Überbetriebliche Ausbildung und ehrenamtliches Praktikum (1 Betrachter)

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Jesaja

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In diesem Thread habe ich Fragen zu 2 Themen.

Die erste Frage bezieht sich auf die Möglichkeit zu einer überbetrieblichen Ausblidung.
Da ich schon seit Langem auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle bin und dies auch dem Amt vorgetragen habe, hatte mir das Amt angeboten eventuell eine überbetriebliche Ausbildung zu finanzieren. Dazu müsse ich aber den psychologischen Dienst aufsuchen. Das habe ich dann auch gemacht, und den dort angestellten Psychologen empfand ich sogar als sehr solidarisch und gerecht.
Mit sehr guten Ergebnissen zu den Tests, die ich gemacht habe, wurde ich nochmal vorständig bei meinem SB. Der meinte dann aber, dass keine Plätze mehr frei wären, und deshalb eine Ausbildung erst ab folgendem Jahr möglich wäre. Das war so im Oktober letzten Jahres.
Derweil bot er mir an, zwischendurch eine EQ zu machen, und wenn daraus nichts folge, käme ja dann immer noch die Ausbildung (war mir ja damals schon klar, dass das irgendwie Verarsche ist).
Daneben hat sich dann noch so ne komische Geschichte ergeben, die man hier, wenn man möchte nachlesen kann :

https://www.elo-forum.org/afa-arge-...llige-vermittlerin-meldet-mich-meinen-sb.html

Jedenfalls wurde ich kurz gesagt zu einem Verein geschickt, bei dem ich am Ende nur noch den Eindruck hatte, dass ich eine "Maßnahme" (so vom Begleiter vom Verein ausgedrückt) machen sollte, um in "Lohn und Brot" zu kommen.

Lustigerweise ist das Einzige, was der Vermittler mir jetzt noch zu empfehlen hat ein 1 Euro Job :icon_klatsch:

Denn jetzt sei es so, habe ich heute erfahren, dass eine überbetriebliche Ausbildung nur für besonders lern-, verhaltens- und psychisch gestörte Personen möglich sein soll, die sowieso nie in eine Ausbildung oder einen Job reinkommen würden.
Und dafür bin ich doch einfach zu schlau !!!!
Interessant, wo ich doch im Jahr zuvor beim MD noch darauf geprüft wurde, ob ich überhaupt gescheit genug für eine Ausbildung bin oder vielleicht sogar psychisch gestört, was dann wahrscheinlich auch nur ein Grund für eine Ablehnung gewesen wäre.

Frage :

Wer kann mir etwas über überbetriebliche Ausbildungen sagen und ob die Angaben, die der SB macht, so stimmen ?
(Ich bin übrigens Ü25).


Ich würde auch gern ein Praktikum über ca. 6 - 8 Wochen machen. Allerdings meint der SB, das ginge höchstens 4 Wochen, und das würde sich ja für mich kaum lohnen.

Ich erwähnte, dass ich bereits ehrenamtlich zuvor Vollzeit mehrere Monate lang gearbeitet habe, und das mit dem damaligen Amt kein Problem gewesen sei, denn im Praktikumsvertrag stand, dass ich jederzeit kündigen kann, wenn Jobangebote kommen usw.
Davon wollte er aber weider ablenken.

Fragen :

Werlche Möglichkeit gibt es, trotzdem dieses Praktikum zu machen ?
Oder sollte ich es lieber nicht machen, und weiterhin zu Hausen rumsitzen ?

Naja, die Antwort auf Alles war dann am Ende der 1-Euro-Job, der ja rechtens wäre und mich auch bestimmt beruflich weiterbringt.

Bin zur Zeit ziemlich aufgekratzt, sorry wenn ich soviel rumschwandroniere.
Würde mich über Eure Antworten und Meinungen freuen.
 

Jesaja

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keiner was dazu zu sagen ?
 

Arania

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Ich habe leider nur Infos über die normalen überbetrieblichen Ausbildungen gefunden, wobei man dann eventuell Wohngeld dazu bekommen kann, nichts darüber ob die ARGE so etwas finanzieren muss
 

Rechtsverdreher

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Du willst die überbetriebliche Ausbildung wie vereinbart oder Du holst einen Rechtsanwalt.
Und den EEJ soll er sich da hinstecken wo niemals die Sonne scheint.
 

Jesaja

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Ich habe leider nur Infos über die normalen überbetrieblichen Ausbildungen gefunden, wobei man dann eventuell Wohngeld dazu bekommen kann, nichts darüber ob die ARGE so etwas finanzieren muss

Danke für's Nachschauen. Ich glaube auch nicht, dass die Arge so etwas finanzieren muss. Ich dachte, es wüsste vielleicht jemand, ob es wirklich diese Änderungen zum 01.01.2009 bezüglich der überbetrieblichen Ausbildung gegeben hat.
Irgendwie kann ich mir schlecht vorstellen, dass man so bescheuert und minderbemittelt wie möglich sein muss, um eine höherwertige Ausbildung finanziert zu bekommen.
 

Rechtsverdreher

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Das spielt doch keine Rolle, denn das wurde Dir schon vor dem 1.1.2009 zugesagt.

Natürlich muss man dafür nicht geistig minderbemittelt sein. Geistig Minderbemittelte würden das auch gar nicht schaffen. Viele machen so eine Ausbildung und danach ein Fachabitur.
 

Jesaja

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Leider habe ich keine schriftliche Zusage bekommen. Nur die mündliche Aussage, dass es dann im nächsten Jahr für mich losgehen würde.
Dachte ich mir schon, dass die mir nen Strick drehen wollen.
Nur mein Freund war damals bei dem Gespräch dabei.
 

Jesaja

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Noch jemand Ideen zu dem Fall ?
 

Arania

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Auch wenn Dein Freund bezeugen kann das Dir das zugesagt wurde ( unter bestimmten Vorraussetzungen) kann sich die ARGE da immer wieder herauswinden in dem sie sagt die Vorraussetzungen hätten sich geändert
Das einzige was mir einfällt ist, das Du es nochmal schriftlich beantragst mit Hinweis auf die frühere Zusage und bei einer Absage eine Begründung einforderst die mit Gesetzestexten belegt sein sollte

Danach kann man schauen ob sich Widerspruch und Klage lohnen würden
 

Jesaja

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Auch wenn Dein Freund bezeugen kann das Dir das zugesagt wurde ( unter bestimmten Vorraussetzungen) kann sich die ARGE da immer wieder herauswinden in dem sie sagt die Vorraussetzungen hätten sich geändert
Das einzige was mir einfällt ist, das Du es nochmal schriftlich beantragst mit Hinweis auf die frühere Zusage und bei einer Absage eine Begründung einforderst die mit Gesetzestexten belegt sein sollte

Danach kann man schauen ob sich Widerspruch und Klage lohnen würden
Das ist schonmal ein sehr guter Ansatz. Danke.
 

Jesaja

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Ich quäle mich schon längere Zeit und krieg es einfach nicht auf die Reihe. Seit der Geschichte mit der überbetrieblichen Ausbildung, die jetzt nicht mehr machbar sein soll, bin ich ziemlich depressiv und antriebslos.

Ausserdem sind mir auch noch das Praktikum und ein Ehrenamt, dass ich machen wollte, geplatzt.
Ich würde gerne das Schreiben zum Antrag auf Förderung einer überbetrieblichen Ausbildung nochmal formulieren, krieg es aber einfach nicht gebacken.
Ich habe letztes Jahr ein ziemlich langes Schreiben formuliert mit meinem Anliegen, meinem Lebenslauf und meinen vielen Bemühungen, die ich unternommen habe.
Jetzt frage ich mich, ob ich noch einmal so ein langes Schreiben auflegen sollte, oder ob es nicht reichen würde, mich auf meinen alten Antrag zu berufen ?
Oder würde auch nur ein ganz kurzes formelles Schreiben reichen ?

Wäre echt froh, wenn mir jemand dabei helfen könnte.
 

Arania

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Ich würde dem neuen Schreiben eventuell die Kopie des alten beilegen, zur Erinnerung

Mach es einfach, mehr als nein sagen können sie nicht:icon_smile:
 
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