Übernahme der KdU, Erstantrag, 401€ Job

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MLev

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20 Juli 2012
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Hallo Allerseits,

mein Fall stellt sich wie folgt dar, im April diesen Jahres bin ich(seit Juni 27Jahre alt) bei meinen Eltern ausgezogen. Was eigentlich schon mehrfach früher geplant gewesen war, scheiterte natürlich am Geld.
Der Versuch bei der ARGE die Übernahme einer Wohnung zu erreichen scheiterte(vor allem aus Unwissenheit) zwei mal.
Auch dieses mal war ich bei meinem Sachbearbeiter vorsprechen. Abermals wurde mein Antrag abgelehnt(wieder durch Unwissenheit nicht schriftlich).
Man sagte mir meine Eltern müssen weiter für mich aufkommen.

Jedoch bin ich legal und steuerfrei, durch eines meiner Hobbies, an genug Geld gekommen um die Wohnung für einige Monate selbst finanzieren zu können. In der Hoffnung das sich mein Arbeitgeber bis dahin eine Festanstellung meinerseits leisten kann(vorgesehen frühestens Ende des Jahres). Derzeit bin ich in einem sozialversicherten 401€ Arbeitsverhältnis angestellt, am Ende bleiben mir davon 358,25€,
Jetzt ergibt sich leider die Situation das mir, viel früher als im schlimmsten Fall erwartet, das Geld ausgeht(nicht kalkulierbarer Vorfall).
Mein Erspartes ist nahezu aufgebraucht.

Bei den vorangegangenen Ablehnung wurde mir jedes mal gesagt ich müsse dafür sorge tragen alles zu tun um aus der Bedürftigkeit heraus zu kommen und dann zusätzlich einen weiteren Job annehmen.
Das ist an sich auch möglich, aber da ich über meine derzeitige Anstellung Sozial und Krankenversichert bin und mir eine Festanstellung in Aussicht gestellt wird, sollte ein weiterer Job diesem nicht zuwiderlaufen. Die Problematik ergibt sich daraus, das ich in dieser Anstellung etwas flexibel sein muss, je nach Auftragslage.

Hinzu kommt das meine Wohnung 19€ über dem Pauschalbetrag der zulässigen Kaltmiete liegt.

Für mich stellt sich nun die Frage wie ich am besten vorgehen sollte um eine weitere Ablehnung zu vermeiden, bzw. wie ich bei Ablehnung weiter zu verfahren habe und was ich generell zu erwarten habe.
Fakt ist, ich möchte aus dieser Wohnung nicht raus und verzichte lieber auf etwas Geld, als das ich mir etwas anderes suchen müsste.

Daten
Verdienst 401€ bzw 358,25€
Wohnung: 54qm
Kaltmiete: 330€ (Pauschale in Leverkusen 311€)
Betriebskosten: 100€ im Mietvertrag nicht weiter aufgeschlüsselt(Pauschalbetrag in Lev Nebenkosten 94€, Heizkosten 47€)

Vielen Dank im voraus!


Edit: zu so später Stunde versehentlich im ALG II Unterforum eingestellt, statt im KdU, habt Nachsicht mit mir
 

wolliohne

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Hallo Allerseits,

mein Fall stellt sich wie folgt dar, im April diesen Jahres bin ich(seit Juni 27Jahre alt) bei meinen Eltern ausgezogen. Was eigentlich schon mehrfach früher geplant gewesen war, scheiterte natürlich am Geld.
Der Versuch bei der ARGE die Übernahme einer Wohnung zu erreichen scheiterte(vor allem aus Unwissenheit) zwei mal.
Auch dieses mal war ich bei meinem Sachbearbeiter vorsprechen. Abermals wurde mein Antrag abgelehnt(wieder durch Unwissenheit nicht schriftlich).
Man sagte mir meine Eltern müssen weiter für mich aufkommen.

Jedoch bin ich legal und steuerfrei, durch eines meiner Hobbies, an genug Geld gekommen um die Wohnung für einige Monate selbst finanzieren zu können. In der Hoffnung das sich mein Arbeitgeber bis dahin eine Festanstellung meinerseits leisten kann(vorgesehen frühestens Ende des Jahres). Derzeit bin ich in einem sozialversicherten 401€ Arbeitsverhältnis angestellt, am Ende bleiben mir davon 358,25€,
Jetzt ergibt sich leider die Situation das mir, viel früher als im schlimmsten Fall erwartet, das Geld ausgeht(nicht kalkulierbarer Vorfall).
Mein Erspartes ist nahezu aufgebraucht.

Bei den vorangegangenen Ablehnung wurde mir jedes mal gesagt ich müsse dafür sorge tragen alles zu tun um aus der Bedürftigkeit heraus zu kommen und dann zusätzlich einen weiteren Job annehmen.
Das ist an sich auch möglich, aber da ich über meine derzeitige Anstellung Sozial und Krankenversichert bin und mir eine Festanstellung in Aussicht gestellt wird, sollte ein weiterer Job diesem nicht zuwiderlaufen. Die Problematik ergibt sich daraus, das ich in dieser Anstellung etwas flexibel sein muss, je nach Auftragslage.

Hinzu kommt das meine Wohnung 19€ über dem Pauschalbetrag der zulässigen Kaltmiete liegt.

Für mich stellt sich nun die Frage wie ich am besten vorgehen sollte um eine weitere Ablehnung zu vermeiden, bzw. wie ich bei Ablehnung weiter zu verfahren habe und was ich generell zu erwarten habe.
Fakt ist, ich möchte aus dieser Wohnung nicht raus und verzichte lieber auf etwas Geld, als das ich mir etwas anderes suchen müsste.

MLev,
Grundsätzlich:1mal Widerspruch geg.Bescheid vom... einlegen.
Niemals alleine zum Amt-per Fax schicken oder KK/Rathaus/Polizei Antrag geg.Empfangs Bestätigung abgeben.

Daten
Verdienst 401€ bzw 358,25€
Wohnung: 54qm
Kaltmiete: 330€ (Pauschale in Leverkusen 311€)
scheint mir sehr niedrig und nicht mehr aktuell-Bonn hat im Mai 2012 auf 430,-€uro bei 50,-qm (BSG Urteil)erhöht.

Betriebskosten: 100€ im Mietvertrag nicht weiter aufgeschlüsselt(Pauschalbetrag in Lev Nebenkosten 94€, Heizkosten 47€)

Vielen Dank im voraus!


Edit: zu so später Stunde versehentlich im ALG II Unterforum eingestellt, statt im KdU, habt Nachsicht mit mir

evtl. zu unserer Beratungsstelle am Montag ab 11-13.30 Uhr
in BN/Buschdorf kommen oder andere.Alle Unterlagen möglichst in Kopi mitbringen.


Gruß
ww
 

Kikaka

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@wolliohne
MLev,
Grundsätzlich:1mal Widerspruch geg.Bescheid vom... einlegen.
Niemals alleine zum Amt-per Fax schicken oder KK/Rathaus/Polizei Antrag geg.Empfangs Bestätigung abgeben.



-MLev hat sich wohl 2 x mündlich abbügeln lassen, es gibt wohl keine Bescheide ?!

Tacheles Forum: Sozialgericht Dsseldorf S 35 AS 164/06 23.03.2009, Urteil

Interessantes Urteil aus 2009 zu KdU Leverkusen

https://www.harald-thome.de/media/files/Kdu2/KdU-Leverkusen---06.09.2011.pdf

1 Person
Nettokaltmiete 311 €
kalte Betriebskosten 124 €
---------------------------------
Bruttokaltmiete 435 €


Daten von MLev
Verdienst 401€ bzw 358,25€
Wohnung: 54qm
Kaltmiete: 330€ (Pauschale in Leverkusen 311€)
Betriebskosten: 100€ im Mietvertrag nicht weiter aufgeschlüsselt

-Wenn die Heizkosten mal mit 50 € rausgerechnet werden,verbleiben für kalte Nebenkosten 50 €

-Das heißt, das nach der Produkttheorie ( Nettokaltmiete + kalte Nebenkosten ) die Wohnung nach BSG-Rechtsprechung als angemessen zu bewerten ist

Hier kann man,wenn die Annahmen stimmen, vorsätzlichen Betrug unterstellen

-
 

Kikaka

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-Wann wurden die Anträge (wenn auch mündlich ) gestellt ?
-Jedenfalls nach dem 06.09.2011 ( neue Richtlinie ) wären die Anträge zu bewilligen gewesen
-was vorher beantragt und abgelehnt wurde widerspricht dem Grichtsurteil aus 2009
 
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