Umschulung - Fehlzeiten im Praktikum,Frage ist nur,wie lange dürfte ich im Praktikum fehlen, um noch zur IHK Prüfung zugelassen zu werden?

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Dinolino

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Liebes Forum,

ich hoffe sehr, dass ihr mir vielleicht mit einer Info weiterhelfen könnt. Ich selbst habe nämlich keine klaren Aussagen dazu gefunden. Folgendes:

Ich mache gerade eine Umschulung im kaufmännischen Bereich und bin aktuell in einem Praktikum, welches insgesamt 13 Wochen geht. Ich bin jetzt in der 6. Woche und ich muss sagen: es geht mir nicht gut. Ich habe schon einige frühere Praktika gemacht und ich bin wirklich niemand, der schnell aufgibt, aber was ich da täglich erlebe, ist eindeutig Mobbing. Ich will die Situation gar nicht groß schildern, nur soviel: es macht mich wirklich krank. Ich habe rasant schnell abgenommen, einen sehr schlimmen Neurodermitis Schub bekommen, schlafe schlecht, usw.

Ich würde mich sehr gerne krankschreiben lassen (denn die Situation macht mich ja auch krank), meine Frage ist nur: wie lange dürfte ich im Praktikum fehlen, um noch zur IHK Prüfung zugelassen zu werden? Der Bildungsträger macht da keine richtige Aussage zu und ich will den Abschluss definitiv schaffen, aber ich möchte mich auch möglichst wenig quälen.

Im theoretischen Teil habe ich lediglich mal eine Woche wegen einer Erkältung im Winter gefehlt, aber ansonsten bin ich immer da und die Noten sind auch gut. Nur dieses Praktikum ist jetzt ein Schlag ins Gesicht.

Hat da jemand zufälligerweise eine Ahnung von oder Erfahrungswerte? Das wäre super lieb und würde mir vielleicht wirklich helfen.

Danke!
 

Dinolino

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Wenn man krank ist ist man krank. Wenn du 3 oder 4 Wochen krank bist sollte das kein Problem sein.

Meinst du, dass das geht? Es ist wirklich nicht so, dass ich bequem oder faul wäre oder zu wenig "Biss" hätte. Diese Situation laugt mich wirklich aus und ich erschrecke mich, wenn ich in den Spiegel sehe. Ich glaube, ich kann noch irgendwie die nächsten drei Wochen durchhalten, aber dann bin ich kräftetechnisch mit meiner Psyche schon am Limit.
Diese Frage muss dir der Bildungsträger verbindlich beantworten, denn dieser meldet dich auch zur Prüfung bei der IHK an. Alternativ könntest du auch bei der IHK nachfragen.

Ich schätze, mein Kursleiter weiß es selbst nicht so genau und darum kriege ich da keine genaue Auskunft. Der IHK zu schreiben, war natürlich auch mein erster Gedanke, aber irgendwie habe ich keinen klaren Ansprechpartner für das Thema "Umschulungen" gefunden ...

Werde mich da wohl nochmal ran setzen ...

Danke!
 

faalk

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Laut IHK sind Fehlzeiten durch Krankheit unter 10% der gesamten Umschulungsdauer noch vertretbar. Darüber hinaus müsste im Einzelnen geprüft werden, ob tortz der (mehr) Fehlzeiten das Umschulungsziel noch erreicht werden kann.

nur soviel: es macht mich wirklich krank.
In dem Fall würde ich eher darüber nachdenken, mit dem Bildungsträger über einen Praktikumsplatzwechsel zu reden. Was bringt es, wenn man die 13 Wochen entweder andauernd Krank ist, oder sich durch diese Zeit schleppt?
 

Beebug

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Ich würde mich ggfs. 1-2 Wochen AU schreiben lassen und währenddessen nach einem neuen Praktikumsplatz suchen. Die Freundin meines Vaters hat nun schon mehrfach ihren Platz gewechselt (anderes Thema, es liegt an ihr) und hatte alle 4 Male binnen von spätestens 2 Wochen etwas Neues.
 

karuso

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wie von erwerbssuchend schon gesagt wieviel Wochen man anwesend sein muß bestimmt die IHK um für die Prüfung zugelassen zu werden der Bildungsträger muß das auch wissen. Ich gehe mal davon aus das du noch nicht weiter krank warst dann sollten 3 oder 4 Wochen kein Problem sein.

In dem Fall würde ich eher darüber nachdenken, mit dem Bildungsträger über einen Praktikumsplatzwechsel zu reden

Ist aber sehr schwierig im Praktikum ein Wechsel vorzunehmen.Entweder Augen zu und durch oder halt etwas krank machen.
 

faalk

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Na ja, wie schon geschrieben "etwas krankmachen". Der Rest der X Wochen können in so einer Situation seeehr lang werden.
Ich weis nicht welcher Bildungsträger, aber bei meiner Umschulung in einen BFW war das garkein Problem zu wechseln. Das Praktikum soll ja auch auf die Prüfung vorbereiten. Da bringt es nichts, wenn man in einen Praktikumsbetrieb aus welchen Gründen auch immer nicht zurecht kommt.
 

karuso

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Das Praktikum zu wechseln ist warscheinlich immer etwas unterschiedlich bei unseren Bildungsträger war das ein Problem. Ich habe nicht gewechselt. Aber einer aus meiner Ex Klasse wollte wechseln da war es schwierig.
 

Dinolino

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Danke schon mal euch allen für eure Beiträge!

Also einen Wechsel möchte ich eigentlich tunlichst vermeiden, da das bei meinem Bildungsträger ziemlich hohe Hürden sind und zudem würde mir ein Wechsel und der Organisationskram diesbezüglich wahrscheinlich auch echt mehr Energie aussaugen, als ein "Durchschleppen".

Ich habe vom Bildungsträger nur die vage Aussage erhalten, dass man nicht über 10% Fehlzeit in der gesamten Umschulung kommen sollte. Allerdings meinte mein Kursleiter, dass es bei dem Praktikum wohl doch nochmal anders ist, konnte aber dazu auch keine genaue Aussage tätigen ...

Da ich bisher erst eine Woche gefehlt habe, wäre ich mit 3-4 Wochen AU noch im Rahmen - aber da ich den Abschluss unbedingt schaffen will, möchte ich nichts riskieren.

Wenn mich die Kräfte verlassen, werde ich mir wohl 2 Wochen Genesung gönnen, wobei mir 3-4 Wochen weitaus besser täten … :(

Vielleicht findet sich ja noch jemand, der diesbezüglich Erfahrungen hat ...
 

Dinolino

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Kurzes Update: die Situation ist für mich jetzt wirklich äußerst schlimm. Ich habe angefangen, mich mal anderweitig nach einem neuen Praktikumsplatz umzusehen, aber bisher nur Absagen erhalten. Zudem sind die Hürden bei meinem Träger auch nicht unerheblich.

Ich habe jetzt den groben Plan, noch etwa drei Wochen durchzuhalten und mich dann vier Wochen krankschreiben zu lassen. Das brauche ich auch wirklich. Also es ist kein "krank machen", sondern dann ein "krank sein".

Jetzt habe ich aber mal noch eine Verständnisfrage, weil ich echt TOTAL auf dem Schlauch stehe. Ich lese immer wieder davon, dass man bis zu 10% der gesamten Umschulungsdauer fehlen kann. Und ich checke es echt nicht so ganz. Meint die IHK das wortwörtlich? Also 10% von 24 Monaten? Oder ist damit 10% der Schul- und Arbeitstage gemeint? Bei letzterer Variante wäre ich ja mit einer so langen Krankschreibung schon ziemlich nah am Limit.

Eine richtige Info zur Frage, ob Fehlzeiten im Praktikum anders zu werten sind, habe ich jetzt von der IHK auch nicht ...

Meint ihr, dass es gut wäre, meiner SB zu schreiben, sobald ich die AU habe und zu sagen, dass ich in vier Wochen definitiv wieder fit bin und dass ich die Umschulung ganz normal wie bisher weiter durchziehen kann oder meint ihr, dass man schlafende Hunde besser nicht wecken sollte?

Danke fürs Lesen!
 
E

ExitUser

Gast
Die Frage ist nicht wie lange du fehlst, das ist unterm Strich kokolores, du fehlst so lange du krank bist und fertig, halt mit attest
Die Frage ist kannst du und willst du die Prüfung machen
mal so als Beispiel ich hatte recht lange Fehlzeiten im Blockunterricht während meiner Lehrzeit
manchmal 2 von 3 Wochen war halt unwichtig weil ich mit einer Woche zwar die Arbeiten also test und so, dann mal kurz an einem Vormittag
nachmachen musste für die 2 Wochen, da ich aber die Schulbücher gelesen hatte, also die ersten Monate war der Stoff drinnen
auch sonst war ich jetzt nicht wenig krank, wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen wie Du
Also wenn Du mit wenig Arbeit auf einer guten 2 bist oder so 80 bis 90 punkte immer hast, kannst du im Prinzip machen was du willst
 

Archer235

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Das würde ich so nicht unterschreiben. Ich habe eine vom Jobcenter finanzierte kaufmännische Umschulung bei einem Berufsförderungswerk gemacht. Ich hatte auf 2 Jahre 2 Fehltage, selber also nie Probleme, aber habe diese bei anderen beobachtet. Bei Fehlzeiten, vor allem länger am Stück, gibt es ein paar Mal Gespräche mit der Fallsteuerung vor Ort. Wenn man sich den 10% annähert, wird es unter Garantie ein Gespräch mit dem Träger (hier: Jobcenter) geben, weil dadurch der Maßnahmeerfolg bedroht wird. Egal, wie gut die Noten bis dahin sein mögen. Die Rentenversicherung ist meiner Erfahrung nach etwas generöser als JC/AA, wobei das AA wieder etwas großzügiger ist als das JC.

Der einzige Vorteil als JC/AA-Kandidat ist, dass man sich nicht (arbeits)medizinisch oder psychosozial betreuen lassen "muss", ja nicht einmal *darf* (weil keine Mittel dafür zur Verfügung gestellt wurden), wenn man vom Jobcenter kommt. Beim Arbeitsamt schon. Kommt man von der RV oder dem AA, kriegt man auch eine Essenskarte. Als JCler nicht. Außerdem werden die Umschulungsangebote für Arbeitslose von den Berufsförderungswerken immer stärker zurückgefahren. Der Wunsch aus der Praxis (von Unternehmen) ist es, mehr als 2x3 Monate Praxisphasen zu machen. Dann fällt die Förderungsfähigkeit für die JC weg. Der allergrößte Unterschied ist: Im Gegensatz zu den Leuten von der RV ist es über das JC eine reine Ermessensleistung.

Kein Rechtsweg gegen Maßnahmeabbruch möglich. So war es zumindest bis bzw. ab Sommer 2018 bei den Berufsförderungswerken. Mein Ratschlag: Ab zum Arzt, womöglich kannst du ja nicht mehr so lange Stehen oder Einräumen und benötigst einen Arbeitsplatz mit sitzender Tätigkeit. Dann zur RV. Dann ist die Umschulung - unter deutlich besseren Bedingungen - durchaus darstellbar. Ich arbeite mittlerweile - der Praxisphase sei Dank - als Sekretär der Geschäftsführung in einem Industriebetrieb in den Ausläufern des Ruhrgebiets.
 

faalk

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Eine richtige Info zur Frage, ob Fehlzeiten im Praktikum anders zu werten sind, habe ich jetzt von der IHK auch nicht ...
Die IHK sagt zum Thema Praktikum,

Der Praktikumsnachweis mit den Angaben über Dauer und Inhalte des Praktikums ist unabdingbare Voraussetzung, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. ]

Ob die Zulassung noch gegeben ist, wenn im Praktikumsnachweis steht "War von 13 Wochen Praktikum 10 Wochen Krank" denke ich persönlich eher nicht.
 

Archer235

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Ob die Zulassung noch gegeben ist, wenn im Praktikumsnachweis steht "War von 13 Wochen Praktikum 10 Wochen Krank" denke ich persönlich eher nicht.

Die IHK will die Wochenberichte usw. nicht sehen. Im Gegensatz zu regulären Dualen "normalen" Auszubildenden ist denen das einerlei. Man muss diese Nachweise besitzen, aber das war es auch schon. Gibt ja auch keine Zwischenprüfung. Sofern einen der Träger und der Finanzier (JC/AA) durchwinken, kräht da kein Hahn nach. Ich finde es aber auch äußerst bedenklich - als advocatus diaboli mit Sicht der Träger und Sponsoren - dass Teilnehmer anfangen zu rechnen, von wegen "wie lange kann ich denn ...". Wenn es nicht läuft, muss man den Betrieb wechseln. Zwingend. Und sehr offen, verbindlich und positiv mit dem Maßnahmenträger sprechen. Während dieser Phase eine neue Stelle zu finden ist zwar nicht angenehm oder toll fürs Selbstbewusstsein, aber da muss man einfach durch.

Der Stress wird im späteren Arbeitsleben nicht weniger und man muss sich selbst die Frage stellen, ob es dann überhaupt eine Perspektive für einen gibt. Mobbing ist beschissen, Praktikanten werden oftmals wie Dödel behandelt, das gibt es. Alles kein Ding. Unter aller Kanone. Aber diese drei Monate dann für das höhere Ziel durchzustehen, ist unabdingbar. Oder man muss sich zeitnah etwas anderes suchen. Da ist dann womöglich die Arbeitsbelastung sehr hoch, aber der Umgang unter Kollegen und mit den Vorgesetzten besser. Mein erster Ausbildungsbetrieb war ein Flop, ich wurde nach der Hälfte der Zeit gegangen. Ich hab mich dann die restliche Zeit in einen anderen Betrieb gerettet, ein großer Einzelhändler (nicht mein Umschulungsberuf). Das zweite Praktikum verlief dann vollkommen glatt und ich wurde dort später angestellt.

Aus meiner Berufsförderungswerk-Zeit weiß ich, dass ein paar Teilnehmer zeitweilig so 3-4 Wochen in der Praxisphase krank waren oder sich einen neuen Betrieb suchen mussten. Vorgabe war lediglich "kaufmännisches Berufsfeld", nicht zwingend passgenau ein Betrieb, der auch im Umschulungsfeld ausbildet. Allein durch die Praxisphase hat sich keiner zerlegt und am Ende haben alle noch einen anderen Betrieb gefunden oder haben die Zähne zusammengebissen und es durchgezogen. Wie oben erwähnt: Das ist menschlich äußerst bedauerlich, aber durch so ein zeitlich sehr eng begrenztes Stahlbad muss man dann durch, wenn man ein größeres Ziel hat.
 

faalk

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Die IHK will die Wochenberichte usw. nicht sehen
Die vielleicht nicht, aber
Der Praktikumsnachweis mit den Angaben über Dauer und Inhalte des Praktikums
sowie die Anwesendheitszeiten der Umschulungszeiten überhaubt bekommt die IHK beim Antrag zur Prüfungszulassung kurz vor ende der Umschulung.

Was der Umschulungsbetrieb in den Unterlagen für Zeiten angegeben hat, kann man natürlich nicht wissen. Einige Einträge könnten für einen auch positiv ausfallen. Das ist aber ein anderes Thema.... :wink:
 
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"Die" IHK gibt es nicht, kocht jede ihr eigenes Süppchen. Unsere Teilnehmer aus Stuttgart und München mussten 9 Monate ins Praktikum, die Bremer, Dortmunder, Karlsruher und Berliner nur 6. Berliner mussten keine "Berichtshefte" vorlegen, Dortmunder schon. Die einen erzählten was von max. 10% Fehlzeitenquote, andere von 20%. Ein Dortmunder hatte 30%, wurde aber trotzdem zur Prüfung zugelassen.

Will damit sagen: was man selbst erlebt hat, muss noch lange keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit haben.
 

Archer235

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sowie die Anwesendheitszeiten der Umschulungszeiten überhaubt bekommt die IHK beim Antrag zur Prüfungszulassung kurz vor ende der Umschulung.

Was der Umschulungsbetrieb in den Unterlagen für Zeiten angegeben hat, kann man natürlich nicht wissen. Einige Einträge könnten für einen auch positiv ausfallen. Das ist aber ein anderes Thema.... :wink:

Die IHK interessiert nur eines: Wird der zukünftige Prüfling über seinen Maßnahmenträger zur Prüfung freigegeben - oder nicht? Meines besten Wissens nach prüft die IHK weder Zeitnachweise noch Ausbildungs- oder Stundennachweise. Von anderen Clown-Kolleges (wie die C.) vielleicht, aber nicht vom BfW. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hier arbeitet am BfW. Das mag eine Rolle spielen.

"Die" IHK gibt es nicht, kocht jede ihr eigenes Süppchen. Unsere Teilnehmer aus Stuttgart und München mussten 9 Monate ins Praktikum, die Bremer, Dortmunder, Karlsruher und Berliner nur 6. Berliner mussten keine "Berichtshefte" vorlegen, Dortmunder schon.


Ich bin Dortmunder und machte von 16-18 meine Umschulung im dortigen BfW. Meine Erfahrungen nach Rücksprachen mit anderen Rehabilitandenvertretern (aus anderen BfWen) belegt dieselbe Erfahrung. Lange Rede, kurzer Sinn: Die IHK kickt keinen mehr raus, sofern der Maßnahmenträger die Anmeldung zur Prüfung von sich aus freigibt.

Nachtrag: Okay, war vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Formell entscheidet allein die IHK, wen sie zur Prüfung zulässt - und wen nicht. Aber: Die IHK folgt zu 99,999% dem Träger, vor allem einem BfW.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

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Von anderen Clown-Kolleges (wie die C.) vielleicht, aber nicht vom BfW. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hier arbeitet am BfW. Das mag eine Rolle spielen.

Na dann werde ich den "Clown Colleges" mal nahe legen, bei der IHK Dortmund verbindlich anzufragen, ob für das BfW dort Sonderkonditionen gelten. Manchmal muss eben jeder Stein umgedreht werden, um Klüngeleien aufzudecken. :D
 

Archer235

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Na dann werde ich den "Clown Colleges" mal nahe legen, bei der IHK Dortmund verbindlich anzufragen, ob für das BfW dort Sonderkonditionen gelten. Manchmal muss eben jeder Stein umgedreht werden, um Klüngeleien aufzudecken. :D

Da kriegt man ja nicht einmal als zahlender Kunde vernünftige Auskünfte :cool: Zur Verteidigung des entsprechenden Ausbilders: Der ist freundlich, auch verbindlich, zuvorkommend - aber würde niemals in die Gefahr einer Willkürlichkeit kommen. Das ist alles einwandfrei, auch von ausbilderischer Seite aus. Der ist halt näher an den Rehabilitanden und lernt diese persönlich in der Prüfungsvorbereitung kennen.
 

Dinolino

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Danke euch allen für eure Beiträge. Das hat mir schon ein bisschen weiter geholfen. Puh, am Freitag war es wieder ganz schlimm auf Arbeit. Also richtig schlimm. Ich bin total ausgelaugt. Obwohl ich einen Wechsel eigentlich vermeiden wollte (wirft halt auch einfach ein schlechtes Licht auf mich), habe ich jetzt angefangen, Bewerbungen zu schreiben.

Leider habe ich heute nur 11 Bewerbungen geschafft und drei Adressen gefunden, bei denen ich mich Dienstag irgendwie noch persönlich kurz vorstellen und meine Unterlagen einreichen will. Ich schreibe halt alle schon ein bisschen individuell, schaue mir vorher die Internetseiten an, etc. Das dauert bei mir immer ewig.

Meint ihr denn, dass es überhaupt möglich ist, so relativ kurzfristig einen Platz zu bekommen? Das Praktikum würde jetzt noch 7 Wochen gehen. Meine Bewerbungen habe ich so angesetzt, dass ich einen Platz für vier Wochen im Juli suche, sodass die Betriebe jetzt noch drei Wochen Zeit hätten, meine Unterlagen zu sichten und ein Gespräch zu führen. Sicher machbar, aber doch alles sehr knapp.

Ich wäre so glücklich, wenn es irgendwie klappt … hat jemand von euch ein paar Erfahrungen zum Thema Praktikumswechsel?

Danke!
 

Dinolino

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Meinst du denn, dass das reichen würde?

Ich sitze hier seit heute Morgen konstant und habe noch nicht mal was richtiges gegessen. Ich bin einfach super verzweifelt, weil ich aus dieser Mobbingsituation raus will und ich kann überhaupt gar nicht einschätzen, ob ich jetzt innerhalb von drei Wochen wirklich einen neuen Platz finden kann ...
 

Kerstin_K

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Meine Güte, jezt wntspann Dich mal.

Kein Wunder, dass Du Probleme hast. Heute war so tolles Wetter und Du hast den Tag vor dem Computer verbracht. Findest Du das normal? Wenn Du Leistung bringen willst, musst Du dich auch mal entspannen.

Vielleicht hast Du Glück, weil jetzt Urlaubstzeit ist und die Betriebe Hilfe gebrauchen können.
 
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