Umfangreiches Thema zu Mieterhöhung, Rente, usw.

Schluss jetzt!

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Hallöchen liebe Forengemeinde.

Vorgeschichte:
3 Wochen KKH, 6 Wochen Anschlussrehabilitation in Kurklinik nach schwerer Hirnhautentzündung

Und darum gehts:
Eigene Eltern (Vater) hat Pflege abgelehnt und einen "Berufsbetreuer" eingeschaltet.
Dieser hat die Verwaltung über alle finanztechnischen Angelegenheiten und u.a. das Aufenthaltsbestimmungsrecht für mich gerichtlich übertragen bekommen. :mad:
Ich bin übrigens 40 Jahre jung.

Während meiner Abwesenheit wurde die Gesamtmiete zum 01.09.13 von 370 auf 405 € erhöht.
Die Höhe meiner Unterkunftkosten (Kaltmiete sowie Betriebskostenvorauszahlungen ohne Heiz- und Warmwasserkosten) betragen seit dem 326,20 €.

Als "angemessen" werden aber in meiner Gegend offenbar nur 308 € angesehen.

Meine Heizkosten hingegen sind mit 78,80 € angemessen, weil der Höchstbetrag hier bei 80,00 € liegt.

Nun ist es so, dass dieser Betreuer sich nicht sonderlich um solche Angelegenheiten kümmert und ich sogar das Gefühl habe, dass er mich eh am Liebsten aus dieser Wohnung raus haben will um mich in so eine Art betreutes Wohnen abschieben zu können. :mad:
Aber das ist nur eine Vermutung, nichts handfestes!

Worum er sich allerdings gekümmert hat ist die Beantragung meine Rente, Schwerbehindertenausweises (+60%), Tafelberechtigungsschein, usw.

Darauf bezieht sich auch meine nächste Frage:
Hat (m)eine Schwerbehinderung und/oder die Rente einen Einfluss auf die Unterkunft in der man untergebracht ist (Wohnrecht, Mietanpassung, Wohnungsumbau, usw.)?

Körperlich behindert bin ich nicht, aber seit der Meningitis habe ich ein extrem schlechtes Kurzzeitgedächtnis.
Wenn ich nun ich eine neue Umgebung käme, würde ich mich vermutlich nicht zurecht finden. Ich hatte anfangs sogar in meiner gewohnten Umgebung Probleme mich auf dem Weg zum Supermarkt hin- & zurück nicht zu verlaufen.
Hinzu kommt noch, dass ich lt. Aussage meines Neurologen nicht einmal mehr Fahrrad fahren darf!
Hier sind zwei Supermärkte in der Nähe, sodass man sie auch zufuß gut erreichen kann und mit schwer bepackten Taschen wieder recht gut zurück zur Wohnung kommt.
DAS müsste bei einem eventuellen Umzug ebenfalls berücksichtigt werden und nicht nur die m²-Zahl und der Preis der neuen Wohnung.
Ich befürchte aber, dass es der ARGE relativ egal sein wird. Es kann auch sein, dass bis dahin schon die Rentenkasse zuständig ist, da ich lt. dem Bescheid 6 Monate Zeit habe die Höhe der Miete auf den angemessenen Betrag zu senken.

:icon_Info: Wohnung:
Altbau (alte Stadtvilla)
ca. 62 m²
Fast Stadtzentrum
Liegt in einer Kurstadt

Stehe für Fragen gern zur Verfügung und hoffe es werden einige Fragen beantwortet werden. :danke:
 
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