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Umschulung - Bildungsgutschein - BafÖg

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Lübeck81

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#1
Moin Leute,

ich möchte euch erstmal meine Situation schildern und hoffe, daß ihr noch ein oder zwei konstruktive Tips habt.

Ich bin gelernter Technischer Zeichner, war auch unter dieser Bezeichnung nach der Lehre beschäftigt, jedoch in anderer Funktion.
Als ich mich dann im Frühjahr/Sommer 2003 erstmals beim Arbeitsamt "bewarb", fragte man mich natürlich nach meiner Ausbildung.
Als ich meinen Beruf nannte, wurde mir sofort eröffnet, daß man möglichst noch in diesem Jahr eine Umschulung erhalten sollte.
Da ich meinen Beruf nicht gerade liebe, seit der Ausbildung nichts mehr konstruiert hatte und den Arbeitsmarkt ähnlich einschätzte, war ich einverstanden.

Am 20.12.04 ( :| ) nahm ich dann (weil angeblich zwingend Voraussetzung) an einem Eignungsfeststellungstest der ARGE-Psychos teil, wo ich die Beteiligten mittels meiner Ergebnisse in positivste Entzückung versetzte.
Im Zuge der ganzen Umstrukturierung rannte ich dann erstmal diverse Wochen umher um einen Ansprechpartner zu finden, welcher mir die Schwierigkeit darlegte, daß es seit 2005 eine neue Grenze für Umschulungen gibt.
Diese 4 Jahre, die man aus seinem erlernten Beruf heraus sein muß, konnte ich dann auf Umwegen auch bieten.

Irgendwann (vor ca 1 oder 2 Monaten) kam ich dann endlich an den Herren heran, der über die Umschulungen angeblich entscheidet.
Dieser sah in den Rechner, stellte fest, daß ich bereits eine Ausbildung hätte und das man da deshalb nichts machen könne.
Für diese Feststellung brauchte er ca 2min - seine Kollegen schafften dies in 2 Jahren nicht! :klatsch:
Da frage ich mich, warum es "Umschulung" heißt, wenn man noch nichts gelernt haben darf, um sie zu bekommen...
Zumal es typisch ist, daß jeder, wirklich jeder mit dem ich zu tun hatte, mir bestätigt, daß es für mich (24J.) kaum Chancen in meinem Beruf gibt und mir bereits von meiner Bearbeiterin ein Leben mit Hilfsarbeiterjobs prophezeit wurde - dennoch ist seit 2 Jahren niemand in der Lage etwas zu unternehmen...

Lange Rede, kurzer Sinn - ich versuche auf eigene Tasche eine weitere Ausbildung zu erreichen, denn was ich dort weniger bekomme als mir laut Hartz zusteht, kann ich dann ja zusätzlich beantragen...
Blöd nur, daß ich im Falle einer nachträglichen Fachhochschulreife oder gar eines Studiums BafÖg beantragen kann - dann habe ich nämlich keine Ansprüche mehr....
Und, das man von einem Jahr BafÖg kein Studium übersteht, ist doch offensichtlich - geschweige denn, vom Schulgeld (max ca 190€) Miete bezahlen oder essen...

Da Schule aber erst wieder nächstes Jahr möglich ist, denke ich also über die Zwischenzeit nach: ->arbeiten...
Da wird mir zugetragen, daß Airbus bei Hamburg Zeichner sucht - diese sollen aber mit einem bestimmten Programm arbeiten...
Also, ARGE gefragt, ob ich 'ne Schulung bekommen kann - Ergebnis: "Wat für'n Programm soll das sein? -kenn ich nicht, haben wir nicht, ich kann mal fragen, wir melden uns..."
Ich, nicht locker lassend, hole mir also 'n Termin bei meinem "ARGE-Vormund" und frage gleich nach einem Bildungsgutschein zu diesem Zweck - Ergebniss: Ich kann den nur bekommen, wenn ich einen schriftlichen Nachweis habe, daß ich im Anschluss für ein bis zwei Jahre fest eingestellt werde.... :kratz:
Wie soll ich den bekommen, wenn ich nicht am Einstellungstest teilnehmen kann, da ich das Programm nicht kenne???
Naja, das kann sie mir zwar auch nicht beantworten, aber das ist halt so...


Sollte irgendjemand von euch 'nen Tip haben, wie ich an einer der drei Punkte weiterkommen kann oder welche Alternativen dort bestehen
- bitte verratet mir alles, was euch dazu einfällt!!!
->Danke!

Wenn das so weitergeht, könnt ihr euch demnächst in Lübeck bei der U25-ARGE bewerben, denn in meinem Umfeld könnten da kurzfristig Arbeitsplätze frei werden :pfeiff:

! TIP ! ->Bewerbt euch wirklich einfach iniziativ als Sachbearbeiter oÄ bei eurer ARGE!!!
Ich mache das, unter Absprache mit einem ARGE-Berater, ebenfalls, denn die stellen da jeden ein und brauchen auch aktuell Leute... (meine ich absolut Ernst!)
 

gelibeh

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#2
Stimmt, Airbus sucht Zeichner, aber mit CATIA-Erfahrungen. Bin selber Zeichnerin und hab da auch keine Chancen, da ich dieses Programm nicht kann. Aber eine Schulung bekomme ich auch nicht. Bin allerdings mit fast 50 wohl auch schon zu alt.
Eine Bekannte aus einer ABM-Maßnahme hat bei einer Eeitarbeitsfirma, die für Airbus arbeitet, trotz fehlender Kenntnisse, einen Job bekommen und wurde dort in dem CAD-Programm geschult.
Schau mal hier und such da doch einfach mal
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Lübeck81

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#3
Erstmal danke für den Hinweis! :hug:

Ich hab grad mal reingeschaut - leider kann ich nicht mit Berufserfahrung dienen (was vielleicht noch zu vertreten ist) und die gern gesehenen, geringen Anfahrtswege bekomme ich leider auch nicht hin, da ich aus Lübeck komme.

Ich werd das aber auf jeden Fall weiterverfolgen :daumen:


Und mal zu deiner Aussage:

Stellenprofil: CAD-Konstrukteur Flugzeugbau;Catia V4/V5, VPM u. Taksy, Aerospace-Applikationen. Erfahrung in der Entwicklung von Flugzeugkomponenten.
Branche: Luft- und Raumfahrzeugbau
Arbeitsort: Hamburg
Arbeitszeit: Vollzeit
Verdienst: n.Vereinb.
Beginn: sofort
Befristet: nein
Qualifikation: Kräfte mit Hochschulniveau oder mit Fachhochschulniveau mit Berufserfahrung
Alter: egal :daumen:
Arbeitgeber: Bertrandt Ingenieurbüro GmbH
Frau Marin
Harburger Schloßstr. 22 a
21079 Hamburg
Tel.: 040 7975129-30
Email: marika.marin@de.bertrandt.com

Kontaktaufnahme: per E-Mail
 

gelibeh

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#4
Stellenprofil: für Konstruktionsaufgaben im Flugzeugbau mit CATIA V4 und/oder V5. Auch motivierte Anfänger haben eine Chance.
Branche: Überlassung von Arbeitskräften
Arbeitsort: Hamburg
Arbeitszeit: Vollzeit
Verdienst: n.Vereinb.
Beginn: sofort
Befristet: nein
Qualifikation: Fachkräfte mit Berufserfahrung
Alter: egal
Arbeitgeber: SKI-Team GmbH
Herr Rußmann
Sportallee 77
22335 Hamburg
nur schriftliche Bewerbung

Kontaktaufnahme: nur schriftliche Bewerbungen z.Hd. des Ansprechpartners
 

Martin Behrsing

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#5
Es gäbe ja auch die Möglichkeit, dass man mit dem Betrieb eine betriebliche Trainingsmaßnahme 8-12 Wochen vereinbart, um sich dann die fehlenden Kenntnisse anzueigenen. Allerdings muss die mit der ARGE, Agentur für Arbeit abgeklärt werden. Dann werden auch die Fahrtkosten übernommen.
 
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