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Umgangskosten /Fahrtkosten ALG II

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korruptus

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#1
Hallo zusammen,

Ich habe da eine aktuelle Frage. Zur Zeit bekomme ich von der ARGE die Kosten meines gerichtlich erkämpften Umganges mit meiner Tochter in Höhe von ca. 80 Euro pro Monat vorgestreckt - als Darlehen. Der Berechnung zugrunde lag eine Berechnung eines Fahrdienstes, den ich damals einreichte, als die ersten Fahrten gemacht wurden. Nach einer Weile wurde dieser Fahrer unzuverlässig und ich ersetzte ihn durch jemanden, den ich durch eine Anzeige in der Zeitung fand. Derjenige ist selber Hartz IV Empfänger. Am Wochenende schrieb die ARGE, daß ich diese Kosten jetzt noch einmal nachweisen muß. Der Fahrer möchte aber nichts unterschreiben, da er befürchtet, diese Fahrtkosten - die bei insgesamt 80 km Entfernung (hin und zurück) hinzugerechnet die Zeit/Verfügbarkeit in keinster Weise zu hoch sind - auf sein eigenes ALG II angerechnet zu bekommen. Problem ist, ich drohe durch diese Behördenwillkür, was anderes steckt meiner Meinung da nicht hinter, diesen Fahrer zu verlieren und mein Umgangskrecht, daß ich mir lange und hart erkämpft habe, zu verlieren.
Ich weiß im Moment nicht so richtig, was ich da tun soll/kann. Ein professioneller Fahrdienst ist viel zu teuer und Taxi unbezahlbar. Ich selbst besitze keinen Wagen und habe auch noch keinen Führerschein. Es wäre schön, wenn mir hier aus dem Forum jemand weiterhelfen könnte. Vielleicht gibt es da ja Möglichkeiten. Ich bin da zur Zeit etwas ratlos. Danke!
 
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#2
Hallo zusammen,

Ich habe da eine aktuelle Frage. Zur Zeit bekomme ich von der ARGE die Kosten meines gerichtlich erkämpften Umganges mit meiner Tochter in Höhe von ca. 80 Euro pro Monat vorgestreckt - als Darlehen. Der Berechnung zugrunde lag eine Berechnung eines Fahrdienstes, den ich damals einreichte, als die ersten Fahrten gemacht wurden. Nach einer Weile wurde dieser Fahrer unzuverlässig und ich ersetzte ihn durch jemanden, den ich durch eine Anzeige in der Zeitung fand. Derjenige ist selber Hartz IV Empfänger. Am Wochenende schrieb die ARGE, daß ich diese Kosten jetzt noch einmal nachweisen muß. Der Fahrer möchte aber nichts unterschreiben, da er befürchtet, diese Fahrtkosten - die bei insgesamt 80 km Entfernung (hin und zurück) hinzugerechnet die Zeit/Verfügbarkeit in keinster Weise zu hoch sind - auf sein eigenes ALG II angerechnet zu bekommen. Problem ist, ich drohe durch diese Behördenwillkür, was anderes steckt meiner Meinung da nicht hinter, diesen Fahrer zu verlieren und mein Umgangskrecht, daß ich mir lange und hart erkämpft habe, zu verlieren.
Ich weiß im Moment nicht so richtig, was ich da tun soll/kann. Ein professioneller Fahrdienst ist viel zu teuer und Taxi unbezahlbar. Ich selbst besitze keinen Wagen und habe auch noch keinen Führerschein. Es wäre schön, wenn mir hier aus dem Forum jemand weiterhelfen könnte. Vielleicht gibt es da ja Möglichkeiten. Ich bin da zur Zeit etwas ratlos. Danke!
Ein Hartz IV-Empfänger darf doch bis zu 100 Euro hinzuverdienen, ohne daß dies berechnet wird.

Will ja hier niemand entmutigen, jedoch darauf hinweisen.
Wenn der Fahrer das nicht der ARGE mitteilt, dann gibts irgendwann Probleme, zudem ist es auch noch Schwarzarbeit ......
oder seh ich da was falsch? :icon_hmm:

Ein Grundfreibetrag von 100 Euro gilt für alle Einkommen aus Erwerbstätigkeit. Das heißt: Jeder Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld-Bezieher kann 100 Euro verdienen, ohne dass seine Leistung gekürzt wird.
http://www.arbeitsmarktreform.de/AMR/Navigation/Geldleistungen/zuverdienst,did=157940.html
 

sammy

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#3
guten morgen,

also behördenwillkür finde ich doch etwas überzogen, wenn jemand dir geld leiht und verwendungsnachweise dafür sehen will. aber gut, das ist deine befindlichkeit. allerdings würde ich dir empfehlen, nochmal einen neuen fahrer zu suchen oder deinen jetzigen zu überzeugen, die einnahmen mit hinweis auf freibetrag anzuzeigen, damit du deine nachweise erbringen kannst.

schönen sonntag
sammy
 

korruptus

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#4
Das Problem ist, das der Fahrer zur Zeit in einem 1-Euro-Job ist und ich glaube einen Nebenjob im Bereich des Freibetrages, aber befürchtet, daß das Geld dann wieder abgezogen wird. Ich fände den Begriff Schwarzarbeit hier eher gnadenlos überzogen. Schließlich verdient sich niemand an der Sache eine goldene Nase, ich kann mein Umgangsrecht wahrnehmen und so hatte alles seine Richtigkeit meiner Meinung nach.
Schließlich ist es ein DARLEHEN. Und das ich das Geld nicht verprasse, dürfte nach der gerichtlichen Vorgeschichte wohl auf der Hand liegen.
 

Arania

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#5
Ich denke das Du trotzdem um einen Nachweis wofür Du das Darlehen verbrauchst nicht herumkommen wirst, leider
 

keps

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#6
moin!
ich sehe das ganze etwas anders.meiner meinung nach ist es kein erbrachter-zu bezahlender-dienst,sondern ein "freundschaftserbringen".in dem fall kommts natürlich auf den spritverbrauch des autos an,keinesfalls darf man dann von fahrdienst reden!!
rechne das mal selber nach!den nachweis,das dich jemand fuhr musst du geben,klar.
naja,es soll ja menschen mit auto geben,die nicht hartzler sind.ich könnte mir denken,das so einige davon mal eben für ein paar eu den wilhelm-kaiser...grins-machen.
und in sachen fahrdienst:wie wäre es mit dem wort freunschaftsdienst?das würde dann heissen,er hat garnichts verdient.er tankte,fuhr hin und zurück.ab und zu hat er mal ne panne.im stau steht er auch mal...usw..
er müsste dann nur sagen-unterschreiben ist sowieso sone sache!wer dich für das von dir vom amt geliehene geld irgendwo hinfährt-hm,is für meine begriffe sehr wackelig.darlehen muss ich retour zahlen,ja.aber genau erklären muss ich das nicht.naja...-das er dich ab und zu MITnimmt oder als freund eben fährt.
versuchs halt so.
viel erfolg(ich weiss,es geht...gg)
keps
 

Kerstin_K

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#7
moin!
ich sehe das ganze etwas anders.meiner meinung nach ist es kein erbrachter-zu bezahlender-dienst,sondern ein "freundschaftserbringen".in dem fall kommts natürlich auf den spritverbrauch des autos an,keinesfalls darf man dann von fahrdienst reden!!
rechne das mal selber nach!den nachweis,das dich jemand fuhr musst du geben,klar.
naja,es soll ja menschen mit auto geben,die nicht hartzler sind.ich könnte mir denken,das so einige davon mal eben für ein paar eu den wilhelm-kaiser...grins-machen.
und in sachen fahrdienst:wie wäre es mit dem wort freunschaftsdienst?das würde dann heissen,er hat garnichts verdient.er tankte,fuhr hin und zurück.ab und zu hat er mal ne panne.im stau steht er auch mal...usw..
er müsste dann nur sagen-unterschreiben ist sowieso sone sache!wer dich für das von dir vom amt geliehene geld irgendwo hinfährt-hm,is für meine begriffe sehr wackelig.darlehen muss ich retour zahlen,ja.aber genau erklären muss ich das nicht.naja...-das er dich ab und zu MITnimmt oder als freund eben fährt.
versuchs halt so.
viel erfolg(ich weiss,es geht...gg)
keps
Ih würde das auch mal so ähnlich sehen, wie keps: Wenn ih mit jemandem ausmache: Du fährst mich zweimal im Monat da hin und zurück, für Benzin usw. gebe ih Dir paushal 80 Euro im Monat, dann ist das für den Empfänger kein Einkommen, sondern eine Kostenerstattung. Ih habe ernsthafte Zweifel, dass der Empfänger das überhaupt angeben muß. Und wenn, dann darf nichts abgezogen werden, da es zwekgebunden ist.

Kommen wir jetzt mal zu den Nachweisen: Quittungsblock und fertig. Mehr als der Name des Geldempfängers muß da doch nicht draufstehen. Da müß die ARGE dann schon geziehlt suchen, um drauf zu kommen, dass der ALG II bezieht. Und wenn doch, Argumentation siehe oben.
 
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