Umschulung - Lernmittel etc.

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TG80

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19 März 2012
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Hallo zusammen!

Ich habe durch meinn Jobcenter einen Bildungsgutschein erhalten, für welchen ich lange kämpfen musste.
Mit diesem kann ich mich bei einem Umschulungsträger zum Industriekaufmann (IHK) umschulen lassen.

Meine Frage ist, ob man weitere Hilfen beantragen kann oder bekommt, wenn man die Umschulung macht.
Denn mit der Umschulung fallen ja zusätzliche Kosten an.

Laut Bildungsgutschein werden alle Kosten beim Träger bezahlt (Die Maßnahme inkl. Lehrbücher).
Zusätzlich habe ich einen Antrag für Fahrtkosten erhalten.

Nach Nachfrage bei meinem Fallmanager wurde mir durch diesen gesagt, dass ich nichts weiter erhalten würde.

Durch die Umschulung fallen aber weitere Kosten an, welche nicht
von Umschulungsträgern gezahlt werden:

- Kopiekosten und Druckkosten für Handouts
- Hefte, Papier, Ordner / Mappen, Schreibutensilien, die natürlich gebraucht werden ...
- wirtschaftlicher Taschenrechner (da kaufm. Umschulung)
etc.

Zudem bin ich ja von morgens 07:00 bis abends um 18:00 / 19:00 Uhr (je nach Träger und Stadt) nicht zuhause, so dass ich zwangsläufig auswärts essen und trinken muss.
Die Umschulungen bei den Trägern finden meist von 08:00 - 16:30 Uhr statt (plus Fahrzeiten je nach Stadt)

Die Beträge, die für die Lernmittel und das auswärtige Essen entstehen würden, kann ich natürlich nicht aus meinem Regelsatz zahlen.
Bei Behinderten weiss ich, dass diese einen Mehrbedarf erhalten,
der dafür gedacht ist und 35% der Regelleistung beträgt.

Wie sieht es da denn aus, wenn man nicht behindert ist?
Gibt es Pauschalen, die man beantragen kann?
Muss man alles etxra beantragen?
Oder muss man alles selber aus dem Regelsatz zahlen.

Danke im voraus ... :)
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

super, dass Du die Umschulung bekommen hast!

Allerdings erwartest Du hier wirklich zu viel vom Amt.

Es gibt nur die Fahrtkosten.
Natürlich kannst Du einen Versuch starten und Kostenübernahme für Lernmittel (Bürobedarf und Kopien) beantragen.
Ich gehe aber davon aus, dass das Amt das ablehnen wird.

Ich würde Folgendes tun:
- Kopiekosten und Druckkosten für Handouts
Kopien und Ausdrucke würde ich beim Bildungsträger machen, dann kostet es Dich nichts

- Hefte, Papier, Ordner / Mappen, Schreibutensilien, die natürlich gebraucht werden
Papier beim Bildungsträger mitnehmen.
Schreibutensilien: da gibt es auch immer wieder mal kostenlose Kulis als Werbeträger von allen möglichen Firmen - also dort abgreifen
Ordner und Mappen: So viel dürfte nicht nötig sein. Hast Du irgendwo noch Altbestände mit Unterlagen, die Du sowieso nicht mehr brauchst? In dem Fall die alten Unterlagen entsorgen.
Mache ich auch immer so.

- wirtschaftlicher Taschenrechner (da kaufm. Umschulung)
okay, da wird es schwieriger. Einen Taschenrechner würde ich also auf jeden Fall beim Amt beantragen. Lege dabei gleich Preisbeispiele vor. Allerdings gibt es Taschenrechner auch schon sehr günstig in Großmärkten, ggf. bei ibääh schauen.
Ansonsten: Ich rechne viel mit Excel. Du wirst doch beim Bildungsträger einen PC haben - oder? In Excel die Rechenformel eingeben und fertig.

- Verpflegungsmehraufwand / Essen
Da hast Du keine Chance beim Amt.
Ich habe es immer so gemacht:
Morgens große Thermoskanne mit Kaffee mitgenommen und Brote oder sonst etwas zum Essen.
Viele Bildungsträger haben auch eine kleine Küche. Unserer hatte Mikrowelle und Wasserkocher. So konnte man sich tagsüber essens- und getränketechnisch gut selbst versorgen, ohne auswärts teuer essen gehen zu müssen.

Sei einfach ein bisschen erfinderisch.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles machbar ist.
Einfach ausprobieren, nachfragen und da, wo es etwas kostenlos gibt, das gleich abgreifen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Umschulung!

Grüße
Arbeitssuchend
 
E

ExitUser

Gast
Mache gerade selbst ne Umschulung.
Arbeitsmaterial musst du tatsächlich vom Bildungsträger einfordern. Dafür zahlt das Jobcenter ja auch schon ziemlich genau 25.000 Euro.

Wenn die sich da beim Bildungsträger querstellen, beim Jobcenter beschweren. Am besten schriftlich mit Antrag und als Antragsbegründung reinschreiben, dass der Bildungsträger das nicht übernimmt. Dann wird das Jobcenter da auch nicht versuchen, dich abzuwimmeln und entweder Geld zahlen oder Druck machen.

Grundsätzlich wirst du ausser Fahrtkosten aber nichts weiter bekommen. Und was das Essen angeht, ist die Butterbrotbox und Tupperdose doch auch zumutbar.

Wasserkocher, Kaffeemaschine und Mikrowelle ist bei meinem Bildungsträger vorhanden. Da weiss ich allerdings gar nicht, ob das auch zwingendes Muss ist.
 
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