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Übernahme von Weiterbildungskosten bei Jobzusage

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ABader

Elo-User/in

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#1
[FONT=&quot]N' Abend,

noch eine Frage zur Rechtslage:
Wenn man ein Jobangebot hat, für das aber gewisse Kenntnisse Voraussetzung sind, darf die ARGE die Weiterbildungskosten wirklich ablehnen mit der Begründung, dass man nun wieder selbst für sein Leben aufkommen kann (auch wenn man ja noch lange kein Gehalt auf dem Konto hat) bzw. mit dem Hinweis, dass eine Erklärung des AG notwendig ist, dass jene Kenntnisse für die Jobaufnahme Voraussetzung sind (was ja im Prinzip schon aus der Stellenbeschreibung hervorgeht)? Letzteres ist ja vollkommen sinnfrei, da man für den Job ja nur ausgewählt wurde, da man angegeben hat, die erforderlichen Kenntnisse auch zu besitzen...

Danke Euch für Hinweise!

[/FONT]
 
E

ExitUser

Gast
#2
Die Gewährung von Weiterbildungskosten ist eine Ermessensleistung. Du hast also keinen Rechtsanspruch darauf, auch wenn es sehr sinnvoll wäre.

Was du dem Arbeitgeber über deine Kenntnisse geschrieben hast oder weswegen er dich ausgewählt hat, kann die Arge letztlich nicht wissen. Deshalb wollen die eine Bescheinigung. Der Sachbearbeiter will sich vermutlich auch selbst intern absichern. Bescheinigungen sind da immer gut.

Du mußt halt bei der Beantragung dieser Leistungen (nur schriftlich, damit Nachweis vorhanden!) deren Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit genau darstellen.
 

Arania

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#3
[FONT=&quot], dass jene Kenntnisse für die Jobaufnahme Voraussetzung sind (was ja im Prinzip schon aus der Stellenbeschreibung hervorgeht)?[/FONT]
Du darfst dem AG natürlich nicht erzählen Du hättest diese Kenntnisse schon und versuchst erst danach diese zu erlangen

Solltest Du es schriftlich haben das der AG Dich einstellt wenn Du diese Kenntnisse erworben hast dann sollte die ARGE das finanzieren, aber ich kann mir schwer vorstellen das es solche Arrangements gibt
 

Juliane05

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#5
also eigentlich kenne ich es immer umgekehrt. bei jeder kleinen Weiterbildung, die man haben will, wird erst einmal verlangt, dass man eine Zusage von einem Arbeitgeber hat, bei dem genau diese Qualifikation noch fehlt. Normalerweise hat man das natürlich nie, aber wenn es denn mal so ist, dann sollte der pAp nicht nein sagen. Was du aber brauchst, ist ein Schreiben vom Arbeitgeber, dass er dich mit dieser WEiterbildung einstellen wird und sonst nicht. Wenn du ihm schon gesagt hast, dass du das eigentlich kannst, dann könntest du es ihm ja so rüberbringen, dass eine Auffrischung deiner Kenntnisse für ihn ganz vorteilhaft wäre.
Ok vielleicht hilft dir das.
 
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