Umfrage: was braucht ihr tatsächlich, damit euch (uns) wirklich geholfen ist joblich usw.?

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Dagegen72

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ich bräuchte Sanktionsfreiheit, Jobsuche nach Gusto und das alles, ohne in die Krankenschublade geschoben werden zu müssen. und mir fällt sicher noch was ein.
 

Mona Lisa

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Also in der Krankenschublade bin ich schon, und darüber bin ich froh, da das JC auf meine gesundheitlichen Einschränkungen Rücksicht nimmt.

Mir wurde 2003 gekündigt, als ich monatelang in der Psychiatrie war. Seitdem ununterbrochen staatliche Unterstützung. Das JC weiß keinen Rat, wie es mir helfen soll. Ich weiß auch keinen.

Ich bin froh, wenn ich in keine Sinnlos-Maßnahme muß. Meine SB hat mal eine vorgeschlagen mit "Gesundheitstraining". Da habe ich gesagt, ich bin unheilbar krank und in ärztlicher Behandlung. Da bringt ein Gesundheitstraining nichts. Das hat sie auch eingesehen.

LG

Mona Lisa
 

Kerstin_K

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Ichhabe zwar weder mit AfA noch mit JC zu tun, aber ich denke, was nötig wäre wäre echte Arbeitsvermittlung, also Aufräumen der Jobbörse, Vermittler mit direktem Kontakt zu den örtlichen Arbeitgebern, sinnvolleWeiterbildung statt der derzeitigen Sinnlosmassnahmen. Echte Profilanalyse jedes Arbeitssuchenden.

Eigentlich kann das ganze nur funktionieren, wenn alle Arbeitgeber verpflichtet wären, offene Stellen zu melden.
 

Dagegen72

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@Mona Lisa: gut, dass die dich in Ruhe lassen.

@Kerstin_K: ja, das hört sich gut an. Direkter Kontakt zu ArbeitgeberInnen denke ich auch schon lange, dass das gut wäre und aber auch das echte Interesse daran, dass der Job zum Erwerbslosen passt. Es müsste aber Freiwilligkeit bestehen und eine Klüngelei zwischen Arbeitgeber und Jobcenter dürfte es dann auch nicht geben. Ach, es ist schwierig. Absichtlich bin ich jedenfalls nicht erwerbslos.

also, ich fände Erpressungsgfreiheit durch Weglassen von Sanktionen hilfreich. Dadurch können mich Arbeitgeber Innen auch nicht mehr mit erpressen. Und ich könnte befreiter und angstfrei was suchen. Meine Privatautonomie, also einen Job auch ablehnen können, sollte ich durch das Bürokratie- und Zwangsmonster Jobscenter nicht verlieren dürfen müssen.
 

Pixelschieberin

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Ein Umdenken der Gesellschaft, dahingehend, Altersdiskriminierung zu verpönen.

Um wie in anderen Ländern, bereits gemachte Erfahrungen zu NUTZEN und nicht mit vermeintlich billigeren Kräften ständig das Rad neu erfinden und lauthals begackern lassen, wie ich es seit Jahren beobachten muß.
Daß das Niveau nicht nur dadurch stetig absinkt, ist durch PISA zwar nicht belegt, jedoch ist diese Untersuchung ein Indikator was Denkfaulheit und -vermögen einer Gesellschaft angeht.

Bei der Arbeitsvermittlung wünsche ich mir - so wie in den frühen 80ern noch üblich - Sachbearbeiter mit profundem Hinterfrundwissen, allein um Berufsbilder und Betriebsabläufe, von bestens aus- und in Eigeninitiative weitergebildetem Fachpersonal zu KENNEN und dene Arbeitssuchenden auf Augenhöhe begegnen zu KÖNNEN.
SB sollten sich nicht mehr nach zwei sondierenden Fragen des HE mit null Ahnung über die angepeilte Arbeitswelt hervortun.

Auch fand ich seinerzeit die Zusammenfassung in Sparten wesentlich besser, da vom Auskenner-SB zielgerichtet auf passende Arbeitgeber zugegangen werden kann.

Daß denkfaule SB beim derzeitigen Zufalls-Gießkannen-System nicht die eierlegende Wollmilchsau geben werden, um sich womöglich in den Arbeitssuchenden einzudenken und mit ihm gemeinsam intelligente Transferleistungen zu erarbeiten (so hießen in Klausuren nicht zuvor durchgekaute Aufgaben, die die Spreu vom Weizen trennten) dürfte jedem klar sein, der je ausgebildet hat.
 

Dagegen72

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ab einem bestimmten Alter ist es halt schwierig. Ja, das müsste verändert werden, dieses Stigma, dass ab einem bestimmten Alter arbeitstechnisch Hopfen und Malz angeblich verloren sein sollen.

Damals gab es für Schüler eine Berufsberatung beim Arbeitsamt von der Schule aus. Also mir hat der Arbeitsamt - Mann nur gesagt, was alles nicht geht. Von dem was möglich sein könnte, hat er nichts gesagt. Ich fand das Gespräch sowas von platt, dümmlich und nicht konstruktiv ... war froh als ich draußen war. Arbeitsamt ist sowas von sinnlos und platt, dass es nichtmal ein Schulterzucken wert ist was das Sprechen über die eigene berufliche Situation betrifft.

Aber gut, es geht um die Jetzt - Zeit, und nicht um das was war und schief lief, jetzt geht es darum, Arbeit zu finden. Gut, meine Versuche und Negativ-Erfahrungen kann man zum Teil hier im Forum ja nachlesen.

Ich fände es halt gut, wenn der Arbeitsort gut erreichbar wäre. Mich schaudert bei dem Gedanken, wieder im überfüllten ÖPNV fahren zu müssen. Das tat ich erst gestern und ich war froh, als ich da wieder draußen war und eine Linie in die eine Schulklasse zustieg übersprang ich komplett. Aber gut, wenn ich jetzt schon vom Hin- und Zurückkommen an den Arbeitsplatz spreche, wird auch bald der Spruch mit dem Wunschkonzert kommen.

ich müsste einen Umzug in Erwägung ziehen, aber woher weiß ich, ob sich dann beruflich wirklich für mich was verbessern kann?
 

Mona Lisa

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@ Dagegen72:

Wie lange mußt du denn fahren? Mir droht das jetzt nach dem Umzug meiner Firma auch.

Jetzt: sechs Minuten zu Fuß, Streiks, Ausfall wegen Glatteis oder sonstigem, bis jetzt egal.

Jetzt kurz vor 13.00 Uhr aus dem Haus, um sicher gegen 14.15 Uhr mit mindestens zwei Bussen bei der Arbeit - Mini-Job - zu sein. Zurück noch schlimmer, da ich noch die Post wegbringen muß, und das jeden Tag für zwei Stunden (hatte hier eigenen Thread).

@ alle:

Chefchen aller Arbeitslosenämter meinte letztens übrigens: Sanktionen müßten sein, sonst würden sich die SBs wie Bittsteller fühlen. Und wie sollen wir uns fühlen?:doh:

LG

Mona Lisa
 

atasteofbunny

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Ich bräuchte einen Arbeitsmarkt, der Leute wie mich braucht!

Wenn das nicht geht: Regelsatz von 500 Euro (oder bei Bedarf Extra-Geld für Schuhe, Kleidung, Wäsche, Weihnachten, Reparaturen). Keine Sanktionen.

@Kerstin_K: Eine Meldepflicht von offenen Stellen wäre auch auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Es bräucht ein tarifpolitisches Konzept mit verbindlichen Auswirkungen auf Lohnhöhe und Arbeitszeiten. Leider haben auch die Gewerkschaften diesem Ansatz abgeschworen und sich der Agendapolitik verpflichtet.

Ich schaue seit dem Sommer nach tariflich vergüteten Stellen, weil ich gerne das Aufstockerdasein beenden würde. Genau eine passende Stelle war seitdem in meiner Region (Ruhrgebiet) dabei, im öffentlichen Dienst versteht sich.

Einige AG die ich schon von meiner Stellensuche vor einigen Jahren kenne, suchen immer noch oder immer wieder jemanden für die gleiche Position. Wenn Jobs keine Perspektive bieten, herrscht eine entsprechende Fluktuation.

Daneben könnte Weiterbildung nichts schaden, auch für diejenigen, denen der AG keine anbieten kann oder will.
 

Sery

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Echte Jobvermittlung, echte Arbeitsgeber, keine Sanktionen aber auch keine Subventionen, keine sinnlose Maßnahmen, keine " Betreuung"
Was man braucht:
1 Würde
2.mehr Geld
3.sinnvolle Weiterbildung
3.AG die auch Ältere oder auch nicht so gesunde Menschen einstellen und flexiblere Arbeitszeiten
[>Posted via Mobile Device<]
 
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