Umschulung scheitert an fehlendem Auto

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Toddi

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Bin aus gesundheitlichen Gründen ALG II Empfänger, werde aber als Fall der Rentenversicherung(RV) betrachtet, weil ich meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben darf und die RV für die Reha verantwortlich ist.
Nach langem Kampf mit der Rentenversicherung und etwas Glück ( neuer Rehaberater) wurde nun die Möglichkeit einer Umschulung akzeptiert.
Großes Problem dabei "Isch abe gar kein Auto", dh. eine Möglichkeit wieder ins Berufsleben zu kommen scheitert vermutlich nun am Nichtbesitz eines Autos.
Leider wohne ich am A.... der Welt, wo es keine Öffis gibt. Umzug ist auch nicht möglich.
Bin zwar behindert, aber der Rechtstreit vor dem SG, wegen anerkennung der Schwerbehinderung mit Merkzeichen "G" wird sich noch ein wenig in die Länge ziehen. Geht ja erst 4 Jahre. Jetzt soll ein unabhängiger Gutachter weiter helfen.
Und solange da keine Entscheidung gefallen ist lehnt die RV die Anwendung der Kraftfahrzeughilfe ab.
Auch das Jobcenter verweist in diesem Fall einfach nur auf die Zuständigkeit der RV.
Die Möglichkeiten von ALG II sich ein Auto zu ersparen ist bekannter Maßen aber auch sehr gering.
Ich bin in einem Teufelskreis des Jobcenters und der Rentenversicherung gefangen, nur weil die sich den schwarzen Peter hin und her schieben.
Es kann doch nicht sein, das man bis an das Ende seiner Tage ALG II Empfänger bleiben muss, nur weil man sich kein KFZ leisten kann.

Was kann ich tun? Wer hilft weiter?
 

Toddi

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Keinen ÖPNV und Umzug nicht möglich?
Ich würde auf Umzug setzen. Was hindert dich?


Pflegebedürftige Mutter..................sie ist am A.... der Welt noch mehr auf Hilfe angewiesen. Geht ja schon bein Einkauf los.
Ich würde mich als Schwein fühlen sie im Stich zu lassen, wo sie 50 Jahre mir immer zur Seite gestanden hat.


https://www.lwv-hessen.de/files/272/01_3_201_Merkblat1.pdf

https://www.berlin.de/sen/soziales/behinderung/eingliederungshilfe/


Die Eingliederungshilfe gliedert sich dem entsprechend in drei Leistungsgruppen:
  • Leistungen zur medizinischen Rehabilitation,
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben,
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Hab die Rentenversicherung um schriftliche Begründung gebeten, warum das auf mich nicht zutreffen sollte.
 
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