• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Umgang mit (Nicht-) Reaktionen bei Online-Bewerbungen

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#1
Guten Abend,

ich setze langsam das Thema Online-Bewerbung in die Praxis um und gewinne den Eindruck, dass E-Mail-Bewerbungen Arbeitgeber dazu animieren, gar nicht zu antworten bzw. einen über weiteres Vorgehen im Unklaren zu lassen. Das finde ich grade in Bezug auf Wertschätzung potenzieller Arbeitnehmer und dem Thema Datenschutz schwierig.
Ich melde mich nun hier in dem Thread, weil ich ein paar Beispiele der letzten Wochen nennen und fragen möchte, ob ihr so etwas kennt bzw. wie ihr reagieren würdet.

Vielen Dank für die Antwort.

...und nun hier die Beispiele:

A.) Ich habe mich initiativ bei einem großen Unternehmen beworben. Man lud mich auf eine bestimmte Stelle ein. Sie sollte im Sommer 2018 beginnen. Da ich in dem Bereich bisher kaum gearbeitet habe, überlegte man, mich zu Hospitationen einzuladen. Bisher kam keine Einladung, keine Absage, keine Aussage darüber, ob die noch im Bewerbungsprozess sind, meine Unterlagen vernichtet oder intern weiter geleitet haben.
Das Unternehmen ist sehr groß, so dass ich mich eigentlich auch noch auf andere Stellen dort bewerben könnte.
Soll ich da nochmal anrufen? Mich einfach auf etwas anderes dort bewerben? Die bitten, meine Bewerbungsdaten datenschutzkonform zu vernichten?

B.) Ich hatte ein Vorstellungsgespräch. In der Stellenanzeige stand drin, dass Bewerbungen nicht zurück gesendet werden. Ich schickte meine Kopien per Post. Die weitere Kommunikation ging per Mail. Ich bekam eine Absage. Auf meine Frage, wie nun mit meinen Unterlagen verfahren wird, bekam ich keine Antwort.
Kann ich sicher gehen, dass die ordnungsgemäß vernichtet werden?

C.) Ich schickte meine Unterlagen per Mail. Es kam keine Antwort. Ich rief an. Man sei noch im Bewerbungsverfahren. Es gibt weiterhin keine Antwort, obwohl die Bewerbung Monate her ist. Soll ich nochmal da anrufen und fragen, wo meine Bewerbungsunterlagen sind?

D.) Es gibt mehrere Stellenanzeigen ohne Datum auf einer Arbeitgeberseite. Soll ich mich einfach bewerben und meine Daten durchs Netz schicken, obwohl ich nicht sicher bin, ob die Stellen noch frei sind?

E.) Bewerbung in Absprache mit dem Arbeitgeber schriftlich zugesandt. Nachfrage von dort, ob man meine Mappe einscannen darf. Habe zugestimmt. Mappe kam zurück. Keine Reaktion mehr. Ich rief nach Wochen dort an. Man konnte mir nicht sagen, ob die Stelle noch frei ist und wollte eine Person informieren, die sich bei mir deswegen meldet. Keine Reaktion. Stattdessen sehe ich jetzt die gleiche Stellenanzeige nochmal im Internet.
Nochmal anrufen und um ordnungsgemäße Löschung meiner unnötig eingescannten Daten bitten?

F.) Ich hatte ein Gespräch mit einem mir bereits bekannten Arbeitgeber. Ich soll mich über eine Weiterbildung informieren, die ich dafür brauche. Das versuche ich. Es steht weiterhin offen, ob es Weiterbildung A oder B ist. Weitere Versuche mit dem Arbeitgeber darüber per Mail zu kommunizieren, scheitern. Soll ich nun einfach meine Bewerbung hinschicken und ggf. im Vorstellungsgespräch meine Fragen klären oder es lassen, weil es eh schon komisch ist, wie schwierig es ist, Näheres von denen zu erfragen?
(Gehalt zu erfahren war auch schwierig, aber das kenne ich schon, dass man im Netz selber gucken muss, wo man ggf. eingestuft wird.)

G.) Initiativbewerbung auf Arbeitgeber-Website. Nie was gehört. Anrufen? Löschen?
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.734
Gefällt mir
6.570
#2
Also zumindes im Fall A würde ich nochmal nachhaken.

Der Sommer ist noch nicht vorbei.
 

Zeitkind

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Jan 2015
Beiträge
3.601
Gefällt mir
5.399
#3
Du machst in Deinen Bewerbungsprozeß regelmäßig die gleichen Fehler;

Qualifizierungen nennt man im Lebenslauf und kündigt im Anschreiben
eine Vorlage der Nachweise beim Vorstellungsgespräch an.
Beispiel sagte :
Ich stehe Ihnen jederzeit für ein persönliches Vorstellungsgespräch zur Verfügung.
Bitte lesen Sie dazu das ausführliche Bewerbungsanschreiben.
Im Anhang übersende ich Ihnen meinen Lebenslauf mit Tätigkeitsbeschreibung.
Zum Vorstellungsgespräch werden folgende Unterlagen vorgelegt:

1. letztes Arbeitszeugnis
2. Zeugnis IHK Dachdecker
3. Abschlußzeugnis Schulbildung
5. Führerschein Rollator
Dem Lebenslauf sollte man ein Tätigkeitsprofil beifügen,
in welchem alle bisherigen Tätigkeiten und Fähigkeiten chronologisch aufgelistet sind.
Damit kann der AG realistisch einschätzen, ob er Dich für die Stelle verwenden kann.

Ebenso im Anschreiben kann der Bewerbende darum bitten, wie mit seinen Daten umgegangen werden soll;
Beispiel sagte :
Ich bitte Sie, meine persönlichen Daten nach Datenschutzrichtlinien des BDSG vertraulich zu behandeln
und bei Nichtverwertung nach Zweckerfüllung entsprechend zu löschen.
Was die Wertschätzung und Resonanz auf Bewerbungen betrifft, machst Du Dir Illusionen.
Du bist nicht unbedingt der einzige AN, welcher sich auf die gleiche Stelle bewirbt.
Manche besetzte Stellen werden mehrfach ausgeschrieben, um Personalkosten zu senken.
Nimmt ein pot. Bewerber für die gleiche, befristete Stelle schlechtere Konditionen inkauf,
wird (manchmal sogar überlappend) knallhart ausgetauscht.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#4
Hm, mir ist bei der 2. Antwort hier nicht ganz klar, wie sich diese auf die Beispiele oben im Threadbeginn beziehen.
Bei Kerstin sehe ich einen. Sie hat auf einen Teil von Beispiel A geantwortet.
 

Zeitkind

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Jan 2015
Beiträge
3.601
Gefällt mir
5.399
#5
Hm, mir ist bei der 2. Antwort hier nicht ganz klar, wie sich diese auf die Beispiele oben im Threadbeginn beziehen.
Sie beziehen sich auf die Sachverhalte A, B, C sowie E und weisen auf Vorbeugung mittels Datensparsamkeit hin.
Es ist eine konstruktive Antwort, deren Umsetzung Verständnis für Zusammenhänge erfordert.
:sorry:, daß ich in manchen meiner Beiträge auch mal die Ursachen aufzeige.
Oder was soll ich Dir auf diese Fragen antworten?:
Die bitten, meine Bewerbungsdaten datenschutzkonform zu vernichten?
Kann ich sicher gehen, dass die ordnungsgemäß vernichtet werden?
Soll ich nochmal da anrufen und fragen, wo meine Bewerbungsunterlagen sind?
Nochmal anrufen und um ordnungsgemäße Löschung meiner unnötig eingescannten Daten bitten?
Mein Beitrag bringt Dir nahe, wie Du in Zukunft diese Sorgen vielleicht verhindern könntest.
Mit dem aufgezeigten Beispielen sparst Du nicht nur Daten,
sondern bei postalischen Bewerbungen auch Unmengen von Papier.
 

Matt45

Elo-User/in
Mitglied seit
23 Mrz 2016
Beiträge
418
Gefällt mir
243
#6
Ich habe die "ähnlichen" Probleme und Erfahrungen bei E-Mail Bewerbungen gemacht.

Von 10 Bewerbungen erhält man überwiegend keine Reaktionen.

Einige schicken nur die typischen "Floskeln", wenn man nachfragt bekommt man die typischen Antworten:
Frau "Meier" ist im Urlaub...
Wir haben uns noch nicht entschieden....
Gründe teilen wir nie mit...
Herr "Müller" ist krank...

Ehrliche Antworten vom AG sucht man fast vergebens.

Ich frage mich manchmal ob die Firmen wirklich Personal suchen. Firmen laden zu einem VG ein, aber nur noch max. 2-3 Leute haben die Chance.(ich war angeblich der vierte nach meinen Anruf; ob es stimmt habe ich Zweifel).

Wenn man sich aus einen Arbeitsverhältnis bewirbt ist es auch nicht viel besser. Uninteressant, weil man schon arbeitet.
Dies kann ältere "Aufstocker" betreffen, wie in meinen Umfeld(ich kenne schon 3).

Es kann "tausende" Gründe geben warum die AG sich nicht mehr melden. Für den Bewerber ist es allerdings sehr frustrierend.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#7
Oder was soll ich Dir auf diese Fragen antworten?
Was Du (oder jemand Anderes) im Falle der jeweiligen Beispiele machen würdest. Kerstin hat zu einem Teil aus Beispiel A geantwortet. Vielleicht antworten ja noch welche zu den anderen Beispielen.

Mit dem aufgezeigten Beispielen sparst Du nicht nur Daten,
sondern bei postalischen Bewerbungen auch Unmengen von Papier.
Du meinst, in der E-Mail in den Anhang gar nicht soviel reinpacken (bzw. in die Papier-Bewerbungsmappe)?
Das käme zumindestens meinem Datenschutzproblem näher, eben damit ich nicht soviel durch die Gegen schicke. Kann natürlich auch dazu führen, dass AG´s die Bewerbung beiseite legen, weil andere ihre kompletten Unterlagen mitschicken.

Die Sache ist aber nun anders. Von daher wäre gut, wenn noch jemand etwas zu den oben genannten Beispielen sagen könnte. Ich wollte nicht für jedes Beispiel einen eigenen Thread aufmachen und habe die Beispiele, um sie auseinander zu halten, nochmal extra markiert.

Es kann "tausende" Gründe geben warum die AG sich nicht mehr melden. Für den Bewerber ist es allerdings sehr frustrierend.
Ja. ...und es verringert die Motivation, seine Daten durch die Gegend zu schicken und erhöht den Eindruck, dass das keine guten Firmen für einen sind (wenn die schon so mit einem umgehen) und erhöht die Ratlosigkeit, wo man sich sonst hin bewerben soll.

...aber wie gesagt: Vielleicht kann noch jemand ein paar Tipps zu den einzelnen Beispielen nennen.
 

desmona

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Sep 2007
Beiträge
1.126
Gefällt mir
398
#8
Ich frage mich manchmal ob die Firmen wirklich Personal suchen. Firmen laden zu einem VG ein, aber nur noch max. 2-3 Leute haben die Chance.(ich war angeblich der vierte nach meinen Anruf; ob es stimmt habe ich Zweifel).
...ich kann dich/ Euch durchaus verstehen
...ich kann natürlich keine Einschätzung tausender Firmen geben

...ich kann nur mal eine kleine Story dazu betragen

...unser Städtchen besetzte im März die Stelle einer Kämmerin...von dieser mußten wir uns schon im April wieder trennen (versprochene Kenntnisse und Fähigkeiten, Fertigkeiten waren nicht vorhanden, das Betriebsklima wurde vergiftet)

...uns stand das Wasser bis zum Hals...wir brauchten dringend einen aktuellen Haushalt

...also neue Ausschreibung (zwingend 1 Monat Laufzeit)

...Ergebnis: 37 Bewerbungen (auch online) davon 17 Bewerber ausgewählt

...es folgten Marathon-Gespräche...immer mit Bürgermeister, Personalrat etc.

...die "letzten" 5 kamen in den Hauptausschuss (vorgeschrieben) -> 3 Bewerber

...da die Stelle einer Kämmerin zwingend durch die Stadtverordneten bestätigt werden muß:

...stellten sich die 3 kurz vor Toresschluß (Sommerpause) in der letzten SVV vor ->1 wurde dann "genommen"...bestätigt...

...unsere erste SVV-Sitzung (nach der Sommerpause) ist erst Ende Sept...und wie ich zwischendurch höre ist der Haushalt noch nicht fertig...


------------

...so das mal nen bischen aus dem Nähkästchen geplaudert wie u. U. das Procedere intern ablaufen kann

...auf jeden Fall (auf Grund Eurer Intentionen) werde ich verstärkt auf die zeitnahe Beantwortung von online-Bewerbungen achten
 
Mitglied seit
7 Mrz 2014
Beiträge
273
Gefällt mir
126
#9
Ich kenne das auch, es ist frustrierend. Ich versuche, mich nicht drüber zu ärgern - es bringt ja nichts.

Bei deinem A) würde ich aber auf jeden Fall nachhaken.

B) Eventuell ist auf der Unternehmenswebsite vermerkt, wie sie mit den Bewerbungsunterlagen bzw. gespeicherten Daten umgehen? Viele Unternehmen machen das heutzutage.

C) Meinst du deine Daten? Bewerbungsunterlagen aus Papier gibt es ja gar nicht.

D) In solchen Fällen rufe ich vorher an, ob die Stelle noch vakant ist

E) siehe B)

F) Verstehe ich nicht so ganz. Wenn du dort schon ein persönliches Gespräch hattest, müsstest du doch eine Ansprechperson haben? Und diese ist überhaupt nicht per Mail oder telefonisch erreichbar? Das wär natürlich doof.

G) Initiativ bewerbe ich mich nur, wenn ich vorher angerufen habe oder sonst aus sicherer Quelle weiß, dass sie jemanden wie mich brauchen könnten. Sonst ist das nämlich vergebliche Mühe.
Außerdem besser schriftlich oder, wenn per Mail, nur persönlich an den Ansprechpartner. Diese Bewerbungswebsites versuche ich zu vermeiden, ich habe zu selten Erfolg damit.

Ansonsten versuche ich, den Großteil meiner geplanten Bewerbungen Anfang des Monat herauszuschicken, dann habe ich Ende des Monats mehr Luft und mehr Struktur drin. Und am Wochenende keine Bewerbungen, dann ist Freizeit angesagt :wink:
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#10
Danke Dir, atasteofbunny.

Zu Deinen Fragen:

Zu B.) Nein, auf der Internetseite von denen (Stadt) stand nichts davon drin, was nach dem Bewerbungsprozess mit den Daten passiert.

Zu C.) Ja, ich meinte meine Daten. Ich hab ja nichts gehört, weder Absage, noch sonst was. Irgendwo müssen meine Daten ja sein.

Zu F.): Sie antwortet einfach nicht auf meine Mail. Bei der letzten Begegnung (ich kenne die Chefin aus privateren Zusammenhängen) meinte sie, ich soll mich an xy wenden. Mit dieser habe ich kurz gesprochen, aber sie musste weiter. Ich habe sie dann angeschrieben und es hat lange gedauert, bis was zurück kam.
Ich habe auch bei zwei Einrichtungen angerufen, wo ich die entsprechende Weiterbildung machen kann, aber Einrichtung a erzählt was von einem zweijährigen Aufbaustudium und Einrichtung b von einem dreijährigen Vollzeitstudium oder einem einjährigem Grundkurs. Keine Ahnung, welches der Arbeitgeber nun haben möchte (und damit auch, ob es für mich in Frage kommt).

Ansonsten versuche ich, den Großteil meiner geplanten Bewerbungen Anfang des Monat herauszuschicken, dann habe ich Ende des Monats mehr Luft und mehr Struktur drin. Und am Wochenende keine Bewerbungen, dann ist Freizeit angesagt :wink:
Das ist echt eine gute Idee!!!!
Besonders der letzte Satz!!!! :bigsmile:


…und @Desmona: Prima, wenn mein Thread auch jemanden weiter geholfen hat, der auf der Arbeitgeberseite sitzt (ob als Entscheider oder als Ausführender).
 
Mitglied seit
7 Mrz 2014
Beiträge
273
Gefällt mir
126
#11
Wundert mich, dass nirgendwo ein Hinweis zur Speicherung bzw. Löschung der Bewerberdaten steht. Ich kenne es so, dass viele - gerade große - Firmen darauf hinweisen, z. B. dass die Daten nach einem halben Jahr gelöscht werden, wenn es nicht zum Vorstellungsgespräch kommt. Oder auch nach drei Monaten. Oder, auf Wunsch, auch sofort.
Wenn du es genau wissen willst, bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als dort anzurufen. Habe ich allerdings noch nie gemacht.

Nochmal zu F) Das ist ja etwas verzwickt. Wenn du die Stelle wirklich gern haben möchtest und auch die Weiterbildung machen, vielleicht kannst du da persönlich mal vorsprechen? Oder ist das zu weit entfernt / zu teuer?
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#12
Wenn ich mich auf so einer firmeninternen Bewerberplattform anmelden sollte bzw. darüber die Bewerbung ging, dann stand da schon meist was dazu, was mit den Unterlagen passiert.
...aber so auf einer normalen Website, wie jetzt von der Stadt, habe ich nichts davon gefunden.

...und wegen der Stelle mit der Fortbildung: Nein, es ist nicht weit weg. Nur die Fortbildung wäre es. Es ist eine Stelle mit einer eher knappen Stundenzahl und eben jener Fortbildung. Dafür könnte sie mal unbefristet sein. Sowas brauche ich.
Mich verunsichert im Moment das Verhalten, denn ist das ne Basis für ne gute Stelle? Sind die wirklich interessiert oder ist es mir hinterher peinlich, denen meine Unterlagen geschickt zu haben, wo von deren Seite vielleicht schon recht klar war, dass das nichts wird? Ich bin ja nicht eine ganz Fremde für die. Zumindestens nicht für alle.
Mal sehen. Das Vollzeitstudium kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Das wäre mir zuviel.
 

desmona

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Sep 2007
Beiträge
1.126
Gefällt mir
398
#13
…und @Desmona: Prima, wenn mein Thread auch jemanden weiter geholfen hat, der auf der Arbeitgeberseite sitzt (ob als Entscheider oder als Ausführender).
:icon_mrgreen:...nee bin ich nicht...ich bin die die auf die Finger kloppen darf...wenn wat falsch läuft:wink:
 

Spiegelsaal

Elo-User/in
Mitglied seit
28 Jul 2017
Beiträge
132
Gefällt mir
83
#15
Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass ein Vorstellungsgespräch per E-Mail zeitlich nicht eingehalten werden kann, sofern man nicht 24 Stunden Online ist. Also z.B. Montag Abend 20Uhr E-Mail für ein VG, am Dienstag 9Uhr erhalten. Da fragt man sich auch, was in manchen AG vorgeht? Bittet man dann um einen erneuten Termin zum VG, wird sich nicht mehr gemeldet.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.734
Gefällt mir
6.570
#16
Genau aus diesem Grund habe ich früher, als ich noch beruflich mit Bewerbungen zu tun hatte, immer versucht die Leute vorher telefonisch zu ereichen und den Termin abzustimmen. Ich gehe einfach nicht davon aus, dass jeder Bewerber ständig auf dem Sprung steht. Die Mail war ann nur noch eine Terminbestätigung.

SO kurzfristig habe ich allerdings auch nicht eingeladen. Höchstens mal, als wir eine Putzfrau auf Minijobbasis gesucht haben. Wenn die dann ganz in der Nähe wohnte, habe ich mal gefragt, ob das so kurzfristig geht.

Ich beschäftige ja auch eine Haushaltshilfe. In der letzten Bewerberrunde hatte ich mal das Glück, dass eine Bewerberin sogar noch am gleichen Tag vorbeigekommen ist. Die wohnte allerdings auch keine 500 Meter entfernt und ich dachte einfach, ich frage mal. Wenn es dann passt, warum nicht und sonst hätten wir einen anderen Termin gefunden.
 

Spiegelsaal

Elo-User/in
Mitglied seit
28 Jul 2017
Beiträge
132
Gefällt mir
83
#17
Vor allem macht mich sowas als Bewerber auch stutzig, wenn ein AG es sooo eilig hat, (außer bei ZAF, die wollen alles am besten vorgestern:bigsmile:) da kann irgendwas nicht stimmen, grad wenn dann auf ein weiteren Versuch ein Vg auszumachen gar nicht erst reagiert wird und die Stelle 3 Wochen später immer noch zur Ausschreibung steht. Tel. Nr. gibt man aber nicht ohne Grund - nicht an.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.734
Gefällt mir
6.570
#18
Naja, bei den Bewerbungen, die ihc auf dem Tisch hatte, stand schon in der Regel die Telefonnummer dabei. Das waraber auch eine andere Liga. Die Bewerber kamen in der Regel nicht von AfA oder Jobcebter, sondern haben sich aus freiene Atücken zum Beispiel auf Zeitunganzeigen beworben, viele aus ungekündigter Stellung.

Und von einer Puztfrau oder ähnlichen Minijob-Stellen habe ich bisher auch noch nie eine schriftliche Bewerbung gesehen. Meistens haben die gleich angerufen oder einen kurze Mail geschickt.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#19
Blöd auch, wenn man Gespräche hatte, zudem noch Bewerbungen draußen sind und man nicht weiß, wann sich wer mit welchem Ergebnis meldet. Kann natürlich bei schriftlichen Bewerbungen auch passieren - also aus Papier.
Blöd dann natürlich auch, wenn man von den Stellen, wo die Bewerbungen draußen sind, bisher gar nichts gehört oder gelesen hat. Nicht mal ein "Danke für ihre Bewerbungsunterlagen." "Wir melden uns, wenn wir eine erste Vorauswahl getroffen haben". ...noch sonst was. Hab eben überlegt, ob ich in Zukunft alles mit Lesebestätigung verschicken soll. Ändert natürlich nichts daran, dass man dann nicht weiß, ob sich wer, wann und wie meldet.
 

Matt45

Elo-User/in
Mitglied seit
23 Mrz 2016
Beiträge
418
Gefällt mir
243
#20
Ich kann mich noch an Bewerbungen aus den 80er Jahren erinnern. 3 Bewerbungen und 2 Einladungen.

@Fragestellende: Ich habe mal eine Antwort(Absage) nach fast 8 Monaten erhalten! Ich wusste erst gar nicht mehr wer mir geschrieben hat. Finde ich aber wirklich eine Frechheit! Nicht die Absage, sondern die Wartezeit.

Will nicht "schwarz" malen, aber die meisten Bewerber(gerade vom JC) haben es trotz "Wirtschaftsaufschwung" schwer etwas vernünftiges zu finden. Ich glaube auch: Alles was aus freien Stücken gemacht wird ist besser als die VV vom Amt. Das wissen auch die Firmen. Nur ZAF ist auch nicht das wahre zum arbeiten.
Für Familien sowieso weniger geeignet, weil der Lohn zu wenig ist und man keine/wenig Möglichkeiten zum Aufstieg hat.

Allerdings sind Arbeit und Lohn auch verschiedene "Paar Schuhe". Ich kenne selber einige die von Aufstocker zum Aufstocker werden. Schon bei einen Kind und in einigen Branchen reicht der Lohn leider nicht mehr.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#21
Ich hab mehr ein Problem mit den Befristungen. Die fressen Energie und Motivation und halten über Jahre Unsicherheit aufrecht. Das betrifft letztlich dann auch andere Bereiche wie Kontakte (welche Gruppen kann man noch besuchen, wenn nicht klar ist, wann man arbeitet?...und ist man noch fit genug für Kontakt?), Rente (wie soll so die Rente reichen, wenn die Stellen befristet ist und man bei jedem neuen Arbeitgeber gehaltsmäßig fast wieder unten anfängt?) und auch Wohnen (Wie findet man eine Wohnung, bei einem befristeten Vertrag oder wenn man zwischen zwei Arbeitsphasen ist? Wie teuer darf eine Wohnung sein, um sie möglichst auf Dauer finanzieren zu können? Wo zieht man hin, so dass man sich noch wohl fühlt, aber dennoch für verschiedene Arbeitsorte in Frage kommt?).
Wie lange man (ich) das aushält, ist auch so eine Frage.

....und wegen den Bewerbungen: Ich finde das einfach keine gute Basis, für eine Stelle, wenn man schon zu Beginn so mit einem umgeht. Man weiß nicht, wann und ob sich noch jemand meldet und wie. Man weiß z.T. nicht mal, ob die Unterlagen (und damit die eigenen Daten!!!) angekommen sind.

Ich habe schon ein paar Mal versucht nachzuhaken, aber oft erreicht man die Person dann nicht oder die sind noch im Prozess. Ich überlege, ob ich nächste Woche alle Stellen, die länger als 2-3 Monate offen sind und von denen ich nichts weiß, nochmal per Mail und kontaktieren, nachzufragen und um Vernichtung (oder Rücksendung, wenn es Papierbewerbungen waren) meiner Unterlagen zu bitten.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.734
Gefällt mir
6.570
#22
Ist lange her, Anfang der 90iger, Internet gab es noch nicht, da habe ich das so gemacht: Wenn ich 6 Wochen nichts gehört habe, ging eine freundliche Anfrage zum Stand des Bewerbungsverfahrens raus. Wenn danach nichts kam, nach weiteren 6 Wochen die Aufforderung, mir meine Unterlagen zurückzuschicken, da wenn man sich 12 Wochen nicht bei mir meldet, offensichtlich kein Interesse an meiner Bewerrbung besteht.

Dann nochmal 6 Wochen gewartet und dann kam das dritte Schreiben. Darin habe ich meie Bewerbungskosten aufgelistet. Mappe, Umschläge, Porto (incl. der Mahnschreiben), usw.+Arbeitszeit. Ich kam damals auf 80 DM je Bewerbung. Einer hat mir atsächlich mal nen Scheck geschickt. Im Begleitschreiben stand, dass er meine Forderung unverschämt findet....

Ich habe das mal so gelernt: Auf Verlangen eingeschickte Bewerbungen müssen zurückgeschickt werden, denn sie sind Eigentum des Bewerbers. Dazu reicht die Aufforderung in einer Stellenanzeige.

Unverlangt geschickte Bewwerbungen müssen nicht zurückgeschickt werden. Aber sie müssen aufgehoben werden und dem Bewerber muss Gelegenheit gegeben werden, sie abzuholen. Einfach vernicten darf der Arbeitgeber sie nicht oder erst nach einer angemessenene Frist.

Heutzutage steht ja oft in anzeigen.dass die Bewerbungen nicht zurückgeschickt werden oder nur, wenn ein frankierter Rückumschlag beiliegt. Inwiefern so etwas rechtswirksam ist, keine Ahnung.
 

franky0815

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Okt 2007
Beiträge
3.893
Gefällt mir
3.170
#23
Wenn ich mich bewerbe egal ob Mail Brief oder Telefon, da erwarte ich eigentlich auch eine Antwort in irgendeiner Form, ich hab mich am anfang auch darüber aufgeregt wenn es dann gar keine Resonanz mehr kam, irgendwann get man dann dazu über das als die Norm anzusehn und abzuhaken.

Wenn man diesem Arbeitgeber einen mitgeben will dann kann man das ja auf Kununu tun, ich glaube aber kaum das die an ihrem verhalten was ändern.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#24
Porto (incl. der Mahnschreiben), usw.+Arbeitszeit.
Was für ein Mahnschreiben? Du hast Deine schriftlichen Bitten um Rücksendung als Mahnschreiben bezeichnet?...und was für einen Stundenlohn hast Du für Deine Arbeitszeit angegeben?

...Ich finde das unmöglich, wie die mit einem umgehen. Man selber soll möglichst perfekt sein und die bekommen nicht mal hin, auf Mails zu reagieren. Dabei hat das auch etwas mit Achtung und Wertschätzung des Bewerbers zu tun. ...und, wie gesagt: Was für Daten da jedes Mal durchs Netz gehen.... . Für was?

...Im Moment mag ich da nicht mehr hinterher telefonieren. Es ist jedes Mal ein erklären, gucken, dass man den passenden Ansprechpartner bekommt, warten, usw. .

...und ich finde wirklich, dass das zugenommen hat, seitdem das Online-Thema stärker wird. Bei den meisten schriftlichen Bewerbungen der letzten Jahre habe ich zumindestens irgendeine Reaktion bekommen.
Da macht man es den Unternehmen schon leichter und schickt seine super persönlichen Daten übers Internet und es kommt "Nichts".

Ich bin für mehr Entfristung. Dann braucht man sich auch nicht so oft bewerben...und die scheinbar vor Mails überarbeiteten Arbeitsnehmer müssen nicht zurück antworten.
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.734
Gefällt mir
6.570
#25
Ich habe die drei von mir beschriebenen Schreiben nur für mich als M1 bis M3 bezeichnet. Als Stundenlohn habe ich damals 15 DM angesetzt.

Sachgrundlose Befristung gehört aus meiner Sicht abgeschafft, das wird nur als verlängerte Probezeit missbraucht.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#26
Ich hab jetzt zwei AG`s, denen ich meine Unterlagen geschickt habe, angeschrieben - mit Lesebestätigung - und habe sie um Löschung meiner (Online-) Daten bzw. um Rücksendung meiner (Papier-) Unterlagen geben. Von beiden habe ich noch keine Nachricht bekommen, außer die Lesebestätigung von dem AG, die die Bewerbung eingescannt hat (Bei sich, nachdem ich die Unterlagen per Papier abgegeben habe).
Keine Ahnung, ob die noch antworten und was ich mache, wenn die das nicht tun.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#27
Weiterhin keine Nachricht. Dafür habe ich noch bei ein paar anderen Stellen nachgefragt (per Mail und Tel.). Ergebnis:
-Einmal kam auf meine Mails nichts.
-Einmal kam auf meine Mail eine automatische Rückantwort, dass man sich um die Angelegenheit kümmern und sich bei mir melden wird (die selbe Antwort, die es auch beim Eingang von Bewerbungen, etc. gibt).
-Einmal kam auf meine Mail die automatische Rückmeldung, dass der Herr sich in Elternzeit befindet und Mails ab Mitte Januar wieder beantworten wird. In dringenden Fällen kann man sich an Kollegin x wenden. Kollegin x war telefonisch nicht erreichbar und selbst wenn, hätte sie meine Bewerbungsunterlagen (per Mail gesendet) nicht löschen können (ohne Zugang zu seinem Account).
-Einmal habe ich angerufen und erfahren, dass die eine Frau, mit der ich das Bew.-Gespräch hatte, nicht mehr da arbeitet. Die andere ist erst nächste Woche da. Man wollte mich an die Sekretärin der Dame weiter verbinden, warf mich aber aus der Leitung. Man entschuldigte sich, als ich nochmal anrief und versprach, dass die Sektretärin sich heute bei mir melden wird. Zur Sicherheit schrieb ich der noch übrig gebliebenden Dame vom Vorstellungsgespräch eine Mail. Mal sehen, ob sie antwortet bzw. wo meine Daten verblieben sind.

Mich macht das grade wütend, wie da mit einem umgegangen wird. Erinnert mich an die eine Bewerbungsmappe, die einer fremden Bewerberin zugesandt wurde, die dann meinte, sie hätte sie nicht bekommen.

Irgendwie müsste man da doch was gesetzlich machen können. Kann man sich da an ein Ministerium wenden? Verbraucherzentrale? Presse? Wie?
Das kann doch echt nicht angehen, dass so mit Menschen und mit persönlichen Daten umgegangen wird!!!!
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.734
Gefällt mir
6.570
#28
-Einmal kam auf meine Mail die automatische Rückmeldung, dass der Herr sich in Elternzeit befindet und Mails ab Mitte Januar wieder beantworten wird. In dringenden Fällen kann man sich an Kollegin x wenden. Kollegin x war telefonisch nicht erreichbar und selbst wenn, hätte sie meine Bewerbungsunterlagen (per Mail gesendet) nicht löschen können (ohne Zugang zu seinem Account).
Also beimanchen Firmen frage ich mich ja echt, warum die noch existieren bei der Arbeitsweise.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#29
...Ja. ...und es ist ein großer, angesehener Arbeitgeber... .

...und soviel Auswahl ist dann eben auch nicht, wenn die meisten Arbeitgeber große sind, aber in vielen Bereichen, Städten aktiv sind.

...Ich hab immer noch nichts auf meine Mails von letzter Woche gehört. Ich meine, bei dem, der jetzt in Elternzeit ist, lohnt es sich nicht, vor Februar nochmal anzufragen. Außerdem ist fraglich, ob der meine Mail überhaupt noch findet (und bearbeitet). ...und bei der Stelle, wo der Bereichsleiter erst Ende September wieder kommt, brauche ich vorher auch nicht nochmal nachfragen.
Ich weiß auch nicht, wo das Problem ist, zu antworten (bei denen, die es noch nicht getan haben) und zumindestens ein "Selbstverständlich werden/wurden ihre Unterlagen komplett gelöscht" zurück melden können oder "Wir schicken Ihnen im Laufe der nächsten Woche ihre Unterlagen zurück".

Das kann doch nicht sein, dass das Thema Datenschutz in den letzten Monaten so hoch diskutiert wurde und ich andererseits nicht mal eine Reaktion oder eine kurze Mitteilung bekommen,w as mit meinen Unterlagen und Daten ist. Von dem einen, der meine postalische Bewerbungsmappe an eine andere Bewerberin geschickt hat, habe ich nun 25€ bekommen. Nur meine Daten: Wo sind die???
....und das kann doch echt nicht sein.
...und ich weiß, dass Einige dieser Leute unbefristete Stellen haben. Das kann doch alles nicht sein.

Was kann man tun? Wie kann man seine Daten sichern?

...und wegen den nun weiterhin offenen Bewerbungen: Wenn die jetzt nicht antworten, könnte ich nochmal da anrufen, hinschreiben, nerven. Bringts das? Ist das für mich gut?
 

Matt45

Elo-User/in
Mitglied seit
23 Mrz 2016
Beiträge
418
Gefällt mir
243
#30
Datenschutz ist so eine "Sache" mit Online Bewerbungen aus meiner Sicht.

Der AG möchte "alles" haben und was passiert dann? Zu 90%(sehe ich so) bekommt man keine Nachricht. Wenn man anruft oder sich erkundigt bekommt man irgendwelche Aussagen ohne Inhalt.

Wie kann der AG überhaupt beweisen dass er die Daten nach 6 Monaten gelöscht hat? So richtig schlaue Antworten habe ich noch nicht gefunden.

Mittlerweile sehe ich das "Online-Bewerbungssystem" sehr negativ, aber man kann die Zeit nicht mehr zurück drehen.
Man kann sich schnell bewerben was ein Vorteil ist, aber man ist einer von "Tausenden" auf einem Server.

Wenn man nach 2 Wochen noch keine Rückantwort hat, dann kann man die Stelle(Bewerbung)schon fast streichen.
Richtig und Falsch sehe ich allerdings nicht, alles abhängig vom Bewerber und AG.
 

Fragestellende

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
14 Feb 2016
Beiträge
187
Gefällt mir
5
#31
Wie kann der AG überhaupt beweisen dass er die Daten nach 6 Monaten gelöscht hat?
Das habe ich mich auch schon gefragt. Allerdings habe ich auch schon mehrfach erlebt, dass man einfach nicht geantwortet hat. Was soll ich da machen? Mit der Polizei auftauchen und um Rausgabe meines Eigentums (Bewerbungsmappe) bitten (bzw. im Sinne der Online-Bewerbung um einen Beleg der Löschung? Müsste man ja in Programm einfügen können, dass man ne Löschbestätigung bekommt.)

Heute habe ich eine Antwort auf meine Bitte um Löschung meiner Daten bekommen (Von EINER Stelle). Es hieß, dass das Unternehmen xy datenschutzsicher sei (so in der Art) und meine Unterlagen nach Abschluss des Bewerbungsverfahren auch ohne Bitte um Löschung gelöscht werden würde. Man löscht aber selbstverständlich jetzt schon meine Daten auf die Bitte hin. Ansich wäre das okay. Nur muss ich dazu sagen, dass die Bewerbung seit April draußen war, ich da zwischendurch zweimal angerufen habe und ich nun die Stellenanzeige erneut draußen gesehen habe. Wie konnte ich also davon noch ausgehen, dass das Bewerbungsverfahren noch läuft und ich noch im "Prozess" drin wäre?
Mittlerweile gibt es noch eine andere interessante Stellenanzeige da, aber ich "trau" mich nicht, mich da jetzt nochmal zu bewerben. Wenn meine Unterlagen von Interesse wäre, hätte man mich doch auch direkt dafür in Erwägung ziehen können, oder?

Von der Stelle, die ich zu Beginn dieses Threads als erstes genannt habe und wo mehrere meinten, sie würden sich da nochmal melden, habe ich immer noch nichts gehört. ...und das, obwohl ich Ende letzter Woche der Leitung, mit der ich das V-Gespräch hatte, nochmal eine E-Mail geschrieben habe.

Wenn man nach 2 Wochen noch keine Rückantwort hat, dann kann man die Stelle(Bewerbung)schon fast streichen.
Ich kann die Gedanken gut verstehen. 2 Wochen fände ich noch in Ordnung, aber wenn man nach 6-8 Wochen gar nichts mehr gehört hat oder 3-4 Wochen nach dem Vorstellungsgespräch, sehe ich die Chancen auch sehr gering, dass da noch etwas kommt.

Ich bin mal gespannt, ob von den beiden Kliniken noch was zurück kommt. Ich schrieb ja, wenn man sich anguckt, was das für Unternehmen sind... .
Wenn das so kleine Betriebe wären, okay. ...aber das sind so große, teils sehr bekannte Unternehmen, um die es hier geht.

...Im Moment überlege ich, ob ich für weniger Geld arbeiten soll, wenn die Stelle dafür unbefristet ist. ...aber das fällt mir schwer, weil ich denke: Wofür hab ich den ganzen Bildungsweg gemacht?
 
Oben Unten