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überfallartig die Arbeit von Ein-Euro-Jobbern "überprüft"

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Haubold

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#1
[FONT=Geneva,Arial,sans-serif] Hannelore Richter, Geschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt, war hell entsetzt, als sie von der Aktion hörte. "Wie ein Rollkommando sind die bei uns aufgetaucht." Vier Leute des Sozialforums seien in das Robert-Krekel-Haus eingedrungen, hätten das Pflegepersonal unter Druck gesetzt und Informationen über Ein-Euro-Jobber verlangt. "Schändlich, und das in einer Demokratie", ärgert sich Richter, die ansonsten Verständnis für Kritik an den Hartz IV-Regelungen hat. Doch: "Kein Mensch in unserer Pflege arbeitet mit Hartz IV." Das Sozialforum ist ein Netzwerk aus Gewerkschafter, attac-Mitgliedern und anderen Linken.

Wiesbadener Kurier · Empörung über "Kontrolleure" - Mitglieder des "Sozialforums" sorgen bei der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas für Unmut
[/FONT]
 

Kaleika

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#2
Ich denke, dass die Sorge um die Demokratie in unserem Land eher von anderer Seite aus kommen müsste!!!

[FONT=Geneva,Arial,sans-serif] Den Vorwurf des Hausfriedensbruchs wirft Hans-Gerd Öfinger zurück. Er bestritt auch das aggressive Vorgehen und sieht seine Legitimation zu kontrollieren in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Verdi. Öfinger wirft der Caritas vor, nur "von der Unzufriedenheit der Ein-Euro-Jobber abzulenken".


Die Wahl der Mittel mag überdenkenswert sein, doch diesem Vorwurf kann ich mich nur anschließen.

Kaleika
[/FONT]
 

Martin Behrsing

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#3
deratige Besuche sollten noch viel mehr gemacht werden. Bis die Träger die Lust an diesem Geschäft verlieren.
Komisch: In Köln machen die Träger nicht so ein Aufstand. Die haben Null Interesse daran, dass so etwas in die Öffentlichkeit kommt. Ob sich die Träger in Wiesbaden nicht selbst jetzt einen Bärendienst erwiesen haben?
 

Richardsch

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#4
deratige Besuche sollten noch viel mehr gemacht werden. Bis die Träger die Lust an diesem Geschäft verlieren.
Komisch: In Köln machen die Träger nicht so ein Aufstand. Die haben Null Interesse daran, dass so etwas in die Öffentlichkeit kommt. Ob sich die Träger in Wiesbaden nicht selbst jetzt einen Bärendienst erwiesen haben?
Richtig, Martin. NUR SO geht das. Interessant allerdings auch das Verhalten und die Aussage von Bohrer: Der Vorsitzende der Fraktion der Linken Liste im Rathaus, Hartmut Bohrer, distanzierte sich: "Hätten wir das gewusst, hätten wir den Beteiligten von solchen Aktionen abgeraten."

In Essen könnte man sowas auch gut in dem Restaurant "Church" bringen.
 

Martin Behrsing

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#5
Richtig, Martin. NUR SO geht das. Interessant allerdings auch das Verhalten und die Aussage von Bohrer: Der Vorsitzende der Fraktion der Linken Liste im Rathaus, Hartmut Bohrer, distanzierte sich: "Hätten wir das gewusst, hätten wir den Beteiligten von solchen Aktionen abgeraten."

In Essen könnte man sowas auch gut in dem Restaurant "Church" bringen.
Die stellen wich wahrscheinlich auf den Schmusekurs mit der SPD ein.
 

Hexe45

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#6
Na ja denke mal die AWO hat mehr zu verlieren.
Ich wüßte gerne, welchen wirtschaftlichen Faktor die € Jobber dort darstellen.
Vielleicht wäre ja fast in ein Wespennest dort gestochen worden.
LG
Hexe
 

Debra

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#7
Na ja, das kann ich jetzt nicht nachvollziehen. AWO redet von Demokratie, wenn sie Sklaven hält. Kommt mir komisch vor, dass diese Aktion angeblich nicht erfolgreich war. :rolleyes:

Ich hab auch noch ein anderes Problem mit attac. Also ich fand es schon ziemlich frech, in einen souveränen Staat die Nase reinstecken zu wollen (Liechtenstein). Eine andere Sache ist, hier Kontrollen zu fordern - aber einem anderen Staat Vorschriften machen zu wollen - das geht ja nun gar nicht IMHO.
 

ethos07

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#8
Schreibst du auch mal wieder einen kleinen

Leserbrief an diesen Kurier?!... hier wäre das Onlineforumular dafür:

Rhein Main Presse



Lieber Wiesbadener Kurier,

es ist ein offenes Geheimnis, dass sich so gut wie alle großen Wohlfahrtseinrichtungen der Zwangsarbeit der Ein-Euro-Jobber in großer Zahl bedienen. Ob nun gerade in der Pflege oder 'nur' in der Küche. Manche der so Beschäftigten machen ja sogar diese massiv unterbezahlte und komplett ohne alle über Jahrhunderte erkämpften Arbeitnehmerrechte abverlangte Arbeit gern. Aber rechtens ist das nicht. Und insofern ist es nur zu begrüßen, dass Menschenrechtsorganisationen langsam aber sicher zu eigenen gewaltfreien Kontrollen greifen - da der deutsche Staat in seinem Sparwahn diese Menschenrechtsverletzungen nicht nur duldet, sondern selbst sogar aktiv fördert. Hier ist ziviler Ungehorsam , wie es gewaltfreie Kontrollen bei den die Ein-Euro-Jober beschäftigenden Träger nun mal sind, aus meiner Sicht durchaus legitim.

Ein-Euro-Jobs verstoßen zutiefst gegen die Menschenwürde: Jeder Mensch hat ein Anrecht auf eine existenzsicherende - ihn auch für das Alter absicherende - Arbeitsentlohnung. Und das mit allen Arbeitnehmerrechten! Wenn Wohlfahrtseinrichtungen diese Menschenrechte mit Füßen treten und Ein-Euro-Jobber einstellen (wo auch immer), ist es nichts als scheinheilig, wenn sich diese Einrichtungen anschließend gegen Leute empören, welche die Einhaltung dieser Grundrechte mal vor Ort mit etwas mehr Nachdruck kontrollieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Würde mich mal interessieren, ob die das abdrucken.
In der Onlineausgabe habe ich keine Leserbriefrubrik gesehen. Wer also den Kurier vielleicht in Print hat, kann ja mal schauen, ob die das bringen.
 

dr.byrd

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#9
Und die gespielte Empörung geht weiter:

[FONT=Geneva,Arial,sans-serif] IG Metall distanziert sich vom Sozialforum [/FONT] [FONT=Geneva,Arial,sans-serif]
Arbeiterwohlfahrt weist neue Vorwürfe zurück

Quelle: Wiesbadener Kurier
[/FONT]
 
E

ExitUser

Gast
#10
Ich finde solche Überfallaktionen nicht gut. Damit habt ihr euch auf das gleiche untere Niveau wie die sogenannten "Träger" gebracht. Unterste, primitivste Schublade.

Wenn die wollen, dann können die euch jederzeit Mundtot machen.
 

dr.byrd

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#13
Ich finde solche Überfallaktionen nicht gut. Damit habt ihr euch auf das gleiche untere Niveau wie die sogenannten "Träger" gebracht. Unterste, primitivste Schublade.

Wenn die wollen, dann können die euch jederzeit Mundtot machen.
Ganz im Gegenteil: Es müsste noch viel mehr dieser "Überprüfungen" geben. Ich denke es würde eine ungeheure Menge Dreck ans Tageslicht gebracht.

Und ehrlich gesagt, sie versuchen schon immer jeden mundtot zu machen, der was aufdecken könnte. Aber so richtig funktioniert das nicht mehr. Der Wind beginnt sich zu drehen, und Mundtot-Aktionen erzeugen nur noch mehr Aufmerksamkeit.
Die werden sich schön hüten, hier weiteren Staub aufzuwirbeln. Wetten das!?
 

Susann

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#14
Hallo Hartziger,

ich stimme dir insoweit zu, als dass die EEJber lieber zum Anwalt und auf Gehalt und Rechte einklagen sollten oder sich von Anfang an wehren sich so einen Unfug auf's Auge drücken zu lassen, es sei denn man wird Maulwurf... :icon_twisted:

Pflichten wie ein Arbeitnehmer und keine Rechte wie einer, das sind EEJber und das ist eine Sauerei. Da man sich anders kaum wehren kann, was bleibt?

p.s. Eigentlich müsste jeder EEJber, der Gelegenheit dazu hat, Beweise sichern und entwprechend weiterleiten im Falle von Missbrauch von Sozialgeldern (Fallkostenpauschale) und Verarsche von Betroffenen (keine Qualifikationen, keine Vermittlung, illegale Arbeitnehmerüberlassung).

Gruß
Susann
 

Tinka

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#15
Beweise sammeln

Und wo würde er diese Beweise hinleiten, wer kümmert sich darum?
LG
 

goweidlich

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#18
Hallo

Richtig was geschrieben wird. man muss das öffentlich machen.

Zitat von Tinka

Und wo würde er diese Beweise hinleiten, wer kümmert sich darum?
LG

"Arbeitsgericht, Sozialgericht, Parteien"

Letztes würde ich gern übernehmen und somit die Öffentlichkeit informieren.

schreibt an - info@w-a-s-g.de -


Ich freu mich schon auf diese Beiträge :icon_smile:

gruß goweidlich
 

Rio

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#19
... ist es eigentlich strafrechtlich relevant, ein gewisses Verständnis für die Aktion und deren Motivation zu hegen? Hab ich nämlich!

Ein schöner Nebeneffekt dabei: das Hausverbot! Macht weiter und mit Elan und etwas Glück dürft Ihr keinem Maßnahmeträger mehr zugewiesen werden. Ist doch auch was! :icon_smile:

Solidarische Grüße, ... Rio
 
E

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#20
... ist es eigentlich strafrechtlich relevant, ein gewisses Verständnis für die Aktion und deren Motivation zu hegen? Hab ich nämlich!

Ein schöner Nebeneffekt dabei: das Hausverbot! Macht weiter und mit Elan und etwas Glück dürft Ihr keinem Maßnahmeträger mehr zugewiesen werden. Ist doch auch was! :icon_smile:

Solidarische Grüße, ... Rio
und dann wird sanktioniert :icon_evil:
nee, da bin ich mehr dafür, Beweise zu sammeln und den Rechtsweg zu gehen...
 

Rio

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#21
und dann wird sanktioniert :icon_evil:
...
Wieso, es hat doch nix mit fehlender Mitwirkung zu tun, wenn Du ein privat- und nicht ARGE-rechtliches Hausverbot dort hast. Das wäre in dem Sinne "höhere Gewalt", der sich sowohl der potenzielle 1-Euro-Jobber, als auch der Vermittler beugen muss.

Das Hausverbot stünde ja nicht im unmittelbaren Zusammenhang der Zuweisung, weshalb man dir nix i.S. "fehlender Mitwirkung" vorwerfen kann. ... und immerhin stünde der ARGE noch die Option offen, dich auf dem ersten Arbeitsmarkt, an statt 1-Euro-Job, zu vermitteln. :icon_wink:

Liebe Grüße, ... Rio
 
E

ExitUser

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#22
Wieso, es hat doch nix mit fehlender Mitwirkung zu tun, wenn Du ein privat- und nicht ARGE-rechtliches Hausverbot dort hast. Das wäre in dem Sinne "höhere Gewalt", der sich sowohl der potenzielle 1-Euro-Jobber, als auch der Vermittler beugen muss.

Das Hausverbot stünde ja nicht im unmittelbaren Zusammenhang der Zuweisung, weshalb man dir nix i.S. "fehlender Mitwirkung" vorwerfen kann. ... und immerhin stünde der ARGE noch die Option offen, dich auf dem ersten Arbeitsmarkt, an statt 1-Euro-Job, zu vermitteln. :icon_wink:

Liebe Grüße, ... Rio
bei einem könnte man so argumentieren, ja: aber nicht wenn man das als Mittel gegen einen 1 € Job nutzt...
 

Rio

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#23
Bei den demonstrativen "Überprüfungen" geht es nicht um den 1-Euro-Job, sondern um die 1-Euro-Jobs!

Insofern hat das eine nix mit dem anderen zu tun ... und ich sprach doch von Nebeneffekt und nicht von Hauptzweck. :icon_wink:

Liebe Grüße, ... Rio
 

ethos07

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#24
Rio, ich finde das eine gute Idee :icon_stern:- und größere Angst braucht man doch auch nicht haben: solange kein Hausverbot ausgesprochen ist, darf man doch öffentlich zugängliche Häuser betreten...

und Sympathie für gewaltfreie Bürgerrechtsaktivisten zu haben ist bislang auch nicht verboten, sondern sogar per GG geschützt und gefordert.

@haubold - falls du den Wiesbadener Kurier regelmäßig in print liest inkl. Leserbriefe, berichte doch ob der unten eingestellte oder andere kritische Stellungsnahmen zu ihrer Berichterstattung abgedruckt wurden. Online kann man das nicht sehen.

Wieso, es hat doch nix mit fehlender Mitwirkung zu tun, wenn Du ein privat- und nicht ARGE-rechtliches Hausverbot dort hast. Das wäre in dem Sinne "höhere Gewalt", der sich sowohl der potenzielle 1-Euro-Jobber, als auch der Vermittler beugen muss.

Das Hausverbot stünde ja nicht im unmittelbaren Zusammenhang der Zuweisung, weshalb man dir nix i.S. "fehlender Mitwirkung" vorwerfen kann. ... und immerhin stünde der ARGE noch die Option offen, dich auf dem ersten Arbeitsmarkt, an statt 1-Euro-Job, zu vermitteln. :icon_wink:

Liebe Grüße, ... Rio
 

Jenie

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#25
naja das die darrüber sich nicht freuen ist doch klar ...

Sollen sie doch empört sein... Weiter machen mehr davon.

Wieviele von uns sind empört in einer Demokratie in der wir kontrolliert - zensiert gegängelt und überwacht werden???

Es ist längst bekannt -- niemand kann behaupten er habe noch nie was davon gehört. Und es ändert sich nichts --- im gegenteil die ziehen wieter stur ihren stiefel durch. tja dann muss man denen selber mal spüren lassen wie es sich anfühlt !

Ausserdem machts der Staat und seine organe nicht anderst. Kriegt man den grossen Fisch selber nicht so müssen halt die hehler leiden ... so heissts ja immer......

Da unser Grosser Fisch vom kopf her stinkt und man ihn nicht drankriegen kann muss man eben die kleinen Bluten lassen
 

annette

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#26
Besonders perfide finde ich, wie der Leiter der "überprüften" Caritas-Einrichtung die Situation auf dem Rücken einer betroffenen 1-€-Jobberin - die womöglich die Situation in dem Moment wirklich nicht richtig einordnen konnte - für sich ausschlachtet:

[FONT=Arial,Helvetica,sans-serif] Die Forums-Gewerkschafter Hans-Gerd Öfinger, Ansgar Robel (Verdi) und Horst Schmitthenner (IG Metall) drangen in die Räume ein, obwohl sie gebeten worden waren, das zu unterlassen: Mitglied einer Gewerkschaft zu sein, sei keine Legitimation, eine Kontrolle vorzunehmen. Vielmehr sei das Amt für soziale Arbeit der Stadt dafür zuständig. [/FONT]
[FONT=Arial,Helvetica,sans-serif] Nichts habe das bewirkt. Im Gegenteil seien die "Kontrolleure" dann auch noch in die Küche, einen hygienisch sensiblen Bereich, vorgedrungen und hätten die Mitarbeiter befragt. Auf die hätte das "gewirkt wie eine polizeiliche Kontrolle", berichtete Bach, zwei Wochen nach dem Vorfall immer noch hell empört. Eine Frau hätte bis heute noch damals ausgelöste Angstzustände.[/FONT]
Weiter: Main Rheiner · "So etwas noch nicht erlebt"
 

dr.byrd

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#27
[FONT=Arial,Helvetica,sans-serif]Nach der Einschaltung eines Anwalts erteilte man den drei Eindringlingen Hausverbot. Auf eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs verzichtete man, um die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen.[/FONT]
Quelle: Main Rheiner

Für mich ein Zeichen, daß die da jede Menge Dreck am Stecken haben und nichts mehr fürchten, als Aufmerksamkeit auf diese Machenschaften.
 

ethos07

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#28
Leserbrief an diesen Kurier?!... hier wäre das Onlineforumular dafür:

Rhein Main Presse

Würde mich mal interessieren, ob die das abdrucken.
In der Onlineausgabe habe ich keine Leserbriefrubrik gesehen. Wer also den Kurier vielleicht in Print hat, kann ja mal schauen, ob die das bringen.
haben die natürlich :biggrin:nicht abgedruckt...:

Sehr geehrt..., haben Sie herzlichen Dank für Ihren Leserbrief. Die Redaktion freut sich über jede Meinungsäußerung aus dem Kreis der Leser. Und wir registrieren aufmerksam, wie unsere Berichterstattung oder deren Inhalte beurteilt werden. Die Redaktion des Wiesbadener Kurier darf sich glücklich schätzen, sehr viele Leserzuschriften zu bekommen. Dies hat leider auch einen Nachteil. Es ist nicht immer möglich, alle Briefe auch in der Zeitung abzudrucken. In Ihrem Fall mussten wir aus diesem Grund Abstand von einer Veröffentlichung nehmen. Die Chancen steigen selbstverständlich, je kürzer die Lesermeinung abgefasst ist. Ich hoffe, Sie haben Verständnis für unser Vorgehen und verbleibe mit freundlichem Gruß -- Judith Kremb Chefredaktion Wiesbadener Kurier Langgasse 21 65183 Wiesbaden Tel.: +49 (0) 611/355-5321 Fax: +49 (0) 611/355-3333 email: jkremb@vrm.com Homepage Wiesbadener Kurier
... na, wir könnten diese Chefredaktion, die so extrem einseitig berichtet, doch nun mit einer nicht abreissenden Leserbriefkette doch mehr und mehr aus der Reserve locken.

Quelle: Main Rheiner

Für mich ein Zeichen, daß die da jede Menge Dreck am Stecken haben und nichts mehr fürchten, als Aufmerksamkeit auf diese Machenschaften.
... das ist ja wirklich jut: machen in der Presse ein Riesenrufmord - aber fürchten die Eskalation?!

Also wer Zeit hat ruhig dieses Blatt weiter mit Leserbriefen torpedieren - und mal sehen ob sie immer denselben Textbaustein für Absagen verwenden
 

dr.byrd

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#29
... Kontrolle ist einfach besser!!!

Ins Wespennest gestochen

Von Katrin Küfer
Seit Wochen sehen sich Kritiker des Einsatzes von sogenannten Ein-Euro-Jobbern in Wiesbaden einer regelrechten Hetzkampagne seitens christdemokratischer Kommunalpolitiker und der örtlichen Medien ausgesetzt. Hintergrund ist eine Initiative des ehemaligen IG-Metall-Vorstandsmitglieds Horst Schmitthenner, der zusammen mit zwei anderen Gewerkschaftern Ende Februar Ein-Euro-Jobber an unterschiedlichen Einsatzorten besucht und anschließend auf gravierende Mißstände hingewiesen hatte.[...]Quelle JungeWelt: Ins Wespennest gestochen
 
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