Umschulung gewünscht, Teilhabe am Arbeitsleben sabotiert dies

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Katzenmensch

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Hallo liebe mitleidenden,

ich möchte gerne eine Umschulung machen.
Jedoch stellt mir das Amt durch die Teilhabe am Arbeitsleben erhebliche Hürden in den Weg.

Weiß jemand den korrekten Weg, eine Umschulung genehmigt zu bekommen?

Ich fasse mal kurz meine Situation zusammen:
Bin seit 8 Jahren Arbeitslos, seit mehr als der hälfte davon Depressiv.
Vor 2 Jahren habe ich einen Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.
Dafür musste ich eine Maßnahme machen, welche feststellen sollte, ob ich überhaupt arbeitsfähig bin.
Ergebnis war: Ich habe eine negative Weltsicht und bin daher nicht förderfähig.
Jetzt bin ich seit über einem Jahr erfolgreich in Therapie und seit dem Sommer wieder aktiv auf Jobsuche.
In meinem (zugegeben sehr spezialisierten) Berufsfeld habe ich hier lokal alles abgegrast.
Da ich aufgrund meiner Lebensumstände hier nicht wegziehen kann, möchte ich gern eine Umschulung machen.
Einen Bildungsträger hätte ich zur Hand und könnte Theoretisch zu Beginn nächsten Jahres starten.
Seit 3 Wochen nun versuche ich einen Termin bei meiner Sachbearbeiterin zu bekommen. Heute erhielt ich dann einen Anruf, dass nun jemand neues für mich zuständig währe, die aber grade im Urlaub ist.
Man sagte mir auch, bevor ich eine Umschulung machen dürfe, müsste ich zunächst erneut eine 4 wöchige Maßnahme machen und anschließend ein mehrmonatiges Praktikum, damit das Amt einschätzen könnte, ob ich dazu überhaupt in der Lage bin.

Ich empfinde das als Behinderung und weiß grad nicht mehr so recht wie ich an eine Umschulung komme, ohne ein weiteres halbes Jahr zu verschwenden.
Könnt ihr mir weiterhelfen?
 

BerndB

Priv. Nutzer*in
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Bin seit 8 Jahren Arbeitslos, seit mehr als der hälfte davon Depressiv. ... Ergebnis war: Ich habe eine negative Weltsicht und bin daher nicht förderfähig.
Jetzt bin ich seit über einem Jahr erfolgreich in Therapie und seit dem Sommer wieder aktiv auf Jobsuche.

Eine Weiterbildung soll nur gefördert werden, wenn vor deren Beginn ein erfolgreicher Abschluss zu erwarten ist. Die AfA hat scheinbar Zweifel, ob das nach 8 Jahren (ohne Lernen?) und erst seit 3-4 Monaten auf Arbeitssuche möglich ist. Zumal eine (lange) kompl. Umschulung angestrebt wird.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Man sagte mir auch, bevor ich eine Umschulung machen dürfe, müsste ich zunächst erneut eine 4 wöchige Maßnahme machen und anschließend ein mehrmonatiges Praktikum, damit das Amt einschätzen könnte, ob ich dazu überhaupt in der Lage bin.

Hallo!

Hast du denn noch Anspruch auf LTA, bzw. soll die Ausbildung über LTA gefördert werden?
Dann wäre vielleicht die Eignungsabklärung bei einem BfW eine Option. Das geht auch ohne mehrmonatiges Praktikum.
Schau mal, ob es ein Bfw in deiner Nähe gibt und was die anbieten. Selbst einen Vorschlag zu machen, kann nicht schaden.
 
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