Umgang mit Bewerbungsunterlagen bei der AfA (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

samy2006

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Mai 2012
Beiträge
56
Bewertungen
4
Hallo Zusammen

Bei der ersten Einladung in der AfA wurden vom SB, Lebenslauf und Anschreiben kopiert, damit jener dieser in Ruhe ins System eintragen kann (so die Begründung auf die Frage "Wieso").

Welche Möglichkeiten ergeben sich für Betroffene wenn sie aus Unwissenheit zugestimmt hatten und wie geht man am besten in Zukunft damit um ohne das einem fehlende Mitwirkung unterstellt wird?

Gruß
Samy
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.035
Bewertungen
19.931
Was soll aus dem Anschreiben im System eingetragen werden?
[>Posted via Mobile Device<]
 

Algensammler

Elo-User*in
Mitglied seit
16 November 2018
Beiträge
34
Bewertungen
26
Z.b. könnten darin Telefonnummer und Emailadresse drin stehen. AfA trägt die ins System ein und gibt die dann an potentielle Arbeitgeber weiter.

Hatte das vor paar Jahren mal dass ich Telefonnr. und Emailadresse in meinen Bewerbungen und bei der Behörde angegeben hatte. Das Resultat waren jede Menge dubiose Werbeanrufe von im Ausland sitzenden Callcentern und eine massive Erhöhung des an mich persönlich adressierten Spams.

Ausserdem wird sowas im Zweifelsfall gerne mal von der AfA genutzt um einem sog. Negativbewerbungen zu unterstellen.
Irgendwelche Formulierungen, Formatierungen etc. im Anschreiben / Lebenslauf können mit etwas bösem Willen immer gegen einen verwendet werden.

Nachträglich kannst du bei der AfA fordern, dass alle nicht für die Arbeit der AfA erforderlichen Daten von dir gelöscht werden sollen.
 

samy2006

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Mai 2012
Beiträge
56
Bewertungen
4
Der Betroffene schrieb den SB mit der Bitte der Löschung dieser Unterlagen, da sie nicht für die Vermittlung relevant seien und eine reine Einsicht genügend ist.
2 Wochen später erhält der betroffene ein Übergabeschreiben per Post das er mit Unterschrift annehmen musste.

In dem Schreiben wird von SB mitgeteilt das keinerlei Daten vorlegen und wohl auch nichts ins System eingetragen wurden ist. Seine Vertretung mit dem das Erstgespräch statt fand hat wohl nichts in System eingetragen und von einer Kopie der Bewerbungsunterlagen weiß der SB nichts.

SB bittet den Betroffenen die Date umgehend eigenständig in der Jobbörse einzupflegen. Der Betroffene möchte nun darauf Antworten und würde gern wissen ob er erwähnen soll das ein Beistand dabei gewesen war der bezeugen kann das die Unterlagen kopiert wurden sind?
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.035
Bewertungen
19.931
Vor allen Dingen wuerde ich wissen wollen, wo die Unterlagen abgeblieben sind.
 

Proletarier

Elo-User*in
Mitglied seit
23 Juli 2009
Beiträge
168
Bewertungen
225
Ist man als Betroffener überhaupt verpflichtet, denen einen LL für deren Akten zu überlassen? Was ist mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung und der DSGVO?
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.035
Bewertungen
19.931
Nö, ist man nicht. Aber wenn man es getan hat und dann sagt ein SB, da sei nichts in der Akte und er wisse von nichts, finde ich das bedenklich.
 

Proletarier

Elo-User*in
Mitglied seit
23 Juli 2009
Beiträge
168
Bewertungen
225
Nö, ist man nicht. Aber wenn man es getan hat und dann sagt ein SB, da sei nichts in der Akte und er wisse von nichts, finde ich das bedenklich.
Wäre das auch keine Verweigerung der Mitwirkungspflicht? Möchte nur alle Eventualitäten abchecken, deshalb meine Fragen.
 

samy2006

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Mai 2012
Beiträge
56
Bewertungen
4
Nun sind bereits 4 Wochen vergangen...auf den 2ten Brief an dem SB, wo denn nun die Bewerbungsunterlagen abgeblieben sind und welcher Sinn die erste Einladung hatte, wurde nicht geantwortet. Wenn nichts eingetragen wurden ist, warum fand diese Einladung überhaupt statt? Was kann man jetzt tun? Ich denke nicht das da noch eine Antwort kommt.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.035
Bewertungen
19.931
Ich würde mich an den DAtenschutz wenden. Sowas geht gar nicht.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.125
Bewertungen
7.562
Ich vermute, dass die Unterlagen nur für die Aktualisierung der Daten in Verbis genutzt und dann vernichtet wurden. Das Einfachste dürfte sein, daß beim nächsten Termin zu erfragen.
 

dying_creativity

Elo-User*in
Mitglied seit
20 Januar 2019
Beiträge
23
Bewertungen
2
ok, ich habe auch eine Frage zu dem Thema oder soll ich dafür lieber einen neuen Thread aufmachen? Ich möchte bei der SB nicht den Eindruck erwecken, dass ich nciht mitarbeiten will etc. Diese hat mich gebeten ihr meinen LL zu schicken (über dieses Bewerber-Online-Portal), allerdings möchte ich das nciht (a) weil ich danach keinen Zugriff mehr drauf habe und b) weil ich nciht an irgendwelche Zeitarbeitsfirmen etc. vermittelt werden möchte oder überhaupt, dass die SB das an potenzielle AG weiterleitet. Sie bestätigte mir auf Anfrage, dass die Daten "vorerst" nur intern genutzt werden... dieses "vorerst" stört mich gewaltig. Wie soll ich weiter vorgehen? Soll ich einfach einen LL als Anlage in der Email schicken ohne das Online-Portal zu nutzen? Reicht es dann wenn ich in meiner Email untersage die Daten weiterzugeben? Ich möchte wie gesagt, nicht, dass die SB denkt, ich würde nicht "mitwirken" wollen.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.035
Bewertungen
19.931
Sobald du den Lebenslauf aus der Hand gibst, hast du keine Kontrolle mehr. Ich wuerde ihn der sB beim naechsten Termin vorlegen, aber nicht kopieren lassen.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
20.035
Bewertungen
19.931
Ich vermute, dass die Unterlagen nur für die Aktualisierung der Daten in Verbis genutzt und dann vernichtet wurden.
Geht das denn so einfach? Mann kann doch mich erst Unterlagen zur Akte nehmen und sie dann wieder entfernen, ohne das zu dokumentieren.
 

samy2006

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Mai 2012
Beiträge
56
Bewertungen
4
ok, ich habe auch eine Frage zu dem Thema oder soll ich dafür lieber einen neuen Thread aufmachen? Ich möchte bei der SB nicht den Eindruck erwecken, dass ich nciht mitarbeiten will etc. Diese hat mich gebeten ihr meinen LL zu schicken (über dieses Bewerber-Online-Portal), allerdings möchte ich das nciht (a) weil ich danach keinen Zugriff mehr drauf habe und b) weil ich nciht an irgendwelche Zeitarbeitsfirmen etc. vermittelt werden möchte oder überhaupt, dass die SB das an potenzielle AG weiterleitet. Sie bestätigte mir auf Anfrage, dass die Daten "vorerst" nur intern genutzt werden... dieses "vorerst" stört mich gewaltig. Wie soll ich weiter vorgehen? Soll ich einfach einen LL als Anlage in der Email schicken ohne das Online-Portal zu nutzen? Reicht es dann wenn ich in meiner Email untersage die Daten weiterzugeben? Ich möchte wie gesagt, nicht, dass die SB denkt, ich würde nicht "mitwirken" wollen.
Was Du noch machen kannst ist dein Profil "intern anonym" setzen lassen, auch wenn es Dir gar nicht gesagt wird. Nicht zu verwechseln mit "extern anonym"!
 

samy2006

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Mai 2012
Beiträge
56
Bewertungen
4
Hallo zusammen


Ich hatte meinen 2ten Beratungstermin am Donnerstag und ich bin erschrocken über meinen eigentlichen SB.
In seinem Verhalten war er regelrecht aggressive und nur Gott weiß wie er sich verhalten hätte, wenn ich keinen Beistand dabeigehabt hätte.

Er erklärte mir sofort am Anfang, was Sache ist. Auf meine bitte mir erst mal mir das Formular für die Fahrtkostenerstattung und Bescheinigung meines Erscheinens auszuhändigen antwortete er: Das mach ich am Ende und nicht jetzt!

Erst mal wollte er mir seine Regeln aufdrücken, dass er auf gar keinen Fall unterbrochen werden möchte, was ich aber sofort tun musste, denn er sprach, wie ein Wasserfall so, dass mir keine Möglichkeit gegeben wurde das Gesagte zu analysieren.

Er betonte mehrmals, dass er mit mir zusammenarbeiten möchte und nicht als Feind gesehen werden will (Bin im falschen Film, wie kann man beim ersten aufeinander treffen schon davon ausgehen das dem so sei?). Auf jeden Fall hat es ihm einfach nicht gepasst, dass ich wissen wollte, wo meine Bewerbungsunterlagen geblieben sind und warum auf mein Schreiben nicht geantwortet worden ist.
Er verwickelte sich in Ausreden und zum Schluss glaubte er, dass sein Kollege die Daten vernichtet hat, was nicht zwangsläufig heißt, dass dem so ist. Ich forderte eine schriftliche Bestätigung, dass diese Unterlagen vernichtet wurden sind, was er nur nach einer Diskussion widerwillig noch tun will (Datenschutzgeschichte läuft bereits). Mal sehen ob noch was kommt.

Keine Fahrtkostenerstattung da diese zu niedrig seien, alles unter 6 € sei nicht erstattungsfähig. Zum Schluss bin ich laut geworden, weil er mir keinen Moment lassen wollte etwas zu sagen. Seine komischen Behauptungen konnte ich alle nicht persönlich bestätigen und auch die vorhandenen persönlichen Daten die irgendwie doch im System waren, nicht bestätigen. Diese enthielten Fehler und auf meine Frage, wann und wer sie ins System eingetragen hat kam ein ich weiß es nicht. Ich und mein Beistand hatten den Eindruck, dass er sich auf dem Kriegspfad befand. Am Ende sagte er, dass er den heutigen Tag nicht protokolliert und gab mir einen Termin in 2 Wochen.

Auf diesen werde ich mich gezielt vorbereiten und ich möchte nicht noch einmal so einen Horrortag erleben. Das war jetzt eine verkürzte Version von den Erlebnissen
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.680
Bewertungen
2.031
Die Summe weiß ich nicht, aber es gibt ein Urteil, dass diese geringe Summe nicht (sofort)gezahlt werden muss.
Man darf aber die Fahrtkosten sammeln, bis sie über dieser Mindestsumme liegen.
 

samy2006

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Mai 2012
Beiträge
56
Bewertungen
4
Die Summe weiß ich nicht, aber es gibt ein Urteil, dass diese geringe Summe nicht (sofort)gezahlt werden muss.
Man darf aber die Fahrtkosten sammeln, bis sie über dieser Mindestsumme liegen.
Das hört sich interessant an, soweit hab ich nicht gedacht
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.125
Bewertungen
7.562
Auf jeden Fall hat es ihm einfach nicht gepasst, dass ich wissen wollte, wo meine Bewerbungsunterlagen geblieben sind und warum auf mein Schreiben nicht geantwortet worden ist.
Er verwickelte sich in Ausreden und zum Schluss glaubte er, dass sein Kollege die Daten vernichtet hat, was nicht zwangsläufig heißt, dass dem so ist

Das weiß er ja wahrscheinlich auch nicht. Da sitzen x Kollegen in der Eingangs zone, die den Lebenslauf in Verbis eintippen müssen. Wer das war und was dann mit den Unterlagen passiert, dass bekommt der Vermittler nicht gesagt. Die Frage musst du woanders stellen, z. B. beim Geschäftsführer oder dem Datenschutzbeauftragten des JC.


Diese enthielten Fehler und auf meine Frage, wann und wer sie ins System eingetragen hat kam ein ich weiß es nicht.
Auch das ist, aus den vorgenannten Gründen, korrekt. Es ist nicht seine Aufgabe, die Grunddaten in Verbis zu erfassen und daher weiß er auch nicht, wer es war.


Keine Fahrtkostenerstattung da diese zu niedrig seien, alles unter 6 € sei nicht erstattungsfähig.
Das ist falsch. Bestehe auf eine schriftliche Ablehnung oder gehe gleich in Widerspruch, da dein mündlicher Antrag mündlich abgelehnt wurde. Auch das ist bereits ein Verwaltungsakt.
 

apfelkuchen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
22 Februar 2018
Beiträge
565
Bewertungen
1.277
Du solltest außerdem nachweisbar schriftlich den Eintrag in Verbis zu dem Gespräch anfordern. Er muss ja seine Arbeit irgendwie dokumentieren, und da ist es wichtig, zu sehen, was er schreibt. Soll er doch schriftlich reagieren, dann ist alles schön nachweisbar. Von dem heißen Gepuste, er würde den Termin nicht dokumentieren, würde ich mich nicht einschüchtern lassen.
 

samy2006

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
31 Mai 2012
Beiträge
56
Bewertungen
4
Das weiß er ja wahrscheinlich auch nicht. Da sitzen x Kollegen in der Eingangs zone, die den Lebenslauf in Verbis eintippen müssen. Wer das war und was dann mit den Unterlagen passiert, dass bekommt der Vermittler nicht gesagt. Die Frage musst du woanders stellen, z. B. beim Geschäftsführer oder dem Datenschutzbeauftragten des JC.




Auch das ist, aus den vorgenannten Gründen, korrekt. Es ist nicht seine Aufgabe, die Grunddaten in Verbis zu erfassen und daher weiß er auch nicht, wer es war.




Das ist falsch. Bestehe auf eine schriftliche Ablehnung oder gehe gleich in Widerspruch, da dein mündlicher Antrag mündlich abgelehnt wurde. Auch das ist bereits ein Verwaltungsakt.
Widerspruch abgelehnt, wegen fehlenden Nachweisen. Zuvor hatte ich mit dem BR gesprochen und ihn gefragt wie man diese Kosten nachweisen kann, er antwortete mit dem PKW reicht ein Ausdruck von Google Maps. Dann stellte ich ihm die Frage wie es mit dem Nachweis aussieht wenn man eine Monatskarte hat, er antworte das es schwierig sei...Er hat ja die mündliche Ablehnung aufgrund der niedrigen Kosten ausgesprochen und davon ist jetzt gar nicht mehr die Rede
 
Oben Unten