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uihjuiiijuiii, freche EGV-Kampfkatze

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Volker

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#1
Hi Leuts,
hatte heute den ersten Kontakt mit einer Düsseldorf EGV-Kampfkatze, Marke recht frech.

Hab einen Antrag zum Bewerbungskosten haben wollen, es kam eine Einladung zur ihr wisst schon > EGV.

Ich fröhlich alleine hin, mit besten Wollen lieb und nett und freundlich zu sein. War dann auch so, steckte meinen Kopf 6 Minuten zu spät ins Büro rein und bekam recht unfreundlich zu hören: 6 Minuten sei ich zu spät. So, also die Begrüssung.

Na, Person mit Y. am Anfang, war sehr unhöflich, unfreundlich, drohte, meckerte und regte sich "künstlich" auf. Ich konnte im Gespräch dann ihr aber freundlichere Worte und sogar ein Lächeln entlocken. Hab ich bewusst so hinbekommen wollen.

Jedenfalls, die Frau ist vom Typ her schon unfreundlich und unerträglich. Ich dachte mir, nö sie macht hier nur Mätzchen, ist unsicher verbirgt irgendwas und lässt ihren Frust an andere aus.

Hab meine Strategie darauf abgestimmt, und ihr fast schon Komplimente gemacht während sie herummumpfte. Die Drohungen und ihr unhöfliches Verhalten etwas relativiert, ruhig und sehr freundlich. Jedenfalls legte sie mir dann die EGV vor.

Bin dabei nur zu Bewerbungen verpflichtet und der übliche Käse mit Abwesenheit etc. Also was man durchaus unterschreiben kann, wenn man seine Ruhe haben will.

Ich wusste jetzt nicht ob ich das direkt unterschreiben soll, oder wegen es der ARGE nicht so einfach zu machen, auf Bedenkzeit gehen soll. Hab die Blätter dreimal rauf und runter gelesen kam zu keinen Schluss. Sie wurde ungehalten, legte sich wieder aufs fresch sein. Da war die Sache klar. Bedenkzeit.

Sie wurde hier noch und erst richtig unhöflicher, Drohte und so, durchaus Wirkungsvoll und Gekonnt, andere wären im Stuhl hilflos zusammengesackt. Ich früher auch. Aber Erfahrung macht schon was aus, sich davon nicht irritieren zu lassen.

Ich hab meine Strategie während sie so rumschimpfte entwickelt.

Die sieht jetzt so aus. Sie besonders freundlich zu behandeln, ihr ganzes Gedrohe, das Freche und alles Nachzusehen. Mit noch freundlicheren Gesicht und netten Worten zu erwidern. Ihr Unsicherheit, ihr fehlendes Fachwissen, ihre Unfähigkeit beim Kundenkontakt, sanft und durch die Blume gezielt durch Fenster hinaus ins freie zu befördern. Und ihr in keinster Weise böse oder ungehalten zu werden.

Mit anderen Worten, die lass ich auflaufen, ohne das sie es merkt
und sie völlig zu irritieren, das ich ihr am ende noch freundliche Worte bis hin zum Komplimentent begegne. Und damit die mir angedrohte Ein-Euro-Job Sache in 6 Monaten, schon im Vorfeld zu versüssen.

Das nette Fräulein ist so keine wirkliche Herausforderung, daher hab ich auch beschlossen, soweit es vertretbar ist, es alleine zu machen. Ohne Beistand, damit keinerlei Hemmschwellen auftauchen, sich etwas unvernünftiger zu Verhalten. Sie wird nämlich dann nette Fehler machen, wenn wir erstmal "ernsthaft" Verhandeln. :icon_razz:

Zusätzlich ist es mir eine Freude, das meine bisherige Fallmanagerin, nicht mehr für mich zuständig ist. Ihr Name war im Gang an keiner Tür mehr zu sehen. Diese Frau war geeignet, Kundenkontakt zu haben und diesen auch Fachsicher und auch von der Ausstrahlung
her und Auftreten, zu fallmanagen. Sie hatte mich wenigstens im Griff, aber echt.

Meine Neue ist dagegen, allein von Auftreten schon gar nicht geegnet mir überhaupt irgendwas sagen zu wollen.

Das einzigste was ich jetzt nicht weiss, soll ich die EGV jetzt schon unterschreiben oder soll es zum Verwaltungsakt gehen, den hat sie mir in 2 Wochen angekündigt? Mit einen neuen Termin und "Fach"gespräch.

:cool: Volker
 
E

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Gast
#2
Wenn die EGV tatsächlich in Ordnung ist und auch alles klar ist, würde ich sie unterschreiben. Kannst sie ja zur Vorsicht hier mal reinstellen.

Wenn du sie nicht unterschreibst, kommt sie per VA. Du weisst es nie so genau, ob der VA auch gleichlautend mit der EGV ist. Es kommt der Umstand mit dem Widerspruch hinzu und die Nicht-Sanktionierbarkeit der Pflichten eines VA ist auch nicht 100%ig.

Wäre schon besser, wenn du die EGV unterschreiben kannst. Musst nur aufpassen, dass du den Pflichten immer nachkommst, denn sonst gibt es eine Sanktion.
 

ethos07

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#3
... und ist die aktuelle EGV tatsächlich so formuliert, dass dich eine Maßnahme oder ein EEJ erst gar nicht bei dieser, sondern erst bei der nächsten EGV ereilen könnte??
Das habe ich bei deiner Beschreibung nicht so ganz klar bekommen.
Und das wäre ja das zur Zeit offenbar Wichtigste für dich bei Unterschrift unter die EGV.

Ansonsten würde ich auch so wie Mobbydick sagte, entscheiden, ob du die EGV gleich unterschreibst oder abwartest bis die 'EGV' per VA ankommt. Letzteres birgt ja das Risiko hat, dass du möglicherweise gleich zu irgendeinem Blödsinn (EEJ, Maßname,...) verdonnert wirst.

(OT Wobei ich immer noch meine: EG-VEREINBARUNG per VA ist (auch juristisch) ein Widerspruch in sich und geht schon grad gar nicht. Denn da wurde ja überhaupt nix vereinbart - und ob ein VA einfach so bei normalsterblichen Bürgern mal eben mit Sanktionen belegt sein darf, die denen aus einer der üblichen ARGE- EGV entsprechen, erscheint mir auch höchst merkwürdig - in 'unserem' Rechtsstaat. )
 

Barbarix

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#4
Wenn ich Deine vor Arroganz gegenüber der Sachbearbeiterin strotzenden Ausführungen so lese, dann hoffe ich sehr, dass Du nicht unterschreibst. :icon_dampf:Wenn Du die Frau trotz ihrer entgegenkomenden EGV auflaufen lässt, dann weiß sie über deine Motivation bescheid und kann Dir eine passende Maßnahme per VA angedeihen lassen.

Sei Dir über eines im Klaren: Kein ARGE-Mitarbeit ist zu "unfähig", Druck zu machen. Das ist die leichteste Übung von allen. Deine Sachbearbeiterin scheint noch auf deine Fähigkeit zur Eigenverantwortung zu vertrauen. Spiel den Generalverweigerer und Du erziehst sie zu dem Verhalten, das Du brauchst, aber andere Erwerbslose dann mit Dir auslöffeln dürfen.

Nichts für Ungut, ist nur meine Meinung.
 
E

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Gast
#5
Sei Dir über eines im Klaren: Kein ARGE-Mitarbeit ist zu "unfähig", Druck zu machen. Das ist die leichteste Übung von allen. Deine Sachbearbeiterin scheint noch auf deine Fähigkeit zur Eigenverantwortung zu vertrauen. Spiel den Generalverweigerer und Du erziehst sie zu dem Verhalten, das Du brauchst, aber andere Erwerbslose dann mit Dir auslöffeln dürfen.
Nichts für Ungut, ist nur meine Meinung.
Ja, das weiß jeder Elo. Wer nicht auf der Arge spurt, und gehorsam jeden noch so unsinnigen Einfall aus der unergründlichen Ideenkramkiste seiner pAp-Nase befolgt, muss damit rechnen sich in einem administrativen Umerziehungscamp wiederzufinden. Und alles nur, damit das SBchen auf Kosten eines Erwerbslosen sein marodes Selbstwertgefühl und sein mangelndes Selbstbewußtsein wieder herstellen kann.
Menschen mit Rückrat und innerer Größe haben derartige Machtspiele gar nicht nötig.
 

Volker

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#6
Wenn ich Deine vor Arroganz gegenüber der Sachbearbeiterin strotzenden A

Sei Dir über eines im Klaren: Kein ARGE-Mitarbeit ist zu "unfähig", Druck zu machen.
Also was meine "Arroganz" angeht. Ich hätte auch einfach wieder gehen können, mit einer abgegebenen Dienstaufsichtsbeschwerde. Wie auch immer die dann behandelt werden würde. Die Unverschämtheit hätte dann ein grösseres Publikum, was dann ganz schnell zum Bummerang für sie werden wird.

Richtig, alle SB's, Pap's können Druck machen, indem sie z.B. gegen dem Recht Sanktionen aussprechen. Ist nix neues. Und, soll ich mich die meisten anderen mich unterwerfen? Ausserdem verweise ich auf das Sanktionsmoratorium.


In der EGV steht nix zweifelhaftes drin, werd sie also unterschreiben.

Auch wenn die Bewerbungen jetzt nicht mehr per Mail gehen.
Hab mir aber da ein klasse System ausgedacht. Kurzanschreiben
per Brief, Rest per Mail. Mal sehen was es bringt... Mann ist ja flexibel. Vielleicht erhöhts die Aufmerksamkeit der Firmen.

Volker :cool:

Ich freu mich derweilen auf das Klavierkonzert gleich und heut Abend gehts noch ins Theater. Alles völlig Arrogantfrei :biggrin:.
 

Volker

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#7
Deine Sachbearbeiterin scheint noch auf deine Fähigkeit zur Eigenverantwortung zu vertrauen. Spiel den

Generalverweigerer und Du erziehst sie zu dem Verhalten, das Du brauchst, aber andere Erwerbslose dann mit Dir auslöffeln dürfen.

Nichts für Ungut, ist nur meine Meinung.
Ich geb dir Recht, sie scheint, mir Eigenverantwortung zu geben.
Vielleicht steht sowas ja wie "Eigenverantwortlich" in den Daten, so das sie da vorsichtiger ist. Würde mich jedenfalls nicht wundern, bei dem, was bisher so war.

Was generalverweigere ich denn? Ein-Euro-Job? Arbeit? Lohndumping?
Unterdrückung? Eigenverantwortung? Selbstständigkeit?
Socken im Winter?

Steht ausser Frage, derjenige der nach mir zu ihr ging, hats vermutlich voll abbekommen. Wollen wir aber nicht hoffen, denn das würde dies erst recht gegen sie sprechen und nicht gegen mich.

Und was die Erziehung angeht, willst du damit meinen die Arbeitslosen sind an ihren Unglück selber schuld? Selber Schuld an schlecht gelaunte SB's und Sanktionen? Und fehlende Jobs?
Selber Schuld an den politischen Verhältnissen, die im Lande herrchen, die SGB2 hervorbrachten?

Die Doppelmoral der ARGE und des SGB2, ist das allerste Problem.

Betrachte deine Meinung ruhig mal aus der Perspektive.
Nix für ungut.


Volker :icon_pause:
 

Barbarix

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#8
Richtig, alle SB's, Pap's können Druck machen, indem sie z.B. gegen dem Recht Sanktionen aussprechen.
Auch rechtskonforme Sanktionen sind keine Kunst. So unübersichtlich ist §31 SGB II nicht.

Und, soll ich mich die meisten anderen mich unterwerfen? (...) Was generalverweigere ich denn? Ein-Euro-Job? Arbeit? Lohndumping?
Unterdrückung? Eigenverantwortung? Selbstständigkeit?
Socken im Winter?
Die Frage stellt sich nicht. Wenn Du trotz Bedenkzeit ohne Gegenvorschlag einfach den VA abwarten würdest - am besten noch in der naiven Annahme, der wäre dann nicht sanktionierbar - dann würdest Du faktisch jede nachweisliche Eigenbemühung verweigern.

In der EGV steht nix zweifelhaftes drin, werd sie also unterschreiben.
:icon_klatsch:Na also, mehr wollte ich doch gar nicht:icon_klatsch:
 
E

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#9
Die Frage stellt sich nicht. Wenn Du trotz Bedenkzeit ohne Gegenvorschlag einfach den VA abwarten würdest - am besten noch in der naiven Annahme, der wäre dann nicht sanktionierbar
Werden Gegenvorschläge denn überhaupt noch gelesen,oder wandern die gleich in die runde Ablage ?

bedeutet wenn ich keinen Gegenvorschlag unterbreite,das man mir dann mangelnde Eigenbemühungen unterstellen will,ich MUSS mich NUR um ARbeit bemühen mit allen mir zu verfügung stehenden Mitteln das ausarbeiten eines Vertragen gehört nicht dazu oder hab ich da was falsch verstanden !?
 
E

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Gast
#10
Werden Gegenvorschläge denn überhaupt noch gelesen,oder wandern die gleich in die runde Ablage ?
Sie wandern in die Ablage. Der Gegenvorschlag ist nie falsch in dem Sinne, dass man sich "verhandlungsbereit" erklärt, und - wenn der Gegenvorschlag sinnvoll ist - es ein Zeichen von "ich weiss genau was ich will" ist und im Falle einer Gerichtsverhandlung immer einen besseren Eindruck macht, als wenn man gar nicht reagiert hat.

D.h. der Gegenvorschlag ist nie falsch. Er ist nur überflüssig.

bedeutet wenn ich keinen Gegenvorschlag unterbreite,das man mir dann mangelnde Eigenbemühungen unterstellen will,ich MUSS mich NUR um ARbeit bemühen mit allen mir zu verfügung stehenden Mitteln das ausarbeiten eines Vertragen gehört nicht dazu oder hab ich da was falsch verstanden !?
Man unterstellt dir gar nichts. Der Gegenvorschlag ist überflüssig. Nur beim Richter kommt es besser an, wenn er gut ausgearbeitet ist und besser als die EGV ist. Man hat angemessen reagiert und die Sache macht Sinn. Meist kommt es aber nicht zum Richter und dann war die Mühe umsonst.

Ich persönlich halte eine kurze schriftliche Reaktion auf die EGV ("Leider kann ich ihren Eingliederungsvereinbarungstext nicht unverändert unterschreiben, weil....(und da setzt man irgend eine Kleinigkeit rein, ohne alle Argumente preis zu geben, so z.B. : "Die Bewerbungskosten nicht erstattet werden", oder "8 Bewerbungsbemühungen pro Monat nicht möglich sind, da der Stellenmarkt sie nicht hergibt", oder ähnliches). Dann ist die Reaktion in der Akte (das kommt immer beim Gericht gut an) und der Verwaltungsakt kommt mit ziemlicher Sicherheit. Die richtigen Argumente lässt man erst bei Widerspruch mit Antrag auf aufschiebende Wirkung los, damit es ein Thema für das Gericht wird. Sofern genügend gute Argumente vorliegen, hatten auf diese Art die Anträge auf aufschiebende Wirkung beim Gericht auch meist Erfolg.

Hat ein Antrag auf aufschiebende Wirkung einmal Erfolg, ist danach oftmals lange Zeit Ruhe. Und - falls sich das Amt von diesem Schock doch schneller als erwartet erholte und gleich wieder mit einer neuen EGV ankam - sind sie danach meist freundlich und sehr viel vorsichtiger.
 

Tamina

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#11
:icon_klatsch:Na also, mehr wollte ich doch gar nicht:icon_klatsch:
Das wollen die meisten SBs:
Die einfache, schnelle und widerspruchslose Unterschrift unter einer EGV.
Selbst dann, wenn z.B. Dinge wie "Bettlägerigkeitsbescheinigung" oder die anzuberaumende Untersuchung beim ÄD drin steht.

Zum Prüfen mitnehmen oder gar einen Gegenvorschlag (der Erfahrungsgemäss in 90% der Fälle vom Tisch gewischt wird) wird höchst ungern gesehen.

Mein pAp hat nur in einer Tour gejammert, daß das jetzt nicht fair wäre, wenn ich die EGV erst in Ruhe prüfen würde....
Nachdem ich geprüft hatte, war mir auch klar warum er so greinte:
Die EGV war gespickt mit juristischen Fußangeln und zwar nur zu meinem Nachteil.

Nachdem ich einen rechtskonformen Gegenvorschlag eingereicht hatte, habe ich nie wieder was vom Thema EGV gehört:icon_smile:
 

Tonimaroni

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#12
Wenn die EGV tatsächlich in Ordnung ist und auch alles klar ist, würde ich sie unterschreiben. Kannst sie ja zur Vorsicht hier mal reinstellen.

Wenn du sie nicht unterschreibst, kommt sie per VA. Du weisst es nie so genau, ob der VA auch gleichlautend mit der EGV ist. Es kommt der Umstand mit dem Widerspruch hinzu und die Nicht-Sanktionierbarkeit der Pflichten eines VA ist auch nicht 100%ig.

Wäre schon besser, wenn du die EGV unterschreiben kannst. Musst nur aufpassen, dass du den Pflichten immer nachkommst, denn sonst gibt es eine Sanktion.
Von besser kann doch wohl eher nicht die Rede sein

a)macht sehr wohl einen Unterschied ob ich meine Möglichkeit der Gegenwehr (und zwar der gerechtfertigten)einfach aus der Hand gebe ( was mit Unterschrift unter dieses "Verträgchen" gleichbedeutend ist) oder eben nicht

b) Gegenvorschlagstrategie einläuten ist nie verkehrt-Punkt!!!

c) du kannst dir selber treu bleiben und insofern dem betriebenen Sozialabbau entgegenwirken ,und das geht ohne das du Sanktioniert werden kannst ,und wie gesagt du hast bei VA in jedem Fall die Widerspruchsmöglichkeit im Gegensatz zur unterzeichnenten EGV
Abschließend noch; wenn ich meine EGV in Händen halte diese mitnehme zur Prüfung ,habe ich den Sachverhalt gezielt und genau
als "Beweismittel"! Ergo kann dann der in Kürze kommende VA nicht anders lauten,wenn doch habe ich vor Gericht schon einen guten Stand !

PS: habe ich auch selber schon durch und hatte nie eine anderslautenden VA erhalten .

Überlege gut und Handle dann ,das ist im Unterschied zu den FM"s und SB"den meisten Elos noch möglich wenn Sie nicht von Ihrer Angst regiert werden wollen

Meine Meinung ist ab GG schon von der Pike auf abgesegnet und in einer fröhlichen Demokratie doch wohl möglich

Frohe Weihnachten allen Mitbetroffenen und den ganz besonderen Dank an die Betreiber und angagierten Leuten die hier das ganze Jahr über kleine wie große Wunder bewirken ,nicht nur an Weihnachten!
FROHES FEST
 
E

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Gast
#13
Von besser kann doch wohl eher nicht die Rede sein

a)macht sehr wohl einen Unterschied ob ich meine Möglichkeit der Gegenwehr (und zwar der gerechtfertigten)einfach aus der Hand gebe ( was mit Unterschrift unter dieses "Verträgchen" gleichbedeutend ist) oder eben nicht
Und gegen was willst du dich wehren, wenn alles OK ist? Der Widerspruch macht keinen Sinn und die aufschiebende Wirkung wird vom Richter als "Beschäftigung der Sozialgerichte" betrachtet.

b) Gegenvorschlagstrategie einläuten ist nie verkehrt-Punkt!!!
Und welchen Gegenvorschlag willst du machen, wenn du mit der EGV zufrieden bist?

c) du kannst dir selber treu bleiben und insofern dem betriebenen Sozialabbau entgegenwirken ,und das geht ohne das du Sanktioniert werden kannst ,und wie gesagt du hast bei VA in jedem Fall die Widerspruchsmöglichkeit im Gegensatz zur unterzeichnenten EGV

Du wiederholst dich mit der Widerspruchsmöglichkeit gegen einen VA, an dem es nichts zu widersprechen gibt.

Abschließend noch; wenn ich meine EGV in Händen halte diese mitnehme zur Prüfung ,habe ich den Sachverhalt gezielt und genau
als "Beweismittel"! Ergo kann dann der in Kürze kommende VA nicht anders lauten,wenn doch habe ich vor Gericht schon einen guten Stand !
Was macht dich so sicher, dass EGV und VA identisch sein müssen? In § 15 SGB II steht: "KOmmt eine EGV nicht zustande, wird sie per VA erlassen". Da steht nicht drin, dass das identisch sein muss. Ist es sogar sehr oft nicht. Gerade bei EGVs, die eigentlich OK sind, findest du im entsprechenden VA höhere Bewerbungsforderderungen und sogar Maßnahmen. Wie willst du denn dann gegen ein Problem angehen, das du davor gar nicht hattest?



PS: habe ich auch selber schon durch und hatte nie eine anderslautenden VA erhalten .
Es gibt außer dir noch mehr Leute in ALG II-Bezug. Ich hab es oft erlebt, dass der VA leicht verändert ist.

Überlege gut und Handle dann ,das ist im Unterschied zu den FM"s und SB"den meisten Elos noch möglich wenn Sie nicht von Ihrer Angst regiert werden wollen
Diese Worte gelten auch für dich.

Und noch ein Wort für dich: Wehre dich nicht, wenn es dazu keinen Anlass gibt. Das ist oftmals ein Schuss nach hinten.
 

Volker

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#14
Auch rechtskonforme Sanktionen sind keine Kunst. So unübersichtlich ist §31 SGB II nicht.


Die Frage stellt sich nicht. Wenn Du trotz Bedenkzeit ohne Gegenvorschlag einfach den VA abwarten würdest - am besten noch in der naiven Annahme, der wäre dann nicht sanktionierbar - dann würdest Du faktisch jede nachweisliche Eigenbemühung verweigern.


:icon_klatsch:Na also, mehr wollte ich doch gar nicht:icon_klatsch:
Die Fragen stellen sich sehr wohl, daher kannst du dir den Beifal echt sparen. Es ist hier nämlich völlig egal was du willst. Irgendwas stört mich mit deinen Ausführungen, die passen nicth so ganz, sie sind mir zu sehr unterstellend. So agieren die ARGEn, aber ich nicht. Diesen agieren der Argen, setzt man besser frühzeitig einen Riegel vor.


Vernünftige Massnahmen ja, oder Arbeitsplatz ja. Und alles was schnurz ist, bekommt sein Nein.

Volker :cool:
 

Tonimaroni

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#15
Und gegen was willst du dich wehren, wenn alles OK ist? Der Widerspruch macht keinen Sinn und die aufschiebende Wirkung wird vom Richter als "Beschäftigung der Sozialgerichte" betrachtet.
Bei klarem Sachverstand dieser käme letztendlich die Erkenntniss endlich etwas Sinnvolles zu arbeiten! (o Ironie ig lieb dir so):icon_klatsch:

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.....
kenne weder aus eigenen noch aus anderen EGV etwas derart positives...du???

Und welchen Gegenvorschlag willst du machen, wenn du mit der EGV zufrieden bist?

Selbe Frage -selbe Antwort



Du wiederholst dich mit der Widerspruchsmöglichkeit gegen einen VA, an dem es nichts zu widersprechen gibt.

EGV bitte ....so war dies


Was macht dich so sicher, dass EGV und VA identisch sein müssen? In § 15 SGB II steht: "KOmmt eine EGV nicht zustande, wird sie per VA erlassen". Da steht nicht drin, dass das identisch sein muss. Ist es sogar sehr oft nicht. Sorry kann ich so nicht bestätigen,habe andere Erfahrung . Gerade bei EGVs, die eigentlich OK sind, findest du im entsprechenden VA höhere Bewerbungsforderderungen und sogar Maßnahmen. Wie willst du denn dann gegen ein Problem angehen, das du davor gar nicht hattest?

Auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, war noch nicht der Fall ,kenne ich weder von mir ,noch von anderen






Es gibt außer dir noch mehr Leute in ALG II-Bezug. is ja mal ganz was neues Ich hab es oft erlebt, dass der VA leicht verändert ist.



Diese Worte gelten auch für dich.Sagt wer??

Und noch ein Wort für dich: Wehre dich nicht, wenn es dazu keinen Anlass gibt."Es gibt außer dir auch andere im ALG Bezug,auch welche welche mit Verstand Das ist oftmals ein Schuss nach hinten.
jep
 

Tonimaroni

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#16
Die Fragen stellen sich sehr wohl, daher kannst du dir den Beifal echt sparen. Es ist hier nämlich völlig egal was du willst. Irgendwas stört mich mit deinen Ausführungen, die passen nicth so ganz, sie sind mir zu sehr unterstellend. So agieren die ARGEn, aber ich nicht. Diesen agieren der Argen, setzt man besser frühzeitig einen Riegel vor.


Vernünftige Massnahmen ja, oder Arbeitsplatz ja. Und alles was schnurz ist, bekommt sein Nein.

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