Umdeutung des Rehaantrages in Rentenantrag zustimmen oder nicht?

triefnasio

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Hallo den helfenden Menschen!

Ich habe im April dieses Jahres (2015) einen Antrag auf EMR gestellt.

Nun wurde mir seitens der DRV mitgeteilt, dass nach ihrer Feststellung meine Erwerbsfähigkeit bereits seit Februar 2014 "auf Zeit teilweise" eingeschränkt sei.

Unter Berücksichtigung eines umzudeutenden Erstantrages auf medizinische Reha von 03/2014 ergäbe sich daraus ein Anspruch auf EMR ab 09/2014.

Ich könne jedoch auch meinen tatsächlichen Rentenantrag als maßgeblichen Antag bestimmen. In diesem Falle ergäbe sich ein Rentenbeginn ab 04 / 2015.

Ich bin seit 02 / 2014 dauerhaft arbeitsunfähig und habe bis Aug. 2015 Krankengeld erhalten. Seither ALG1. Meine Stelle beim alten Arbeitgeber war befristet bis Februar 2015.

Welche Auswirkungen hätte für mich die Wahl des früheren oder des späteren Rentenbeginnes?

Würde sich dadurch der Bewilligungszeitraum nach hinten verschieben?

Die DRV bittet mich, mich zu entscheiden, ob ich der "Umdeutung" zustimme, oder dieser widerspreche.


herzlichen Dank im Voraus!
 

aidafan301

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Hallo,

ich stand ebenfalls vor der Entscheidung und selbst bei der DRV vor Ort konnte man mich nicht richtig beraten.

Bei mir war es so, dass ich mich für den früheren Rententermin (2 Jahre rückwirkend) entschieden habe. So habe ich dann im Dezember 2012 den Rentenbescheid und 4 Wochen später schon den Verlängerungsantrag bekommen. Meine Angst war natürlich auch, dass meine Entscheidung vielleicht Auswirkung auf den Bewilligungszeitraum. Die Verlängerung war dann scheinbar aber nur reine Formsache, denn innerhalb einer Woche hatte ich die Genehmigung weiterer zwei Jahre meiner Rente im Briefkasten.

LG
Gaby
 

triefnasio

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Hallo Gaby,

warum hast Du dich damals für den früheren Termin entschieden?

Ich tue mich schwer mit der Entscheidung sozusagen "ins Blaue".

Warum bieten die einem überhaupt an, jetzt noch mal den Beginn auswählen zu können?

Laut Schreiben ja, weil ich laut Gesetz dies "Gestaltungsmöglichkeit" habe.

Aber was nützt alle Gestaltung, wenn ich vorher nicht wess, was durch die Gestaltung hinterher sich verändert?

Man kann ja was auch ziemlich scheußlich gestalten :)

nette Grüße
triefnasio
 

aidafan301

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Hallo Gaby,

warum hast Du dich damals für den früheren Termin entschieden?

Ich tue mich schwer mit der Entscheidung sozusagen "ins Blaue".

Warum bieten die einem überhaupt an, jetzt noch mal den Beginn auswählen zu können?

Laut Schreiben ja, weil ich laut Gesetz dies "Gestaltungsmöglichkeit" habe.

Aber was nützt alle Gestaltung, wenn ich vorher nicht wess, was durch die Gestaltung hinterher sich verändert?

Man kann ja was auch ziemlich scheußlich gestalten :)

nette Grüße
triefnasio

Wie ich ja schon geschrieben habe, war man mit dieser Entscheidung auch ziemlich alleine. Ich wollte eine Beratung bei der DRV hier vor Ort haben, aber es gab innerhalb von 8 Wochen keinen freien Termin. Also bin ich in eine Nachbarstadt gefahren, wo man mir ganz lapidar gesagt hat, das würde keinen Unterschied machen, ob ich den ersten oder zweiten Termin wähle.

Da ich im öffentlichen Dienst gearbeitet habe und ich ganz zufällig erfahren habe, dass die Zusatzrente nur bis zum 60 Lebensjahr hochgerechnet wird, wenn ich den ersten Termin wähle, war für mich klar, was ich mache.

Man kann sich wohl auch bei der DRV eine Rentenberechnung ausstellen lassen, also mit dem jeweiligen Rentenbeginn. Das hatten mir auch Leute empfohlen. Vielleicht würde Dir das helfen?

LG
Gaby
 

saurbier

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Na ja das ganze ist nur Bauernfängerei und typisch die Herrschaften.

Man überlege mal, bei mir z.B. wurde die Rente auf den Tag der ersten Arbeitsunfähigkeit zurück datiert und man fragt sich warum.

Na weil es so im Gesetz steht.

Solch ein Spiel hat dann eben Auswirkungen für die Berechnung der Erstattungsansprüche der vorangigen Sozialleistungsträger (KV bzw. AfA), welche aus den Rentennachzahlungen ihre Erstattung erhalten.

Beim Arbeitnehmer wird die Rente eh bis zum 62. Lebensjahr fiktiv hoch gerechnet, bei Beamten und öffentlichen Dienst mag dies wieder anders aussehen.


Gruß saurbier
 

notebook20000

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Hm,

also du hast ja vorher Krankengeld bekommen. Das ist meistens ja deutlich höher als die zu erwartende Rente.

Wenn du also Rückwirkend EM bekommst, dann würde das ja entsprechend angerechnet bzw wären dann nicht Rückzahlungen an die Krankenkasse fällig?

Außerdem , umso länger d u andere Bezüge bekommst, umso mehr dürfte ins Rentenkonto fließen = höhere Rente
 
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