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Umschulung beantragt - Unendliche Geschichte?

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Avalon290164

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#1
Hallo an alle von einem neuen Mitglied. Ab 01.02. bin ich nun auch im Club der Erwerbslosen. Aufgrund kurzfristig ( innerhalb der letzten 12 Monate ) aufgetretener gesundheitlicher Einschränkungen, die doch recht gravierend sind, habe ich meinen zuständigen SB bei der AA auf die Möglichkeit einer Umschulung angesprochen. Kein Problem Herr W., ich gebe Ihnen gleich mal Unterlagen für den ärztlichen Dienst mit. Bitte ausfüllen und so schnell wie möglich einreichen. Gesagt, getan. Anfang November eingereicht mit den ersten ärztlichen Befunden. Und nun der Klopfer: Heute habe ich den Ärztlichen Dienst kontaktiert, wann denn mit einer Begutachtung zu rechnen ist: Es liegt kein Antrag meines SB auf Begutachtung vor!? Wie sollte ich jetzt am besten vorgehen? Oder gleich den Weg über die RV versuchen? Ich habe im Vorfeld schon konsequent vorgearbeitet ( Eignungstest der Umschulungseinrichtung, Ärztliche Unterlagen besorgt ). Meinerseits alles im grünen Bereich.

Rolf
 

juergenw

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#2
Hallo Rolf,

falls die Zahlen in deinem Nicknamen dein Gebutsdatum sind, wirdt du keine Umschulung mehr bekommen.

Umgeschult wird normalerweise nur bis zu einem Alter von 43 Jahren.

Jürgen
 

Avalon290164

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#3
Hallo Juergen, danke für die Info. Dann bleibt wohl nur der Weg über die RV. Habe bisher allerdings auch noch keine Ausbildung genossen. Da ist der Begriff " Umschulung " wohl etwas verfehlt. Schaun mer mal. Hauptsache mir bleiben die Sozialschmarotzer der ZAF erspart. Die Erfahrung durfte ich auch schon machen.

Rolf
 

juergenw

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#4
Hallo Rolf,

auch die RV wird dir nichts anderes sagen.

Man bekommt höchstens noch eine Qualifizierungsmassnahme.
 

Moon78

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#5
Hallo.

Zu der Frage an sich kann ich nichts sagen, aber in "meiner Klasse" ist ein Teilnehmer, der über 43 Jahre ist, in der "neuen" Klasse ist ein Teilnehmer knapp 50...
 

Avalon290164

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#6
Hm, das mit der Altersgrenze habe ich schon öfter gehört. Dann werde ich mich wohl überraschen lassen müssen. In der Einrichtung die ich mir ausgeguckt habe, war im Kurs zuvor eine Teilnehmerin mit 54 Jahren. Irgendwo muss es da anscheinend Möglichkeiten geben, die Altersgrenze zu umgehen. Danke erstmal für die rege Beteiligung.

Rolf
 

uranus

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#7
ist auch meine meinung mit der altersbegrenzung. kriegst höchstens noch ne qualifizierung /zusatzausbildung/schulung (der renner: altenpflegehilfe!) von 6 mon.- ? meist unter einem jahr aus bek. gründen! Richtige "umschulungen" kriegen heute leute, die ihren praktizierten BERUF nicht mehr ausüben können über bfa oder rv, allerdings auch nur noch mit altersgrenze oder leute OHNE ausbildung (mit schulabschluss), auch mit alterbegrenzung. hau deinem SB nochmal auf die finger, erbitte hilfe von der bildunseinrichtung ...
 

Moon78

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#8
@uranus: entweder hatte ich eine sehr verständnisvolle SB oder sowas in der Art. Ich hab mich zwar auch ein Jahr bemühen müssen, damit ich die Umschulung bekomme, aber schlussendlich wurde sie von der ARGE dann doch genehmigt. Und auch im Dezember ist eine neue Umschulungsklasse angefangen und da sind auch einige dabei, die von der ARGE kommen.

Ich mache trotz abgeschlossener kaufmännischer Erstausbildung jetzt eine zweite kaufmännische Ausbildung in Form der Umschulung...
 

Avalon290164

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#9
Nun ja. Durch die Blume hat man mir mitgeteilt, das die Umschulung an sich nicht so das Problem sein soll. Halt deswegen weil bei mir noch kein Beruf vorhanden ist. Aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen ist die Frage " Wer bezahlt " entscheidend. Auf jeden Fall ist es so, das mein SB alles nötige sofort in die Wege geleitet hat. Werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten.
 

Avalon290164

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#10
Nun denn, Neuigkeiten sind da!

Der Ärztliche Dienst der AA hat sein Gutachten vorgelegt. Natürlich vollschichtig arbeitsfähig........ aber mit teils doch erheblichen Einschränkungen. Empfohlen wird unter anderem eine Medizinische REHA. Die Leistungsfähigkeit ist auf Dauer eingeschränkt. Denkbar wäre noch eine Beschäftigung im Einzelhandel. Dem steht natürlich die fehlende Ausbildung entgegen.

Beim letzten Termin mit meinem SB wurde keine EGV vorgelegt oder angesprochen. Gleichwohl ist im Profil der AA unter Dokumente eine EGV aufgeführt. Nichts unterschrieben, also ad acta?

Mündlich wurde ich aufgefordert, die RV zu bemühen bezüglich einer Umschulung. So ist also der jetzige Stand.
 

Avalon290164

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#11
:icon_party:So denn, weiter geht es!

Bin seit 18.09.09 AU. Zu den bekannten Einschränkungen sind jetzt noch Bandscheibenvorfall und Arthrose hinzu gekommen.

Inzwischen ( Mit Hilfe des VDK ) habe ich einen GDB von 30, die KK hat mich aufgefordert einen Antrag auf medizinische REHA zu stellen. Die DRV hat auch schon bei meinem Arzt angefragt, ob ich in der Lage bin ca. 3 bis 4 Wochen ohne Alkohol auszukommen ( Nur mal nebenbei - seit 14 Jahren trocken!!! Hab damals alles durch mit Therapie und so weiter ).

Zwei Gutachten bei der DRV sind gelaufen, das erste internistisch, das zweite orthopädisch. Über die erste Begutachtung decke ich lieber den Mantel des Schweigens. Laut der Ärztin könnte ich Mammutbäume auf der Schulter aus dem Wald tragen. Einziger Vorteil: Einschränkungen sind vorhanden, und da solche Gutachten zusammengefasst werden..........bleibt nicht mehr viel. EU Kommissar vielleicht - SO gut ist mein Englisch allemal.
 
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