Umgangsrecht mit Kind / daher ein Antrag auf Umzug (1 Betrachter)

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mathes

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Ich wohne in einer kleinen 49qm wohnung und habe mein kind regelmäßig. noch ist er 2 aber da er größer wird benötige ich früher oder später ein zimmer für ihn. er ist zzt 2 bis 3 mal die woche bei mir. auch über nacht am we. wie meist, alle 14tage. ich beantragte umzugskosten zu übernehmen da ich vom umgangsrecht gebrauch mache.
antwort, ich muss alle tage und zeiten (in denen ich mein kind hatte) aufschreiben und von der mutter unterzeichnen sprich bestätigen lassen. dies tut sie aber nicht (kein besonders gutes verhältnis). dies teilte ich dem jc mit mit der bitte das sie die bestätigung von ihr selbst holen sollen, sofern notwendig.
frage, was passiert wenn sie das nicht bestätigt? ich meine, ich muss doch einfach ein zimmer mehr haben, das geht doch so nicht.
auch frage ich mich warum geburtsurkunde und meldebesch. vom kind verlangt wird. zumal das kind mal mit in meiner bg war (in dem pc des jc alles vorhanden an daten).

ich freue mich über meinungen oder gar erfahrungen eurerseits

lieben gruss
 

gila

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https://sozialberatung-kiel.de/2015/01/01/wohnraummehrbedarf-zur-wahrnehmung-des-umgangsrechts/

sozialrechtsexperte: SGB II- Umgangsrecht erhöht Wohnraumbedarf - In Niedersachsen beträgt die angemessene Wohnraumfläche für eine Alleinerziehende mit Kind und einer temporärer im Haushalt lebenden Person, welche sich in der überwiegenden Zeit in ei

Hartz IV: Anspruch auf größere Wohnung bei regelmäßigem Besuch des Kindes

Expertenwissen auf über 200 Seiten - Aachener Kanzlei für Familienrecht

https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mdk1/~edisp/l6019022dstbai377991.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI377994

https://www.anwalt.de/rechtstipps/r...zug-in-groessere-wohnung-moeglich_016024.html


hier einige Infos zum Thema.

In der Regel braucht man so eine "detaillierte" Aufstellung nur, wenn man an den Besuchstagen für die Kinder auch noch den Regelsatz beantragt ...
OB du für dein Kind mehr PLATZ benötigst - dafür sind solche Aufstellungen einfach nur "Quatsch".

Außerdem steht dir mehr Wohnraum zu, WEIL du dein Umgangs-RECHT ausüben willst - nicht weil die Mutter dir da einen Wisch ausstellt oder nicht.
Von einem Wisch der Mutter kann das auch nicht abhängig gemacht werden - den kannst du ja nicht "einklagen", wenn sie nicht will.

Das JC KANN NICHT bestimmen, ob der ein oder andere Umgangstag oder die Stunde zu viel oder zu wenig zu einer größeren Wohnung berechtigen oder auch nicht.
Im Zweifel muss vielleicht beim jetzigen Alter noch gestritten werden ...

Aber sicherlich hast du doch eine gerichtliche Umgangsregelung, die du vorlegen könntest - oder einen Wisch vom Jugendamt, dass du mit deinem Kind regelmäßig Umgang ausübst?
 

Pinhead Larry

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In der Regel braucht man so eine "detaillierte" Aufstellung nur, wenn man an den Besuchstagen für die Kinder auch noch den Regelsatz beantragt ...
OB du für dein Kind mehr PLATZ benötigst - dafür sind solche Aufstellungen einfach nur "Quatsch".
?
Das kann m. E. so nicht pauschalieren. Neulich meinte erst ein SG (irgendwo im Tacheles Ticker), es gäbe keinen grösseren Wohnraum, wenn der Umgang objektiv (tatsächlich) gar nicht statt findet. In dem Fall war allerdings ein Vater erst umgezogen (auf mündliche Zusage JC hin) und hatte dann Probleme mit dem Umgang. Er verlor seine Klage auf Wohnkostenübernahme u. a. mit der Begründung, das es eben zur Zeit gar keine Umgangsregelung, bzw. auch keine Umgangsausübung da wäre. Ein Umgangsbeschluß vom Gericht oder eine Umgangsvereinbarung sind da nur Anscheinsbeweise und kein Hinweis darauf, das Umgang tatsächlich statt findet.

Wenn die Mutter nicht unterschreibt, kannst du ihre Mitwirkung über einen (Eil)Antrag am Familiengericht erreichen. Dem Antrag wird ein Familiengericht normalerweise statt geben. Die Materie ist aber nicht ganz einfach und ich habe selber schon gelesen, das ein Richter einen solchen Antrag abgelehnt hat, weil er schlicht nichts von den sozialrechtlichen Vorschriften wußte. Da wäre dann ggf. ein Anwalt vonnöten.
 

mathes

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also, das ganze läuft bereits seid oktober über den vdk. passieren tut aber nichts und die angestrebte wohnung ist bereits vermietet. ich habe jetzt eine umgangsreglung über das jugendamt und dies auch schriftlich zukommen lassen. demnach 2x/woche 12bzw14uhr bis 18uhr und dann an höchstens 2wochenenden nach vorheriger absprache. dazu und das denke ich ist sehr wichtig, wird mein sohn im krankheitsfall 7uhr zu mir gebracht,wenn die mutter arbeiten muss.
 
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