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Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotiviert

Hartzeola

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Keine Lust auf Arbeit? In vielen Unternehmen werden Vorurteile gegen Hartz-IV-Empfänger gepflegt. Die Vermittler in den Jobcentern probieren nun neue Modelle.
Von Thomas Öchsner, Berlin

In Deutschland gibt es so viele Jobs wie nie zuvor: Im September 2013 hatte das Statistische Bundesamt erstmals mehr als 42 Millionen Erwerbstätige gezählt, ein historischer Höchststand. Doch der Job-Boom hat eine Schattenseite: Die Anzahl der Langzeitarbeitslosen hat sich zuletzt kaum verändert.

Im vergangenen Jahr schafften es 1,4 Millionen, diesen Zustand zu beenden. Im selben Zeitraum kamen aber 1,5 Millionen Langzeitarbeitslose neu hinzu. So suchen nach wie vor gut eine Million seit mehr als einem Jahr eine Stelle. Nun zeigt eine Umfrage der Bundesagentur für Arbeit (BA): In vielen Unternehmen werden Vorurteile gegen Langzeitarbeitslose gepflegt. Arbeitgeber unterstellen offenbar häufig, dass viele der Dauerjobsucher nicht wirklich arbeiten wollen.

Die Nürnberger BA wollte es genau wissen und befragte 1000 Unternehmen, die Stellenangebote bei der Bundesagentur gemeldet hatten. 82 Prozent führen demnach andauernde Erwerbslosigkeit auf fehlende Motivation zurück - obwohl knapp die Hälfte der Arbeitgeber bislang überhaupt keine Erfahrungen mit den Langzeitarbeitslosen gemacht hatte.
Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotiviert - Wirtschaft - Süddeutsche.de
 

ZynHH

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

obwohl knapp die Hälfte der Arbeitgeber bislang überhaupt keine Erfahrungen mit den Langzeitarbeitslosen gemacht hatte.
ohne Worte....P isskoeppe fällt mir dazu noch ein....
 

0zymandias

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Wir warten hier, der Berg und ich, bis nur noch der Berg wartet.
 

ThisIsTheEnd

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

In Deutschland gibt es so viele Jobs wie nie zuvor:
Teilzeit, Mini-Jobs, Ein-Euro-Job, prekäre Beschäftigung usw. kommen also bei der SZ nicht vor. Hauptsache einen "Job", einen Arbeitsplatz braucht doch kein Mensch. :rolleyes:
 

quinto

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Soso, dem Erwerblosen werden wieder mal persönliche oder soziale Probleme unterstellt.

Mangelnde Ausbildung ist ein Problem, aber kein Garant für eine Arbeitsstelle. Dies wird aber indirekt (wenn um die Ecke gedacht wird) im Text unterstellt.

Geeignete Ausbildung, ja. Leuchtet ein, aber nicht den hiesigen Jobcentern/der BA. Die schaffen noch nichtmal geeignete Vermittlungsvorschläge zu versenden.

Dann wieder mal die unerträgliche Nachbetreuung.
Das ist wieder eine indirekte Unterstellung von persönlichen Problemen und dient dazu Sanktionsgründe zu finden, wenn das Beschäftigungsverhältnis früh endet.
 

Roter Bock

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

...wie ich sehe wird nix anders - bitte weiterwursteln!

Roter Bock
 

HajoDF

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Die Nürnberger BA wollte es genau wissen und befragte 1000......
BA auf der Suche nach Ausreden für das eigene Versagen:icon_motz:
 

götzb

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Das Problem hierbei ist, das Arbeitgeber oft mit Arbeitslosen zu tun haben die nicht motiviert sind, weil diese ja vom Jobcenter unter Androhung von Sanktionen zur Bewerbung gezwungen wurden.

Oder eben das Soll vereinbart in EGV oder zwangsvereinbart in VA der monatlichen Bewerbungen abarbeiten müssen.

Und nicht motiviert zu sein, ist oft nix schlimmes, oft sogar positiv, denn Motivation kommt von Motiv, und das Motiv sich nur dort zu bewerben, weil man es muss, ist keine echte Motivation.

Motivation kann nur durch Freiwilligkeit, entsprechende Entlohnung und dem Arbeitsumfeld/Tätigkeit an sich entstehen.
 

libertad

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Arbeit muß sich wieder lohnen, dann klappts auch mit der Motivation
 
E

ExitUser

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Da porpagieren seit Jahren die Medien und die BA das Bild des faulen unqualifizierten alkoholabhängigen Arbeitslosen, der nur das JC betrügen will und härter sanktioniert werden muss und dann wundert man sich über die Vorurteile von Arbeitgebern. Im Übrigen sollte man noch beachten, dass die Umfrage nur unter den Arbeitgebern stattfand, die in der Jöbbörse inserieren, also überdurchschnittlich vielen ZAF/PAV. Wenn diejenigen, die von den Jobcentern dazu gezwungen werden, sich bei diesen Skalvenbuden zu bewerben, einen unmotivierten Eindruck hinterlassen sollten, dann zeugt das eher von gesundem Menschanverstand bei den Bewerbern. Deshalb sollten ZAF/PAV und andere prekäre Arbeitsverhältnissse in Zukunft bei solchen Umfragen von vornherein ausgeschlossen werden.
 

Yukonia

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Das Problem hierbei ist, das Arbeitgeber oft mit Arbeitslosen zu tun haben die nicht motiviert sind, weil diese ja vom Jobcenter unter Androhung von Sanktionen zur Bewerbung gezwungen wurden.

Oder eben das Soll vereinbar in EGV oder zwangsvereinbart in VA der monatlichen Bewerbungen abarbeiten müssen.

Und nicht motiviert zu sein, ist oft nix schlimmes, oft sogar positiv, denn Motivation kommt von Motiv, und das Motiv sich nur dort zu bewerben, weil man es muss, ist keine echte Motivation.

Motivation kann nur durch Freiwilligkeit, entsprechende Entlohnung und dem Arbeitsumfeld/Tätigkeit an sich entstehen.
:danke:
 

Paolo_Pinkel

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

BA auf der Suche nach Ausreden für das eigene Versagen:icon_motz:
:danke::icon_daumen::icon_klatsch: Ganz genau so sieht es aus! Denn warum sind Menschen langzeiterwebslos und wessen Aufgabe ist es, diese Menschen wieder in Arbeit zu vermitteln?
 

0zymandias

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Da wird schon die Rampe gebaut für das neue, verbesserte Hartz IV im Herbst.

BTW: Ich habe zwar schon von Sommerlöchern gehört, aber dass man sie aus der Hose holen muss ...
 

Epsilon

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Motivation kann nur durch Freiwilligkeit, entsprechende Entlohnung und dem Arbeitsumfeld/Tätigkeit an sich entstehen.
... volle Zustimmung!
 

JulieOcean

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Das Problem hierbei ist, das Arbeitgeber oft mit Arbeitslosen zu tun haben die nicht motiviert sind, weil diese ja vom Jobcenter unter Androhung von Sanktionen zur Bewerbung gezwungen wurden.
Und noch was: Je länger jemand arbeitslos ist, umso eher durchschaut er Arbeitgeber, Stellenangebot, JC usw.

Sprüche wie: "Die Stelle ist zwar befristet - aber Sie haben die Chance auf Übernahme", "Ein 400-Euro-Job ist ein Einstieg", "Am Anfang verdienen Sie nicht so viel, wenn Sie sich reinhängen, steigert sich Ihr Verdienst" etc. ziehen allenfalls noch bei Neu-Elos.

Uns altgedienten wird es dann als mangelnde Motivation ausgelegt, wenn wir nicht wild jubelnd umherspringen, wenn irgendein blöder VV mit irgendeiner noch blöderen Stelle kommt. "Hauptsache Arbeit" was? Mit mir nicht mehr.
 
E

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

So so, unmotiviert also.
Und ich halte die heutigen AG zum größten Teil für Schmarotzer, da sie dank ihren geringen Löhnen vom Staat subventioniert werden.
 

Charlot

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Und noch was: Je länger jemand arbeitslos ist, umso eher durchschaut er Arbeitgeber, Stellenangebot, JC usw.

Sprüche wie: "Die Stelle ist zwar befristet - aber Sie haben die Chance auf Übernahme", "Ein 400-Euro-Job ist ein Einstieg", "Am Anfang verdienen Sie nicht so viel, wenn Sie sich reinhängen, steigert sich Ihr Verdienst" etc. ziehen allenfalls noch bei Neu-Elos.

Uns altgedienten wird es dann als mangelnde Motivation ausgelegt, wenn wir nicht wild jubelnd umherspringen, wenn irgendein blöder VV mit irgendeiner noch blöderen Stelle kommt. "Hauptsache Arbeit" was? Mit mir nicht mehr.
:icon_daumen:
 

franzi

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

:danke:

Schließe mich vollinhaltlich meinen Vorrednern an.
 

KristinaMN

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Wer ist den nun der Unfähige?

Teure Analyse - Im Sozialreferat fehlt das Wir-Gefühl - München - Süddeutsche.de

Es knirscht gewaltig zwischen Sozialamt, Jugendamt und Wohnungsamt. Eine Untersuchung soll nun Abhilfe schaffen - doch die kostet bis zu einer Million Euro.

Der externe Blick auf das Sozialreferat, das seit vier Jahren Brigitte Meier (SPD) führt, fällt nicht gerade schmeichelhaft aus. Rollen und Verantwortlichkeiten der zentralen Einheiten im Referat seien nicht eindeutig geklärt, bemängelt das Beratungsunternehmen. Ein "einheitliches Verständnis von Führen und Steuern" fehle, was "zu Hürden in der Zusammenarbeit" führe.
 

Hartzeola

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

...immerhin ist gut jeder zweite befragte Arbeitgeber laut der Umfrage offen, einen Langzeitarbeitslosen einzustellen.
...und einen Zuschuss zu kassieren...
 

jockel

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Teilzeit, Mini-Jobs, Ein-Euro-Job, prekäre Beschäftigung usw. kommen also bei der SZ nicht vor. Hauptsache einen "Job", einen Arbeitsplatz braucht doch kein Mensch. :rolleyes:
Wieso soll man motiviert sein, sich von raffenden, kriminellen Ganoven-Arbeitgebern ausplündern zu lassen, die gegen Erwerbslose sozialrassistisch orientiert sind.

Wie es in den Wald hineinruft, so schallt's auch wieder raus?

Motiviert werde ich dann sein, wenn Unternehmerparteien wie CDU/CSU und FDP ihren Rest vom Volk verpaßt bekommen.

Statistik-Lügen, Schulden, Lobbyisten - Urban Priol, Anstalt 2010-11 - YouTube
 
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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Wie soll man bei deutschen Arbeitgebern irgendwie motiviert sein und für was?
Gibt es üb erhaupt noch faire deutsche AG?
Was erwarten die? Daß man erst zwangsvermittelt wird unter dem Druck, sonst Leistungen gekürzt zu bekommen und dann soll man noch voll draufkloppen???
Wo leben die, diese Erpresser????


Der einzigste wirklich kompetente faire AG, den ich je hatte,war Iraner.

Alt sieht dafür positive Ansatzpunkte: Ob als Fahrer, im Küchenservice, in der Pflege, als Reinigungspersonal oder in kaufmännischen Berufen - immerhin ist gut jeder zweite befragte Arbeitgeber laut der Umfrage offen, einen Langzeitarbeitslosen einzustellen
Das sind ja dann auch die Traumjobs, di8e dazu noch gerne mit fast 100% staatlicherseits bezuschusst werden und der AN kann dennoch aufstocken und weiter Bewerbungen rausballern.
Halten einen die AG für ganz blöde, dass wir ihr perfides Spiel nicht durchschauen???
 

jockel

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AW: Umfrage der Arbeitsagentur: Arbeitgeber halten Langzeitarbeitslose für unmotivier

Und noch was: Je länger jemand arbeitslos ist, umso eher durchschaut er Arbeitgeber, Stellenangebot, JC usw.

Sprüche wie: "Die Stelle ist zwar befristet - aber Sie haben die Chance auf Übernahme", "Ein 400-Euro-Job ist ein Einstieg", "Am Anfang verdienen Sie nicht so viel, wenn Sie sich reinhängen, steigert sich Ihr Verdienst" etc. ziehen allenfalls noch bei Neu-Elos.

Uns altgedienten wird es dann als mangelnde Motivation ausgelegt, wenn wir nicht wild jubelnd umherspringen, wenn irgendein blöder VV mit irgendeiner noch blöderen Stelle kommt. "Hauptsache Arbeit" was? Mit mir nicht mehr.
Was hat der dicke Kohl den Ostdeutschen zu Wendezeiten vor der Ruine der Dresdner Frauenkirche versprochen?

Keinen wird es schlechter, aber allen besser gehen!!!!

Wiedergekäuter Dreck vom Wirtschaftswunder-Ludwig-Erhard.

Nach 25 Jahren Zwangseinheit gibt es immer noch krasse Unterschiede zwischen Ost und West.

Wann geht es allen besser?

Dann, wenn arbeitende Menschen Einfluß und Mitbestimmung auf das Eigentum an Produktionsmitteln haben. Solange das nicht gesichert ist, kann man nicht von Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat sprechen, sondern nur von einer Diktatur von Kapital und Profit.

An der Eigentumsfrage steht und fällt alles.

Gregor Gysi erklärt Unterschied zwischen Demokratischem Sozialismus und Kommunismus - YouTube
 
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