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chacti

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#1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

Ich habe mit der Arge Willich in den letzten zwei Jahren so einige Kämpfe austragen müssen.
Fast alles hatte Erfolg. Aber es kostet schon eine ganze Menge Nerven und Zeit. Bei mir reichte es vom Nervenzusammenbruch bis dazu das ich fast Angst hatte Handgreiflich zu werden obwohl ich Gewalt in jeder Form verabscheue.
Die Kurzform:


  • Anrechnung des Auslagenersatzes als Einkommen Nov 2006. Widerspruch eingelegt, abgelehnt, Klage beim Sozialgericht, anderthalb Jahre keinen Termin, Eilantrag eingereicht, Überprüfungsantrag, Erörterungstermin beim Sozialgericht, Erneuter Überprüfungsantrag, diesem entsprochen seitens der Arge Feb. 2009
  • Auszug der Tochter U25 Jul 2008, Bewilligung eigene Wohnung Okt. 2008
  • Keine 30,00 Versicherungspauschale für Volljährige Tochter, Überprüfungsantrag Sep 2008, diesem entsprochen Sep 2008 (5 Tage später). Dabei ist der Arge von selber aufgefallen das keine Mietanpassung vorgenommen wurde
  • Überprüfungsantrag gegen Darlehensbescheide wegen Zwangsumzug durch die Arge Willich Mai 2007( WG mit verdacht auf eheähnliche Gemeinschaft) gestellt Okt. 2008, diesen entsprochen Jan 2009 –War doch Erstausstattung, wurde damals abgelehnt weil Wohnung angeblich nicht angemessen und dann doch angemessen war. Berücksichtigt wurde Trennung von meinem dam. Ehemann(1990), und Trennung aus Wohngemeinschaft.
  • Okt. 2008 Nichtunterzeichnung einer EGV mit Angebot 1 Euro Job um meine Motivation zu Überprüfen (gehe jeden Tag , 6 Tage die Woche, drei Stunden, Nachts, einem Nebenjob als Zeitungszugstellerin nach) , neue EGV ohne 1 Euro Job.
  • Überprüfungsantrag wegen Anrechnung der vom Arbeitgeber erstatteten Kontoführungsgebühren als Einkommen Nov 2008 , Ablehnung Jan 2009 (ist doch Einkommen)

Damals Sep. 2008 wollte ich eine andere Sachbearbeiterin, wegen unserer massiven Differenzen, dies wurde jedoch vom Teamleiter abgelehnt. Jetzt habe ich, wohl auf Ihren Wunsch hin, einen neuen SB zum Feb. 2009.
Ich habe noch zwei Dinge offen:

1.[FONT=&quot] [/FONT]Nachtzuschläge sollen nicht als Einkommen berücksichtigt werden.
2.[FONT=&quot] [/FONT]Bildungsgutschein (von mir beantragt) wurde trotz Nebenjob und pflegebedürftiger Mutter auf Vollzeit ausgestellt. Soll in TZ umgewandelt werden.

Wenn Ihr Ratschläge zu den 2 Punkten habt wäre ich sehr dankbar.

Das Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall sich zu wehren.

Für alle die im Bereich der ARGE Viersen wohnen – stellt einen Überprüfungsantrag wegen der Anrechnung eures Auslagenersatzes. Ich weiß das die ARGE dort immer falsch berechnet hat und ich bezweifele das Sie dies Rückwirkend korrigiert, obwohl Sie dieses mir gegenüber gesagt haben. Ich helfe gerne.
Ich habe dazu auch damals einen Theard „Auslagenersatz bei 400,-- Euro Job“ aufgemacht.
Stell dort mal das Protokoll über den Erörterungstermin und den stattgegebenen Bescheid ein.

Liebe Grüße und Danke für all eure Hilfe
Chacti
 

ela1953

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#2
Da ist ja schon mal vieles positiv.

Den Auslagenersatz haben die bei mir nie als Einkommen angerechnet.

Hast du den Ü Antrag wegen Nachtzuschlag schon gestellt?
 

chacti

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#3
Ne noch nicht, aber meine Schwester. Ist Natürlich abgelehnt worden. Übbliche Begründung - gleiche Leistung wie Regelsatz...bla,bla.
Muss mir was stichhaltiges einfallen lassen, so ala muss wegen kälte nach austragen Duschen, höherer Warmwasserbedarf, öfter waschen verschmutzte Kleidung, brauche Batterien und so in etwa. Normalerweise darf man als Hartzi sicher nur ein mal die Woche duschen(bei 6Euro nochwas für Warmwasser).
Wird dann wahrscheinlich auch abgelehnt. Überlege noch dann direkt einen Eilantrag zu stellen. Weil wieder so lange warten! Oder was meinst du? Wo ist der Unterscheid?
 

Strolchi

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#5
Hallo liebe Forumsmitglieder,

Ich habe mit der Arge Willich in den letzten zwei Jahren so einige Kämpfe austragen müssen.
Fast alles hatte Erfolg. Aber es kostet schon eine ganze Menge Nerven und Zeit. Bei mir reichte es vom Nervenzusammenbruch bis dazu das ich fast Angst hatte Handgreiflich zu werden obwohl ich Gewalt in jeder Form verabscheue.
Die Kurzform:


  • Anrechnung des Auslagenersatzes als Einkommen Nov 2006. Widerspruch eingelegt, abgelehnt, Klage beim Sozialgericht, anderthalb Jahre keinen Termin, Eilantrag eingereicht, Überprüfungsantrag, Erörterungstermin beim Sozialgericht, Erneuter Überprüfungsantrag, diesem entsprochen seitens der Arge Feb. 2009
  • Auszug der Tochter U25 Jul 2008, Bewilligung eigene Wohnung Okt. 2008
  • Keine 30,00 Versicherungspauschale für Volljährige Tochter, Überprüfungsantrag Sep 2008, diesem entsprochen Sep 2008 (5 Tage später). Dabei ist der Arge von selber aufgefallen das keine Mietanpassung vorgenommen wurde
  • Überprüfungsantrag gegen Darlehensbescheide wegen Zwangsumzug durch die Arge Willich Mai 2007( WG mit verdacht auf eheähnliche Gemeinschaft) gestellt Okt. 2008, diesen entsprochen Jan 2009 –War doch Erstausstattung, wurde damals abgelehnt weil Wohnung angeblich nicht angemessen und dann doch angemessen war. Berücksichtigt wurde Trennung von meinem dam. Ehemann(1990), und Trennung aus Wohngemeinschaft.
  • Okt. 2008 Nichtunterzeichnung einer EGV mit Angebot 1 Euro Job um meine Motivation zu Überprüfen (gehe jeden Tag , 6 Tage die Woche, drei Stunden, Nachts, einem Nebenjob als Zeitungszugstellerin nach) , neue EGV ohne 1 Euro Job.
  • Überprüfungsantrag wegen Anrechnung der vom Arbeitgeber erstatteten Kontoführungsgebühren als Einkommen Nov 2008 , Ablehnung Jan 2009 (ist doch Einkommen)

Damals Sep. 2008 wollte ich eine andere Sachbearbeiterin, wegen unserer massiven Differenzen, dies wurde jedoch vom Teamleiter abgelehnt. Jetzt habe ich, wohl auf Ihren Wunsch hin, einen neuen SB zum Feb. 2009.
Ich habe noch zwei Dinge offen:

1.[FONT=&quot] [/FONT]Nachtzuschläge sollen nicht als Einkommen berücksichtigt werden.
2.[FONT=&quot] [/FONT]Bildungsgutschein (von mir beantragt) wurde trotz Nebenjob und pflegebedürftiger Mutter auf Vollzeit ausgestellt. Soll in TZ umgewandelt werden.

Wenn Ihr Ratschläge zu den 2 Punkten habt wäre ich sehr dankbar.

Das Fazit: Es lohnt sich auf jeden Fall sich zu wehren.

Für alle die im Bereich der ARGE Viersen wohnen – stellt einen Überprüfungsantrag wegen der Anrechnung eures Auslagenersatzes. Ich weiß das die ARGE dort immer falsch berechnet hat und ich bezweifele das Sie dies Rückwirkend korrigiert, obwohl Sie dieses mir gegenüber gesagt haben. Ich helfe gerne.
Ich habe dazu auch damals einen Theard „Auslagenersatz bei 400,-- Euro Job“ aufgemacht.
Stell dort mal das Protokoll über den Erörterungstermin und den stattgegebenen Bescheid ein.

Liebe Grüße und Danke für all eure Hilfe
Chacti
Hallo chacti,
Gratuliere zu den bisherigen Erfolgen. Ich plage mich seit Jahren mit Jobcenter Tübingen herum - ist wohl überall das Selbe.
Zur Zeit habe ich über 30 Klagen vor SG und LSg laufen.

Zur Nachtarbeit habe ich heute gerade ein Gerichtsurteil gelesen, dass der Zuschlag voll als Einkommen angerechnet wird. Tut mir leid, hab keine besseren Nachrichten.

Habe versuch Deinen tread über den Auslagenersatz bei 400,- €-Job zu finden.
Den gibt es anscheinend nicht mehr.
Wenn doch, kannst Du angeben wo, oder einen Link setzen ???
Meine Frau hatte nämlich so einen Job, und wir bekamen überhaupt nichts berücksichtigt, trotz sehr hoher Fahrtkosten, trotz vorheriger Zusage.
WÄRE TOLL.

Vielen Dank im Voraus.
 
Mitglied seit
14 Mai 2007
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#7
Für Sachbearbeiter dürfte es in den meisten Fällen nur 1 Jahr geben. Auf Bewährung versteht sich.:

§ 213 Minder schwerer Fall des Totschlags

War der Totschläger ohne eigene Schuld durch eine ihm oder einem Angehörigen zugefügte Mißhandlung oder schwere Beleidigung von dem getöteten Menschen zum Zorn gereizt und hierdurch auf der Stelle zur Tat hingerissen worden oder liegt sonst ein minder schwerer Fall vor, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
 
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