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Umschulung oder Maßnahme

Gabal

Elo-User/in

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#1
Hallo,
seit ein paar Wochen bemühe ich mich um eine schulische Umschulung. Ich hab mit meinem Arbeitsvermittler alles abgesprochen, erstmal muss ich einen psychologischen Test bestehen, dann gibt er mir einen Bildungsgutschein. Ich habe gestern eine schriftliche Einladung für diesen psychologischen Test bekommen. Er findet in zwei Wochen statt. Alles wäre super, aber..
Vorgestern habe ich einen anderen Brief von einem unbekannten mir Jobcenter Mitarbeiter erhalten. Das ist eine Einladung "zu einer Informationsveranstaltung für ein besonderes Projekt zur beruflichen Orientierung und Kompetenzerweiterung". Es ist in ein paar Tagen. Wenn ich nicht komme, kürzen sie mir Geld um 10%.
Ich gehe davon aus, es handelt sich nicht um einzelnen Besuch, ich bezweifle auch, dass es kürzer dauern wird als zwei Wochen.
Sorry, dass ich keine konkrete Frage stelle, aber was denkt ihr darüber? Ist es möglich, das es aus Versehen geschickt wurde? Das glaube ich nicht. Die Massnahme und Umschulung kann ich gleichzeitig nicht machen. Ich sollte während dieser Veranstaltung einfach nix unterschreiben und sagen das ich das erstmal mit meinem Arbeitsvermittler klären will?
Bisher hatte ich keine Probleme mit Jobcenter, ich war auch immer aktiv und wusste gut, was ich machen will. Wenn ich aber die Internetseite vom Bildungsträger sehe, ist mir schlecht. Mit dem komme ich auf keinen Fall weiter.
 

gelibeh

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#2
Eine Infoveranstaltung ist nur für einen Tag. Ganz wichtig dabei. Du kannst zu Einladungen nach §59 SGBII i Verbindung mit §309 SGBIII immer jemanden als Beistand mitnehmen. Der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Ablehnen dürfen die den nur schriftlich. Und noch wichtiger: Nichts dort unterschreiben!!!!!! Es gibt keine Rechtsgrundlage, dass Du das musst. Da musst Du eventuell standhaft bleiben und Dich nicht einschüchtern lassen. Du hast das Recht, alles zur Prüfung mit nach Hause zu nehmen.
 
E

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Gast
#3
Ich bin auch gerade dabei, mich über den psychologischen Test für Umschulungen über das JC zu informieren.

Es heißt jetzt anscheinend nicht mehr Berufspsychologischer Dienst sondern Berufspsychologischer Service, kurz BPS :/

Hier ist das PDF der Arbeitsagentur dazu im Netz:

http://www.arbeitsagentur.de/web/wc...dstbai667177.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI667180

und schließlich stoße ich darin auf die Ungeheuerlichkeit:

5 Aufbewahrung der Gutachten
Die vom BPS erstellten schriftlichen Endprodukte können in VerBIS über die Dokumenten-verwaltung eingesehen werden, der Zugriff auf die Dokumente wird protokolliert und ist über das Rollenkonzept definiert (Berechtigungskonzept VerBIS).
Im BPS werden die Befundunterlagen verschlossen fünf Jahre aufbewahrt.
Wenn die Maßnahmeträger also Zugriff auf selektive Bewerberdaten im VerBis haben, dann womöglich auch auf solche Gutachten, falls noch keine fünf Jahre seit der letzten Umschulung vergangen sind? :eek:
 
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