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Überzahlung von 321€, Jobcenter will alles auf einmal zurück

Judikate

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Hallo Beisammen,

mir ist aufgefallen, nach Prüfung der Kontoauszüge, dass seit Januar 2014 eine Überzahlung von monatlich 53,50 € auf dem Konto meiner Mutter eingegangen..

Unser Problem ist dass wir daheim 3 BGs sind (Schwester mit Sohn, ich alleine, Mutter alleine).. Mein Mietanteil geht auf mein Konto und der Rest auf Mutters Konto, dadurch dass meine Mutter Analphabetin ist, KONNTE sie gar nicht wissen, dass das Jobcenter zu viel zahlt, mir ist das eben Anfang des Monats aufgefallen, dass da was nicht stimmt..

Ich hab natürlich alles sofort mitgeteilt, und nen Überprüfungsantrag gestellt.

jetzt hier die Antwort: Sie hätten das wissen müssen usw.. jedenfalls wollen sie dass wir die ganze Summe AUF EINMAL zurückerstatten sollen.. Meine Mutter hat eben nur den Regelsatz zum Leben, genauso meine Schwester und ich auch.. Das wäre eine Katastrophe wenn meine Ma nur noch 70 Euro zum Leben hätte..

Wir sollen bis zum 29.Juni eine Stellungnahme schreiben.

Bevor ich was falsch mache, wollte ich mich an euch wenden.

Kann ich denn eine Ratenzahlung vorschlagen?
Kann das Jobcenter die insg. 321 Euro mit einem Mal zurückfordern? das wäre ja schrecklich, wenn es vorher aufgefallen wäre, hätte ich es sofort mitgeteilt, ich bin doch keine Betrügerin oder meine Ma :frown: Mehr als 30€ im Monat können wir nicht verschmerzen, da meine Mutter sehr oft Arzttermine hat und wir quasi auf jeden Euro angewiesen sind..

Ich hoffe auf Antworten, und Tipps auf evtl. Vorgehensweise
 

Hartzeola

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Kann ich denn eine Ratenzahlung vorschlagen?
Beantragen, wenn Rückforderungsbescheid da ist. Problematisch sollte das nicht sein.

Früher war dafür Regionaldirektion zuständig, derzeit vermutlich Inkasso-Servise oder die Stadtverwaltung, falls das eine Optionskommune ist.
 

Judikate

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wieviel muss man denn pro monat abgeben?

gibts da so eine Höchstgrenze oder so?

solllen wir keine Stellungnahme schreiben?
 

nowayhose

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Hi Judikat
Beantragen, wenn Rückforderungsbescheid da ist. Problematisch sollte das nicht sein.
oder:smile:



Aufrechnungserklärung abgeben(Jobcenter...NACHWEISLICH!), wenn Rückforderungsbescheid da ist:icon_mrgreen:

(30€ im Monat ist OK:smile:)

Aufrechnungserklärung


Infos:FAQ Inkasso-Service - www.arbeitsagentur.de


Was habe ich zu veranlassen, wenn ich möchte, dass die Forderung durch monatliche Einbehaltung mit meinen laufenden Leistungen (Aufrechnung) getilgt wird?

In diesem Fall wenden Sie sich bitte unverzüglich an die für Sie zuständige Dienststelle (Arbeitsagentur, Jobcenter, Familienkasse), die sie unter der Service-Hotline und der Auswahl „5“ erreichen können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die unter „Formulare“ aufgeführte Aufrechnungserklärung auszufüllen und der entsprechenden Dienststelle zukommen zu lassen.


Gruß



nowayhose
 

pferdchen81

Neu hier...
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Von meinem gesunden Menschenverstand her ist es absolut unzumutbar, dass deine Mutter den gesamten Überzahlbetrag mit einem mal zurück leisten muss, zumal es sich auch nicht um einen einmaligen Betrag handelt, der noch auf dem Konto verrottet.
 

DonOs

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Meinen Verständnis nach kann man den gesamten Betrag auch erstmal komplett stunden lassen, da man aufgrund der derzeitigen finanziellen Situation nicht bezahlen kann und dann erstmal weiter sehen. Sicherlich kann man Raten vereinbaren, letztendlich kann man aber nichts von dem Existenzminimum abziehen, es ist bereits minimum.
 
E

ExitUser

Gast
Bei mir ist es schon einige Jahre her:

Es kam zu einer Überzahlung i.H.v. 1800 Euro ungefähr. (Die Cent lasse ich jetzt mal weg.)
Daran hatte auch das JC seinen Anteil.

Ich hatte wieder eine Vollzeitstelle mit 1500 netto gefunden u. konnte mich mit dem Inkasso der RD auf Raten von 50 Euro monatlich einigen. (600 Euro wurden direkt von meinem Konto zurück überwiesen.)
Also zwei Jahre lang 1200 Öcken insgesamt abgedrückt.

In diesem Fall hier sollten die angesichts des "Einkommens" auch mit 20 Euro als Rate einverstanden sein, denke ich.
 
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