Umschulung, ja oder nein?

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Hallo,

meine ARGE bietet mir eine Umschulung an, allerdings könne mir man nicht zusagen ob in "IT-Sektor" (welcher von mir bevorzugt wäre) oder ob als "Fachkraft für Lagerlogistik".

Mein Problem, ich denke die wollen auf die Fachkraft für Lagerlogistik hinaus, allerdings sehe ich da 0 Chancen am Arbeitsmarkt für mich, warum also dann Umschulen? 2 Jahre Sinnlos in der Schule sitzen und hinterher bin ich wieder Arbeitslos. Als "Programmierer c++" würde ich mir wesentlich mehr Chancen am Arbeitsmarkt ausmalen.

Das Dumme an der ganzen Sache ist, das ich im Moment eine Möglichkeit habe, seit 10 Jahren arbeitslosigkeit einen Sozialversichrungspflichtigen Job auf für 500 Euro/Monat (welcher Ausbaufähig ist) anzunehmen.

Nun bin ich hin und her gerissen, soll ich den Job annehmen oder die Umschulung machen ? Was denk Ihr?

Danke, MaT
 

Mario Nette

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Mach doch den Job. Die Umschulung kannst du immer noch später machen. Oder anders: Wenn du den Job nur bekommen kannst, wenn du einen bestimmten Kurs besucht hast, dann lass das die ARGE wissen.

Mario Nette
 
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Mach doch den Job. Die Umschulung kannst du immer noch später machen. Oder anders: Wenn du den Job nur bekommen kannst, wenn du einen bestimmten Kurs besucht hast, dann lass das die ARGE wissen.

Mario Nette

Hi,

der Job wär mir 100% sicher, ohne irgendwelche Vorbedingungen, das Problem an der Sache, die ARGE will nun nix davon wissen und besteht nun quasi auf die Umschulung "da Sie schon genehmigt" sei.

Mir Persönlich wär auch die Arbeit lieber, denn wer kann schon sagen, nachdem ich die Umschulung auf einen BFW absolviert habe, das ich danach auch eine Arbeit habe?

Wenns ne Garantie gäbe, ja dann würd ich ja sofort Umschulen, aber so was ich bisher in verschieden Foren gelesen habe , sei eine "Umschulung über ein BFW" für den "popo" ...

Im Moment ist es echt zum Haare raufen... Zu Dumm das nun alles Gleichzeitig daher kommt, und das eine schließt das andere aus, das ist das Problem.

Grüsse MaT
 

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Wieso können die Dir nicht sagen welche Umschulung es konkret sein soll?
Wahrscheinlich versuchen sie rauszufinden welche Umschulung Du NICHT willst und kriegst genau die dann aufgedrückt.
Oder versuch vielleicht mal mit dem Arbeitgeber bei diesem Job zu reden, ob der Dir nicht wenigstens soviel bezahlen kann, das Du vom Jobcenter abmelden kannst.
 
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Hallo,

meine ARGE bietet mir eine Umschulung an, allerdings könne mir man nicht zusagen ob in "IT-Sektor" (welcher von mir bevorzugt wäre) oder ob als "Fachkraft für Lagerlogistik".

Irgendwie versteh ich nicht,wieso das Amt noch immer Lageristen (denn was anderes ist die Fachkraft für Lagerlogistik nicht) ausbilden lässt. Es mag zwar etliche offene Stellen in diesem Beruf geben,aber es gibt noch viel viel mehr arbeitslose Lageristen. Hier wird also ein übersättigter Arbeitnehmerpool weiter gefüttert.


Mein Problem, ich denke die wollen auf die Fachkraft für Lagerlogistik hinaus, allerdings sehe ich da 0 Chancen am Arbeitsmarkt für mich, warum also dann Umschulen?
Meine Rede..


2 Jahre Sinnlos in der Schule sitzen und hinterher bin ich wieder Arbeitslos.

2 Jahre ? Das war mal. Diese "einfachen" Umschulungen wurden fast ausnahmslos auf 6 Monate zusammengestrichen. Was dabei rauskommt,kannst du dir denken,denn die Zeit reicht einfach nicht,um in 6 Monaten einen kompletten Beruf zu lernen. Ich hab 2 solcher Maßnahmen hinter mir und hab Null Einstellungschancen in den dort erlernten Berufen.

Das betrifft die IT-Branche übrigens genauso...selbst wenn du dich im privaten Bereich intensiv mit Computern befasst/auskennst,so wirst du in so einer Mini-Umschulung nur auf das Bestehen der Prüfung hingetrimmt. Dann hast du ein Papier in der Hand,welches auf dem Markt nicht wirklich viel wert ist. Chancen in dieser Branche hat man nur,wenn man ein extrem breit gefächertes Wissen hat,welches nicht zwingend zu dem eigentlichen Beruf gehört und wenn man dieses natürlich in Form diverser Zertifikate etc nachweisen kannst. Mit einem einzigen Zertifikat kommst du nichtmal bis zum Vorstellungsgespräch,da musst du schon mehr aufbieten können. Schau dir mal die Stellenangebote im IT-Bereich an...die Firmen wollen die eierlegende Wollmilchsau haben. So wird beispielsweise für einen Job als Systemadministrator fast immer ein Informatikstudium vorrausgesetzt, obwohl in der Praxis diese Kenntnisse nicht zwingend nötig sind.


Nun bin ich hin und her gerissen, soll ich den Job annehmen oder die Umschulung machen ? Was denk Ihr?[/quote9]

Umschulung klingt zwar immer erstmal gut,aber die Erfahrung zeigt,daß die schon längst nichts mehr wert sind. Daher würde ich lieber zum Job raten. Allerdings kanns sein,daß das Amt dich zur Aufgabe des Jobs zwingen will,wenn die sich in die Umschulung verbissen haben....dieses Recht haben sie leider seit diesem Jahr.
 
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Lässt sich den von der Zeit her nicht beides machen? Ein Job für 500 Euros kann ja nur ein Halbtagsjob sein. Vielleicht kannst du die Arbeitszeit auch ein wenig verkürzen.
 

ShankyTMW

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Lässt sich den von der Zeit her nicht beides machen? Ein Job für 500 Euros kann ja nur ein Halbtagsjob sein. Vielleicht kannst du die Arbeitszeit auch ein wenig verkürzen.

Geh bei einer Umschulung von einem normalen Vollzeittag aus Malaika. Einen Halbtagsjob da unterzubringen ist schon schwierig genug. Und wenn man sich anschaut was so manche AGs einem bei 400 EUR Jobs für Arbeitszeiten abverlangen (30 bis 40 Stunden Wochen - quasi Vollzeit ist nicht gerade selten und wird immer mehr) und dazu noch die Zeit aufbringen um zu Lernen? Vergiss es, das ist mehr Stress als man gebrauchen kann.
Wobei bei einem 500 EUR Job fällt er als regulärer Hartz4ler bei denen aus dem Programm und eien Förderung für eine Umschulung stimmen die dann in der Regel nicht mehr zu - allenfalls eien Weiterbildung wäre evt. dann noch drin. Schließt sich also schon von selbst aus.

Arbeitsaufname geht zum Glück immer noch über die Vorschläge der ARGE. Wenn Matt den Job macht können die ihm auch nichts wenn er augfstockend Hartz4 beantragen muß. Die Kröte müssen sie schlucken wenn Sie nicht gegen ihren Auftrag handeln wollen.

Ganz nebenbei kommen noch Mario Nette & Wernimans Bedenken, denen ich zustimme. Würd auch lieber den Job nehmen. Auch das Zusammenstreichen bei Schulungen ist bei ARGE alles Ermächtnissache des FM. Aber der wiederum handelt das auch so Kostengünstig aus wie möglich und da landen wir bei den Schulungsträgern die gelinde gesagt auch nicht mehr machen als erweitertes Bewerbertraining, kleinst mögliche Zusatzqualifikationen bei IHK und sonstigen "besseren" Trägern - etc. und ppp. die allenfalls aus einem Job heraus mehr Sinn machen. Kann was bringen, aber hat oft nicht den Effekt.

@Mat
Find es auch merkwürdig das sie dir nciht sagen können (eher wollen) was sie gern für dich als Umschulungsmöglichkeit vorgesehn haben.

Wenn du Zusatzqualifikationen gebrauchen kannst und das mit dem Job verbinden kannst wär es eien Idee deinen zukünftigen AG zu Fragen ob er dich erstmal eien Weile auf 400 EUTR Basis einstellt, du über die ARGE die Zusatzquali machst und dann richtig in das 500 EUR Beschäfdtigungsverhältnis einsteigst. Zumindest solang Dein neuer AG dies nicht eh für seine Mitarbeiter zahlen würde.

Wäre eine der weiteren Möglichen Optionen die sich auftun könnten und dann mehr bringen als den Vermutlichen Vorschlag, doch lieber Lagerarbeiter zu lernen die dann letztendlich von BA/ARGE weiter in die Zeitarbeit abgeschoben werden weil da auffallend viele davon gesucht werden. :icon_kotz:
 
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Hi,

danke für Eure Antworten :icon_daumen: Ja, naja ich bin Psychosomatisch "belastet" von daher will man woll erstmal die Rahmenbedingungen in einer Art "Vorkurs" abklären was denn in Frage kommen würde.

Allerdings hat man schon versucht dieses zu Klären, und dabei ist dann raus gekommen das ich für einen Programmierer wohl nicht tauge weil , zu doof ? :icon_neutral:

Wie dem auch sei, wir sind ne Familie, somit würden wir nicht aus H4 fallen, mit dem Job. Allerdings lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf den Dach. Weiterhin fand ich die Umschüler dort mehr als "Belastend" für mich, die vollen "Kinder". Mit dem üblichen getuhe "Wer hat das bessere Handy, wer die bessere Hose und wer die besseren Turnschuhe" ! Modenschau jeden Tag in der Mensa :icon_kotz: Ich weiß nicht ob ich mir so nen Unfug 2 Jahre lang antun soll.

Ich kann solche Kindereien einfach nicht ab, und mich intressiert es schon länger nicht mehr ob wer nen Schuh von Adihasch oder von Sumpfmann trägt.

Und diesen Kindergarten 2 Jahre lang? Halten meine Nerven wohl sowieso nicht durch, da bekomm ich dann das "Böse Wesen" wenn ich solch getuhe länger ertragen muß :icon_party:

Daher kurz und knapp: "Ist ein sozialversicherungspflichtiger Job ein "WICHIGER GRUND" im Sinne der ARGE um eben eine "Umschulung" zu kippen?"

Wenn nein, muß ich wohl zum Arzt, mir wird jetzt schon übel wenn ich an die Mensa denke mit all den Menschen (Sozialphobie?)

Grüsse MaT
 
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Es wird dir keiner genau sagen können, was hier Vorrang hat und was die ARGE als einen "wichtigen Grund" anerkennt. Es gibt eigentlich nur einen einzigen wichtigen Grund, den die ARGE als wichtig anerkennen muss. Das ist die gesundheitliche Einschränkung. Wer für den Job aus gesundheitlichen Gründen gem. Attest nicht geeignet ist, kann ihn nicht ausüben.
 
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Hallo,

ich wollte noch den Abschlussbericht abgeben:

Durch ein Attest meines Arztes welches mir eine entsprechende Krankheit bescheinigte, war ich nicht in der Lage die Umschulung anzutreten.

Mir schmeckt es einfach nicht 3 Jahre Kraft in etwas zu stecken was keine Arbeit versprechen würde, nur zum Zeitvertreib kann ich auch was anderes machen.

Kürzung gab es keine... Ich hatte Gott wohl auch nichts Unterschrieben ;)

Grüsse und Danke für Euren Beistand :) MaT
 
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