Umschulung mündlich bewilligt und dann nichts mehr (2 Betrachter)

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Nadja123

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Guten Morgen,
ich platze hier gleich mal mit einer Frage herein, ich hoffe das ist in Ordnung ?!
Aus gesundheitlichen Gründen nach einer Krebserkrankung habe ich mit meinem Arbeitgeber im Juni 09 einen Auflösungsvertrag geschlossen. Es wurde von der ARGE ein amtsärztliches Gutachten in Auftrag gegeben, das war im Dezember 09 auch schon fertig :icon_dampf:
Darin wird eine Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen empfohlen. Beim Termin sagte mir meine Sachbearbeiterin das ich nun mit der Umschulung anfangen kann. Das ist für mich eine mündliche Zusage !
Bei der Prüfung der Kostenübernahme habe ich nun ein Schreiben bekommen das die Rentenversicherung zuständig sei, meine Akte weiter geleitet worden sei und der Vorgang bei der ARGE abgeschlossen ist. Alles weitere obliegt der Rentenversicherung ?

Geht das denn so einfach ? Der nächste Kurs zur Umschulung beginnt am 01.02., das kann ich wohl vergessen. Zumal ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bereits im Jahr 2007 gestellt habe,der abgelehnt wurde und im Widerspruchsbescheid ausdrücklich drin steht das es der ARGE obliegt mir einen geeigneten Arbeitsplatz zuzuweisen. Die Rentnversicherung ist als raus aus der Nummer. Was mache ich denn nun ? Einen Anwalt einschalten, den ich mir nicht leisten kann, abwarten was die Rentenversicherung macht ? zumal das wieder ewig dauern wird und ich nur noch bis Juni Arbeitslosengeld1 bekomme. Ich habe das Gefühl das da was nicht in Ordnung ist. Für einen Rat wäre ich sehr dankbar Viele Grüße Nadja
 

Arania

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Einen schriftlichen Antrag bei der ARGE stellen, mündliche Absprachen kannst Du nicht nachweisen
 

Barbarix

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Bei der Prüfung der Kostenübernahme habe ich nun ein Schreiben bekommen das die Rentenversicherung zuständig sei, meine Akte weiter geleitet worden sei und der Vorgang bei der ARGE abgeschlossen ist. Alles weitere obliegt der Rentenversicherung ?
(...)
Zumal ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bereits im Jahr 2007 gestellt habe,der abgelehnt wurde und im Widerspruchsbescheid ausdrücklich drin steht das es der ARGE obliegt mir einen geeigneten Arbeitsplatz zuzuweisen.
Für Verständnis: Hast Du 2007 nur EU-Ente beantragt oder auch eine berufliche Reha? Wenn man Dir letzteres explizit negativ beschieden hat, dann solltest Du diesen Bescheid unbedingt deiner SB vorlegen. Denn diese muss in der Tat vorrangige Leistungen durch Reha-Anprüche klären, bevor sie Dich fördern darf.
 
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