anderes machen möchtest? Man könnte argumentieren, dass du dich ja auch während deiner Tätigkeit hättest weiterbilden können.
Nicht dass das meine persönliche Meinung wäre, aber so läuft die Logik der BA, die ja immerhin die Verwendung der Beitragsgelder rechtfertigen muss (das Thema Sinnlosmaßnahmen machen wir hier lieber nicht auf).

Dein einziges Argument was ziehen kann ist halt deine Gesundheit, das muss aber sehr gut dokumentiert sein und entsprechend vom ÄD bestätigt werden. Das könnte aber nach deinen Ausführungen potenziell problematisch werden.

Letztendlich bleibt nur schriftlich und nachweisbar einen Antrag auf Ausstellung eines Bildungsgutscheins zu stellen und notfalls in Widerspruch zu gehen, wenn es abgelehnt werden sollte.
 

marie_sc

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Umschulungen werden z.B. bewilligt, wenn es keinen Arbeitsmarkt mehr gibt (z. B. Buchhändler oder DRUCKER), wenn jemand geringqualifiziert ist (d.h. keine abgeschlossene Ausbildung hat) oder wenn ein Beruf nachgewiesenermaßen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann (meist als LTA).

Aber manchmal auch, wenn der Arbeitnehmer die Anforderungen des Arbeitsmarktes nicht (mehr) bedienen kann z. B. durch fehlende Mobilität für Dienstreisen oder eingeschränkte Arbeitszeiten aufgrund von Pflege von Angehörigen etc. Diese Fälle sind aber eher selten, weil da viel Ermessen ausgeübt
Auch wenn der Beruf durch die aktuelle Krise leidet? Meine Ausbildung liegt 20 Jahre zurück und habe nach der Ausbildung nie in diesem Beruf gearbeitet. Wie ist das einzustufen?

Wie gesagt, ich habe sämtliche Befunde und Diagnosen vorliegen. Leider fehlt für die Erkrankung noch ein ICD10 Schlüssel, weshalb sie offiziell noch nicht anerkannt ist, ist alles zu neu. Der kommt in den nächsten Jahren erst. Ich habe diese Diagnose von einer Klinik erhalten plus schwere Symptomatik mit der ich seit Jahren von Arzt zu Arzt renne.
 

Zermürbt38

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wenn ein Beruf nachgewiesenermaßen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann (meist als LTA).
Bei mir wurde auch hier nicht bewilligt. Es bleibt auch da eine Kann Leistung. Wobei es auch nicht stimmt das es unbedingt eine LTA bedarf wenn man seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben darf. Beispiel man darf nicht mehr schwer heben.
 

Fox29

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Auch wenn der Beruf durch die aktuelle Krise leidet?
Es leiden viele Berufe unter der aktuellen Krise, das ist kein Argument.

Meine Ausbildung liegt 20 Jahre zurück und habe nach der Ausbildung nie in diesem Beruf gearbeitet. Wie ist das einzustufen?
Man könnte argumentieren, dass du als wiederungelernt giltst, da du länger als vier Jahre nicht in deinem Ausbildungsberuf gearbeitet hast. Aber in welchem Sektor arbeitest du denn? Vermutlich würde man dann eher eine Externenprüfung raten, statt einer vollen Umschulung, allerdings bist du dann halt in deinem aktuellen Feld qualifiziert, falls es überhaupt einen passenden Ausbildungsberuf gibt.

Hast du dich schonmal mit dem Gedanken auseinander gesetzt eine betriebliche Ausbildung zu machen? Ganz normal im Betrieb? Natürlich ist da der Einstieg in deinem Alter schwieriger, v. A. weil die IT eine sehr junge Branche ist, aber dann wärst du nicht auf die Agentur angewiesen.

Bei mir wurde auch hier nicht bewilligt
Ja, weil es immernoch eine Ermessensleistung ist. Bei LTA entscheidet halt der Reha-Träger und das ist nicht unbedingt die Agentur.


Ich persönlich glaube, dass das sehr schwer werden wird und wenn überhaupt nur über die gesundheitliche Schiene gehen wird. Es ist halt die Frage, ob deine Gesundheit in deinem Wunschberuf stabil bleibt und die Arbeit keine negativen Einflüsse hat, wie das jetzt der Fall ist.
 

Zermürbt38

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Ich habe das gefunden wo gelernt und wieder ungelernt erklärt wird.

 

marie_sc

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Es leiden viele Berufe unter der aktuellen Krise, das ist kein Argument.



Man könnte argumentieren, dass du als wiederungelernt giltst, da du länger als vier Jahre nicht in deinem Ausbildungsberuf gearbeitet hast. Aber in welchem Sektor arbeitest du denn? Vermutlich würde man dann eher eine Externenprüfung raten, statt einer vollen Umschulung, allerdings bist du dann halt in deinem aktuellen Feld qualifiziert, falls es überhaupt einen passenden Ausbildungsberuf gibt.

Hast du dich schonmal mit dem Gedanken auseinander gesetzt eine betriebliche Ausbildung zu machen? Ganz normal im Betrieb? Natürlich ist da der Einstieg in deinem Alter schwieriger, v. A. weil die IT eine sehr junge Branche ist, aber dann wärst du nicht auf die Agentur angewiesen.


Ja, weil es immernoch eine Ermessensleistung ist. Bei LTA entscheidet halt der Reha-Träger und das ist nicht unbedingt die Agentur.


Ich persönlich glaube, dass das sehr schwer werden wird und wenn überhaupt nur über die gesundheitliche Schiene gehen wird. Es ist halt die Frage, ob deine Gesundheit in deinem Wunschberuf stabil bleibt und die Arbeit keine negativen Einflüsse hat, wie das jetzt der Fall ist.
Ja, ich bewerbe mich seit über 2 Jahren erfolglos auf betriebliche Ausbildungen.

Prinzipiell bin ich überhaupt nicht belastbar oder kann irgendwas garantieren. Meine Gesundheit ist halt ruiniert. Von einer kleinen Rente oder Grundsicherung kann ich aber mit meinem Mehrbedarf nicht langfristig überleben. Ich brauche einen Job, der auch in Teilzeit genug abwirft und oder im Notfall im Homeoffice ausgeübt werden kann.

Ich bin so oder so in sagen wir mal 5 Jahren raus aus meinem aktuellen Job. Die Zukunft ist da halt sehr ungewiss.

Sehr schwierige Situation aber von irgendwas muss ich ja meine teuren Medikamente zahlen.
 

Fox29

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Prinzipiell bin ich überhaupt nicht belastbar oder kann irgendwas garantieren. Meine Gesundheit ist halt ruiniert. Von einer kleinen Rente oder Grundsicherung kann ich aber mit meinem Mehrbedarf nicht langfristig überleben.
Wenn du allgemein nicht belastbar bist ist es egal in welchen Job du umschulen willst. Da wird sich auch die Agentur kein Stück rühren und erstmal die Erwerbsfähigkeit abklären lassen.


Ich bin so oder so in sagen wir mal 5 Jahren raus aus meinem aktuellen Job. Die Zukunft ist da halt sehr ungewiss
Um was geht es denn hier ?
Das ist jetzt wirklich die Frage. Wir eiern schon ein wenig rum, ohne genaue Infos
 

marie_sc

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Wenn du allgemein nicht belastbar bist ist es egal in welchen Job du umschulen willst. Da wird sich auch die Agentur kein Stück rühren und erstmal die Erwerbsfähigkeit abklären lassen.





Das ist jetzt wirklich die Frage. Wir eiern schon ein wenig rum, ohne genaue Infos
Ich arbeite aktuell als Fahrerin für Medikamente.

Gelernt habe ich im Einzelhandel. Danach kamen die Kinder. Ich habe in der Abendschule Abitur nachgeholt.
 

Antihartzer19

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Genau deswegen frage ich hier nach, wie ich das auf dem sinnvollsten Weg hinbekomme
Schritt für Schritt
1.) Den aktuellen Arbeitsvertrag beenden lassen
2.) ALG 1 beantragen ,
3.) Mit dem SB die Förderung besprechen
Schon mal recherchieren wo die Ausbildung gefördert angeboten wird?
Eventuell Klärung Deiner Arbeitsfähigkeit.
usw....
 

Antihartzer19

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@ Zermürbt
Hängt vom SB ab.

Mir wurde zum Beispiel im letzten Jahr pauschal von der INGA jede beliebige Ausbildung genehmigt, so sie angeboten würde. Ich sollte sie mir selbst raussuchen.
Sie dachte auch immer daran das ich alle denkbaren Kosten auch beantragte.

Meine Ex hatte im gleichen Amt geschafft eine kaufmännische Ausbildung genehmigt zu bekommen. Wurde dann in einer EGV fixiert.
Das alles schrfitlich gemacht werden muß ist klar.
 
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