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Übernahme von Bestattungskosten und P-Konto

Wortverliebt

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#1
Hallo ihr Lieben,

Ich habe gerade eine akut wichtige Frage und hoffe das mir jemand helfen kann... Im Netz finde ich rein gar nichts zu dem Thema.

Vor vier Wochen musste ich nach schwerer Krankheit meinen Sohn beerdigen. Gestern hatte ich dann nochmals einen Termin mit dem Pfarrer, der mir sagte, das ich einen Antrag auf Übernahme der Bestattungskosten beim Sozialamt stellen kann. Mit denen habe ich gerade telefoniert und das scheint auch reibungslos zu klappen.

Wir beziehen zur Zeit Leistungen nach SGB 2 und ich habe auch ein P-Konto.
Die Überweisung des Betrages würde meinen Freibetrag großzügig überschreiten, so dass fast das komplette Geld an den Gläubiger gehen würde.
Ich habe bereits gefragt, ob das Geld direkt an Bestatter und Stadt überwiesen werden könne, das macht das Sozialamt jedoch nicht.

Jetzt frage ich mich, ob ich für die Zahlung Anspruch auf eine Freibetragsbescheinigung hätte.

Kennt sich jemand aus und kann mir das beantworten?

Vielen lieben Dank im voraus


Marie
 

TazD

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#2
Zu allerst mein herzliches Beileid. Kein Elternteil sollte seine Kinder beerdigen müssen.

Gehe wegen der einmaligen Erhöhung des Freibetrags zu deinem zuständigen Amtsgericht und dort in Zwangsvollstreckungsabteilung.
Das Gericht kann eine Erhöhung des Freibetrags per Beschluss festsetzen.
 

Wortverliebt

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#3
Danke für deine Antwort.

Geht das auch im Nachhinein, also wenn das Geld schon auf dem Konto ist?
 

Wortverliebt

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#5
Oh ok- sorry, das ich nochmals nachfragen muss.
Normalerweise bekomme ich, bei extra Zahlungen wie zum Beispiel Geld für Klassenfahrten, auch vom Jobcenter diese Bescheinigungen.
Das reicht der Bank in der Regel immer aus, ohne das ich zum Amtsgericht gehen muss.

Sollte das in diesem Fall anders sein?
 

TazD

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#6
Ich kenne es nur so, dass für die Banken der Beschluss vom Amtsgericht notwendig ist.
Wenn deine Bank bisher darauf verzichtet hat, dann ist das angenehm für dich, weil es dir weitere Lauferei erspart. Aber das ist nicht der Regelfall. Rechtlich abgesichert bist du mit dem gerichtlichen Beschluss und von daher würde ich an deiner Stelle lieber Rücksprache mit der Bank halten, ob das diesmal auch reichen würde.
 
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