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Umschulung abgelehnt.

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val74

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Hallo! Ich bin vom Beruf ein Industriebuchbinder, bin 35 Jahre alt und schon seit Mitte März 2009 arbeitslos. Gleich zur Beginn meiner Arbeitslosigkeit habe ich bei meinem Arbeitsberater über die Möglichkeit einer Umschulung nachgefragt, woraufhin er mir geantwortet hat, dass es dafür noch viel zu früh sei und ich mich weiter als Buchbinder bewerben soll. OK. Ich habe mich dann weiter als Buchbinder beworben, aber leider bekam ich keine einzige Zusage. Im September hatte ich wieder nach einer Umschulung zum Industriemechaniker/Zerspanungsmechaniker gefragt. Wieder abgelehnt. Stattdessen bekam ich diesen sinnlosen Kurs für das Bewerbungstraining. Danach folgten zahlreiche Absagen und viel Frust mit Verzweiflung. :icon_neutral: Vor einer Woche habe ich nochmal über die Möglichkeit einer Umschulung gefragt. Es kommt nicht in Frage sagt er, denn ich bin schon ausgelernt, habe eine abgeschlossene Berufsausbildung und deswegen bekomme ich keinen Bildungsgutschein für 24monatige Umschulung zum Zerspanungsmechaniker, aber für einen 4monatigen Kurs zum Lagerist oder ich kann bei einer Zeitarbeitsfirma für 7€ die Stunde, sofort als Hilfsarbeiter anfangen, da verdiene ich viel weniger als mein ALGI, ein Witz ist es. Wie soll man da heutzutage seine Familie ernähren bzw. überhaupt noch ein würdiges Leben führen? In meinem bisherigen Berufsleben hatte ich immer mit Maschinen zu tun gehabt. Vor meiner Ausbildung zum Buchbinder und vor der Gründung meiner Familie hatte ich sogar als CNC-Maschinenbediener gearbeitet, konnte die zwar nicht selber einrichten aber die Arbeit selbst hat mir schon damals sehr viel Spaß bereitet. Im Lager habe ich noch nie gearbeitet und deswegen habe ehrlich gesagt keine Interesse an diesem Job und außerdem kann man in 4 Monaten bestimmt keine vernünftige Ausbildung bekommen, es ist nur Zeit- und Geldverschwendung. Bei der Wikipedia steht hier (siehe Gründe), dass die Gründe für eine Umschulung sind unter anderem: nicht mehr genügend Nachfrage im alten Beruf und das trifft in meinem Fall zu. Wie kann ich meinen Arbeitsberater doch noch überzeugen und wenn ich ihn nicht überzeugen kann, an wen kann ich mich noch wenden? Gibt es eine Möglichkeit einen schriftlichen Antrag zur Umschulung zu stellen? Wenn ja? Woher bekomme ich die dazu nötige Formulare und an wen soll ich es adressieren. Danke!
 

danny39326

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Hallo,

da sind die Unterschiede wann sowas vergeben wird scheinbar ziemlich groß. Ich bin mit meiner Umschulung ( Zerspaner) fast fertig und bei mir in der Klasse haben fast alle eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Ich habe ein halbes Jahr drum gekämpft. Hab mir nen "Ausbildungsbetrieb" gesucht und damit bin ich hin und hab solange "genervt" bis ich den Bildungsgutschein hatte.

Drück Dir die Daumen, dass es doch noch irgendwie klappt.

Gruß
Daniela
 

blinky

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Warum stellst Du nicht schriftlichen Antrag auf Umschulung? Der muss dann auch beschieden werden. Dazu haben die halbes Jahr Zeit. Reagieren die nicht darauf, kannste Untätigkeitsklage einreichen. Du kannst bei Ablehnungsbescheid im Widerspruch gehen und bei negativebn Widerspruchbescheid klagen.

Zu sagen währe noch, das Umschulungen Ermessensleistungen sind. Dh. Du hast kein Rechtanspruch auf eine Umschulung.

Ich hatte übrigens auch ne Umschulung beantragt, wurde zum Ideotentest geschickt und bekam nur mündlich, es gibt keine Umschulung. Nach 7 Monaten hatte ich Untätigkeitsklage eingereicht und siehe da, auf einmal bekam ich mein Ablehnungsbescheid. Ich werde in den Widerspruch gehen, weil der Bescheid unbestimmt ist. Allerdings wird eine Klage in meinem Fall nichts bringen.

Blinky
 

val74

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Danke für Eure Antworten!

Warum stellst Du nicht schriftlichen Antrag auf Umschulung?
Weil ich nicht wusste dass es überhaupt schriftlich geht und beim Arbeitsamt wird es nicht gesagt bzw. empfohlen. Ich habe z.B. bis jetzt ca. 80 Bewerbungen geschrieben, nur die Hälfte der Firmen hat überhaupt, in Form einer Absage, geantwortet, die Anderen sind verschollen geblieben und trotz meiner Anrufe nicht zurückgeschickt wurden. Das Blöde an Sache ist das ich erst vor kurzem von meinem Arbeitsberater gefragt wurde ob mir das Geld für meiner Bewerbungen ausreicht und wenn nicht kann man so einen Antrag auf die Erstattung der Kosten stellen, allerdings werden erst die Bewerbungsabsagen gezählt die nach dieser Antragstellung kommen.:icon_eek:

Hab mir nen "Ausbildungsbetrieb" gesucht und damit bin ich hin und hab solange "genervt" bis ich den Bildungsgutschein hatte.
Ich habe auch bei dem BFW in Heilbronn eine Möglichkeit gefunden meine Umschulung zu machen und die haben noch freie Plätze für den Februar und die nächste startet erst im August, aber der Arbeitsberater sagt zuerst, der hat keine Angebote von dem BFW und nachher wie schon erwähnt, du hast schon eine Ausbildung und das ich kein Arbeitsplatz zu meinem Beruf bekomme interessiert ihn anscheinend nicht, der will mich so schnell wie möglich zu einem Sozialfall machen (7€Stunde), der dazu noch arbeitet :icon_smile: Bei der Zeitarbeitsfirma werden die Hilfskräfte so gut wie gar nicht von den Firmen übernommen, daher kann man die Hoffnungen auf eine adequate Entlohnung in der Zukunft gleich begraben.
 

alpha

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Gibt leider keinen Anspruch auf Umschulung, ausserdem rate ich davon ab. Habe selber eine gemacht (na gut, nur befriedigend als Abschluss :icon_sad:) aber es hat mir nie etwas gebacht.

Aber als Industriemachaniker hätte man sicher mehr Chancen, da solche Industrieberufe zB. auch im Ausland noch halbwegs gefragt sind (im Gegensatz zu dem Kram den ich machte: kaufmännisch)....

Auch vom Lager rate ich ab, da dort ein starkes Überangebot an Kräften besteht und man im Notfall im Lager auch ungelernte beschäftigen kann. Ausserdem läuft im Lagerbereich, ebenso wie bei ungelernten Produktionsarbeitern fast nur noch was über ZA.:icon_rolleyes:
 

val74

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Aber als Industriemachaniker hätte man sicher mehr Chancen, da solche Industrieberufe zB. auch im Ausland noch halbwegs gefragt sind
Danke für Deine Antwort!

Diese Umschulung ist sowohl für den Zerspanungsmechaniker als auch für den Industriemechaniker gedacht, auch mein Arbeitsberater sagte mir, es ist so ziemlich das Gleiche. Aber woher soll er so genau wissen? Er weiß auch nicht welche Maschinen in meinem Beruf existieren und welche verschiedene Fachrichtungen es gibt.

Gibt leider keinen Anspruch auf Umschulung, ausserdem rate ich davon ab. Habe selber eine gemacht (na gut, nur befriedigend als Abschluss ) aber es hat mir nie etwas gebacht.
Wenn ich es richtig verstanden habe hast du eine Umschulung zum Zerspanungsmechaniker gemacht und arbeitest jetzt im kaufmännischen Bereich? Hast du keine Stelle als Mechaniker gefunden?


Ich muss am Freitag zu ARGE, der Berater wird mir diesen Kurs zum Lagerist anbieten und ich bin mir sicher falls ich es ablehne wird er mir mit einer Sanktion drohen. Ich will es aber nicht, ich will entweder in meinem Beruf weiter arbeiten oder eine richtige Umschulung (Metall) machen, was anderes kommt für mich gar nicht in Frage. Was kann ich dagegen machen? Soll ich diesen Antrag zur Umschulung beim Berater stellen und woher bekomme ich diesen Formular bzw. Dokument? Danke.
 

blinky

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Am besten gibst Du den Antrag auf Umschulung an der Theke ab, gegen Empfangsbestätigung.

Du schreibst den Antrag als normaler Brief. Wichtg ist, das DU als Betreff Antrag auf Umachulung als ...." reinschreibst, den dann müssen die auch wie ANtrag behandeln.
 

alpha

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Wenn ich es richtig verstanden habe hast du eine Umschulung zum Zerspanungsmechaniker gemacht und arbeitest jetzt im kaufmännischen Bereich? Hast du keine Stelle als Mechaniker gefunden?

Ich muss am Freitag zu ARGE, der Berater wird mir diesen Kurs zum Lagerist anbieten und ich bin mir sicher falls ich es ablehne wird er mir mit einer Sanktion drohen. Ich will es aber nicht, ich will entweder in meinem Beruf weiter arbeiten oder eine richtige Umschulung (Metall) machen, was anderes kommt für mich gar nicht in Frage. Was kann ich dagegen machen? Soll ich diesen Antrag zur Umschulung beim Berater stellen und woher bekomme ich diesen Formular bzw. Dokument? Danke.
Nein leider nicht, ich habe Umschulung als Industriekaufmann und dort (ausser als Praktikant) nix gefunden, nach 120 oder so Bewerbungen....Das lief aber über die Reha Schiene, da mein li. Knie kaputt ist. In D gab es da nichts zu wollen mit. Habe dann ne Zeitlang in NL gearbeitet im Customer Service, weil ich sehr gute Computer, Englisch und Deutsch Kenntnisse habe. Die Ausbildung Industriekaufmann war denen aber vollkommen egal, d.h. ich hätte den Job auch ohne den IHK Brief bekommen.

Mechaniker etc. ist aber immer besser meine ich.

Kaufmännisch und Lagerbereich ist total überlaufen. Handwerkliche Industrieberufe sind auch eher universell einsetzbar, da wenn man mechanische und handwerkliche Kenntnisse erlangt, siind diese auch gut anderweitig nutzbar. Handwerk zB scheint ja noch gut zu laufen (kenne 2 Handwerker die haben alle gut zu tun)....

Ich würde es auch mal mit einem schriftlichen Antrag probieren mit ausführlicher Begründung :icon_smile:
 

val74

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Ich habe nur eine kurze Frage an ALLE die schon mal eine Umschulung gemacht haben oder auch beim Arbeitsamt beantragt haben. Wie hoch stehen die Chancen diese Umschulung zu bekommen in meinem Fall? Bloß eine kurze Einschätzung von euch.
 

blinky

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Ich musste erstmal Ideotentest machen. Danach haben die halt abgelehnt.


Blinky
 

alpha

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Ich habe nur eine kurze Frage an ALLE die schon mal eine Umschulung gemacht haben oder auch beim Arbeitsamt beantragt haben. Wie hoch stehen die Chancen diese Umschulung zu bekommen in meinem Fall? Bloß eine kurze Einschätzung von euch.
Imho eher schlecht, da ja gespart werden muss beim Amt. Eigentlich klappt es nur noch bei gesundheitlichen Gründen (jedenfalls war das vor 3-4 Jahren noch so :biggrin:)...
 

danny39326

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Ich habe nur eine kurze Frage an ALLE die schon mal eine Umschulung gemacht haben oder auch beim Arbeitsamt beantragt haben. Wie hoch stehen die Chancen diese Umschulung zu bekommen in meinem Fall? Bloß eine kurze Einschätzung von euch.

Ich denke mal schwierig, aber nicht unbedingt aussichtslos.
 

Barbarix

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schon seit Mitte März 2009 arbeitslos.
Also beziehst Du noch bis März 2010 ALG I? Dann habe ich ehrlich gesagt meine Zweifel, ob die Arbeitsagentur noch eine so teure und lange Umschulung bewilligt. Den Part kann man ja schließlich in zwei Monaten an die Kollegen im SGB II Bereich abgeben.:icon_pause:
die Gründe für eine Umschulung sind unter anderem: nicht mehr genügend Nachfrage im alten Beruf und das trifft in meinem Fall zu. Wie kann ich meinen Arbeitsberater doch noch überzeugen
Erstens: Die Nachfrage nach einem bestimmten Beruf kann regional sehr schwanken. Ich habe eben mal auf der Stellenbörse der Arbeitsagentur nach einschlägigen Angeboten in meiner Region gesucht und hatte in den vergangenen 14 Tagen ein knappes Dutzend Treffer. Nicht berauschend, aber auch nicht so schlecht, an der konjukturellen Lage gemessen. Soviel besser waren meine Treffer für den Industriemechniker jedenfalls auch nicht.
Aber vielleicht sieht das ja in Deiner Region anders aus. Auf jeden Fall solltest Du zur Begründung Deines Antrages entsprechende Stellenangebote dokumentieren, um die Chancensteigerung glaubhaft zu machen. Außerdem solltest Du penibel Deine intensiven Bewerbungen dokumentieren. Da sollten dann auf jeden Fall auch Bewerbungen für Zeitarbeit mit dabei sei, sonst muss sich spätestens im SGB II Dein Arbeitsvermittler die Frage stellen, ob Du nicht einfach zu näschig bist und hier ein Handlungsbedarf in Form einer Aktivierungsmaßnahme besteht:icon_twisted:.

Zweitens: Die AG verlangen neben der Ausbildung auch meist ausdrücklich nach Berufserfahrung. Dieses Kapital hast Du in Deinem erlernten Beruf, weniger im Umschulungsziel. Hier würde ich mich als Arbeitsvermittler schon fragen, ob die angestrebte Umschulung in einem angemessenen Verhältnis zum erwartbaren Nutzen steht.


Vorschlag: Wäre es nicht realistischer, Deine Chancen im erlernten Beruf durch eine Weiterqualifizierung - beispielsweise supergefragte Spezialmaschine xy - zu erweitern? Das wäre definitiv billiger und Du würdest Dich anschliend als Fachmann mit Berufserfahrung bewerben statt als einer von dutzenden Umschülern.

Davon abgesehen möchte ich hier als Minderheitenvotum noch dafür plädieren, dass Du Deinen formlosen Antrag auf Umschulung oder sonstige Qualifizierung nicht nur schriftlich irgendwo einreichst, sondern den Antrag persönlich mit Deinem Arbeitsvermittler besprichst. Er wird sich bei der Prüfung der Voraussetzungen weitaus schwerer mit der Zustimmung als mit der Ablehnung tun, und dieses Engagement machst Du ihm leichter, wenn Du persönlich dafür wirbst.
 

ganzARGeLieb

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Überbetrieblich= 0
 

val74

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Die Nachfrage nach einem bestimmten Beruf kann regional sehr schwanken. Ich habe eben mal auf der Stellenbörse der Arbeitsagentur nach einschlägigen Angeboten in meiner Region gesucht und hatte in den vergangenen 14 Tagen ein knappes Dutzend Treffer. Nicht berauschend, aber auch nicht so schlecht, an der konjukturellen Lage gemessen.
Stimmt genau, momentan (und schon seit März 2009) finde ich in meiner Region (Umkreis 60 km) gar nichts. Aber es gibt viele kleine Betriebe in der Nähe die mir evtl. einen Arbeitsplatz bieten könnten.

Soviel besser waren meine Treffer für den Industriemechniker jedenfalls auch nicht.
In meiner Region (Umkreis 60 km) werden ca. 10-15 Stellen für Mechaniker ausgeschrieben und für Buchbinder gar NICHTS:biggrin:

Auf jeden Fall solltest Du zur Begründung Deines Antrages entsprechende Stellenangebote dokumentieren, um die Chancensteigerung glaubhaft zu machen.
Das mache ich schon die ganze Zeit.

Da sollten dann auf jeden Fall auch Bewerbungen für Zeitarbeit mit dabei sei..
Ich habe kein Problem mit Leihfirmen, da bewerbe ich mich auch ständig.
Nur als Hilfsarbeiter für 7€ die Stunde, da kommt nichts von mir in die Richtung :biggrin:

Die AG verlangen neben der Ausbildung auch meist ausdrücklich nach Berufserfahrung. Dieses Kapital hast Du in Deinem erlernten Beruf, weniger im Umschulungsziel. Hier würde ich mich als Arbeitsvermittler schon fragen, ob die angestrebte Umschulung in einem angemessenen Verhältnis zum erwartbaren Nutzen steht.
Bei dieser 24monatiger Umschulung sind 9 Monaten Betriebspraktikum mit dabei, es kann zwar keine mehrjährige Berufserfahrung ersetzen aber immer hin, besser als nichts. Was nützt mir dieses "Kapital" wen ich nicht einsetzen kann?

Vorschlag: Wäre es nicht realistischer, Deine Chancen im erlernten Beruf durch eine Weiterqualifizierung - beispielsweise supergefragte Spezialmaschine xy - zu erweitern? Das wäre definitiv billiger und Du würdest Dich anschliend als Fachmann mit Berufserfahrung bewerben statt als einer von dutzenden Umschülern
Leider kann ich nichts finden. Bei Kursnet.de werden nur Umschulungen zum Buchbinder angeboten, keine Weiterbildungskursen oder sowas in der Art.

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