Überweisungen des Jobcenter nicht nachvollziehbar

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Fraggle

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Hallo, ich hab mal eine Frage ob es euch auch so geht.

Ich hatte mehere Zahlungen beim Jobcenter beantragt. Diese wurden genehmigt.
Das Problem ist die Art und Weise in welcher das Geld überwiesen wird.
Die Beträge werden nicht einzeln mit Hinweis auf Verwendungszweck überwiesen, sondern mit anderen Zahlungen zusammen.

Ich muß da ständig rätseln was überwiesen wurde und wo zusammen überwiesen wurde.

So wurden beispielsweise bei dem Betrag zur Gasbetankung auch der Betrag für die Kosten einer vom Jobcenter geforderten Unterlage zusammen überwiesen. Dies vermute ich mal da keine Angabe bei der Überweisung vorhanden ist woraus sich der Gesamtbetrag zusammen setzt.

Dies hat dann zur Folge, dass es so aussieht als ob für die Gasbetankung eine höherer Betrag gezahlt wurde.

Ich möchte gerne wissen ob ich verlangen kann, dass bei jeweiligen Überweisungen auch die Angabe wofür das Geld ist angegeben wird.

Vor einiger Zeit hatte ich damit ein solches Problem, dass ich eine Klage zurückziehen mußte, da nicht nachvollziehbar war wofür der überwiesene Betrag vom Jobcenter tatsächlich war.
Hört sich komisch an war aber so.
 

Makale

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Ja und wo soll da nun das Problem sein ? Wenn man etwas beantragt gibt's ein entsprechenden Bewilligungsbescheid ... Also die kleinere Rechnerei ist dir ja wohl zuzumuten oder ?
 

ela1953

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Ja und wo soll da nun das Problem sein ? Wenn man etwas beantragt gibt's ein entsprechenden Bewilligungsbescheid ... Also die kleinere Rechnerei ist dir ja wohl zuzumuten oder ?


Für Bewerbungskosten, Fahrtkosten bekomme ich nie einen Bewilligungsbescheid. Es wird nur eine Summe überwiesen.
 

Viktor22

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@ TE,

ich kenne das auch und es ist mir bis auf wenige Ausnahmen nicht gelungen das dauerhaft abzustellen.

Bei mir geht es regelmäßig um die KdU Zahlungen.
Es ist eben - trotz eines Bescheides - nicht nachvollziehbar, welche Kosten anerkannt (und wenn ja in welcher Höhe) wurden und welche nicht.

In dem Bescheid wurde die KdU nur als eine Summe dargestellt. Auch auf dem 2. Blatt.

Also habe ich regelmäßig Widerspruch - mit genau dieser Begründung - eingelegt und dann, so nach dem 3. WiSpr. kam meist die Aufschlüsselung.
Aber echt ätzend....:icon_neutral:

Ich kann dir also nur raten immer wieder auf dieser Aufschlüsselung zu beharren.
Jeder Bürger hat Anspruch auf einen nachvollziehbaren Bescheid. Egal von welcher Behörde dieser auch ergehen mag. Das findet sich irgendwo im Verwaltungsrecht, dem auch das JC unterliegt.
 

Seepferdchen 2010

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Für Bewerbungskosten, Fahrtkosten bekomme ich nie einen Bewilligungsbescheid. Es wird nur eine Summe überwiesen.

Beim Antrag Bewerbungskosten gibt es die Option wo man ankreuzen muß:

"Wenn dem Antrag im vollen Umfang entsprochen, kein Bescheid Ja oder Nein"

Hier bitte "Nein ankreuzen, dann kommt auch ein Bescheid.

Bei Fahrkosten muß ein Bescheid kommen "Meldetermin usw................."

Zu jeder Buchung gehört ein Buchungstext, egal ob das die Leistungsabtlg. oder
eine Firma ist.

Habe immer einen Bescheid erhalten.

Also achte mal darauf wenn du einen Antrag stellst ggf.falls der Antrag formlos von dir
gestellt wird,bitte den Hinweis das du einen schriftlichen Bescheid haben willst, ansonsten wie oben geschrieben, das Kreuz bei "nein" setzen du verzichtest nicht drauf.

:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
Beim Antrag Bewerbungskosten gibt es die Option wo man ankreuzen muß:

"Wenn dem Antrag im vollen Umfang entsprochen, kein Bescheid Ja oder Nein"

Hier bitte "Nein ankreuzen, dann kommt auch ein Bescheid.

Bei Fahrkosten muß ein Bescheid kommen "Meldetermin usw................."...

:icon_pause:

Nein, auch dann gibt es keinen Bescheid, bei uns zumindest nicht.
 

Fraggle

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Also, es geht bei mir nicht um die Bewilligungsbescheide, sondern um die Überweisungen.
Wenn die bewilligten Summen in einer Summe überwiesen werden, dann kann man das natürlich nachvollziehen. Dies werden sie jedoch nicht.
Wie ich schon sagte.
Ich hatte 3 zusätzliche Beträge vom Jobcenter beantragt und auch bewilligt erhalten.
Ein Betrag wurde überwiesen so wie es auch im Bescheid aufgeführt war.
Ein Betrag wurde wahrscheinlich mit den Gaskosten zusammen überwiesen. Das weiß ich aber nicht genau.
Einen Betrag kann ich nicht finden.

Dieses könnte doch leicht umgangen werden, wenn bei der Überweisung angegeben wird welche bewilligten Beträge die überwiesene Summe umfassen.
 

Falwalla

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@ TE,

ich kenne das auch und es ist mir bis auf wenige Ausnahmen nicht gelungen das dauerhaft abzustellen.

Bei mir geht es regelmäßig um die KdU Zahlungen.
Es ist eben - trotz eines Bescheides - nicht nachvollziehbar, welche Kosten anerkannt (und wenn ja in welcher Höhe) wurden und welche nicht.

In dem Bescheid wurde die KdU nur als eine Summe dargestellt. Auch auf dem 2. Blatt.

Also habe ich regelmäßig Widerspruch - mit genau dieser Begründung - eingelegt und dann, so nach dem 3. WiSpr. kam meist die Aufschlüsselung.
Aber echt ätzend....:icon_neutral:

Ich kann dir also nur raten immer wieder auf dieser Aufschlüsselung zu beharren.
Jeder Bürger hat Anspruch auf einen nachvollziehbaren Bescheid. Egal von welcher Behörde dieser auch ergehen mag. Das findet sich irgendwo im Verwaltungsrecht, dem auch das JC unterliegt.

dazu gab es ende januar einen artikel in der berliner zeitung "verständlichkeit ist pflicht", den ich seit dem aufbewahre.

in § 11 der "gemeinsamen geschäftsordnung der berliner verwaltungen, allg. teil (GGO I)

die ggo regelt vieles, was außerhalb von behörden selbstverständlich ist, z. b. , dass ein mitarbeiter für sein tun verantwortlich ist. das gipfelt in der vorschrift, dass behördenschreiben in ich-form zu verfassen sind.

§ 43 befasst sich mit der behördensprache. ....schriftsätze sollen klar, knapp und leicht verständlich formuliert sein. ...

"die GGO ist für die angehörigen der berliner verwaltung verbindlich.
und was tut man, wenn man trotzdem ein völlig rätselhaftes behördenschreiben erhält und dann von pontius zu pilatus verwiesen wird?
man könne dienstaufsichtsbeschwerde erheben, teilt die innenverwaltung mit."

"schon ein mail an die absendende behörde mit einem freundlichen hinweis auf die GGO kann zauberkraft entwickeln."

link: www.berlin.de/sen/Inneres/recht/ggo1/Index.html

solche regelungen bestehen sicherlich auch in anderen bundesländern?

ich würd es mal mit so einem hinweis probieren.
 
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