Überzahlung von der Arge wegen Eheschliessung

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minniemaus

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Hallo erst einmal und vielen Dank vorab für hilfreichen beistand :)

Mein Fall verhält sich so, nach längerer Zeit haben mein jetziger Mann und ich kurzfristig beschlossen zusammen zu ziehen und zu Heiraten. Er Arbeitet Vollzeit und ich war bis zu dem Zeitpunkt Alg 2 bezieher mit 3 Kindern und einem 400 Euro Job.

Wir haben dann das Aufgebot bestellt und seine Wohnung gekündigt.

Habe das der Arge mitgeteilt und mein Sachbearbeiter meinte, 1 Monat zuvor solle ich einen Änderungsbescheid ausfüllen und mein Mann sollte sein Verdienst offen legen .. bis hierhin alles OK .. mein 400 Euro Job war inzwischen ausgelaufen so musste das nicht mehr berücksichtigt werden.

Nun bekommt mein Mann immer zum 15 des monats seinen Lohn und mein Sachbearbeiter meinte das wir sowieso ergänzende Leistungen erhalten würden sowie Überbrückung !! Ok .. was auch immer .. weil ich das nicht so ganz verstanden hab !!

Haben ende August Geheiratet und im September noch einmal Geld (nicht in voller höhe , 2/3 in etwa) erhalten. Wobei ich dann dachte ok mein mann bekommt erst am 15 Geld dann ist dieser Satz die Überbrückung und ergänzung !! Nach der eheschliessung sind wir dann ebenfalls gleich zum Amt um die Dokumente der Eheschliessung ein zu reichen und genau noch mal die ergänzung wäre usw. weiterhelfen konnte man uns dort kaum .. wir sollten einfach noch mal einen neuen Antrag ausfüllen und auf die antwort warten .. wir haben dann rausgefunden das in unserem Fall Wohngeld und Kindergeld 2 Zuschlag besser wäre .. und beides beantragt .. nach einiger Zeit wieder ein gespräch bei der Arge .. andere Sachbearbeiter wie es nun weiter laufen soll .. ob wie Leistungen weiter erhalten möchten oder andere mittel in anspruch nehmen möchten !! Dort teilte ich dann mit das wir bereits Wohngeld und Kindergeld Zuschlag beantragt hätten .. die mitarbeiterin hat mir dann nochmals gesagt das es wohl eine Überzahlung gegeben hätte und ich habe sie dann gefragt warum das so gelaufen wäre das wir geld bekommen hätte wenn uns nichts zu gestanden hätte .. obwohl wir alles Mitgeteilt hätten ?? Ihre Antwort .. ihr sachbearbeiter wollte sicher nicht das sie ohne Geld da stehen wenn ihr mann erst am 15 Geld bekommt ( Arge jetzt Karitativ ??) Was soll uns das bringen wenn wir das zurück zahlen müssen ?? Keine Antwort von ihr .. Einen monat später die aufforderung die gesamte Summe bis zum (... 14 Tage zeit wurden uns gelassen) auf einen schlag zurück zu zahlen. Von mir volgte darauf ein Wiederspruch der z.Z. noch bearbeitet wird .. und auf einmal werden Lohnabrechnungen von der Arge angefordert !! (Die ich bereits vorgelegt hatte).

Müssen wir das jetzt wirklich zurück zahlen ?? Wenn ja können wir dann Ratenzahlung vereinbaren. Denn wir bekommen ja Wohngeld .. nicht weil mein Mann so Üppig verdient !!

Dieser Sachbearbeiter hatte mich bereits schon einmal überzahlt und wollte die Sache auf mich abwälzen .. damals ging es um den Anstieg vom Unterhalts vorschuss .. was ich im Volgeantrag immer Korekt angegeben hatte .. er es aber übersehen hatte und weiter wie früher berechnet hatte ..
Aber da es in beiden neuen Anträgen angegeben war konnte er es nicht mir zuschieben ...

Sorry .. es war jetzt alles ein wenig weit ausgeholt .. aber ich wollte das die gesammte Situation ersichtlich ist.

Vielen Dank aber für s Lesen und beantworten ..
und wenn es falsch gepostet ist .. bitte ich vielmals um entschuldigung .. hatte es da rein geschrieben wo ich ähnliche beiträge gefunden hatte.
 

wommi

Priv. Nutzer*in
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Auch hier gilt das Zuflußprinzip - wenn ihr in dem Monat Gehalt o.ä. bekommt, in dem ihr noch ALG2 erhaltet, dann wird das kpl. angerechnet !
Es gibt die Möglichkeit, eine Ratenzahlung zu vereinbaren !
 

Banquo

Redaktion
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Ihr werdet einen Änderungs- und Rückforderungsbescheid erhalten. Den solltet ihr genau prüfen lassen, denn auch beim JC rechnen die nicht immer fehlerfrei.

Falls man tatsächlich zuviel erhalten hat, muss man das natürlich zurückzahlen. Dabei sind Ratenzahlungen regelmässig kein Problem. Müssen aber beantragt werden. Macht man im Zweifel dann mit der Regionaldirektion aus.
 
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