Umschulung entwickelt sich anders als geplant (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

crazylotta

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Erstmal "Hallo",
schön das ich dieses Forum gefunden habe, es ist absolut informativ.
Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn ihr mir einen Rat zu meinem Problem geben könntet.
Ich bin langzeitarbeitslos und wollte ganz neu beruflich starten. Habe also vor drei Wochen eine Umschulung als Sicherheitsmitarbeiterin (Fachkraft) begonnen. Es wird ja so gut wie nichts mehr bezahlt im Umschulungsbereich, alles was ich wollte war finanziell nicht drin und nun stand Security oder Altenpflege zur Wahl und ich wählte gerne security, weil es da eine Schule gab, die erst mit dem Unterricht anfängt, wenn ich mein Kind morgens noch in die Schule bringen kann. Um 8.00h kann man nicht gleichzeitig an zwei Orten sein. Um die schlechte Bezahlung in diesem Job wusste ich bescheid, möchte es eh nur in Teilzeit machen (sonst eine 55-60 Std. Woche) Man wusste vorher das ich alleinerziehend bin und zeitlich nicht alles nach Belieben machen kann-weil keine Großeltern mehr vorhanden sind oder keine anderen Verwandte sich um mein Kind kümmern können. Ich habe zwar eine Hortbetreuung aber auch die ist um 17.00h vorbei.
Nun steht ja die SKP nach 34a BewachV an und gleich nach bestehen geht es ins erste Praktikum 2x3 Monate aufgeteilt)
Vielleicht sollte ich NUR bei der SKP-Prüfung bleiben und der Rest kann gecancelt werden!?!
Ich wusste vorher, das mich ein Praktikum von 40 Std./Woche erwartet. Kann ich in dem betreuten Zeitraum meines Kindes auch für die Zeit wuppen. Ansonsten bin ich aber auch noch Mama und habe auch hier noch genug Pflichten.
Nun waren diese Woche einige security Firmen im Umschulungsbetrieb da, um evtl. Bewerbungen für Praktika usw entgegenzunehmen.
Ich habe aus diversen Quellen erfahren, das eine 40 Std. Woche im Praktikum nicht machbar ist (für mich als alleiniger Elternteil das AUS) und einen ganz bestimmten, sehr menschlichen Personalchef als Geheimtipp angeraten bekommen.
So und nun zum Problem:
Mit diesem Herrn habe ich das Gespräch gesucht und nach einem Praktikumsplatz gefragt.
Mich interessieren ja nun nicht alle Bereiche in dieser Branche, ich weiss, was ich nicht will und zeitlich auch nicht leisten kann.
Nun sagte mir der gute Mann, ich würde alle Beriche seiner Firma durchlaufen in der Paktikumszeit, das ganze im 3-Schichtbetrieb und mit Wochenendarbeit:eek:
Tja, somit ist das Thema für mich durch! Ich bin nun mal Mama und das kann ich nicht leisten, um mal in einen Job reinzuschnuppern. Es gibt nichts in der Nacht, was man nicht auch in der Tag oder Spätschicht erfahren könnte. Ich nenne das Ausbeutung.
Was mache ich jetzt bloss??? Mit dem Leiter des Umschulungsbetriebes reden, das ich an den Praktikumszeiten scheitere?? Mit meinem Sachbearbeiter vom Jobcenter reden???
Muss ich bei solcher Problematik Schadenersatz leisten wenn die Umschulung platzt.
Wenn sich den ganzen Tag andere Leute um mein Kind kümmern, möchte ich wenigstens in der Abendzeit noch für mein Kind da sein. Alles andere wäre Aufsichtspflichtverletzung. Ich kann doch nicht eine Nachtschicht machen und lasse mein Kind die ganze Nacht alleine in der Wohnung. Für jeden Tipp bin ich dankbar.
 

ZynHH

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Willkommen im Elo-Forum.
Was mache ich jetzt bloss??? Mit dem Leiter des Umschulungsbetriebes reden, das ich an den Praktikumszeiten scheitere?? Mit meinem Sachbearbeiter vom Jobcenter reden???
Muss ich bei solcher Problematik Schadenersatz leisten wenn die Umschulung platzt.
Ich würde mit dem Umschulungsanbieter reden, dass du einen Praktikumsplatz benötigst, der es dir erlaubt dein Kind zu betreuen.

Was den Schadensersatz angeht: Hast Du denn irgendwo so etwas unterschrieben? Also in der EGv oder im Umschulungsvertrag?

Also ich sehe nicht, das die Umschulung an dir scheitert, du bist ja gewillt das Praktikum zu machen, kannst halt nur nicht rund um die Uhr Schichten machen. Klar muss man dir da entgegen kommen.

Du solltest nicht abbrechen sondern reden.
 

crazylotta

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Danke für deine Antwort.
Ja, das mit dem Schadenersatz habe ich in der EGV unterschrieben.
 

ZynHH

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Danke für deine Antwort.
Ja, das mit dem Schadenersatz habe ich in der EGV unterschrieben.
Dann würde ich auch den SB informieren, dass du gewillt bist aber die Schichten einfach nicht leisten kannst. Am besten bevor du mit dem Umschulungsbetrieb sprichst.

So nach dem Motto: Hallo SB, die Umschulung ist ganz toll, habe aber evtl. kleines Problem. Wollte sie da auf dem laufenden halten, dass ich mit dem Umschulungsbetrieb vereinbaren werde nur tagsüber ( o.Ä) im Praktikum zu sein. Meinen Sie das kann zu Problemen führen?:biggrin:
 

Tollkirsche

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Mit diesem Herrn habe ich das Gespräch gesucht und nach einem Praktikumsplatz gefragt.
Mich interessieren ja nun nicht alle Bereiche in dieser Branche, ich weiss, was ich nicht will und zeitlich auch nicht leisten kann.
Nun sagte mir der gute Mann, ich würde alle Beriche seiner Firma durchlaufen in der Paktikumszeit, das ganze im 3-Schichtbetrieb und mit Wochenendarbeit
Tja, somit ist das Thema für mich durch! Ich bin nun mal Mama und das kann ich nicht leisten, um mal in einen Job reinzuschnuppern. Es gibt nichts in der Nacht, was man nicht auch in der Tag oder Spätschicht erfahren könnte. Ich nenne das Ausbeutung.
Was mache ich jetzt bloss??? Mit dem Leiter des Umschulungsbetriebes reden, das ich an den Praktikumszeiten scheitere?? Mit meinem Sachbearbeiter vom Jobcenter reden???
Muss ich bei solcher Problematik Schadenersatz leisten wenn die Umschulung platzt.
Das Problem sollte man taktisch angehen.
Erst einmal ist es zu bewundern, was Du als Alleinerziehende auf die Beine stellst. Du scheinst auch zu wissen, was Du willst.
Nun reagierst Du fast panisch wegen der AUSSAGE EINES POTENTIELLEN PRAKTIKUMGEBERS, der Dir als menschlich empfohlen wurde,
Versuche bitte, Dich und Deine Situation nicht als Problem, sondern neutral dazustellen. Du bist eine motivierte Person, die in gewissen Rahmenbedingungen lebt und das Erlernte im Praktikum vertiefen will. Auftreten ist alles.
Du suchst einen Praktikumsplatz für 40 Stunden in der Zeit von x bis x. Auf Nachfrage: Weil Du in dieser Zeit die auswärtige Betreuung Deines Kindes sicherstellen kannst.
Ich rate, mindestens drei potentielle Firmen wegen passender Praktikumsplätze anzusprechen. Wenn die Anfragen negativ beschieden werden, würde ich den Leiter des Umschulungsbetriebes um Unterstützung bitten.
Hast Du mit dem menschlichen Personalchef gesprochen und Deine Rahmenbedingungen erläutert? Man kann auch einen Praktikumsplatz auf die Bedürfnisse des Praktikanten hin designen.
Erst dann würde ich das Gespräch mit der SB suchen und sie um Unterstützung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz bitten.

Ich glaube, Du machst Dir zuviel Sorgen wegen der Schadenersatzklausel. Man müßte Dir ein Verschulden vorwerfen. Bitte scanne diese Klausel mal anonymisiert ein oder schreibe sie ab. Dann kann man Genaueres sagen.
 
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