Überweisungen sind falsch

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Träumerle

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Hallo zusammen..
Bekannte von mir haben ein Problem und mich um Hilfe gebeten,da mir die Sache aber ein wenig zu hoch ist,hoffe ich das Ihr mir weiterhelfen könnt.
Beide bekommen Alg II und sind verheiratet.
In dem einen Antrag:03.06-05.06 wird dem Antragsteller"Sonstiges Einkommen"angerechnet in Höhe von 50€! Warum und wofür kann sich niemand erklären,er hat nicht gearbeitet!
In dem nachfolgendem Änderungsbescheid (die Ehefrau geht einem 400€ Saison Job nach)wird ihm für den Monat 06.06 nochmals 50€ angerechnet!
Ab Monat 07.06 plötzlich nicht mehr!

Ansonsten stimmen die Zahlen vom Änderungsbescheid,wenn die Überweisungen auch stimmen würden,die beiden bekommen jeden Monat zu wenig Geld überwiesen ca.160€.Das seit dem Änderungsbescheid.
Nun meine frage..Kann man in diesem Falle noch einen Überprüfungsantrag stellen und wenn ja kann ich den Vordruck im Download"Überprüfung"verwenden und sollte man da zwei einreichen??Da es sich ja um zwei verschiedene Punkte handelt.
Ich weiß nicht wie ich hier vorgehen soll..

Für Antworten von Euch wäre ich sehr dankbar..Bin ratlos.. :|
Lieben Gruß
 

lopo

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Hallo,

ich würde mal persönlich zum Amt gehen und mir den Sachverhalt erklären lassen. Die ganze hin und her Schreiberei bringt doch nichts.

Die Wochen gehen ins Land und das Geld wird ja nicht mehr.

Also Bescheide mitnehmen und Klärung vor Ort, basta.
 

Träumerle

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Nabend lopo..
Erst war Sie aufm Amt und mußte unterschreiben zwecks nachforschung,wo das geld hin ist..dann ist Er hin,das gleiche in grün..beide natürlich unterschrieben..nun hat man den beiden gesagt,das das so ja nicht gehen würde..sie sollten das schriftlich machen..
Sie wissen beide ja nicht mehr weiter und wie man sowas schreiben soll!

Is alles zum :cry:

Gruß Träumerle
 

ladydi12

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hallo Träumerle,

da hilft nur eines: Widerspruch und Antrag auf Akteneinsichtnahme. Widerspruchsformulare hab ich mal hochgeladen. Sie befinden sich hier

Und nehmt außer den Bescheiden ach die Kontoauszüge vorsorglich mit!
 
E

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Gast
Träumerle meinte:
Nabend lopo..
Erst war Sie aufm Amt und mußte unterschreiben zwecks nachforschung,wo das geld hin ist..dann ist Er hin,das gleiche in grün..beide natürlich unterschrieben..nun hat man den beiden gesagt,das das so ja nicht gehen würde..sie sollten das schriftlich machen..
Sie wissen beide ja nicht mehr weiter und wie man sowas schreiben soll!

Is alles zum :cry:

Gruß Träumerle

Dansollten Sie dem SB mal sagen, er ist verpflichtet, die Sache zur Niederschrift aufzunehmen...
sie sagen, worum es geht, er tippt, sie lesen und sagen, was so nicht stimmt... und zum Schluß unterschreiben sie nur :)

Alternative wäre, er schaffts auch ohne schriftlichen Antrag das zu erklären und gegebenenfalls zu berichtigen!

Gruß aus Ludwigsburg
 
E

ExitUser

Gast
In dem einen Antrag:03.06-05.06 wird dem Antragsteller"Sonstiges Einkommen"angerechnet in Höhe von 50€! Warum und wofür kann sich niemand erklären,er hat nicht gearbeitet!
In dem nachfolgendem Änderungsbescheid (die Ehefrau geht einem 400€ Saison Job nach)wird ihm für den Monat 06.06 nochmals 50€ angerechnet!
Ab Monat 07.06 plötzlich nicht mehr!

Ja mom, die Ehefrau geht einem 400 €-Job nach, das Einkommen wird natürlich mit einberechnet.
 

lopo

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Hallo Träumerle,

scheint mir reichlich verworren die Geschichte. Einen Nachforschungsantrag stellt man dann, wenn das überwiesene Geld vom Amt nicht bei mir angekommen ist. Davon war aber bisher nicht die Rede.

Es war vom sonstigen Einkommen, welches angerechnet wurde die Rede.

In dem einen Antrag:03.06-05.06 wird dem Antragsteller"Sonstiges Einkommen"angerechnet in Höhe von 50€! Warum und wofür kann sich niemand erklären,er hat nicht gearbeitet!
In dem nachfolgendem Änderungsbescheid (die Ehefrau geht einem 400€ Saison Job nach)wird ihm für den Monat 06.06 nochmals 50€ angerechnet!
Ab Monat 07.06 plötzlich nicht mehr!

Da stelle ich mir schon die Frage, welches Geld soll denn da mit einem Nachforschungsantrag gesucht werden? :kratz:
 

Träumerle

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dreiund50
das mit dem Einkommen der Ehefrau wird korrekt berechnet,das paßt alles.

lopo
das ist fast richtig..zum einen geht es um das sonstige Einkommen und zum anderen wird den beiden weniger geld, als im Bescheid steht, überwiesen..

Ludwigsburg
Die beiden waren da um die Sache mit der Leistungsabteilung zu klären,da hat man noch nicht einmal in den PC geguckt..Man hat Ihm gesagt, er solle "was schriftliches einreichen ohne geht garnichts" :shock:

ladydi12
Ist es denn nicht schon zu lange her für einen Widerspruch? Bescheid eins ist vom Februar..Bescheid zwei ist vom Mai..

Das mit dem sonstigen einkommen,haben die zwei ja noch nicht einmal bemerkt,wenn ich sie nicht gefragt hätte!Is schon alles sehr verworren..

Was würdet Ihr bei dem nicht Überwiesenen Betrag schriftlich machen?Es handelt sich schließlich um fast 160€.Und sie sollen was schriftliches einreichen!

Und das sonstige Einkommen,von dem niemand etwas weiß?

Ich möchte denen ja nur helfen..

LG Träumerle
 
E

ExitUser

Gast
Träumerle meinte:
Ludwigsburg
Die beiden waren da um die Sache mit der Leistungsabteilung zu klären,da hat man noch nicht einmal in den PC geguckt..Man hat Ihm gesagt, er solle "was schriftliches einreichen ohne geht garnichts" :shock:

Und das sonstige Einkommen,von dem niemand etwas weiß?

Ich möchte denen ja nur helfen..

LG Träumerle



Wenn Sonstiges Einkommen im Bescheid aufgeführt ist, daß es nicht gibt, dann schreibt doch einfach so:


1)
Name, Vorname Ort, Datum
Straße/ Nr.
PLZ/ Ort
Kundennummer:
Mittwoch, 09. Oktober 2006
Arbeitsamt
Straße/ Nr.
PLZ Ort
Betreff: Antrag gemäß § 44 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X)
Sehr gehrte Damen und Herren,
hiermit beantrage ich die Überprüfung der Entscheidung vom 2.).... gemäß § 44 SGB X.
Begründung: 3.)
Damit wurde bei der Entscheidung als Verwaltungsakt von einem Sachverhalt ausgegangen,
der sich als unrichtig erweist. Aus diesem Grund bitte ich den Bescheid vom 2.).... zu
überprüfen.
Ich bitte Sie mir Ihre Entscheidung per Bescheid mitzuteilen.
Mit freundlichen Grüßen
Vorname Name


zu 1.)
Hier sind die persönlichen Angaben wie Name und Anschrift des Antragstellers einzutragen.
Bei Datum und Ort ist der aktuelle Tag der Antragstellung und der Wohnort des Antragsteller
anzugeben. Die Kundenummer sollte in jedem Fall angegeben werden, da dies zu der Form
eines solchen Antrages gehört und das Arbeitsamt bei der Suche der gespeicherten Daten
geholfen ist. Im Adressfeld ist die Anschrift des zuständigen Arbeitsamtes einzutragen.
zu 2.)
An dieser Stelle ist das Datum des Bescheides bzw aller Bescheide einzutragen, bei dem der Widerspruch
versäumt wurde oder sich herausgestellt hat, dass das Arbeitsamt von einem falschen
Sachverhalt ausgegangen ist bzw. das Recht falsch angewandt wurde. Dieser Bescheid kann
ein Bewilligungs-, Änderungs-, Aufhebungs- oder Erstattungsbescheid sein.
zu 3.)
Hier ist die Begründung für den Antrag gemäß § 44 SGB X einzutragen.

In diesem Fall: es wurde sonstiges Einkomen eingetragen, daß wir nicht haben.

Sie müssen in der
Begründung nachweisen, was durch das Arbeitsamt nicht beachtet bzw. falsch gemacht
wurde. Gegebenfalls sollte die Begründung belegt werden.
Wichtiger Hinweis:
Der Antrag gemäß § 44 SGB X kann nur Erfolg haben, wenn sicher ist, dass durch das
Arbeitsamt beim Erlass des Bescheides (Verwaltungsakt) das Recht unrichtig
angewandt oder von einem Sachverhalt ausgegangen worden ist, der sich als unrichtig
erweist, d.h. bei der Entscheidung des Arbeitsamtes sind bestimmte Tatsachen nicht
berücksichtigt wurden.
 

ladydi12

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Hallo Träumerle,

gegen den Bescheid hilft nur angehen. Ich war davon ausgegangen, daß der letzte Bewilligungsbescheid von August/September diesen Jahres datiert. Die Form hat ludwigsburg schon beschrieben. Dazu stellst du gleichzeitig noch einen Antrag auf Akteneinsichtnahme in die Leistungsakte, denn da muß es genau drinstehen, wie und wonach sich das sonstige Einkommen berechnet. Hat in meinem Fall auch geholfen (hatte nämlich etwas ähnliches auch laufen, wo man mir zuviel anrechnen wollte). Evtl fehlende Unterlagen reicht ihr an dem Termin nach. Und auch die Kontoauszüge nicht vergessen mitzunehmen als Beweisstück dafür, daß keine Nebeneinkünfte vorhanden!!
 

Träumerle

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Erstmal ein fettes DANKE an Euch.. :klatsch:

Danke Dir Ludwigsburg für Deine Vorlage..Somit könnte man zumindest erstmal rausbekommen was das für Einkommen sein soll..

ladydi12
Wenn der Antrag auf Akteneinsicht in die Leistungsakte bewilligt wird,könnte man doch auch theoretisch rausfinden wo das fehlende Geld hin ist,oder?Laut Bescheid müßten sie 794€ bekommen,überwiesen wird aber nur 634€..
Hat man wohl auch die möglichkeit sich die Leistungsakte zu kopieren? :pfeiff:

Träumerle
 
E

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Träumerle meinte:
Erstmal ein fettes DANKE an Euch.. :klatsch:

Danke Dir Ludwigsburg für Deine Vorlage..Somit könnte man zumindest erstmal rausbekommen was das für Einkommen sein soll..

ladydi12
Wenn der Antrag auf Akteneinsicht in die Leistungsakte bewilligt wird,könnte man doch auch theoretisch rausfinden wo das fehlende Geld hin ist,oder?Laut Bescheid müßten sie 794€ bekommen,überwiesen wird aber nur 634€..
Hat man wohl auch die möglichkeit sich die Leistungsakte zu kopieren? :pfeiff:

Träumerle
Du kannst Kopien verlangen, die werden sich aber sträuben.. und wenn, zahlst pro Kopie einiges. Selbst kopieren: nie, die geben nix aus der hand.
Gruß aus Ludwigsburg
 
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