Überprüfungsbogen Grundsicherung

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ExitUser

Gast
Hallo an alle

Ich beziehe nun seit einigen Jahren (weiß gar nicht wie viele) Grundsicherung für Vollerwerbsgeminderte. Bisher hat alles immer reibungslos geklappt bzw. lief halt fließend.

Heute bekam ich ein Schrieb von dem ach so lieben Amt (wer die Ironie und Sarkasmus findet darf's behalten) das die Bewilligung der Grundsicherungsleistungen zum 28.03.2013 auslaufen.

Jetzt soll ich zum ersten male, überhaupt, so ein Wisch ausfüllen und natürlich die obligatorischen Kontoauszüge der letzten 3 Monate mit bei legen.

Hat jemand vielleicht irgendwelche Infos dazu?


Danke schon mal


LG
 

hartaber4

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Verpennen solltest du die Antragstellung nicht, denn für Grusi findet Anwendung:

§ 18 SGB XII Einsetzen der Sozialhilfe

(1) Die Sozialhilfe, mit Ausnahme der Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, setzt ein, sobald dem Träger der Sozialhilfe oder den von ihm beauftragten Stellen bekannt wird, dass die Voraussetzungen für die Leistung vorliegen. ff.

Dazu braucht es aber nicht zwingend Formulare (das sind lediglich Hilfen für die Bearbeitung)- es reicht ein formloser Antrag um zumindest die Frist zu wahren..... der Volksmund macht aus Formularen gern die zwingende Form des Antrags.... , dass das nicht so ist.....vgl:


§ 9 SGB X Nichtförmlichkeit des Verwaltungsverfahrens

Das Verwaltungsverfahren ist an bestimmte Formen nicht gebunden, soweit keine besonderen Rechtsvorschriften für die Form des Verfahrens bestehen. Es ist einfach, zweckmäßig und zügig durchzuführen.



Fragen:

Da du die letzten Jahre SGB XII Leistungen bekommen hast..... dürften ja keine großen Knaller auf deinen Kontoauszügen zu sehen sein..... und wenn, war das nicht gerade sehr klug...hust

Warum füllst du die soweit erforderlichen "Zettelchen" nicht aus und legst die Kontoauszüge vor....??

Dein Fall klingt ja nicht gerade nach "Kampfzone Sozialamt"..... warum also schlafende Hunde wecken?
 

hartaber4

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Ich beziehe nun seit einigen Jahren (weiß gar nicht wie viele) Grundsicherung für Vollerwerbsgeminderte. Bisher hat alles immer reibungslos geklappt bzw. lief halt fließend.


Jetzt soll ich zum ersten male, überhaupt, so ein Wisch ausfüllen und natürlich die obligatorischen Kontoauszüge der letzten 3 Monate mit bei legen.


Was stand denn in deinem ersten Bewilligungsbescheid ?

War dort eine Befristung erwähnt ?
 
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ExitUser

Gast
Erstmal danke für die schnelle Antwort

Da du die letzten Jahre SGB XII Leistungen bekommen hast..... dürften ja keine großen Knaller auf deinen Kontoauszügen zu sehen sein..... und wenn, war das nicht gerade sehr klug...hust

Warum füllst du die soweit erforderlichen "Zettelchen" nicht aus und legst die Kontoauszüge vor....??

Nein natürlich sind da keine Knaller auf den Kontoauszügen, wie auch?!
Mir ist nur im vorletzten Monat der Monitor verreckt und da musste ein neuer her, so habe ich mir das Geld dafür von jemandem vorlegen lassen und den dann per überweisung bezahlt.
Nicht das die aus so etwas dann einem ein Strick drehen, man weiß ja wie die "Beamten" ticken ...

Aber ich meine mich zu erinnern das man abzüge schwärzen darf oder?:icon_kinn:

Edit jetzt erst gesehen:
Was stand denn in deinem ersten Bewilligungsbescheid ?

War dort eine Befristung erwähnt ?
Im ersten stand keine Befristung, sondern und auch im jeden weiteren Bescheid nur B.a.w (Bis auf weiteres)
 

hartaber4

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Nein natürlich sind da keine Knaller auf den Kontoauszügen, wie auch?!
Mir ist nur im vorletzten Monat der Monitor verreckt und da musste ein neuer her, so habe ich mir das Geld dafür von jemandem vorlegen lassen und den dann per überweisung bezahlt.

Solange der "Vorleger" das nicht zu deinen Gunsten auf dein Konto überwiesen hat..... wäre es kein "Erklär-Drama***"..... was du von deinem Konto (bzw. theoretisch könnten es bei einer Bareinzahlung ja auch Mittel aus dem Schonvermögen gewesen sein.... ich gehe mal von einem "normalpreisigen" Bildschirm aus) überweist unterliegt ja auch der Dispositionsfreiheit zu den Regelsätzen.... (andersrum das "Ansparkonzept").

***Wenn es notwendig wird etwas zu erklären:

War ein zweckgebundenes Darlehen deines Bekannten.
 
E

ExitUser

Gast
GENAU das ist immer wieder der Zankapfel vor den Sozialgerichten...... einige werten das als Verwaltungsakt mit Dauerwirkung und andere wieder als "monatliche" Neubewilligung...
:icon_rolleyes: man kann sich auch probleme machen wo es eigentlich keine gibt.


(bzw. theoretisch könnten es bei einer Bareinzahlung ja auch Mittel aus dem Schonvermögen gewesen sein.... ich gehe mal von einem "normalpreisigen" Bildschirm aus)
So ist es auch. Bar vorlegen lassen, selbst eingelzahlt und dann überwiesen. So wollte ich mir die teure nachname ersparen - ist ja nicht so als ob man als Grusi/AlgIIer im Geld schwimmt.

Bleibt nur noch die Frage mit der Schwärzung.
Ich meinte mal gelesen zu haben, sogar hier irgendwo, das man ausgaben schwärzen darf nur eingänge müssen sichtbar sein :icon_kinn:

wäre es kein "Erklär-Drama***"..... ich gehe mal von einem "normalpreisigen" Bildschirm aus)

***Wenn es notwendig wird etwas zu erklären:

War ein zweckgebundenes Darlehen deines Bekannten.
Natürlich normalpreisig.

Bringt mich aber zu der (vielleicht dämlichen) Frage/These.
Im Grunde müsste ich da, wenn es notwendig wird was zu erklären , eigentlich ja nur sagen das ich da was gebraucht habe und mich anderweitig gekümmert habe.
Ob und wie ich das jetzt mit dem (nennen wir es mal) Gläubiger kläre geht das Amt nun ja nix an, und wenn sich der Gläubiger damit zufrieden gibt das ich (übertrieben dargestellt) lebenslang jeden Monat 2,50€ zahle ist es ja ne Sache zwischen dem Gläubiger und Mir und nicht zwischen ihm, mir und dem Amt. Wir sind ja schließlich nicht bei der Stasi (oder etwa doch?)
 
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