Übergangsgeld gestrichen / Keine weitere Leistungen?! (2 Betrachter)

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Windfrei

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Hallo liebe ELO-Community,

ich bin im September letzten Jahres von der Krankenkasse ausgesteuert worden und habe mich bei der Agentur für Arbeit gemeldet, um Übergangsgeld zu erhalten. Dieses Übergangsgeld wurde mir für ein Jahr bewilligt, wird nun aber nicht verlängert, da mein Reha-Antrag nach Begutachtung durch einen Arzt der Rentenversicherung abgelehnt wurde und der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit mich nach Begutachtung für voll Arbeitsfähig hält. Zu der Begutachtung wurde ich von der Agentur für Arbeit nicht einmal eingeladen, d.h. ich wurde nach Aktenlage begutachtet. Wunderheilung? Ich bin jedenfalls wegen einer psychosomatische Erkrankungen seit mehr als zwei Jahren krankgeschrieben und bin dies auch weiterhin. Das Beschäftigungsverhältnis wurde letztes Jahr mit der Aussteuerung aufgeboben.

Ich habe mich hier schon etwas informiert und anscheinend bekomme ich gar kein Geld mehr, wenn ich weiterhin krankgeschrieben bzw. AU bin, weil dann die ARGE in dem Fall nicht mehr für mich zuständig ist und die Krankenkasse sowieso kein Geld mehr zahlt (Aussteuerung).

Wie gehe ich in diesem Fall nun vor? Ich bin jedenfalls noch nicht gesund, was mir auch mein Arzt bestätigen kann. Ich verstehe nicht, wie der Ärztliche Dienst mich für voll Arbeitsfähig halten kann. Das sieht für mich so aus, als hätte man es genau darauf angelegt, um möglichst nichts mehr zahlen zu müssen. Was man dem jeweiligen Menschen für Schwierigkeiten bereitet, scheint die ARGE nicht zu interessieren.

Hier noch zwei Auszüge aus dem Schreiben, das ich bekomme habe:
Sie können nach dem ärztlichen Gutachten grundsätzlich vollschichtig arbeiten und stehen damit der Arbeitsvermittlungs zur Verfügung.
Daher müssen Sie mir ab sofort alle Arbeitsunfähigkeiten mitteilen und durch ärztliche Bescheinigungen nachweisen (§ 311 Dritte Buch Sozialgesetzbuch). Bitte informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt darüber, dass sich Ihre Arbeitsunfähigkeit nun nach den Tätigkeiten richtet, für die Sie nach dem ärztlichen Gutachten zur Verfügung stehen.
Ich bin für jede Hilfe dankbar!
 
G

Gast1

Gast
Hi Windfrei,

Dieses Übergangsgeld wurde mir für ein Jahr bewilligt, wird nun aber nicht verlängert, da mein Reha-Antrag nach Begutachtung durch einen Arzt der Rentenversicherung abgelehnt wurde und der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit mich nach Begutachtung für voll Arbeitsfähig hält.
Hat Dein Reha-Antrag sich auf eine

a) medizinische Reha oder

b) berufliche Reha

bezogen?

Falls Du im Rahmen Deiner Erkrankung schon eine medizinische Reha absolviert hast: wurde am Ende der medizinischen Reha ein Entlassungsbericht erstellt?

Falls ja, stehen in dem Entlassungsbericht gesundheitliche Einschränkungen drin, was die Ausübung Deines letzten Jobs betrifft?

Hat die Rentenversicherung jemals ein sozialmedizinisches Gutachten über Dich erstellt? Falls ja: ich meine zu wissen, dass so ein Gutachten von der Wertigkeit her über den Gutachten des Ärztlichen Dienstes der Agentur für Arbeit steht.
 

Windfrei

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Der Reha-Antrag wurde von der Agentur für Arbeit gestellt. Es ging meines Wissens um eine medizinische Reha. Der Gutachter von der Rentenversicherung meinte jedenfalls zu mir, dass er mich zwar momentan für nicht Rehafähig hielte, er aber auch keine Rente befürworte, da er diese nur in aussichtslosen Fällen befürworten würde. Am Ende hat die Agentur für Arbeit damit nichts erreicht und ich ebenfalls nicht. Ich wollte auch noch keine Reha machen, wurde aber von der ARGE dazu gedrängt, den Antrag zu stellen.

Ich habe als noch keine Reha gemacht und das Gutachten war nur dazu da, um so sehen, ob ich Rehafähig bin bzw. ob eine Reha Sinn macht oder nicht. Beim Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit war ich jedenfalls nie und deswegen wundert es mich, dass dieser mich einfach für voll gesund erklärt.

Nun weiß ich halt nicht, was ich in diesem Fall tun kann.
 
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