Umgang mit ELO in anderen Ländern?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
S

Steamhammer

Gast
Ich stelle das bewusst als Frage dahin. Wir wissen, in der BRD hat rot/grün einen Moloch geschaffen mit Hartz4, der an Unmenschlichkeit, Zynismus und Ausbeuterei der Arbeitslosen durch Unternehmer schwer zu toppen scheint.Dazu kommt eine gewollte Diskriminierung der Hartz-4 Empfänger durch die Bevölkerung selber, die an übelste Traditionen anknüpft.

Das man dies alles mal einordnen kann im gesamteuropäischen Kontext, möchte ich mal einen Thread eröffnen, in dem mal herausgearbeitet werden soll, wie das in anderen Ländern mit erwähnenswertem Sozialsystem läuft.

1. Wie gehen die Behörden, zu denen insbesondere Langzeitarbeitslose geschickt werden, dort mit den Menschen um?

2.Findet in diesen Ländern eine ebensolche Diskriminierung der Langzeit-ELO durch "Hinz&Kunz" auf der Strase statt wie hier?

3.Wer kann weitere Einschätzungen abgeben?
 

tymon

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Oktober 2009
Beiträge
48
Bewertungen
1
beispiel polen: um arbeitslosengeld (ag) zu erhalten muss man min. 1 jahr durchgearbeitet haben. man erhält dann für ein jahr ag in höhe von: ca.185€ für die ersten drei monate, ca.145€ für die restlichen neun. bedarfsgemeinschaft zählt nicht. egal ob man singel ist oder eine familie zu versorgen hat - es gibt nur die 185€ bzw. 145€. ahso und so etwas wie KdU kennt man dort übrigens nicht. soweit ich ausserdem weiss muss der arbeitslose jeden monat meldetermine wahrnehmen und eine anwesenheitsliste unterschreiben. damit soll verhindert werden, dass der arbeitslose ag erhält, sich aber nicht in seinem wohnort aufhält (z.b. eine arbeitsaufnahme im ausland).
 
S

Steamhammer

Gast
beispiel polen: um arbeitslosengeld (ag) zu erhalten muss man min. 1 jahr durchgearbeitet haben. man erhält dann für ein jahr ag in höhe von: ca.185€ für die ersten drei monate, ca.145€ für die restlichen neun. bedarfsgemeinschaft zählt nicht. egal ob man singel ist oder eine familie zu versorgen hat - es gibt nur die 185€ bzw. 145€. ahso und so etwas wie KdU kennt man dort übrigens nicht. soweit ich ausserdem weiss muss der arbeitslose jeden monat meldetermine wahrnehmen und eine anwesenheitsliste unterschreiben. damit soll verhindert werden, dass der arbeitslose ag erhält, sich aber nicht in seinem wohnort aufhält (z.b. eine arbeitsaufnahme im ausland).
Also wäre die OAW-Regelung nicht nur einmalige Regelung der BRD!? Sondern sie ist verbreitet (was sie natürlich nicht besser macht)!?
Und halten die Langzeitelos in diesen anderen Ländern insgesamt genau so wenig zusammen wie die meisten deutschen?
 

elo237

RIP
VIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Mai 2011
Beiträge
4.160
Bewertungen
996
aber jeder hatte sein Geld die Miete und essen zu zahlen :icon_pause:
 

elo237

RIP
VIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Mai 2011
Beiträge
4.160
Bewertungen
996
nur die Frau Honecker begreift es immer noch nicht
das sie die Leute nur betrogen hat
 

elo237

RIP
VIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Mai 2011
Beiträge
4.160
Bewertungen
996
was machen eigentlich die Arbeitslosen in Nordkorea
oder werden sie zu Übungszwecken bei Atomwaffen Tests benutzt :eek:
 
E

ExitUser

Gast
Ich kann mich noch erinnern, dass an einer Fabrik eine Arbeitskraft die Schranke aufgemacht hat und die nächste die Betriebsausweise oder so kontrolliert hat.

Du hast den Parteisekretär vergessen. Der hat die Arbeitskräfte, die die Schranke aufgemacht und die Betriebsausweise kontrolliert haben, kontrolliert. Zwischendurch hat er noch die Wandzeitung gemacht und zu den Parteitagen die Fahnen raus gehangen. :biggrin:

Arbeit hatte jeder... :biggrin:
 

Realo

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Oktober 2012
Beiträge
607
Bewertungen
361
da hat man es in D noch vergleichbar gut.. in vielen Ländern kommt dann die obdachlosigkeit und betteln....
 
E

ExitUser

Gast
Ja, auch wenn es in D nicht gut läuft, so läuft es doch besser als in den meisten anderen Ländern. Und Druck, wieder in Arbeit zu kommen, wird auch dort aufgebaut, wo es eigentlich gar nicht so schlecht aussieht.

Ob Steamhammer das so wissen wollte? :icon_kinn:
 

Sinuhe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
13 März 2012
Beiträge
1.741
Bewertungen
285
Also wäre die OAW-Regelung nicht nur einmalige Regelung der BRD!? Sondern sie ist verbreitet (was sie natürlich nicht besser macht)!?
Und halten die Langzeitelos in diesen anderen Ländern insgesamt genau so wenig zusammen wie die meisten deutschen?

Beispiele Nachbarn:
1. Grundsatz der Ortsanwesenheit
Für unterstützte Personen gilt der Grundsatz der Ortsanwesenheit. Dies bedeutet,
dass unterstützte Personen sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen
während des gesamten Unterstützungsjahres am Unterstützungswohnsitz „Basel“
aufhalten und sich für Vorsprachetermine zur Verfügung halten sowie Arbeitsbemühungen
erbringen müssen. Kurze Ortswechsel, zum Beispiel zum Einkaufen,
für Besuche etc., sind selbstverständlich erlaubt
.
https://www.sozialhilfe.bs.ch/merkblatt_pflicht_zur_ortsanwesenheit.pdf

Die Mindestsicherung beträgt 744 Euro für Einzelpersonen und 1,116 Euro für Paare. Pro Kind gibt es 134 Euro dazu, 18 Prozent der Mindestsicherung. Die 744 Euro bestehen aus einem Grundbetrag von 558 Euro (75 Prozent) und einem Wohnkostenanteil von 186 (25 Prozent). Bei einer Eigentumswohnung fällt dieser weg, auch wenn man bei den Eltern wohnt. Bei Bedarf können Heizkostenzuschüsse oder Wohngeldzulagen aufgeschlagen werden. Alle Bezieher werden auch krankenversichert.

Eigenes Vermögen und Einkommen müssen bis auf wenige Ausnahmen eingesetzt werden, bevor eine BMS-Leistung in Anspruch genommen werden kann. Die Höhe des Schonvermögens liegt bei 3.720 Euro. Ein Auto darf nur behalten werden, wenn es aus beruflichen Gründen oder wegen einer Behinderung benötigt wird. Ähnlich wie Hartz-IV ist die Mindestsicherung an die Arbeitsbereitschaft geknüpft. Wer zumutbare Arbeit nicht annimmt, muss damit rechnen, dass die Bezüge gekürzt werden. Gedacht ist sie als vorübergehende Hilfe, als "Sprungbrett" ins Arbeitsleben. Wer die Grundsicherung länger in Anspruch nimmt und eine Eigentumswohnung besitzt, soll bei einem eventuellen Verkauf dem Staat, der sich nach 6 Monaten ins Grundbuch mit eintragen lässt, Leistungen zurückzahlen müssen. Auch Erben können hier noch herangezogen werden.
Österreich führt Hartz-IV ein | Telepolis
 
E

ExitUser

Gast
Für 186 € findet man aber auch in Österreich kaum eine Wohnung. Ein Freund von mir hat dort für ein nicht isoliertes und kaum beheizbares Häuschen (Wasserrohrbruch fast jeden Winter inklusive) von vielleicht 50 qm schon deutlich mehr bezahlt.

Und Lebensmittel sind in Ö. zum großen Teil teurer als hier, auch bei Aldi (Hofer).

Ein Mindestgesicherter in Ö. ist also i.d.R. schlechter dran als ein ALG II-Bezieher hier.
 
E

ExitUser

Gast
Also wäre die OAW-Regelung nicht nur einmalige Regelung der BRD!? Sondern sie ist verbreitet (was sie natürlich nicht besser macht)!?

Und - :icon_eek: - sie trifft auch Leute, die arbeiten. Die müssen nicht beim Amt, aber beim AG beantragen, wenn sie mal ein paar Tage nicht anwesend sein wollen. Sogar dann, wenn sie gar nicht ortsabwesend, sondern nur arbeitsplatzabwesend sein wollen.


Erschreckend, nicht wahr? Aber zum Ausgleich dafür, daß ich sogar Abwesenheit beantragen muß, wenn ich ortsanwesend bleiben will, habe ich einen Anspruch über 30 Arbeitstage und nicht nur über 21 Kalendertage, und mein AG ist auch verpflichtet, meinem Antrag irgendwann mal stattzugeben (er kann mir aber Terminverschiebungen reindrücken, wenn er will).



Ganz sinnlos ist die OAW-Regelung nicht. Es sollte schon sichergestellt sein, daß jemand, der staatliche Leistungen bezieht, auch im jeweiligen zahlenden Land lebt und nicht nur gemeldet ist - und womöglich anderswo auch noch Leistungen bekommt. Und ein Erwerbsfähiger sollte auch verfügbar sein, wenn sich denn mal eine Arbeitsmöglichkeit ergibt.

Einzig die Handhabung der OAW-Regelung ist zu kritisieren. Erwerbslose sollten einen Anspruch darauf haben und nicht betteln müssen, nicht auf den guten Willen und die Laune eines SB angewiesen sein. Es darf m. E. keine Ermessensentscheidung des SB sein - und auch eine Maßnahme darf kein Hinderungsgrund für eine OAW sein.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
Umgang mit ELO in anderen Ländern?

Den Umgang mit Elo´s würde ich jetzt nicht auf direkte Leistungen beschränkt sehen wollen....

Ob andere Länder auch so generös aufstocken oder für sinnlose Maßnahmen Millionenbeträge den Trägern hinterherwerfen?

Habe da so meine Zweifel...
 

Sinuhe

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
13 März 2012
Beiträge
1.741
Bewertungen
285
Umgang mit ELO in anderen Ländern?

Den Umgang mit Elo´s würde ich jetzt nicht auf direkte Leistungen beschränkt sehen wollen....

Ob andere Länder auch so generös aufstocken oder für sinnlose Maßnahmen Millionenbeträge den Trägern hinterherwerfen?

Habe da so meine Zweifel...


Bitteschön:

Das Arbeitsmarktservice bietet Arbeitgebern für die Einstellung oder Qualifizierung von Arbeitnehmern eine Reihe von Förderungen. Gefördert werden zum Beispiel Zuschüsse zu den Lohnkosten, Ausbildungskosten oder Qualifizierungsmaßnahmen.
AMS-Förderungen für Arbeitgeber - WKO.at

Aktive Arbeitsmarktpolitik ist der Begriff, mit dem man die Bemühungen umschreibt, Leute, die aus dem Arbeitsprozess herausgefallen sind, wieder ins Erwerbsleben zu integrieren: Ältere, wenig Qualifizierte, Kranke, Frauen. Der Weg ist mühsam, aber er lohnt sich: Mehrere Studien, darunter auch eine des Wirtschaftsforschungsinstitutes, bescheinigen den "sozialökonomischen Betrieben" den Erfolg. Mindestens 30 Prozent der Klienten sollen drei Monate nach Ende des jeweiligen Projekts einen "normalen" Arbeitsplatz inne haben - so die Vorgaben des AMS. In vielen Fällen ist die Vermittlungsrate 70 bis 80 Prozent, auch wenn es später Rückfälle gibt. Jeder der einzahlt statt ins System, ist ein Gewinn.
Neuer Ton bei Maßnahmen für Arbeitslose > Kleine Zeitung

Seit 1.Februar ist das Schatzkästlein der sozialstaatlichen Verwaltung von Arbeitslosen um eine Facette reicher geworden - den Kombilohn für gering bezahlte Jobs. Ihren Namen hat diese Lohnform daher, dass das vom Arbeitgeber gezahlte Entgelt mit einem staatlichen Zuschuss „kombiniert“ wird. Der/die Arbeitnehmer/in erhält zusätzlich zu seinem/ihrem Einkommen aus der beruflichen Tätigkeit für die Dauer maximal eines Jahres einen Lohnzuschuss in Höhe von maximal der Hälfte des zuletzt gebührenden Arbeitslosengeldes beziehungsweise der zuletzt gebührenden Notstandshilfe, wobei die maximale Höchstgrenze von Bruttoentgelt aus dem Arbeitsverhältnis und Förderung 1.000 € beträgt. Auch der Arbeitgeber bekommt eine „Kombilohnbeihilfe“ von rund 15% des Bruttoentgelts.
KOMBILOHN

Achja,was Sanktionen beim Nachbarn angeht,Zahlen aus 2010

Arbeitslosengeld: 93.000 Sperren im Vorjahr

Davon 13.000 Sperren wegen Missbrauchs - Mehr als die Hälfte der Sanktionen wegen Versäumnis eines Kontrollmeldetermins
AMS Österreich News - Arbeitsmarktservice Österreich
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
War gar nicht so gemeint .... im Sinne von Adressat.

Ich wollte nur mal andeuten, dass die reine Geldleistung alleine sicher nicht alles ist, was eine sinnvolle Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ausmachen kann.

Alleine das deutsche Sozialrecht reicht schon für eine Menge Kopfarbeit/Zerbrechen.... dann noch eben mal alle Sozialsysteme andere Länder zu durchleuchten und zu vergleichen halte ich für eine echte Mammutaufgabe und auch wenig zielführend...aber wer es mag..bitte!

Ich habe versucht (vor der geplanten "Auswanderung") mich so gut es geht über ein fremdes Sozialsystem schlau zumachen.....

Deshalb kann ich sagen, dass Dänemark zu Beginn der 90er Jahre ähnliche Probleme hatte und auch eine Art "Hartz-IV" im Sinne einer aktivierenden Arbeitsmarktpolitik (Stichwörter: Fordern und Fördern) angegangen ist.

Das Ergebnis trägt völlig andere Früchte (und das ohne Mindestlohn)....

Wer sich näher damit beschäftigen will:

Lesetipp:

Dänemark gilt als Vorreiter aktivierender Arbeitsmarktpolitik. Statt passiver staatlicher Geldleistungen steht dabei die Aktivierung der Arbeitslosen im Vordergrund. Marion Linke schildert, wie diese Aktivierung konkret aussieht, wie sie sich von der klassischen Arbeitsmarktpolitik unterscheidet und wie sich das staatliche Handeln im Zuge des Wandels verändert hat. Dabei zeigt sich, dass die Aktivierungspolitik keineswegs so sanft verlaufen ist, wie bisher angenommen.

Aktivierung statt passive Leistung - Autor: Marion Linke - Sozialpolitik



P.S.

Wobei Österreich (so wie ich das "fetzenweise" mitbekommen habe in den Medien) auch ein besseres Händchen bei der Arbeitsmarktpolitik zu haben scheint ( Beispiel wären viele Kräfte, die aus der deutschen Gastronomie nach Österreich "flliehen" und dort als Saisonkraft bessere Bedingungen vorfinden)
 
Mitglied seit
5 Juni 2013
Beiträge
127
Bewertungen
8
Ich meine DIE Frage ..hätte man sich vor den gründen der EU ..und darauf beziehe ich jetzt mal die Frage ..stellen sollen.

Noch Globaler betrachtet ..Warum wird massenhaft Butter vernichtet ..wenn in Afrika Menschen an unterernährt sterben.

Warum werden Patentrechte ..aus denen sich Medizinische Präparate ergeben ..und vor dem Tot bewahren, nicht frei gegeben.

Der Kapitalismus macht es möglich.

Die EU herbei zuführen ..war ein Witz um die eigene Leute zu Betrügen, aber auch in der USA sind oder waren dergleichen Pläne vorhanden ..eine Art Packt zu schlissen ..dafür soll Mexico herhalten, der Löwe frisst das Lamm.

Ich sagte es ja schon ..Kapitalismus Pur.

:icon_tonne:
 
E

ExitUser

Gast
Und halten die Langzeitelos in diesen anderen Ländern insgesamt genau so wenig zusammen wie die meisten deutschen?
Gibts überhaupt ein Völkchen, das weniger zusammenhält?

Zum Thema, ich würde da noch eine Zusatzfrage stellen wollen (für die ich wieder politisch korrekt gekeult werde, aber seis drum):
Wie halten es andere Länder mit sog. "Ausländern", wenn diese ELO sind/werden und/oder vom dortigen, sofern vorhandenem, Sozialsystem was abhaben wollen?
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.612
Bewertungen
2.631
Wie halten es andere Länder mit sog. "Ausländern", wenn diese ELO sind/werden und/oder vom dortigen, sofern vorhandenem, Sozialsystem was abhaben wollen?

Jedes Sozialversicherungssystem hat seine Bedingungen....

für Dänemark kann ich sagen, dass man sich dort selbst (freiwillig) versichern muss (ca. 6,5 %) was es Arbeitslosigkeit betrifft..... mithin ergibt sich ein Anspruch von ca. 90% des letzten Nettoverdienstes bis zu 4 Jahre lang..... alle anderen Sozialleistungen sind steuerfinanziert.

Für die EU-Länder findet aber noch über bestimmte Verordnungen zur sozialen Sicherheit in der EU ergänzendes Recht Anwendung, das teilweise den nationalen Regelungen widerspricht. UK wird deswegen gerade vor den EuGH gezogen....

Hier über alle Sozialsysteme detailliert zu schreiben, dürfte den Rahmen sprengen...... alleine das deutsche Sozialsystem ist doch schon sehr komplex.
 

Krizzo

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Dezember 2010
Beiträge
374
Bewertungen
83
beispiel polen: um arbeitslosengeld (ag) zu erhalten muss man min. 1 jahr durchgearbeitet haben. man erhält dann für ein jahr ag in höhe von: ca.185€ für die ersten drei monate, ca.145€ für die restlichen neun. bedarfsgemeinschaft zählt nicht. egal ob man singel ist oder eine familie zu versorgen hat - es gibt nur die 185€ bzw. 145€. ahso und so etwas wie KdU kennt man dort übrigens nicht. soweit ich ausserdem weiss muss der arbeitslose jeden monat meldetermine wahrnehmen und eine anwesenheitsliste unterschreiben. damit soll verhindert werden, dass der arbeitslose ag erhält, sich aber nicht in seinem wohnort aufhält (z.b. eine arbeitsaufnahme im ausland).

Ja aber wie ist es denn danach? Darum gehts ja hier in dem Thread, stichwort "Langzwitarbeitslose" das im Hauptpost erwähnt wird.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten