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Umfrage Neun von zehn Schweizern würden trotz Grundeinkommen arbeiten

wolliohne

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#1
Bald dürfen die Schweizer über ein bedingungsloses Grundeinkommen abstimmen. Und dann geht niemand mehr arbeiten? Doch, ergibt eine Umfrage - nur einer von zehn würde sich zur Ruhe setzen. mehr... [ Forum ]
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doro1

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#2
Kommt wohl auf die Höhe des Grundeinkommens an und auf den Lohn, Fahrkosten usw. Wenn es sich lohnt, warum nicht was zu verdienen.
 

Taunustanne

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#3
Kommt wohl auf die Höhe des Grundeinkommens an und auf den Lohn, Fahrkosten usw. Wenn es sich lohnt, warum nicht was zu verdienen.
In der Schweiz ist alles generell sehr viel teurer als hier. Mit einem Grundeinkommen in Höhe von - sagen wir mal - 1.500 EUR (umgerechnet) kommt dort niemand wirklich gut hin. Kein Wunder, daß so gut wie jeder dann weiterarbeiten möchte.
 

Hotti

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#4
Schlimm wäre es, wenn keiner mehr arbeitet, wenn ein BGE durchgesetzt wird. Wer soll denn dann noch produzieren? Ohne Produktion keine Ware. Oder sehe ich das falsch:confused:
 

Taunustanne

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#5
Schlimm wäre es, wenn keiner mehr arbeitet, wenn ein BGE durchgesetzt wird. Wer soll denn dann noch produzieren? Ohne Produktion keine Ware. Oder sehe ich das falsch:confused:
Viel schlimmer fände ich, wenn sich junge Leute nicht mehr in der Schule anstrengen und lernen, weil ihnen ja auf jeden Fall ein BGE sicher wäre.
 

Nimschö

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#6
Viel schlimmer fände ich, wenn sich junge Leute nicht mehr in der Schule anstrengen und lernen, weil ihnen ja auf jeden Fall ein BGE sicher wäre.
Viel schlimmer finde ich, dass ein Teil der Jugendlichen sich in der Schule nicht mehr bemüht, weil sie wissen, dass sie mit wie ohne Bildung arbeitslos werden und der andere Teil der Jugendlichen seine Jugend darauf verschwendet von Nachhilfekurs zu Nachhilfekurs zu hetzen um dann auch keinen Job zu bekommen.
 

Taunustanne

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#7
Viel schlimmer finde ich, dass ein Teil der Jugendlichen sich in der Schule nicht mehr bemüht, weil sie wissen, dass sie mit wie ohne Bildung arbeitslos werden und der andere Teil der Jugendlichen seine Jugend darauf verschwendet von Nachhilfekurs zu Nachhilfekurs zu hetzen um dann auch keinen Job zu bekommen.
Ist hier in Hessen definitiv nicht so.
 

Gallnstein

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#11
Schlimm wäre es, wenn keiner mehr arbeitet, wenn ein BGE durchgesetzt wird. Wer soll denn dann noch produzieren? Ohne Produktion keine Ware. Oder sehe ich das falsch:confused:
Erst mal glaub ich das "sorgenfreies Arbeiten" definitiv zum Wohle aller dient.
Ich bin davon überzeugt das der Mensch gern schaffenswillig ist liegt in der Natur seiner selbst.
Mit großer Warscheinlichkeit werden dann Zweitjob, oder gar noch einer obenauf wegfallen und das wird letztendlich zu möglichkeiten einer großen Volkswirtschaft führen.
Deinen Einwand verstehe ich , allerdings ist in einer Wegwerfgesellschaft eine Überproduktion von Waren eben auch kein "Zuckerschlecken". Dann eben weniger Ware diese aber einem guten Preis angleichen.
Jeder würde profitieren! Und das hat echte Zukunft.
Wegen der Überproduktion werden Waren immer billiger, doch wegfallen werden diese nicht weil der "ärmste" sich auf Grund seiner minimalen "Einkünfte" sich ja nicht mehr leisten kann!
Das bedeutet aber auch das eben die Gehälter nicht steigen können weil eben die Waren immer billiger werden. Also Schlußendlich ein Teufelskreis.
Der kann aber durchbrochen werden wenn es dieses Grundeinkommen gibt.
Das ist eine echte Perspektive für Soziale Gerechtigkeit für die Staatliche Gemeinschaft.
Doch genau dagen sperrt sich unsere Elite. Warum?
Nun, nach einer Weile wird die "Elite" sich dieser tatsache stellen müssen und Löhne erhöhen müssen um jemanden für sich zu gewinnen!
Sie müssten einen Teil ihrer :icon_mrgreen: hart erarbeiteten Millionengehälter zurückschrauben.
Müssten Mitarbeitern wieder 13tes Monatsgehalt zahlen um Wettbewerbsfähig zu bleiben.
Müssten zurück zum Teilen, was sie doch so gern haben verlernt.
Sie müssten in eine "Entzugsklinik" für extrem Gierlapponie und Ausbäutungssyndom.
Ein guter Weg am Ende für alle.
 

wolliohne

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#12
Nun steht der Termin fest: Am 5. Juni können die Schweizer per Volksabstimmung die Weichen stellen für ein bedingungsloses Grundeinkommen - eine Idee, die in Europa in mehreren Ländern auf der Tagesordnung steht. Doch besonders in der Schweiz dürfte in den kommenden Monaten intensiv über das Für und Wider diskutiert werden.

Das Prinzip des bedingungslosen Grundeinkommens: Jedem Bürger, vom armen Schlucker bis zum Milliardär, wird regelmäßig eine Summe ausgezahlt, ohne Prüfung und ohne Pflicht zur Gegenleistung. Man muss sich auch nicht nachweislich um einen Arbeitsplatz bemühen.

Hinter der Schweizer Initiative, die die Volksabstimmung eingereicht hat, steht eine bunte Mischung von Gruppen aus Basel, Zürich, Bern und der Westschweiz. Ihr prominentester Vertreter ist der 49-jährige Daniel Häni, Mitinhaber eines Kultur- und Kaffeehauses in einer ehemaligen Bankzentrale im Zentrum Basels, wo die größte der Gruppen sitzt. Die Gruppen agierten trotz der gemeinsamen Initiative weitgehend unabhängig, sagt Häni, auch in der heißen Phase des Wahlkampfs wollen sie sich lediglich informell absprechen.Grundeinkommen in der Schweiz: "Die Revolution fällt aus, keine Sorge" - SPIEGEL ONLINE
 
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